Nie gut genug? Du bist bereits perfekt.

Es ist Zeit. Viele Menschen kommen auf den CoachingBerlinBlog oder nutzen andere Bücher, Blogs und endlose Seminare, um an sich selbst etwas zu verbessern.

Als Trainer, Autor und Coach muß ich dazu eines mal loswerden: Den meisten Menschen steht dabei ein fundamentales Problem im Weg: Sie sind sich selbst nie gut genug.

Alles an uns muß immerzu verbessert werden, sonst sind wir unzufrieden.

Deshalb geben sie ein Vermögen für Seminare und Bücher aus, und kommen nie da an, wo sie hinwollen. Das Gefühl OK zu sein. Das Gefühl gut genug zu sein.

„Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“

Ok, wir sind diejenigen der Gesellschaft, denen als Kind schon erzählt wurde: „Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“. Aber was heißt das für ein Kind im Umkehrschluß, wenn es diese Worte hört?

Genau: Jetzt bist Du also noch nichts! Und weil sich solche Glaubensätze tief im Unterbewussten einnisten, laufen genau solche Programme auch bei Erwachsenen immer weiter unbemerkt ab. Warum sind soviele Menschen mit sich selbst sonst so unzufrieden?

Die Selbstentwicklungsbranche ist zu einer riesigen Industrie geworden. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung, von Wachstum und davon, Neues zu entdecken. Es ist eines der größten Geschenke für mich im Leben, Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir brauchen Wachstum zu Leben. Aber eins darf an dieser Stelle gesagt sein:

Du bist gut genug! Du bist perfekt, so wie Du bist!

Wer versucht sich selbst zu entwickeln, ohne sich selbst zu mögen und sich immer wieder mit den eigenen Defiziten antreibt, der wird nie ankommen können. Dann egal, was Sie erreichen, es wird nicht gut genug sein.

Der Partner ist nicht gut genug.
Der Job ist nicht gut genug.
Die eigenen Fähigkeiten sind nicht gut genug.
Der eigene Körper ist nicht gut genug.
Der Kontostand ist nicht gut genug.
Die Anerkennung ist nicht gut genug.
Nichts ist dann gut genug.

Wenn ich mir selbst nicht gut genug bin, dann wird mir auch alles andere nicht gut genug sein.

Und selbst wenn ich mal etwas Großartiges in meinem Leben habe, dann sabotiere ich vielleicht auch dies wieder, weil tief in mir der Glaube sitzt, nicht gut genug dafür zu sein.

Überlegen Sie mal, was sich alles ändert, wenn Sie sich selbst gut genug sind:

  • Sie gehen endlich entspannt mit sich selbst um.
  • Sie vergleichen sich nicht mehr ständig mit anderen Menschen.
  • Sie lernen Ihre Eigenheiten zu schätzen und respektieren dadurch
    auch die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen mehr.
  • Sie müssen nicht mehr ständig unter Druck besser werden.
  • Sie werden Fehler und Unzulänglichkeiten entspannter betrachten.
  • Sie können glücklich sein, egal, was um Sie herum passiert.
  • Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigen sofort an.
  • Sie kämpfen nicht mehr ständig innerlich gegen sich selbst.
  • Sie wollen nicht mehr ständig mehr, sondern genießen das was
    schon da ist.

Mal Hand auf Herz, wieviel von all den großartigen Dingen in Ihrem Leben bekommen die angemessene Wertschätzung von Ihnen, weil Sie so busy sind, ständig alles zu verbessern?

Wenn Sie wachsen und sich entwickeln wollen, dann tun sie davon soviel sie können. Aber tun Sie es mit der Grundlage:

„Ich bin gut genug. Ich bin genau so, wie ich gerade sein soll. Ich bin perfekt!“

Dann geht es Ihnen nicht nur besser, auch Ihr Wachstum wird leichter und spielerischer. Genießen Sie sich selbst.

