Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching

Immer wieder fragen mich Menschen, „Andreas, wie kann es sein, dass ich meine Ziele einfach nicht erreiche? Eigentlich habe ich doch alles, was ich dafür brauche.“

Und ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage.  (Oder ich weiß sie nicht). Da die Gründe in meiner Erfahrung vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es darum, bestimmte (Lebens)Ziele zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele sein (WAS sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein.

Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?

a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?

b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert?
(hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)

c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?

a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die „Ja“ lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…

b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen?
(z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?

Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: „Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!“ werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?

b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?

Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?

b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?

c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?

d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

Danke, dass Sie den CoachingBerlinBlog lesen. Es ist ein Geschenk für uns und für Sie selbst. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen.

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Handeln ohne Scheitern zu können (Wie würdest Du handeln, wenn Du wüsstest…)

Viel Freude beim Lesen und Anschauen. Ihr Andreas Förster

Nie gut genug? Du bist bereits perfekt.

Es ist Zeit. Viele Menschen kommen auf den CoachingBerlinBlog oder nutzen andere Bücher, Blogs und endlose Seminare, um an sich selbst etwas zu verbessern.

Als Trainer, Autor und Coach muß ich dazu eines mal loswerden: Den meisten Menschen steht dabei ein fundamentales Problem im Weg: Sie sind sich selbst nie gut genug.

Alles an uns muß immerzu verbessert werden, sonst sind wir unzufrieden.

Deshalb geben sie ein Vermögen für Seminare und Bücher aus, und kommen nie da an, wo sie hinwollen. Das Gefühl OK zu sein. Das Gefühl gut genug zu sein.

„Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“

Ok, wir sind diejenigen der Gesellschaft, denen als Kind schon erzählt wurde: „Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“. Aber was heißt das für ein Kind im Umkehrschluß, wenn es diese Worte hört?

Genau: Jetzt bist Du also noch nichts! Und weil sich solche Glaubensätze tief im Unterbewussten einnisten, laufen genau solche Programme auch bei Erwachsenen immer weiter unbemerkt ab. Warum sind soviele Menschen mit sich selbst sonst so unzufrieden?

Die Selbstentwicklungsbranche ist zu einer riesigen Industrie geworden. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung, von Wachstum und davon, Neues zu entdecken. Es ist eines der größten Geschenke für mich im Leben, Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir brauchen Wachstum zu Leben. Aber eins darf an dieser Stelle gesagt sein:

Du bist gut genug! Du bist perfekt, so wie Du bist!

Wer versucht sich selbst zu entwickeln, ohne sich selbst zu mögen und sich immer wieder mit den eigenen Defiziten antreibt, der wird nie ankommen können. Dann egal, was Sie erreichen, es wird nicht gut genug sein.

Der Partner ist nicht gut genug.
Der Job ist nicht gut genug.
Die eigenen Fähigkeiten sind nicht gut genug.
Der eigene Körper ist nicht gut genug.
Der Kontostand ist nicht gut genug.
Die Anerkennung ist nicht gut genug.
Nichts ist dann gut genug.

Wenn ich mir selbst nicht gut genug bin, dann wird mir auch alles andere nicht gut genug sein.

Und selbst wenn ich mal etwas Großartiges in meinem Leben habe, dann sabotiere ich vielleicht auch dies wieder, weil tief in mir der Glaube sitzt, nicht gut genug dafür zu sein.

Überlegen Sie mal, was sich alles ändert, wenn Sie sich selbst gut genug sind:

  • Sie gehen endlich entspannt mit sich selbst um.
  • Sie vergleichen sich nicht mehr ständig mit anderen Menschen.
  • Sie lernen Ihre Eigenheiten zu schätzen und respektieren dadurch
    auch die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen mehr.
  • Sie müssen nicht mehr ständig unter Druck besser werden.
  • Sie werden Fehler und Unzulänglichkeiten entspannter betrachten.
  • Sie können glücklich sein, egal, was um Sie herum passiert.
  • Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigen sofort an.
  • Sie kämpfen nicht mehr ständig innerlich gegen sich selbst.
  • Sie wollen nicht mehr ständig mehr, sondern genießen das was
    schon da ist.

