Mein Partner tut nicht was er sollte

Wie die Methode The Work of Byron Katie helfen kann, Ihren Partner in einem besseren Licht zu sehen.

Kennen Sie den Film »Der Rosenkrieg« mit Michael Douglas und Kathleen Turner? Zu Anfang ist der Himmel voller Geigen, doch dann entwickelt sich der jeweilige Partner zur lästigen Sache und die beiden bekriegen sich am Ende bis aufs Messer und reißen sich gegenseitig in den Abgrund. So weit muss es in einer Beziehung nicht kommen. Aber Hand aufs Herz, haben Sie nicht auch manchmal solche Gedanken: „Irgendwo wartet ein besserer Partner auf mich.“ oder ganz handfest „Mein Partner sollte sich mehr in unserer Beziehung engagieren!“ Vielleicht gehören Sie aber auch zu den unabhängigen Singles, die sich erst gar nicht mehr auf einen neuen Partner einlassen wollen, weil doch alle Männer/Frauen nur eine Enttäuschung sind?

Unsere Partner kennen uns oft am besten, da wir uns so nah sind und häufig schon viel miteinander erlebt haben. Genauso drücken sie dann auch besonders gut unsere Knöpfe und bringen uns mit Ihrem Verhalten auf die Palme. Manch einer kriegt Zustände bei den Essensgeräuschen, die der Partner von sich gibt. Andere stören bestimmte Eigenschaften, wie Phlegmatismus oder mangelndes Interesse an den eigenen wichtigen Themen.

Was gibt es da für Möglichkeiten? Sich trennen und einen neuen, »besseren« Partner suchen? Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass sich der Traumprinz / der »super Schuss« am Ende doch noch als ein Wesen aus Fleisch und Blut entpuppte und Macken zum Vorschein kamen, die Sie nicht erwartet hätten? Die Devise, „Beim nächsten Partner wird alles besser“ geht häufig eben nicht auf. Gleichzeitig sind Partner gerne auch veränderungsresistent, sie weigern sich einfach, das zu tun, was man sich von ihnen wünscht.

Klare Sicht

Wenn das alles nicht fruchtet, wie wäre es, bei sich anzusetzen, schließlich hat man ja auch den Stress und nicht der andere? Stellen Sie sich vor, Ihr Verstand ist wie ein Projektor, der reihenweise Bilder in die Welt projiziert. Jetzt befindet sich auf der Linse in Ihrem Projektor eine Fluse, die sich z.B. auf das Bild, das Sie von Ihrem Partner haben, legt. Diese Fluse stört und Sie denken, Ihr Partner müsste etwas tun, damit diese lästige Fluse verschwindet. Macht er aber nicht, da er die Fluse ja auch nicht sieht. Dann werden Sie aktiv, Sie putzen und pusten an Ihrem Partner herum, aber diese Fluse bleibt hartnäckig bestehen. Es reicht Ihnen langsam und Sie beschimpfen Ihren Partner, er möge bitte langsam mal den Hintern hoch kriegen und diese für alle sichtbare Fluse entfernen. Nichts passiert, bis Sie auf den Trichter kommen, dass sich die Fluse in Ihrem Projektor auf Ihrer Linse befindet und dass nur Sie die Möglichkeit haben, die Fluse zu entfernen. Ist die Fluse weg, gibt es wieder eine klare unverstellte Sicht auf Ihren Partner.

Alles nur Gedanken

Die Methode The Work of Byron Katie hilft Ihnen, die Fluse zu identifizieren und wieder klare Sicht zu bekommen. Sie ist eine sehr leicht erlernbare Technik, um besser mit seinem Partner auszukommen und auch generell glücklicher und zufrieden zu sein. Zu gut um wahr zu sein? Die Methode heißt nicht umsonst »The Work», also die Arbeit. Sie verlangt einem nämlich ab, vor seiner eigenen Haustüre zu kehren. Die Idee hinter The Work ist, wir haben täglich unzählige Gedanken, die uns durch den Kopf schießen, einige davon sind positiv und stärken uns, andere wiederum sind negativ und ziehen uns Kraft. Genau diese stressvollen Gedanken interessieren uns bei der Work, da sie zu Gefühlen wie Wut, Ärger oder Traurigkeit führen. Die negativen Gedanken sind quasi die Fluse auf unserer Linse.