Viel Spaß  und vielen Dank für Ihre Treue beim Lesen des CoachingBerlinBlog,
Ihr Andreas Förster

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Spielanleitung für das menschliche Leben

Zur Besinnung kommen – Die 3-Schritt-Rückblende

Zeit der Besinnung?

Zugegeben, Weihnachten ist noch ein paar Tage entfernt. In meinen Gesprächen mit Menschen in meiner Umgebung, aber auch mit Geschäftspartnern und meinen geschätzten Coachingklienten kommt langsam eine Bilanzierungsstimmung auf.

Wir fangen an, auf ein aufregendes Jahr, das zu großen Teilen hinter uns liegt, zu reflektieren.

Wir betrachten, was gut gelaufen ist. Wir untersuchen, was unzufriedenstellend war. Schlicht gesagt: Es ist Zeit für eine Bilanz.

Sachliche Betrachtung oder innere Kritik?

Beim Rückblick auf eigene  Handlungen und Erfolge geschehen für viele Menschen interessante innere Prozesse: Entweder sie gehen in eine sachliche Analyse ihrer Situation oder ihr „innerer Kritiker“ wird immer lauter und deutlicher in seinen Vorwürfen und seiner Defizitorientierung.

Der Kritiker hat den Job, unsere Unzulänglichkeiten aufzudecken. Sein Job sollte es aber nicht sein, uns ein schlechtes Gewissen zu machen oder unser Selbstvertrauen zu zerstören.

Folglich braucht es einen intelligenten Weg zurückzublicken.

Wie besinnen wir uns konstruktiv und positiv?

Gestern brachte ich den Teilnehmern in einem Train the Trainer Seminar die so genannte Drei-Schritt-Rückblende bei und erhielt dabei enorm positives Feedback. „Es ist so einfach“ bemerkte ein Teilnehmer. „Man kann das auf soviele Situationen anwenden“ sagte ein anderer. Es stimmt.

Sie können diese Technik in jeder Feedbacksituation zum Einsatz bringen, so auch bei ihrem persönlichen Jahresrückblick.

Drei-Schritt-Rückblende


1. Was war gut?

Beginnen wir mit all dem, was Sie geschafft haben. Nehmen Sie sich Zeit wirklich anzuerkennen, was Sie dieses Jahr alles erreicht, geschafft und geleistet haben.

Mögliche Themen dabei könnten sein: Ihre Beziehungen, Gesundheit, Familie, Arbeit, Hobbies, Spiritualität, Berufung, Finanzen.

2. Was war nicht so gut?

Bestimmen Sie sachlich, welche Dinge ihrerseits nicht so erfolgreich waren, wie Sie gehofft hatten. Eine Aufzählung genügt. Erlauben Sie sich dabei, Lernende(r) zu sein, der/die nicht immer sofort alles richtig machen kann.

Kleiner Tipp: Trennen Sie Ihre Identität von Ihrem Verhalten: Nur weil ein Verhalten nicht zum Erfolg geführt hat, bedeutet nicht, dass Sie als Mensch den Erfolg nicht erreichen können.

3. Was will ich beim nächsten Mal besser machen?

Beenden Sie Ihren Rückblick auf jeden Fall mit all dem, was Sie ab jetzt (JA! Ab jetzt, nicht erst ab Silvester) anders machen wollen. Halten Sie an der Vergangenheit nicht fest.

Blicken Sie Richtung Zukunft und was dabei besser werden soll. Genießen Sie Ihre kreative Kraft, sich die Verbesserung vorzustellen.

Und dann handeln Sie frei nach Gandhi:

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest“

Noch ein kleiner Hinweis sei erlaubt:

Handeln Sie frei nach Gandhi oder frei nach Ihrem Gewissen, aber HANDELN Sie! Handeln bedeutet aktiv sein. Wer aktiv ist, kann Veränderung bewirken.

Weitere CoachingBerlinBlog Artikel zum Thema:

Raus aus der Komfortzone und Selbstcoaching- in wessen Angelegenheiten?

