Rituale der Achtsamkeit

Wassertropfen
Foto: Petr Kratochvil, pixelio

Rennen Sie auch manchmal durch den Tag, ohne einen einzigen Augenblick davon bewusst zu erleben und zu genießen?

Mir ging es jahrlang so und manchmal passiert es mir immernoch, dass ich über die ganzen Emails, Meetings, Coachings, Trainings und die Aufgaben als Partner in einem Unternehmen vergesse, bewusst zu genießen – am Leben zu sein.

Es sind kleine Rituale der Achtsamkeit, die mir helfen bewusst zu genießen. Es sind die kleinen Momente, die wir uns gönnen, um bei uns selbst anzukommen und Kraft zu sammeln.

Hier sind ein paar meiner Lieblingsrituale für ein bewussteres Leben:

  • Morgens direkt nach dem Aufstehen 30 min Yoga, Dehnen oder mentale Entspannung
    Ja genau, das bedeutet dreissig Minuten früher aufzustehen! Und das ist der Schlüssel um Qualitätszeit freizumachen. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich hundertmal mehr morgens in Ruhe zu sich zu kommen, als eine halbe Stunde länger zu schlafen um dann von null und hundert ohne Frühstück los zu hetzen und schon gestresst zu sein, bevor der Tag überhaupt beginnt.

    Den Körper leicht zu dehnen oder einfach in Ruhe sitzend den Atem zu beobachten, bringt uns in gleich morgens in Balance. Körper und Geist wachen so gemeinsam auf.

  • Genüsslich eine Tasse wohlschmeckenden Tee oder Kaffee trinken.
    Nichts geht über eine Tasse Tee oder Kaffee, die in Ruhe genossen wird. Der frische Duft, der uns in die Nase steigt. Das intensive Geschmackserlebnis. Wann haben Sie das das letzte Mal so richtig bewusst gemacht?
  • Achtsames Essen.
    Viele Menschen schauen fern, lesen Zeitung oder stecken in Konversationen, wenn sie ihr Essen zu sich nehmen. Achtsames Essen ist eine Kunst geworden. Dabei schmecken wir nur beim achtsamen Essen wirklich, was wir da gerade in uns hinein stecken. Wer achtsam ist, verdaut besser und hat gleichzeitig ein gesünderes Gefühl für die richtige Ernährung.
  • Achtsames Spülen
    Direkt nach dem Essen achtsam die Müslischale oder den Teller zu spülen, ohne Hast und Eile sorgt dafür, das es schon sauber ist, wenn Sie heimkommen. Wenn Sie einfache Tätigkeiten wie das Spülen von Geschirr mit ganzem Fokus tun, werden diese auf einmal sogar angenehm zu erledigen.
  • Entspannt zur Arbeit – mit dem Rad oder zu Fuß
    Wer in Städten lebt, kann leicht mit dem schnellen Strom der eilenden Menschen mitgerissen werden, die zur Bahn laufen, um nicht die fünf Minuten auf die nächste warten zu müssen. Auch im morgendlichen Stau sehen die meisten Menschen nicht glücklich aus. Sich an das Tempo der Massen anzupassen, führt definitiv nicht zu mehr Leichtigkeit und Bewusstheit.
    Wie man geht, so geht es einem! Lassen Sie die anderen rennen… Gehen Sie entspannt oder radeln Sie wenn Sie können zu Ihren Terminen)
  • Regelmäßige Pausen und Spaziergänge.
    Mein Büro liegt am wunderschönen Gendarmenmarkt und wenn ich eine Pause brauche, dann gehe ich ein paar Minuten raus, lasse den Kontrast der Spitze des französischen Doms im blauen Himmel auf mich wirken oder schaue den vielen Tauben bei ihrem verspielten Miteinander zu und vergesse für einen Moment die Arbeit und alles drumherum. Fünfzehn Minuten Zeit in der Natur können manchmal Wunder wirken.
  • Arbeit mit klarem Fokus.
    Beginnen Sie den Tag mit der wichtigsten Aufgabe zuerst. Lassen Sie sich von nichts ablenken und bleiben Sie bei dieser einen Sache, bis sie erledigt ist. Das kleine Geheimnis hier ist: es ist einer der einfachsten Wege sich selbst Erfolgserlebnisse zu schaffen 😉
  • Achtsame Gespräche
    Eines der wahrhaftig belohnenden Rituale für Achtsamkeit ist ein achtsames Gespräch zu führen. Wirklich zuhören, wirklich da sein und dem Gesprächspartner Raum geben, seine eigenen Worte mit Bedacht auswählen und aussprechen kann enorm zur Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen beitragen. Probieren Sie es für 15 Minuten aus mit Ihren Kindern, mit dem Partner oder einem Kollegen. Entschleunigen Sie Ihren Geist und seien sie für die Zeit des Gesprächs ganz achtsam und bewusst anwesend.
  • Durch dankbare Augen schauen.
    Schauen Sie für ein paar Minuten am Tag durch dankbare Augen auf Ihre Umwelt. Auf die Menschen, die Ihnen nahestehen, auf Ihre Wohnung, auf Ihr Büro, auf die anderen Menschen die zur Arbeit gehen, auf kleine Kinder im Park. Jeder Mensch hat die Kapazität für unendlich große Dankbarkeit. Und Dankbarkeit öffnet das Herz und klärt den Verstand.