Mein Partner ist ein Langweiler“ ist ein Beispiel für so einen stressvollen Satz in einer Beziehung. Die Work besteht lediglich aus vier Fragen, das macht sie einfach und leicht anwendbar. Jeder Gedanke der Stress auslöst kann dieser Befragung unterzogen werden. Im Anschluss an die vier Fragen folgen Umkehrungen. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit dem Ursprungssatz zu spielen und für sich zu prüfen, ob andere Aussagen auch wahr sind. Sie nehmen dadurch neue Perspektiven ein. „The Work ist für mich wie Yoga für den Verstand“, sagt Diplom-Psychologin Tanja Madsen. „Beim Yoga dehnt man seinen Körper in ungewohnte Richtungen. Manchmal glaubt man erst, z.B. beim Kopfstand, das geht gar nicht, dass schaffe ich nicht und dann geht es doch. Unser Denken verläuft häufig in ganz bestimmten festen Bahnen. Die vier Fragen sind eine Einladung, den Verstand in neue, ungewohnte Richtungen zu dehnen.“ Menschen, die ihren stressvollen Gedanken mit The Work begegnen berichten häufig von mehr Gelassenheit, Freude und Gleichmut anderen und sich selbst gegenüber.

The Work erfordert Selbstverantwortung: Ich kann mich nicht mehr auf meinen Opferstatus berufen und meinem Partner, den Umständen oder Gott die Schuld in die Schuhe schieben. Ich kann dann nicht mehr behaupten, „Mein Partner macht mich wütend“ sondern müsste ehrlicherweise sagen, „Mein Denken über mein Partner macht mich wütend“. Das ist nicht immer bequem, befreit aber ungemein. Dadurch ist man nämlich auch nicht mehr Spielball der Umstände sondern kann selber Verantwortung übernehmen über seine Gedanken und sein Handeln. Das spannende, oft verändert sich der Partner dann doch, einfach dadurch, dass man durch die Work einen neuen, unverstellten Blick auf den Partner wirft.

Die vier Fragen und weitere Ressourcen zum Thema The Work finden Sie hier.

The Work kennen lernen

Kommende Veranstaltungen mit Tanja Madsen in Berlin. Beste Grüße, Ihre Tanja Madsen vom CoachingBerlinBlog.

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Die Kraft der Natur – Burnout und Stress vergessen

Menschen fragen mich oft, was die wirkungsvollste Methode ist,
gegen Stress und seine Folgen, z.B. Burnout vorzugehen.

Nun, hier ist ein wirklich einfacher Weg:

Gehen Sie sofort für ein paar Stunden raus in die Natur!

Wir sprechen oft von der Natur, als wäre sie etwas das außerhalb von uns Menschen liegt, fast etwas Lösgelöstes von uns. Was denken wir uns dabei?

Wir vergessen viel zu oft, dass wir selbst ein Teil dieser Natur sind.

Und als Teil dieser Natur unterliegen wir Menschen auch
den natürlichen Gesetzmäßigkeiten.

Wir brauchen Wachstum, Nahrung, Schlaf, saubere Luft zum Atmen und ein soziales Gefüge, das uns Anerkennung und Wertschätzung gibt und gesunde Rhythmen aus Anspannung und Entspannung.

Was passiert, wenn wir in die Natur „rausfahren“?

Die gute Nachricht ist: Sobald wir in die Natur „rauskommen“ kehren wir ein Stück weit zu uns selbst zurück. Für einen Moment werden Büro und Arbeitsplatz, der Chef und die To-Do-Liste einfach mal unwichtig. Das ist gut so.

Menschen, die von ihren Erlebnissen in der Natur berichten beschreiben oft wie „alles von mir abfällt“, wie sie innerlich zur Ruhe kommen und den Alltag schnell vergessen, wenn sie einen Spaziergang, eine Wanderung oder Radtour machen. Eine Art Heimkehr.