Stressmanagement ist Emotions- Management

Wie managen wir Stress und kommen so zu mehr Kraft und Energie?

Eine einfache Definition von Stress ist:
Da wo die Anforderungen und Erwartungen an uns höher sind, als unsere Kapazität ihnen gerecht zu werden.

Der erste wichtige Schritt: Aussortieren

Zunächst einmal ist es sinnvoll zu schauen, welche dieser Dinge wirklich für unser Leben wichtig sind und alles andere von Beginn an auszusortieren. Dazu gibt es viel Literatur, Zeitmanagementratgeber und Zielsetzungsseminare. In diesem kurzen Artikel soll es nun vielmehr um den emotionalen Umgang damit gehen…

Der zweite wichtige Schritt: Wie steigere ich nun meine Energie?

Wenn wir fühlen, dass wir nicht genug Energie haben, brauchen wir einen Weg unsere Energie zu erhöhen und zu konservieren. Lassen Sie uns dazu zunächst schauen, welche Dinge und Emotionen uns Energie und Kraft rauben:

  • Sorgen
  • Wut
  • Ärger
  • Bedauern
  • Schuld
  • Schamgefühle
  • Angst
  • Unruhe

Diese Emotionen, sobald sie in uns auftauchen, saugen förmlich unsere Lebenskraft ab. Weder zuhause noch in der Schule haben wir je gelernt, wie wir mit diesen Emotionen umgehen können.

Wieviel Zeit und Energie verbringst Du mit den genannten Emotionen in Laufe eines Tages? Was für eine Verschwendung von Zeit und Kraft! Wieso?

Ärger, Bedauern, Schuld, Schamgefühle und Wut haben immer was mit der VERGANGENHEIT zu tun. Etwas an dem wir nichts mehr ändern können. Wieviel Zeit verbringst Du in dem, was vergangen ist?

Angst, Unruhe und Sorgen haben immer etwas mit der ZUKUNFT zu tun. Solange wir in der Zukunft sind, verlieren wir das Leben im Hier und Jetzt.

Stress gut zu managen, heisst Emotionen gut zu managen

Der einfachste Weg nun ist es wieder in den augenblicklichen Moment zurückzukehren mit unseren ganzen Aufmerksamkeit. Konzentriere Dich jetzt wieder darauf, was Du gerade tust. Atme tief und entspannt, den unser Atemrhythmus wird von unseren Emotionen kontrolliert. Andersherum können wir unseren Atem auch dazu nutzen Emotionen zu steuern. „Einfach mal wieder tief durchatmen können“ wie oft wünscht Du Dir das?

Mach es doch mal wieder.

  • Lass das los, was gerade nicht da ist
  • Konzentriere Dich auf das Hier und Jetzt
  • Atme tief und entspannt durch

Viel Spaß, Freude und augenblicklichen Genuss

coaching berlin blog - andreas förster Hier schreibt Andreas Förster, mehr

Schau doch auch unsere Artikel passend zum Thema an:
Stressmanagement und Burnout Prävention

Selbstcoaching – In wessen Angelegenheiten?

Sicher kennen Sie das auch. Die Kollegen, der Partner oder die Kinder nerven. Die Nachrichten zeigen nur Horrornachrichten aus der ganzen Welt. Die Freunde beklagen sich und die Mitarbeiter meckern in einer Tour.

Wie soll ich da der Welt positiv gegenüberstehen, fragen Sie sich vielleicht.

Der einfachste Weg, zurück zu innerer Ruhe und zu einer positiven Einstellung zu finden, ist es sich auf jene Dinge zu konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können.

Was der Nachbar über Sie denkt? Was die Kollegen erzählen? Was Ihr Partner macht, dass Sie stört? Diese Dinge haben eins gemeinsam: Sie sind nicht Ihre Angelegenheit! Sondern die anderer Menschen.