Mal Hand auf Herz, wieviel von all den großartigen Dingen in Ihrem Leben bekommen die angemessene Wertschätzung von Ihnen, weil Sie so busy sind, ständig alles zu verbessern?

Wenn Sie wachsen und sich entwickeln wollen, dann tun sie davon soviel sie können. Aber tun Sie es mit der Grundlage:

„Ich bin gut genug. Ich bin genau so, wie ich gerade sein soll. Ich bin perfekt!“

Dann geht es Ihnen nicht nur besser, auch Ihr Wachstum wird leichter und spielerischer. Genießen Sie sich selbst.

Viel Spaß  und vielen Dank für Ihre Treue beim Lesen des CoachingBerlinBlog,
Ihr Andreas Förster

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Spielanleitung für das menschliche Leben

Mehr Zeit frei für Freizeit

Sonnenuntergang am Strand von Andrew Schmidt
foto: Andrew Schmidt, quelle: pixelio

Die Sonne brennt, fast dreißig Grad am Gendarmenmarkt. Mitten in der Stadt ist die Hitze am größten. Viele Menschen nutzen die Mittagspause, um den Teint zu verfeinern oder die leichte Brise zu geniessen.

Nach der Arbeit schaut man in erleichterte Gesichter. Der Garten oder der See warten auf uns… oder?

Sommer ist die Zeit, in der es uns hinaus zieht. Zu den Seen, Flüssen, Parks, zu den Cafés und übers Wochenende sogar ans Meer. Der Sommer ist für viele Menschen die Zeit des Lebens!

Wenn da nur nicht all diese Dinge wären, die zu erledigen sind.

Heute im Coaching Berlin Blog: Wie nutze ich meine Zeit, um mehr Zeit zu haben? Eine kleine Anleitung.

Nun, zunächst sollten wir uns klar sein, dass jeder Tag 24 Stunden hat. Einen Großteil verbringen wir mit Schlafen und Essen und einen anderen großen Anteil mit unserer Arbeit. Den Rest unseres Lebens strukturieren wir um diese beiden herum.

Wo können wir Zeit gewinnen?
Weniger schlafen? Da kommt uns der Sommer entgegen, dennoch ist Schlaf ja aber auch wichtig. Wer nicht genug Schlaf bekommt, dessen IQ sinkt bekanntlich kurzzeitig ab… Das möchte natürlich niemand.

Also schauen wir auf unsere wache Zeit. Vielleicht geht es Dir wie mir früher, manche Tage war ich stundenlang beschäftigt und am Ende hatte ich das Gefühl die wichtigen Dinge nicht geschafft zu haben. Gerade im Sommer führte dies dazu, dass ich den Genuss des Badens oder die Stunde im Park solange hinauszögerte, bis ich zu erschöpft war um hinzugehen. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und gearbeitet, bin Terminen hinterhergelaufen oder hatte einen Berg Erledigungen vor mir.

Dann lernte ich während meines Studiums in Australien, während dessen ich 30 Stunden die Woche arbeitete, meine Zeit richtig zu nutzen. Der Schlüssel war folgendes:

Entscheide, was wirklich wichtig ist!

1. Schau Dir all Deine Aufgaben an und sortiere sie nach Priorität.

2. Plane jede wichtige Aufgabe mit genügend Zeit. Der Stress, den Zeitdruck erzeugt, dient Dir nicht effektiver zu arbeiten.

3. Streiche alles Unwichtige. (Das hört sich leicht an, ist es aber nicht immer. Tu es trotzdem)

3. Plane von Anfang an Zeit für Dich und Deine Freizeit ein. Als Belohnung für getane Arbeit hält dies Deine Motivation hoch und entspannen den Körper und den Geist.

4. Halte Dich an Deine Verabredungen mit Deiner Freizeit.

5. Arbeite konzentriert. Fokussiere die wichtigen Dinge und erledige diese immer zuerst. Mit Erfolgserlebnissen geht der Tag leichter von der Hand.

6. Wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst, mach eine richtige Pause. Kein erschöpfter Geist bringt gute Leistungen.