Ich kann diese Erfahrungen persönlich bestätigen. Als Coach empfehle ich Menschen oft, einfach mal alles zu vergessen und „raus“ zu gehen in die Natur.

In meiner Erfahrung, egal ob ich durch die Urwälder Sumatras oder durch das Himalaya wanderte, beim Spaziergang an der Ostsee oder im schneebedeckten Schwarzwald, selbst beim Spaziergang in den Berliner Parks, tut Natur immer gut. Und auch fallen uns Menschen die besten Ideen und Lösungen oft dann ein, wenn wir richtig entspannt sind.

Klar, wenn uns etwas „einfallen“ soll, brauchen wir einen Platz, wo es hineinfallen kann. Ein verstopfter Kopf hilft dabei nicht.

Sven, ein Kletterfreund aus Dresden, der Klettertouren im Elbsandsteingebirge führt, sagt mir: „Da draußen vergisst du alles. Du bist nur auf deinen nächsten Schritt fokussiert. Das tut richtig gut. Du kommst mit einem Glücksgefühl nach Hause, etwas erreicht zu haben.“

Die Zeit in der Natur, egal zu welcher Jahreszeit, bringt uns wieder zurück zu unserer Wurzel, zurück zu unserer Natur. da gibt es keinen Platz für Stress oder Burn-Out.

Gute Tipps: Einfach und günstig raus in die Natur – so leicht & gut wie nie

  1. Im Winterschlussverkauf gibts es die komplette Outdoorkleidung zu absoluten Tiefpreisen. So können Regen, Wind und Kälte ihnen den Ausflug nicht mehr verderben. (Ein Spaziergang im Nebel zum Beispiel hat etwas mystisches an sich)
  2. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man günstig schöne Ecken und Parks in jeder Großstadt.
  3. Webseiten im Internet beschreiben wo Parks und Naherholung zu finden sind, wie Sie dahin kommen und welche Kosten damit verbunden sind.
  4. Sie müssen nicht allein losziehen. Viele Webseiten bieten Wanderfreunden und Radfahrern Plattformen zum Ausstausch und zum gemeinsamen Verabreden. z.B.: http://www.coepenicker-wanderfreunde.de/
  5. Der Familie tut ein Tag im Freien gut. Lernen Sie mit Ihren Kindern die Naturpfade der Region kennen. Ernten Sie frische Kräuter und bereiten Sie ein köstliches selbstgepflücktes Mahl zu.
  6. Die Geräusche und Anblicke der Natur sind Balsam für die Großstadtseele und völlig kostenlos.
  7. Die Natur bringt Klarheit und Kraft zurück in unseren Körper und unseren Geist. Atmen Sie einfach mal wieder tief durch und teilen Sie wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit mit Menschen, die Ihnen am Herzen liegen.

Genießen Sie sich selbst dabei. Zeit in der Natur erhöht Ihre Lebensqualität und bringt Sie in den natürlichen Rhythmus zurück. Anders als mental vom Verkehr, Telefon und dem S-Bahnfahrplan getaktet zu werden, gibt Ihnen die Natur einen gleichmäßigen Fluss und Raum zur freien Entfaltung. Dann haben Stress und Burnout keine Chance mehr.

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Coaching Berlin Andreas Foerster Ihr Andreas Förster
Coaching Berlin Blog

Mehr Zeit frei für Freizeit

Sonnenuntergang am Strand von Andrew Schmidt
foto: Andrew Schmidt, quelle: pixelio

Die Sonne brennt, fast dreißig Grad am Gendarmenmarkt. Mitten in der Stadt ist die Hitze am größten. Viele Menschen nutzen die Mittagspause, um den Teint zu verfeinern oder die leichte Brise zu geniessen.

Nach der Arbeit schaut man in erleichterte Gesichter. Der Garten oder der See warten auf uns… oder?