Es gibt noch viele weitere kleine Rituale, von denen ich Ihnen hier erzählen könnte. Lassen wir dies ein Anfang sein. Schreiben Sie uns doch, wie Sie Ihr Leben mit kleinen Ritualen versüssen und bewusster machen. (Email: coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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Lesen Sie auch unsere Artikel zu Fokus, Alltagsfrust- Alltagslust oder Checkliste zum Selbstcoaching

Seien Sie lebendig! Ihr Andreas Förster

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Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching

Immer wieder fragen mich Menschen, „Andreas, wie kann es sein, dass ich meine Ziele einfach nicht erreiche? Eigentlich habe ich doch alles, was ich dafür brauche.“

Und ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage.  (Oder ich weiß sie nicht). Da die Gründe in meiner Erfahrung vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es darum, bestimmte (Lebens)Ziele zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele sein (WAS sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein.

Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?

a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?

b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert?
(hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)

c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?

a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die „Ja“ lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…

b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen?
(z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?

Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: „Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!“ werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?

b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?

Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?

b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?

c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?

d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

Danke, dass Sie den CoachingBerlinBlog lesen. Es ist ein Geschenk für uns und für Sie selbst. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen.

Weitere spannende Artikel, die für Sie, Ihr Selbstcoaching und Ihre Ziele interessant sein könnten sind:

Drei Schritte zum Glück (inklusive kostenlosem Video)

Handeln ohne Scheitern zu können (Wie würdest Du handeln, wenn Du wüsstest…)

Viel Freude beim Lesen und Anschauen. Ihr Andreas Förster

Nie gut genug? Du bist bereits perfekt.

Es ist Zeit. Viele Menschen kommen auf den CoachingBerlinBlog oder nutzen andere Bücher, Blogs und endlose Seminare, um an sich selbst etwas zu verbessern.

Als Trainer, Autor und Coach muß ich dazu eines mal loswerden: Den meisten Menschen steht dabei ein fundamentales Problem im Weg: Sie sind sich selbst nie gut genug.

Alles an uns muß immerzu verbessert werden, sonst sind wir unzufrieden.

Deshalb geben sie ein Vermögen für Seminare und Bücher aus, und kommen nie da an, wo sie hinwollen. Das Gefühl OK zu sein. Das Gefühl gut genug zu sein.

„Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“

Ok, wir sind diejenigen der Gesellschaft, denen als Kind schon erzählt wurde: „Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“. Aber was heißt das für ein Kind im Umkehrschluß, wenn es diese Worte hört?

Genau: Jetzt bist Du also noch nichts! Und weil sich solche Glaubensätze tief im Unterbewussten einnisten, laufen genau solche Programme auch bei Erwachsenen immer weiter unbemerkt ab. Warum sind soviele Menschen mit sich selbst sonst so unzufrieden?

Die Selbstentwicklungsbranche ist zu einer riesigen Industrie geworden. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung, von Wachstum und davon, Neues zu entdecken. Es ist eines der größten Geschenke für mich im Leben, Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir brauchen Wachstum zu Leben. Aber eins darf an dieser Stelle gesagt sein:

Du bist gut genug! Du bist perfekt, so wie Du bist!

Wer versucht sich selbst zu entwickeln, ohne sich selbst zu mögen und sich immer wieder mit den eigenen Defiziten antreibt, der wird nie ankommen können. Dann egal, was Sie erreichen, es wird nicht gut genug sein.

Der Partner ist nicht gut genug.
Der Job ist nicht gut genug.
Die eigenen Fähigkeiten sind nicht gut genug.
Der eigene Körper ist nicht gut genug.
Der Kontostand ist nicht gut genug.
Die Anerkennung ist nicht gut genug.
Nichts ist dann gut genug.