Diese Dinge liegen nicht in Ihrem Einflussbereich. Menschen sind wie sie sind. Die Realität ist so, wo sie ist. Sich darüber zu grämen, wütend zu werden oder innerlich dagegen kämpfen bringt nichts. (Außer Frustration und einen weiteren Kreislauf von negativen Gefühlen) Sie können eh nichts daran ändern.

Was Sie in ihren Kopf hineinlassen, das bestimmt, wie Sie sich fühlen.
Fragen Sie sich einfach mal, wenn irgendetwas Sie nervt:
„In wessen Angelegenheiten befinde ich mich gerade?“

Erst wenn wir uns wieder auf uns selbst und unsere Angelegenheiten besinnen, kommt das Gefühl zurück, dass wir etwas verändern können. Erst wenn wir bei uns sind, bekommen wir die Macht über die Situation zurück. Das Gute daran: So bekommen wir nach und nach mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Wenn Sie sich also richtig gut, stark und selbstbewusst fühlen wollen, dann fokussieren Sie sich nur auf das, was sie selbst beeinflussen können.

Klingt einfach, ist es aber nur, wenn Sie es wirklich tun. Viel Spaß dabei!

Ihr Andreas Förster
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Raus aus der Komfortzone – Gewohnheiten und Blockaden lösen

Haben Sie in Ihrem schonmal etwas gelernt, wussten dass es wertvoll und hilfreich für Sie ist und haben es dennoch nicht wirklich angewendet?

Was hält uns Menschen davon ab, unsere Ziele zu erreichen?

Meistens sind es nicht mangelnde Fähigkeiten, sondern vielmehr unsere alten Gewohnheiten oder innere Blockaden, die uns zurückhalten können.

Hier ist das erste Video des Coaching Berlin Blogs zum Thema:

Raus aus der Komfortzone – Gewohnheiten ändern und Blockaden lösen!

Viel Spaß beim Anschauen. Wenn dieses Thema sie interessiert,
mögen Sie vielleicht auch unseren kostenlosen Audio- Download ganz rechts.

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog Vielen Dank für Ihren Besuch. Empfehlen Sie uns gern leidenschaftlich weiter.

Wie Gedanken unsere Realität kreieren und wir ihnen mit Verständnis begegnen können

“ Es sind nicht die Dinge, die uns beunruhigen, sondern die Meinungen, die wir von den Dingen haben.“ Epiktet

Wer kennt das nicht, Gedanken wie „Mein Partner sollte mir mehr Aufmerksamkeit schenken„, „Meine Kinder verhalten sich mir gegenüber respektlos“ oder „Ich bin nicht gut genug„.

The Work nach Byron Katie ist eine einfache und sehr effektive Methode, um mit solchen stressauslösenden Gedanken oder Glaubenssätzen  umzugehen. Das Verfahren ist strukturiert und folgt einem klaren, vorgegebenen Ablauf. Erwachsene wie Kinder können es anwenden, um ihre stressauslösenden Gedanken zu hinterfragen. Mit stressauslösend sind generell unangenehme Gefühle gemeint, die ein Gedanke auslösen kann. Mit der Befragung der eigenen Gedanken wird nicht das explizite Ziel verfolgt, die Gedanken zu verändern. Das Verfahren ist ergebnisoffen, häufig entsteht jedoch durch die Befragung eine Weitung des eigenen Horizontes, was eine Veränderung der Gedanken nach sich zieht. So kannst du durch die Neubewertung deiner ehemals stressauslösenden Gedanken eine Erleichterung und Entspannung erfahren. Das Verfahren ist thematisch universell einsetzbar und nicht festgelegt auf spezielle Themenbereiche. Jeder Gedanke, der dich stresst,  kann beworkt werden.