7. Schalte in Deiner Pause und in Deiner Freizeit vollständig ab. Mehr Zeit hat immer der, der sich mehr Zeit nimmt.

Der Schlüssel für mich lag damals darin meine Arbeitszeit richtig zu nutzen und die Dinge zu tun, die mich ans Ziel brachten. Dann hatte ich genügend Zeit mit Delfinen zu surfen, im Regenwald zu wandern und Beziehungen aufzubauen. Und diese Zeit gab mir die Kraft und Energie für meine Arbeit hundertfach zurück!

Aber auch Freizeit will richtig genutzt werden. Egal wie groß die Gravitationskraft Deines Sofas ist, genieß den Sommer auf die Art, die für Dich die richtige ist!

P.S.: Hier sind noch ein paar interessante Anregungen für Dich:

Einfach loslegen, statt enttäuscht sein

Wie Gedanken unsere Realität kreieren

Stressmanagement ist Emotions- Management

Wie managen wir Stress und kommen so zu mehr Kraft und Energie?

Eine einfache Definition von Stress ist:
Da wo die Anforderungen und Erwartungen an uns höher sind, als unsere Kapazität ihnen gerecht zu werden.

Der erste wichtige Schritt: Aussortieren

Zunächst einmal ist es sinnvoll zu schauen, welche dieser Dinge wirklich für unser Leben wichtig sind und alles andere von Beginn an auszusortieren. Dazu gibt es viel Literatur, Zeitmanagementratgeber und Zielsetzungsseminare. In diesem kurzen Artikel soll es nun vielmehr um den emotionalen Umgang damit gehen…

Der zweite wichtige Schritt: Wie steigere ich nun meine Energie?

Wenn wir fühlen, dass wir nicht genug Energie haben, brauchen wir einen Weg unsere Energie zu erhöhen und zu konservieren. Lassen Sie uns dazu zunächst schauen, welche Dinge und Emotionen uns Energie und Kraft rauben:

  • Sorgen
  • Wut
  • Ärger
  • Bedauern
  • Schuld
  • Schamgefühle
  • Angst
  • Unruhe

Diese Emotionen, sobald sie in uns auftauchen, saugen förmlich unsere Lebenskraft ab. Weder zuhause noch in der Schule haben wir je gelernt, wie wir mit diesen Emotionen umgehen können.

Wieviel Zeit und Energie verbringst Du mit den genannten Emotionen in Laufe eines Tages? Was für eine Verschwendung von Zeit und Kraft! Wieso?

Ärger, Bedauern, Schuld, Schamgefühle und Wut haben immer was mit der VERGANGENHEIT zu tun. Etwas an dem wir nichts mehr ändern können. Wieviel Zeit verbringst Du in dem, was vergangen ist?

Angst, Unruhe und Sorgen haben immer etwas mit der ZUKUNFT zu tun. Solange wir in der Zukunft sind, verlieren wir das Leben im Hier und Jetzt.

Stress gut zu managen, heisst Emotionen gut zu managen

Der einfachste Weg nun ist es wieder in den augenblicklichen Moment zurückzukehren mit unseren ganzen Aufmerksamkeit. Konzentriere Dich jetzt wieder darauf, was Du gerade tust. Atme tief und entspannt, den unser Atemrhythmus wird von unseren Emotionen kontrolliert. Andersherum können wir unseren Atem auch dazu nutzen Emotionen zu steuern. „Einfach mal wieder tief durchatmen können“ wie oft wünscht Du Dir das?

Mach es doch mal wieder.

  • Lass das los, was gerade nicht da ist
  • Konzentriere Dich auf das Hier und Jetzt
  • Atme tief und entspannt durch

Viel Spaß, Freude und augenblicklichen Genuss

coaching berlin blog - andreas förster Hier schreibt Andreas Förster, mehr

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Stressmanagement und Burnout Prävention

Enttäuschung vom Nichtstun!

Schon in meiner Kindheit liebte ich es mit meinen Großeltern und anderen älteren Menschen zu sprechen und ihren Geschichten zuzuhören.

Sie sprachen mit einer Weisheit, die ihnen Kraft gab, sogar die schlimmsten Erlebnisse aus der Zeit des Krieges und danach zu verarbeiten.