Wenn ich mir selbst nicht gut genug bin, dann wird mir auch alles andere nicht gut genug sein.

Und selbst wenn ich mal etwas Großartiges in meinem Leben habe, dann sabotiere ich vielleicht auch dies wieder, weil tief in mir der Glaube sitzt, nicht gut genug dafür zu sein.

Überlegen Sie mal, was sich alles ändert, wenn Sie sich selbst gut genug sind:

  • Sie gehen endlich entspannt mit sich selbst um.
  • Sie vergleichen sich nicht mehr ständig mit anderen Menschen.
  • Sie lernen Ihre Eigenheiten zu schätzen und respektieren dadurch
    auch die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen mehr.
  • Sie müssen nicht mehr ständig unter Druck besser werden.
  • Sie werden Fehler und Unzulänglichkeiten entspannter betrachten.
  • Sie können glücklich sein, egal, was um Sie herum passiert.
  • Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigen sofort an.
  • Sie kämpfen nicht mehr ständig innerlich gegen sich selbst.
  • Sie wollen nicht mehr ständig mehr, sondern genießen das was
    schon da ist.

Mal Hand auf Herz, wieviel von all den großartigen Dingen in Ihrem Leben bekommen die angemessene Wertschätzung von Ihnen, weil Sie so busy sind, ständig alles zu verbessern?

Wenn Sie wachsen und sich entwickeln wollen, dann tun sie davon soviel sie können. Aber tun Sie es mit der Grundlage:

„Ich bin gut genug. Ich bin genau so, wie ich gerade sein soll. Ich bin perfekt!“

Dann geht es Ihnen nicht nur besser, auch Ihr Wachstum wird leichter und spielerischer. Genießen Sie sich selbst.

Viel Spaß  und vielen Dank für Ihre Treue beim Lesen des CoachingBerlinBlog,
Ihr Andreas Förster

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Spielanleitung für das menschliche Leben

Teams schlagen Superstars! Was Unternehmer von der WM lernen können

Was haben Frankreich, Italien und England bei der Fussball- Weltmeisterschaft gemeinsam?

Sie sind alle gespickt mit absoluten Superstars, die nicht nur national, sondern international bekannt sind. Sie haben alle Individualisten mit ausgesprochen herausragenden Fähigkeiten. Und sie sind alle völlig zu recht ausgeschieden!

Wenn Teams keine Teams sind:
Die französische Èquipe Tricolore hat sich zum Gespött der ganzen Fussballwelt gemacht. Es wurde gestritten, gemeutert, der Trainer öffentlich in Frage gestellt und gegen ihn gestreikt. Die Mannschaft spielte unterirdisch. Auch die alternden Stars Italiens, waren wohl zu satt vom WM Triumph in Berlin 2006 und schieden sang-, klang und ideenlos aus.

Das englische Team schummelte sich durch seine schwache Gruppe und flog im Achtelfinale, Wembleytor hin oder her, hochkantig raus. Viele Spieler von Weltrang, bekannt aus Champions League und Premier League, wurden vorgeführt von einer jungen und hungrigen deutschen Mannschaft! Ja, die Betonung liegt auf Mannschaft.

Am Ende blieb ihnen nur, den Deutschen zum Erfolg zu gratulieren, weil diese auch als Team aufgetreten waren.

Was können Unternehmen davon lernen?

Obwohl es im Sport um andere Ziele geht, sind seine Dynamiken doch symbolisch auf viele Prozesse des Lebens übertragbar.

Ein guter Teamzusammenhalt, ein geschlossenes Mannschaftsgefüge und der Wille gemeinsam erfolgreich zu sein, sind mehr Wert als ein oder zwei „Superstars“ in einer seelenlosen Truppe.

Der Coaching Berlin Blog empfiehlt Teams:

  • Ziele gemeinsam festzulegen und sich gemeinsam darauf einzuschwören
  • Führungskräfte bestimmen Strategie und Plan, aber spielen tun die Spieler. Die Führungskraft organisiert, gibt Feedback und unterstützt das Team in seiner Mission.
  • Teammitglieder helfen sich gegenseitig aus. Fehler sind fast unvermeidlich, können aber meist sofort gemeinsam ausgebügelt werden, wenn man sich gegenseitig aushilft.
  • Die Teammitglieder sind bereit ständig dazuzulernen. Ein Team ist eine lebendige Einheit in ständiger Entwicklung. Geht es voran, geht es allen gut.
  • Kleine Erfolge, Zwischenerfolge werden gebührend gefeiert und anerkannt.
  • Teammitglieder arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin und nehmen gelegentlich ihre eigenen Ansprüche auch mal zurück, wenn es dem Team dient.