Der erste Schritt von The Work besteht darin, Gedanken die Du gegenüber Menschen, Institutionen oder Situationen aus Vergangenheit, Gegenwart oder Zukunft hast, aufzuschreiben. Dies können Urteile über Menschen sein, mit denen Du nicht klar kommt, Situationen, die Dich ärgern oder ängstigen oder Ereignisse, die Dich traurig machen.  Urteile und Bewertungen geschehen eh permanent, ob man sich dessen bewusst ist und es sich eingesteht oder nicht. The Work gibt Dir die Erlaubnis, sich dies zu vergegenwärtigen und einzugestehen und es zu Papier zu bringen.
Es gibt dafür auch das Arbeitsblatt „Beurteile deinen Nächsten“, das Du kostenlos auf Katies Webseite herunterladen kannst (siehe unten). Für die Wirksamkeit ist es wichtig, den eigenen Prozess nicht nur in Gedanken durchzugehen, da der Verstand dazu neigt, abzuschweifen oder Rechtfertigungen zu finden. Es ist besser, die Gedanken aufzuschreiben und sie damit aufs Papier zu bannen. Daher auch der Titel eines Buches von Katie, „Jeder Krieg gehört aufs Papier“.

Die Vier Fragen von The Work
Nimm einen Satz, der Dich stresst, z.B. „Meine Mutter interessiert sich nicht für mich.“

I. Ist das wahr?

Ist es wahr, Deine Mutter interessiert sich nicht für Dich?

II. Kannst Du mit absoluter Sicherheit wissen, dass das wahr ist?

Nimm Dir Zeit für die Antwort, es gibt kein richtig oder falsch bei dieser Frage.

III. Wie reagierst Du, wenn Du diesen Gedanken denkst?

Was passiert, wenn Du glaubst, Deine Mutter interessiert sich nicht für Dich? Wie verhältst Du Dich ihr gegenüber?

IV. Wer wärst Du ohne diesen Gedanken?

Stell Dir vor, Du könntest den Gedanken „Meine Mutter interessiert sich nicht für mich“ gar nicht denken, was wäre dann?

Kehre die Aussage um und finde für jede Umkehrung mindestens drei echte Beispiele.

Hier hast Du die Möglichkeit, mit dem Urspungssatz zu spielen und für Dich zu prüfen, ob auch andere Aussagen wahr sind. Du kannst den Satz ins Gegenteil kehren und sagen „Meine Mutter hört mir zu“. Finde drei Beispiele aus deinem Leben, wo Deine Mutter Dir zugehört hat.

Eine weitere Umkehrung ist, wenn Du Dich anstelle Deiner Mutter setzt: „Ich höre meiner Mutter nicht zu“, könnte das auch wahr sein? Finde Beispiele dafür. Und auch „Ich höre mir selber nicht zu“ ist eine denkbare Umkehrung.

Hier ein Beispiel, wie Byron Katie mit jemandem arbeitet, der wütend ist auf die Organisatoren der Loveparade.

Byron Katie auf einem Event in Köln

Für mehr Informationen zu The Work:

Byron Katie
Byron Katie

The Work Webseite

Der Verband für The Work of Byron Katie für den deutschsprachigen Raum:

Peaceful Mind Website

Weitere lesenswerte Artikel zu The Work auf Coachingberlinblog.com:

Alltagslust – Alltagsfrust

The Work in Action!

Die Krise existiert nur in unserem Kopf

Das Gefängnis in uns

Für Fragen rund um The Work stehe ich gerne zur Verfügung,

herzliche Grüße, Tanja Madsen vom Coachingberlinblog

Tanja_weiß

Im Urlaub wirklich glücklich?

Die alljährliche Urlaubszeit riecht nach Sonnencreme, Sand und Meer. Die meisten Menschen können es dieser Tage kaum erwarten in den Urlaub zu kommen.

Des Deutschen Traumbild ist ja oft, unter einer Palme in der Hängematte zu liegen, während die Wellen sanft am Strand rauschen und jemand Fruchtcocktails serviert. Dieses Bild ist oft mit dem Gefühl des maximalen Glücklichseins verknüpft.

Aber mal ganz ehrlich, macht uns das wirklich glücklich?

Die Wahrheit, über die sich Glückforscher und wir im CoachingBerlinBlog einig sind ist, dass wir dann am glücklichsten sind, wenn wir Besonderes erreichen oder über unseren Schatten springen und „menschlich wachsen“.