Sommer ist die Zeit, in der es uns hinaus zieht. Zu den Seen, Flüssen, Parks, zu den Cafés und übers Wochenende sogar ans Meer. Der Sommer ist für viele Menschen die Zeit des Lebens!

Wenn da nur nicht all diese Dinge wären, die zu erledigen sind.

Heute im Coaching Berlin Blog: Wie nutze ich meine Zeit, um mehr Zeit zu haben? Eine kleine Anleitung.

Nun, zunächst sollten wir uns klar sein, dass jeder Tag 24 Stunden hat. Einen Großteil verbringen wir mit Schlafen und Essen und einen anderen großen Anteil mit unserer Arbeit. Den Rest unseres Lebens strukturieren wir um diese beiden herum.

Wo können wir Zeit gewinnen?
Weniger schlafen? Da kommt uns der Sommer entgegen, dennoch ist Schlaf ja aber auch wichtig. Wer nicht genug Schlaf bekommt, dessen IQ sinkt bekanntlich kurzzeitig ab… Das möchte natürlich niemand.

Also schauen wir auf unsere wache Zeit. Vielleicht geht es Dir wie mir früher, manche Tage war ich stundenlang beschäftigt und am Ende hatte ich das Gefühl die wichtigen Dinge nicht geschafft zu haben. Gerade im Sommer führte dies dazu, dass ich den Genuss des Badens oder die Stunde im Park solange hinauszögerte, bis ich zu erschöpft war um hinzugehen. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und gearbeitet, bin Terminen hinterhergelaufen oder hatte einen Berg Erledigungen vor mir.

Dann lernte ich während meines Studiums in Australien, während dessen ich 30 Stunden die Woche arbeitete, meine Zeit richtig zu nutzen. Der Schlüssel war folgendes:

Entscheide, was wirklich wichtig ist!

1. Schau Dir all Deine Aufgaben an und sortiere sie nach Priorität.

2. Plane jede wichtige Aufgabe mit genügend Zeit. Der Stress, den Zeitdruck erzeugt, dient Dir nicht effektiver zu arbeiten.

3. Streiche alles Unwichtige. (Das hört sich leicht an, ist es aber nicht immer. Tu es trotzdem)

3. Plane von Anfang an Zeit für Dich und Deine Freizeit ein. Als Belohnung für getane Arbeit hält dies Deine Motivation hoch und entspannen den Körper und den Geist.

4. Halte Dich an Deine Verabredungen mit Deiner Freizeit.

5. Arbeite konzentriert. Fokussiere die wichtigen Dinge und erledige diese immer zuerst. Mit Erfolgserlebnissen geht der Tag leichter von der Hand.

6. Wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst, mach eine richtige Pause. Kein erschöpfter Geist bringt gute Leistungen.

7. Schalte in Deiner Pause und in Deiner Freizeit vollständig ab. Mehr Zeit hat immer der, der sich mehr Zeit nimmt.

Der Schlüssel für mich lag damals darin meine Arbeitszeit richtig zu nutzen und die Dinge zu tun, die mich ans Ziel brachten. Dann hatte ich genügend Zeit mit Delfinen zu surfen, im Regenwald zu wandern und Beziehungen aufzubauen. Und diese Zeit gab mir die Kraft und Energie für meine Arbeit hundertfach zurück!

Aber auch Freizeit will richtig genutzt werden. Egal wie groß die Gravitationskraft Deines Sofas ist, genieß den Sommer auf die Art, die für Dich die richtige ist!

P.S.: Hier sind noch ein paar interessante Anregungen für Dich:

Einfach loslegen, statt enttäuscht sein

Wie Gedanken unsere Realität kreieren

Stressmanagement ist Emotions- Management

Wie managen wir Stress und kommen so zu mehr Kraft und Energie?

Eine einfache Definition von Stress ist:
Da wo die Anforderungen und Erwartungen an uns höher sind, als unsere Kapazität ihnen gerecht zu werden.