Das Fragen ist mir bis heute geblieben. Gerade anfangs meiner Zwanziger, als ich nach einer Bankausbildung eher skeptisch dem Erwachsenenalltag entgegenblickte, fragte ich speziell meine Großmutter immer wieder um Rat. Sie ist eine wirklich weise Frau, die viel erlebt und durchgemacht hat.

Eines Abends, als wir zusammensassen sagte sie:

„Die meisten Menschen bereuen nicht das, was sie getan haben,
aber sie bereuen oft das, was sie nicht getan haben!“

oder wie Mark Twain ebenfalls so schön sagte:

„In zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht über die Dinge sein, die Du nicht getan hast als über die, die Du getan hast. So lasse die Leinen los. Leg ab aus dem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche! Träume! Entdecke!“

Vor einer Weile hörte ich aus meinem Bekanntenkreis, die Geschichte eines jungen Vaters, der mit nur 30 Jahren im Sterben lag. So traurig diese Geschichte ist, so wichtig ist ihre Botschaft an uns. Das Leben kann jederzeit zu Ende gehen. Vor dieser Wahrheit können wir uns nicht verstecken.

Also: Welches sind die Dinge, die Du unbedingt tun wolltest oder unbedingt noch tun musst?

Es tut nicht weh, um Vergebung zu bitten für seine Taten. Es ist nicht wirklich schwer Fehler einzugestehen. Es ist nicht allzu unbequem zu erkennen, dass man sich geirrt hat. Fehler können immer wieder ausgebügelt werden.

Aber wenn wir am Ende unseres Lebens stehen und wir an all die vergebenen Chancen denken, die wir hatten und immer wieder auf morgen verschoben haben, dann könnte das wirklich schmerzhaft sein.

Coaching ist nicht immer bequem

Coaching ist nicht immer bequem. Coaching ist nicht immer angenehm. Die Wahrheit kann manchmal kurzzeitig schmerzhaft sein. Und sie kann uns in unserem Denken und Handeln befreien. Das Leben ist kostbar. Danke, dass sie sich die Zeit genommen haben, diesen Artikel zu lesen. Teilen sie ihn mit Freunden und Kollegen, für die diese Botschaft hilfreich sein könnte.

Danke
Ihr Andreas Förster

5 Tipps – wie sie einen guten Coach finden!

Bei der Suche und Auswahl nach einem Coach oder Berater verlassen sich die meisten Menschen auf persönliche Empfehlungen. Nicht alle Menschen haben jedoch das Glück auf Empfehlungen zurückgreifen zu können.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich einen Coach oder Berater zu suchen. Eines der größten Angebote finden Sie dazu im Internet. Vielzählige Webseiten bieten Verzeichnisse, in denen vom systemischen Berater bis zum NLP- Coach alles zu finden ist. Auch Suchmaschinen wie Google oder Yahoo liefern unzählige Suchergebnisse, wenn Suchbegriffe wie Coaching oder Beratung eingeben werden.

Die Ergebnisse, die sie dort finden richten sich zunächst nach der Fähigkeit der Coaches, sich im Internetmarketing zu positionieren, was jedoch noch nichts über die tatsächlichen Coachingqualitäten eines Coach aussagen.

Wie finde ich den richtigen Coach für mich?

Wenn Sie ein paar mögliche Kandidaten gefunden haben, suchen Sie das persönliche Gespräch. Dies kann beispielsweise am Telefon erfolgen oder bei einem kostenlosen Vorgespräch. (Vorgespräche sind oft kurz, liefern aber wichtige Eindrücke). Auch Workshops, Seminare und Vorträge sind gute Möglichkeiten einen Coach und seine Arbeit näher kennenzulernen.

Hier sind fünf Tipps, mit deren Hilfe Sie herausfinden können, ob der Coach der/die Richtige für Sie ist!

1. Fundierte Ausbildung

Da der Begriff Coach oder Berater in Deutschland nicht geschützt ist, kann sich jeder so bezeichnen. Achten Sie deshalb auf fundierte Ausbildungen (in welchen Ansätzen ist der Coach ausgebildet?), vorherige Berufserfahrung, Erfahrungen als Coach usw. In der Regel finden Sie im Internet ausreichende Informationen, wie lang und intensiv angegebene Ausbildungen sind.