Hier sind ein paar Tipps für die Urlaubszeit, um Erfolg und Glück zusammenzubringen:

  • Nutzen Sie die freie Zeit für eine Standortbestimmung: Führen Sie Ihr Leben wirklich so, wie Sie es sich gewünscht haben? Schreiben Sie auf, wie Sie die derzeitige Situation wahrnehmen und was Ihre ursprünglichen Ziele dabei waren.
  • Nutzen Sie die freie Zeit, um sich Pläne und Strategien auszudenken, wie Sie mehr vom Leben haben, wie Sie effektiver und wertschätzender mit Ihrer Lebenszeit und Mitmenschen umgehen können.
  • Pflegen Sie Ihr Beziehungsnetzwerk! Beziehungen sind einer unserer wichtigsten Lebensbausteine. Sie sind Ihr Kapital. Machen Sie ruhig mal eine Inventur. Wer tut Ihnen gut, wer nicht?
  • Tun Sie Gutes, helfen Sie jemanden, tun Sie anderen einen Gefallen, unterstützen Sie wohltätige Projekte. Kurzum, geben Sie etwas an die Gesellschaft zurück. Es gibt Zuviele, die sich beschweren und Zuwenige, die wirklich etwas tun. Ihr Beitrag wird auch Ihnen zugute kommen.
  • Verbringen Sie etwas Zeit mit sich allein! Die wichtigste Beziehung Ihres Lebens ist die Beziehung zu sich selbst! Sie verbringen schließlich 24 Stunden am Tag, 7 Tage die Woche mit sich selbst. Nähren Sie diese Beziehung, indem Sie sich Gutes tun.
  • Tun Sie etwas, von dem Sie normalerweise sagen: Das ist zu verrrück! Sie haben nur dieses eine Leben. Was würden Sie tun, wenn es Ihnen egal wäre, wie andere über Sie denken? Tun Sie es jetzt, oder machen Sie den ersten Schritt dahin.
  • Füllen Sie den Brunnen, unser tägliches Leben erfordert viel Aufmerksamkeit und Kreativität zur Lösung von Problemen und Herausforderungen. Tun Sie im Urlaub was für Ihre Kreativität und füllen Sie Ihren Brunnen. Gehen Sie in eine Ausstellung, lernen Sie etwas über fremde Kulturen oder machen Sie einen Töpferkurs. Entdecken Sie Neues!

„Gott gab jedem Menschen ein Gesicht, lächeln mußt Du aber selbst“

Nutzen Sie Ihren Urlaub, um richtig aufzutanken. Liegen Sie nicht einfach nur herum. Es tut Ihnen nicht wirklich gut, nicht langfristig. Genießen Sie das Leben in seiner ganzen Vielfalt und gehen Sie aktiv darauf zu.

Auf in eine wundervolle Ferienzeit!
Ihr Coaching Berlin Team

Andreas Förster
www.holistic-counselling.de
www.coachingberlinblog.com

Umarmungen, um zu überleben?

Heute schon umarmt?

Laut der Familientherapeutin Virgina Satir brauchen wir:

4 Umarmungen pro Tag, um zu überleben.

8 Umarmungen proTag, zum leben.

12 Umarmungen pro Tag, zum wachsen.

Wie viele Umarmungen haben Sie heute schon gehabt? Falls Sie keinen Menschen in Ihrem Umfeld zum umarmen finden, hier eine Idee, wie Sie doch zu Ihren 12 und mehr Umarmungen pro Tag kommen:

Dies ist ein Video über die weltweit aktive „free hug“-Bewegung. Zur Nachahmung empfohlen.

Selbst-Coaching und Selbst-Führung!

Wer sich selbst coachen möchte, wer sich selbst „führen“ möchte, der braucht erstmal keine komplexen Coachingtools, sondern eine gute Verbindung!