Der erste wichtige Schritt: Aussortieren

Zunächst einmal ist es sinnvoll zu schauen, welche dieser Dinge wirklich für unser Leben wichtig sind und alles andere von Beginn an auszusortieren. Dazu gibt es viel Literatur, Zeitmanagementratgeber und Zielsetzungsseminare. In diesem kurzen Artikel soll es nun vielmehr um den emotionalen Umgang damit gehen…

Der zweite wichtige Schritt: Wie steigere ich nun meine Energie?

Wenn wir fühlen, dass wir nicht genug Energie haben, brauchen wir einen Weg unsere Energie zu erhöhen und zu konservieren. Lassen Sie uns dazu zunächst schauen, welche Dinge und Emotionen uns Energie und Kraft rauben:

  • Sorgen
  • Wut
  • Ärger
  • Bedauern
  • Schuld
  • Schamgefühle
  • Angst
  • Unruhe

Diese Emotionen, sobald sie in uns auftauchen, saugen förmlich unsere Lebenskraft ab. Weder zuhause noch in der Schule haben wir je gelernt, wie wir mit diesen Emotionen umgehen können.

Wieviel Zeit und Energie verbringst Du mit den genannten Emotionen in Laufe eines Tages? Was für eine Verschwendung von Zeit und Kraft! Wieso?

Ärger, Bedauern, Schuld, Schamgefühle und Wut haben immer was mit der VERGANGENHEIT zu tun. Etwas an dem wir nichts mehr ändern können. Wieviel Zeit verbringst Du in dem, was vergangen ist?

Angst, Unruhe und Sorgen haben immer etwas mit der ZUKUNFT zu tun. Solange wir in der Zukunft sind, verlieren wir das Leben im Hier und Jetzt.

Stress gut zu managen, heisst Emotionen gut zu managen

Der einfachste Weg nun ist es wieder in den augenblicklichen Moment zurückzukehren mit unseren ganzen Aufmerksamkeit. Konzentriere Dich jetzt wieder darauf, was Du gerade tust. Atme tief und entspannt, den unser Atemrhythmus wird von unseren Emotionen kontrolliert. Andersherum können wir unseren Atem auch dazu nutzen Emotionen zu steuern. „Einfach mal wieder tief durchatmen können“ wie oft wünscht Du Dir das?

Mach es doch mal wieder.

  • Lass das los, was gerade nicht da ist
  • Konzentriere Dich auf das Hier und Jetzt
  • Atme tief und entspannt durch

Viel Spaß, Freude und augenblicklichen Genuss

coaching berlin blog - andreas förster Hier schreibt Andreas Förster, mehr

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Stressmanagement und Burnout Prävention

Burnout Meditation – eine wirksame Hilfe

Eine kleine Mediation gegen Burnout

Leiden Sie, wie immer mehr Menschen, auch unter den stressigen Anforderungen des Alltags? Sie fühlen sich erschöpft, ausgelaugt, kaputt und dennoch scheint Ihr Kopf nie still zu stehen? Erholung ist so weit weg, dass Sie sehnlichst den nächsten Urlaub herbeiwünschen?

Hier ist eine kleine Mediation, die Sie machen können, um Ihrem Körper und Geist einen kurzen Urlaub zu ermöglichen. Durch tiefe Entspannung werden die Selbstheilungskräfte des Körpers und Immunsystems angeregt. Mit zunehmender Entspannung fließen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht.

Meditation – einfach Ablenkung vermeiden

Beginne damit, dir für 10- 15 Minuten Zeit für dich zu nehmen. Stell alle Telefone ab und gehe sicher, dass niemand dich stört. Setz dich aufrecht und entspannt hin.