Eine ausführliche Anleitung für das Schaffen eines erfolgreichen Teams finden Sie in dem Buch „Von gestresst zu begeistert“ von Coaching Berlin Blog Autor Andreas Förster.

Spielanleitung für`s Leben

INKARNATIONSVERTRAG:

§ 1
Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

§ 2
Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§ 3
Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§ 4
Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§ 5
Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

§ 6
Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde (auch inkarnationsübergreifend).

§ 7
Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.

§ 8
Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§ 9
Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. Es kann zu Wartezeiten kommen.

§ 10
Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§ 11
Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

Nützliche Hinweise und Tipps:

➽Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

➽Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

➽Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

➽Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.

➽Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

➽Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

➽Zeit ist eine Illusion!

➽Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

➽Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

➽Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

➽Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

➽Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

➽Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

➽Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

➽Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.

➽Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

➽Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

➽Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

➽Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.

➽Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

➽Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

➽Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

➽Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

➽Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

➽Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.

➽Abgucken ist sinnlos!

➽Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

➽Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

➽Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

➽Es geht nicht darum, Erster zu sein.

➽Es geht nicht darum, cool auszusehen.

➽Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

➽Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

➽Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

Quelle: unbekannt

Im Urlaub wirklich glücklich?

Die alljährliche Urlaubszeit riecht nach Sonnencreme, Sand und Meer. Die meisten Menschen können es dieser Tage kaum erwarten in den Urlaub zu kommen.

Des Deutschen Traumbild ist ja oft, unter einer Palme in der Hängematte zu liegen, während die Wellen sanft am Strand rauschen und jemand Fruchtcocktails serviert. Dieses Bild ist oft mit dem Gefühl des maximalen Glücklichseins verknüpft.

Aber mal ganz ehrlich, macht uns das wirklich glücklich?

Die Wahrheit, über die sich Glückforscher und wir im CoachingBerlinBlog einig sind ist, dass wir dann am glücklichsten sind, wenn wir Besonderes erreichen oder über unseren Schatten springen und „menschlich wachsen“.

Hier sind ein paar Tipps für die Urlaubszeit, um Erfolg und Glück zusammenzubringen:

  • Nutzen Sie die freie Zeit für eine Standortbestimmung: Führen Sie Ihr Leben wirklich so, wie Sie es sich gewünscht haben? Schreiben Sie auf, wie Sie die derzeitige Situation wahrnehmen und was Ihre ursprünglichen Ziele dabei waren.
  • Nutzen Sie die freie Zeit, um sich Pläne und Strategien auszudenken, wie Sie mehr vom Leben haben, wie Sie effektiver und wertschätzender mit Ihrer Lebenszeit und Mitmenschen umgehen können.
  • Pflegen Sie Ihr Beziehungsnetzwerk! Beziehungen sind einer unserer wichtigsten Lebensbausteine. Sie sind Ihr Kapital. Machen Sie ruhig mal eine Inventur. Wer tut Ihnen gut, wer nicht?
  • Tun Sie Gutes, helfen Sie jemanden, tun Sie anderen einen Gefallen, unterstützen Sie wohltätige Projekte. Kurzum, geben Sie etwas an die Gesellschaft zurück. Es gibt Zuviele, die sich beschweren und Zuwenige, die wirklich etwas tun. Ihr Beitrag wird auch Ihnen zugute kommen.
  • Verbringen Sie etwas Zeit mit sich allein! Die wichtigste Beziehung Ihres Lebens ist die Beziehung zu sich selbst! Sie verbringen schließlich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mit sich selbst. Nähren Sie diese Beziehung, indem Sie sich Gutes tun.
  • Tun Sie etwas, von dem Sie normalerweise sagen: Das ist zu verrrück! Sie haben nur dieses eine Leben. Was würden Sie tun, wenn es Ihnen egal wäre, wie andere über Sie denken? Tun Sie es jetzt, oder machen Sie den ersten Schritt dahin.
  • Füllen Sie den Brunnen, unser tägliches Leben erfordert viel Aufmerksamkeit und Kreativität zur Lösung von Problemen und Herausforderungen. Tun Sie im Urlaub was für Ihre Kreativität und füllen Sie Ihren Brunnen. Gehen Sie in eine Ausstellung, lernen Sie etwas über fremde Kulturen oder machen Sie einen Töpferkurs. Entdecken Sie Neues!