Der wichtigste Aspekt des Coachings, und auch für effektives Führungsverhalten ist es, mit dem der gecoacht wird in Kontakt zu kommen.

Führung heißt immernoch für viele Menschen jemandem Anweisungen zu geben. Der Empfänger soll sie dann umsetzen.

In der realen Welt bewirkt diese Art von Führung jedoch immer Widerstand im Empfänger der Nachricht. Dieser Widerstand ist evolutionär betrachtet, ganz einfach der Instinkt sich nicht unterzuordnen. Der Untergeordnete eines Stamms, eines Rudels ist immer der, der ganz m Ende kommt und die Aggression aller anderen abbekommt.

Das will natürlich niemand.


Die Zauberfrage im effektiven Führungsverhalten ist:
„Wie kann ich kommunizieren, ohne Widerstand zu erzeugen?“

Dazu gibt es ein paar ganz einfach Tipps:


1. Begegnen Sie sich selbst und anderen immer mit Wertschätzung!

Selbst wenn Sie oder andere Dinge tun, die Ihnen nicht gefallen, begegnen Sie diesen
Verhaltensweisen immer wertschätzend. Auf irgeneiner Ebene soll jedes Verhalten
immer etwas positives bewirken. Wenn wir etwas ablehnen, dann wird es unterdrückt.
Was abgelehnt wird, muß irgendwann an die Oberfläche, wie ein Wasserball, der unter
die Wasseroberfläche gedrückt wird.


2. Laden Sie sich selbst und andere zu einer kooperativen Haltung ein!

Kritisieren Sie nicht gleich rum, sondern versuchen Sie zunächst die positive Intention hinter
der Situation zu beleuchten. Es gibt immer eine.


3. Seien Sie sich der Ziele und Metaziele Ihrer Kommunikation bewußt!

Dazu fragen Sie einfach: „Was soll durch dieses Verhalten/Gespräch möglich werden.“


4. Hören Sie zu!

So banal wie es klingt ist es lange nicht. Meine Erfahrungen als Mediator und Coach zeigen,
dass fast jeder Konflikt und jedes Mißverständnis darauf beruht, dass die Position und das
Bedürfnis des anderen einfach nicht klar verstanden wurde. So ergeht es auch vielen Menschen
mit sich selbst. Sie hören sich selbst nicht zu und versuchen zu tun, was andere Ihnen sagen!
Klar, dass es da Widerstände geben muß.


5. Machen Sie Ihre Anweisungen lieber zu Vorschlägen und Einladungen!

Wenn Sie den Kontakt und die Verbindung hergestellt haben, formulieren Sie Ihre Anweisungen
einfach als Vorschläge oder Einladungen. Die Wirkung wird viel sanfter und dennoch stärker
sein. Diesmal holen Sie sich die Kooperation ein, anstatt zu befehlen. Sie werden sehen, welch
riesigen Unterschied das macht!


Die Grundvorraussetzung für Selbst-Coaching und Selbst-Führung ist es also, eine bedeutungsvolle Verbindung zu sich selbst /dem anderen aufzunehmen.

Es gibt einfache Dinge, die Sie dafür tun können: Hören Sie zu, versuchen Sie die Bedürfnisse  und Ziele (Ihre/ des Gesprächspartners) zu verstehen, begegnen Sie sich selbst/ anderen immer mit Wertschätzung und in kooperativer Haltung.

Mehr Tipps, wie Sie mit sich selbst noch besser in Kontakt treten, eine tiefere Verbindung mit sich selbst aufbauen können und sich selbst besser verstehen werden, folgt in Kürze auf diesem Blog.

Bis dahin genießen Sie Ihre Fähigkeit bedeutungsvolle Verbindungen herzustellen und kooperative Gespräche zu führen. Mit sich selbst und anderen.

Dieser Post wurde verfasst von
Andreas Förster
Trainer, Businesscoach und Mediator
www.holistic-counselling.de

Warum Neues nicht immer funktioniert!