  • Entspanne deine Schultern. Dann deinen Nacken und deinen Kopf.
  • Sag zu dir selbst von Herzen:
  1. „Für die nächsten 15 Minuten brauche ich nichts.“
  2. „Für die nächsten 15 Minuten gibt es nichts für mich zu erreichen.“
  3. „Für die nächsten 15 Minuten tue ich nichts.“
  • Atme tief ein und dann langsam aus.
    Atme nochmals tief ein und tief aus.
    Spüre, wie jeder einkommende Atemzug
    jede deiner Zellen mit frischem Sauerstoff und
    frischer Energie erfüllt.
    Spüre wie jeder ausgehende Atemzug jede
    deiner Zellen entspannt.
  • Entspanne dich immer mehr und mehr.
  • Lass alle Dinge um dich herum einfach geschehen.
    Lass alle Dinge in dir einfach geschehen. Lass sie los.
    Lass einfach los.
  • Bleib bei deinem Atem in dem Wissen, dass es nichts
    gibt, um das du dich jetzt kümmern musst. Nichts!
  • Jeder einkommende Atemzug energetisiert deinen Körper.
    Jeder ausgehende Atemzug entspannt deinen Körper.
    Erlaube deinem Geist sich auszudehnen und immer mehr zu
    entspannen. Bleib einfach bei deinem Atem.
  • Nach 15 Minuten werde dir langsam deiner Umwelt gewahr
    und entspanne dich nochmehr in dich hinein. Lass die Welt
    einfach sein, wie sie ist. Lass los.
  • In deiner eigenen Zeit kannst du dann die Augen öffnen,
    dich ein bisschen strecken und ganz entspannt wieder in
    deinen Tag zurückgleiten.

Zeit für mich selbst

Wir kümmern und sorgen uns jeden Tag um soviele Dinge, und vergessen es dabei oft uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Niemand wird uns Zeit für uns selbst geben können, wenn wir sie uns nicht nehmen. Fülle deinen Brunnen, bevor er alle ist. Fülle ihn mit Leben und Freude, mit frischem Sauerstoff und Energie.

Viel Spaß!

Sag uns, was Du brauchst

(Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen willst, schreib uns einfach einen Kommentar oder eine Email. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Audiomeditation dazu, die du jederzeit auf deinem mp3-Player bei dir haben kannst?)

Weitere Artikel zum Thema Burn Out auf dem Coaching Berlin Blog:
Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout

Regeneration – Der Schlüssel zum Erfolg

10 Gebote, um Stress zu erzeugen

  1. Gehen Sie immer einen Schritt zu schnell.
  2. Wenn etwas nicht funktioniert, machen Sie genauso weiter, verstärken Sie aber Ihre Anstrengungen.
  3. Denken Sie immer daran, dass früher alles besser war.
  4. Denken Sie immer daran, dass es woanders immer besser ist, als dort, wo Sie gerade sind.
  5. Seien Sie sich ständig bewusst, was alles schief gehen kann.
  6. Strengen Sie sich besonders an, die Dinge zu vermeiden, die noch gar nicht eingetreten sind.
  7. Sagen Sie nie genau, was Sie wollen, so dass Sie anschließend besser beklagen können, es nicht bekommen zu haben.
  8. Verleiden Sie sich und anderen jeden Spaß, indem Sie auf das Elend der Welt hinweisen.
  9. Vergleichen Sie sich ständig mit anderen Menschen, denen es anscheinend besser geht als Ihnen.
  10. Wenn Sie die ersten 9 Gebote nicht einhalten können, sollen Sie wissen, dass Sie sogar darin ein Versager sind.

(Quelle: unbekannt)

Lesen Sie dazu auch: Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout

Ihr Coachinberlinblog-Team

Tanja Madsen Diplom-Psychologin, Coach und Trainerin

Wie Gedanken unsere Realität kreieren und wir ihnen mit Verständnis begegnen können

“ Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“ Epiktet

Wer kennt das nicht, Gedanken wie „Mein Partner sollte mir mehr Aufmerksamkeit schenken„, „Meine Kinder verhalten sich mir gegenüber respektlos“ oder „Ich bin nicht gut genug„.