„Gott gab jedem Menschen ein Gesicht, lächeln mußt Du aber selbst“

Nutzen Sie Ihren Urlaub, um richtig aufzutanken. Liegen Sie nicht einfach nur herum. Es tut Ihnen nicht wirklich gut, nicht langfristig. Genießen Sie das Leben in seiner ganzen Vielfalt und gehen Sie aktiv darauf zu.

Auf in eine wundervolle Ferienzeit!
Ihr Coaching Berlin Team

Andreas Förster
www.holistic-counselling.de
www.coachingberlinblog.com

Selbst-Coaching und Selbst-Führung!

Wer sich selbst coachen möchte, wer sich selbst „führen“ möchte, der braucht erstmal keine komplexen Coachingtools, sondern eine gute Verbindung!

Der wichtigste Aspekt des Coachings, und auch für effektives Führungsverhalten ist es, mit dem der gecoacht wird in Kontakt zu kommen.

Führung heißt immernoch für viele Menschen jemandem Anweisungen zu geben. Der Empfänger soll sie dann umsetzen.

In der realen Welt bewirkt diese Art von Führung jedoch immer Widerstand im Empfänger der Nachricht. Dieser Widerstand ist evolutionär betrachtet, ganz einfach der Instinkt sich nicht unterzuordnen. Der Untergeordnete eines Stamms, eines Rudels ist immer der, der ganz m Ende kommt und die Aggression aller anderen abbekommt.

Das will natürlich niemand.


Die Zauberfrage im effektiven Führungsverhalten ist:
„Wie kann ich kommunizieren, ohne Widerstand zu erzeugen?“

Dazu gibt es ein paar ganz einfach Tipps:


1. Begegnen Sie sich selbst und anderen immer mit Wertschätzung!

Selbst wenn Sie oder andere Dinge tun, die Ihnen nicht gefallen, begegnen Sie diesen
Verhaltensweisen immer wertschätzend. Auf irgeneiner Ebene soll jedes Verhalten
immer etwas positives bewirken. Wenn wir etwas ablehnen, dann wird es unterdrückt.
Was abgelehnt wird, muß irgendwann an die Oberfläche, wie ein Wasserball, der unter
die Wasseroberfläche gedrückt wird.


2. Laden Sie sich selbst und andere zu einer kooperativen Haltung ein!

Kritisieren Sie nicht gleich rum, sondern versuchen Sie zunächst die positive Intention hinter
der Situation zu beleuchten. Es gibt immer eine.


3. Seien Sie sich der Ziele und Metaziele Ihrer Kommunikation bewußt!

Dazu fragen Sie einfach: „Was soll durch dieses Verhalten/Gespräch möglich werden.“


4. Hören Sie zu!

So banal wie es klingt ist es lange nicht. Meine Erfahrungen als Mediator und Coach zeigen,
dass fast jeder Konflikt und jedes Mißverständnis darauf beruht, dass die Position und das
Bedürfnis des anderen einfach nicht klar verstanden wurde. So ergeht es auch vielen Menschen
mit sich selbst. Sie hören sich selbst nicht zu und versuchen zu tun, was andere Ihnen sagen!
Klar, dass es da Widerstände geben muß.


5. Machen Sie Ihre Anweisungen lieber zu Vorschlägen und Einladungen!

Wenn Sie den Kontakt und die Verbindung hergestellt haben, formulieren Sie Ihre Anweisungen
einfach als Vorschläge oder Einladungen. Die Wirkung wird viel sanfter und dennoch stärker
sein. Diesmal holen Sie sich die Kooperation ein, anstatt zu befehlen. Sie werden sehen, welch
riesigen Unterschied das macht!


Die Grundvorraussetzung für Selbst-Coaching und Selbst-Führung ist es also, eine bedeutungsvolle Verbindung zu sich selbst /dem anderen aufzunehmen.

Es gibt einfache Dinge, die Sie dafür tun können: Hören Sie zu, versuchen Sie die Bedürfnisse  und Ziele (Ihre/ des Gesprächspartners) zu verstehen, begegnen Sie sich selbst/ anderen immer mit Wertschätzung und in kooperativer Haltung.

Mehr Tipps, wie Sie mit sich selbst noch besser in Kontakt treten, eine tiefere Verbindung mit sich selbst aufbauen können und sich selbst besser verstehen werden, folgt in Kürze auf diesem Blog.

Bis dahin genießen Sie Ihre Fähigkeit bedeutungsvolle Verbindungen herzustellen und kooperative Gespräche zu führen. Mit sich selbst und anderen.

Dieser Post wurde verfasst von
Andreas Förster
Trainer, Businesscoach und Mediator
www.holistic-counselling.de