2. Professionalität

Zu diesen Faktoren gehören das Auftreten des Coachs gegenüber anderen Menschen, Internetpräsenz, Emailadresse, Festnetztelefon, feste Adresse und Räumlichkeiten. Relevant könnte auch die Frage sein,

womit der Anbieter seinen regulären Unterhalt verdient. Welche Erfahrungen haben andere Klienten mit diesem Coach gemacht?


3. Ist der Coach flexibel und auf Augenhöhe?

Die Aufgabe eines Coachs ist es seine Klienten in Ihrer eigenen Lösungsfindung zu unterstützen. Dies geschieht vor allem durch Hinterfragen von Denk- und Verhaltensmustern, Rapportbildung (Herstellung einer vertrauensvollen Verbindung), urteilsfreies und intensives Zuhören und verschiedene Techniken, die Sie als Klienten in Ihrer Lösungsfindung bestärken. Ihre Ressourcen, Selbstvertrauen und innere Kraft werden dabei aktiviert.

Je nachdem welchen Stil Sie persönlich bevorzugen, können Sie immer darauf achten, dass Sie sich am Ende einer Sitzung besser/einen Schritt weiter fühlen. Ein guter Coach wird Sie jederzeit mit Wertschätzung behandeln, wird Sie wachsen lassen, wird Ihnen helfen Ihre Ressourcen zu entdecken und sich immer mit Ihnen auf Augenhöhe bewegen.

Vorsicht bei Menschen, die Ihnen das Gefühl geben klein oder dumm zu sein und Hilfe zu brauchen.
In solchen Fällen können sehr schnell ungesunde Abhängigkeiten geschaffen werden.

Oftmals offenbaren sich diese Dinge in den ersten Sitzungen. Den ersten Eindruck gewinnen Sie im Vorgespräch.
Seien Sie ruhig und kritisch bei der Auswahl. Sie würden sicher nicht jeden in Ihr Haus lassen. Genauso wenig lassen Sie jeden ungefragt in Ihren Kopf!


4. Lebt der Coach
seine Philosophie

Wahrscheinlich würden Sie bei Finanzen eher einen Fachmann um Rat fragen, als jemanden der Pleite ist. Bei dem Vorgespräch können Sie beobachten, ob der Coach selbst lebt, was er anderen anbietet. Würden Sie sich von einem griesgrämigen Menschen zu Lebensfreude beraten lassen? Oder von einem Übergewichtigen zu Fitness?

Schauen sie ob Ihr Coach lieber über Probleme, als Ressourcen und Lösung redet. Schauen Sie, ob er/sie authentisch und ehrlich auf Sie wirkt. Was strahlt er/sie als Mensch aus?

5. Persönliches Gefühl

Der wichtigste und entscheidende Faktor bei der Wahl eines Coachs ist Ihr persönlicher Eindruck. Können Sie sich vorstellen mit diesem Menschen ein Vertrauensverhältnis zu spüren? Fühlen Sie sich wohl und entspannt im Gespräch? Strahlt Ihr Gegenüber Wertschätzung, Professionalität und Klarheit aus? Bietet Ihr Coach Ihnen Raum zur Entfaltung?

Das Ziel des Coachings ist Wirksamkeit. Das heißt, wirksame Veränderungen zu ermöglichen, die Sie wachsen lassen, Ihre Ressourcen und Fähigkeiten aktivieren, Ihr Selbstwertgefühl aufbauen und Ihre Unabhängigkeit bestärken.

Natürlich sind all diese Punkte keine Checkliste, an der jeder Coach alles erfüllen muß. Diese Liste soll vielmehr dazu anregen sich selbst das Geschenk eines passenden Coaches zu machen.

Ein guter Coach/ eine gute Beraterin kann ein überaus wichtiger Katalysator für Erfolg, Gesundheit und Lebensfreude sein.


Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Sie mögen sich entscheiden verschiedene Punkte bei der Wahl zu berücksichtigen. Hören Sie dabei immer auf Ihr Bauchgefühl. Diese Gefühl wird Ihnen sagen, ob es für Sie passt oder nicht.

Das CoachingBerlinBlog Team wünscht Ihnen wundervolle, erheiternde, aufweckende, aufbauende und freudebringende Erfahrungen im Coaching.

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