The Work nach Byron Katie ist eine einfache und sehr effektive Methode, um mit solchen stressauslösenden Gedanken oder Glaubenssätzen  umzugehen. Das Verfahren ist strukturiert und folgt einem klaren, vorgegebenen Ablauf. Erwachsene wie Kinder können es anwenden, um ihre stressauslösenden Gedanken zu hinterfragen. Mit stressauslösend sind generell unangenehme Gefühle gemeint, die ein Gedanke auslösen kann. Mit der Befragung der eigenen Gedanken wird nicht das explizite Ziel verfolgt, die Gedanken zu verändern. Das Verfahren ist ergebnisoffen, häufig entsteht jedoch durch die Befragung eine Weitung des eigenen Horizontes, was eine Veränderung der Gedanken nach sich zieht. So kannst du durch die Neubewertung deiner ehemals stressauslösenden Gedanken eine Erleichterung und Entspannung erfahren. Das Verfahren ist thematisch universell einsetzbar und nicht festgelegt auf spezielle Themenbereiche. Jeder Gedanke, der dich stresst,  kann beworkt werden.

Der erste Schritt von The Work besteht darin, Gedanken die Du gegenüber Menschen, Institutionen oder Situationen aus Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft hast, aufzuschreiben. Dies können Urteile über Menschen sein, mit denen Du nicht klar kommt, Situationen, die Dich ärgern oder ängstigen oder Ereignisse, die Dich traurig machen.  Urteile und Bewertungen geschehen eh permanent, ob man sich dessen bewusst ist und es sich eingesteht oder nicht. The Work gibt Dir die Erlaubnis, sich dies zu vergegenwärtigen und einzugestehen und es zu Papier zu bringen.
Es gibt dafür auch das Arbeitsblatt „Beurteile deinen Nächsten“, das Du kostenlos auf Katies Webseite herunterladen kannst (siehe unten). Für die Wirksamkeit ist es wichtig, den eigenen Prozess nicht nur in Gedanken durchzugehen, da der Verstand dazu neigt, abzuschweifen oder Rechtfertigungen zu finden. Es ist besser, die Gedanken aufzuschreiben und sie damit aufs Papier zu bannen. Daher auch der Titel eines Buches von Katie, „Jeder Krieg gehört aufs Papier“.

Die Vier Fragen von The Work
Nimm einen Satz, der Dich stresst, z.B. „Meine Mutter interessiert sich nicht für mich.“

I. Ist das wahr?

Ist es wahr, Deine Mutter interessiert sich nicht für Dich?

II. Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Nimm Dir Zeit für die Antwort, es gibt kein richtig oder falsch bei dieser Frage.

III. Wie reagierst Du, wenn Du diesen Gedanken denkst?

Was passiert, wenn Du glaubst, Deine Mutter interessiert sich nicht für Dich? Wie verhältst Du Dich ihr gegenüber?

IV. Wer wärst Du ohne diesen Gedanken?

Stell Dir vor, Du könntest den Gedanken „Meine Mutter interessiert sich nicht für mich“ gar nicht denken, was wäre dann?

Kehre die Aussage um und finde für jede Umkehrung mindestens drei echte Beispiele.

Hier hast Du die Möglichkeit, mit dem Urspungssatz zu spielen und für Dich zu prüfen, ob auch andere Aussagen wahr sind. Du kannst den Satz ins Gegenteil kehren und sagen „Meine Mutter hört mir zu“. Finde drei Beispiele aus deinem Leben, wo Deine Mutter Dir zugehört hat.

Eine weitere Umkehrung ist, wenn Du Dich anstelle Deiner Mutter setzt: „Ich höre meiner Mutter nicht zu“, könnte das auch wahr sein? Finde Beispiele dafür. Und auch „Ich höre mir selber nicht zu“ ist eine denkbare Umkehrung.

Hier ein Beispiel, wie Byron Katie mit jemandem arbeitet, der wütend ist auf die Organisatoren der Loveparade.

Byron Katie auf einem Event in Köln

Für mehr Informationen zu The Work:

Byron Katie
Byron Katie

The Work Webseite

Der Verband für The Work of Byron Katie für den deutschsprachigen Raum:

Peaceful Mind Website

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Das Gefängnis in uns

Für Fragen rund um The Work stehe ich gerne zur Verfügung,

herzliche Grüße, Tanja Madsen vom Coachingberlinblog

Tanja_weiß