Empty Chair


Wie oft sind Sie schon in die Situation gekommen, etwas sehr nützliches Neues gelernt zu haben und es dann dennoch nicht anzuwenden?

Immer wieder fragen mich Menschen, warum sie bestimmte Dinge, die sie in Zeitmanagement-
workshops, Kommunikationsseminaren, im Coaching oder in der Psychotherapie gelernt haben, einfach nicht in ihrem Leben umsetzen können.

Und  ich kann sehen, es gibt da soetwas wie einen Schmerz, mit dem sie sprechen. Sie wollen die Veränderung und es will einfach nicht klappen.

Vor einigen Jahren kam eine Klientin zu mir, die ständig Streit mit ihrer Tochter hatte. Diese Klientin selbst ist Therapeutin und Kommunikationstrainerin. Sie hatte privat enorme Probleme sinnvoll und liebevoll zu kommunizieren. Sie hatte durch Affirmationen und das Lesen vieler Bücher versucht sich zu verändern… Der Erfolg blieb spärlich. Warum?

Der Unterschied liegt im Unbewussten! (Und darin liegen alle Geschichten, die wir uns über das Leben erzählen)

Stellen Sie sich mal vor, Sie fahren 10 Jahre lang den gleichen Weg zur Arbeit. Heute abend erzählt Ihnen dann jemand, dass es eine Abkürzung gibt. Wären Sie in der Lage ab morgen anders zu fahren?

Klar! Sicher wären Sie dazu in der Lage. Sie können dabei doch nur gewinnen.
Warum aber scheinen Veränderung manchmal so einfach und wollen dann im zwischenmenschlichen Bereich so oft doch nicht klappen?

Sie sind keine Maschine, die einfach nur umprogrammiert werden muss!

Häufig erlebe ich, wie Klienten versuchen sich aus Büchern, in Workshops oder beim Coaching ein neues Verhalten oder neues Denken anzueignen. Für eine Weile macht das auch für sie Sinn, sie setzen es um und bemerken tatsächlich eine Veränderung. Dann jedoch, bevor sie sich versehen, finden sie sich genau mit den alten Mustern und den gleichen Ergebnissen wie früher wieder…

„Was ist da schief gelaufen? Was stimmt mit mir nicht?“ fragen sie dann.

Der entscheidende Unterschied entsteht immer im Unbewussten. Das bedeutet, sie können sich noch so zwingen ein neues Verhalten/ ein neues Denken anzugewöhnen. Solange ihr Unbewusstes nicht mitmacht, werden sie langfristig keinen Erfolg mit der Veränderung haben.

Haben Sie schonmal ein Kind dabei beobachtet, wie es versucht den Zylinder in das Loch für den Quader oder das Dreieck zu stecken? Was macht es, wenn es nicht passt? Genau, oft versucht es einfach mit mehr Kraft zum Erfolg zu kommen.

Aber es paßt nicht. So ähnlich ist es mit unserem komplexen menschlichen Dasein auch! Manche Dinge passen einfach nicht sofort auf uns! Wir können uns keine Schablone nehmen, über uns rüberziehen und dann passt das!

Es gibt eine elegante Lösung!

Ihre jetzigen Verhaltensweisen/ Denkweisen dienen Ihnen für einen ganz bestimmten Zweck! Im Grunde ist alles was wir tun eine Strategie, um irgendetwas zu erreichen. Man sagt dazu Metabedürfnisse (die übergeordneten Bedürfnisse), die durch das Verhalten gestillt werden sollen. Und die Metabedürfnisse oder Metaziele ziehen im Unbewussten die Fäden.

Im Coaching ist es deshalb sinnvoll zunächst zu schauen, was genau durch ein bestimmtes ungewünschtes Verhalten wie z.B. „Streiten“ erreicht werden soll. Wenn diese übergeordneten Bedürfnisse und Ziele entdeckt und geklärt wurden, gibt es keinen Grund mehr das Verhalten abzulehnen. Vielmehr kann nun im Coachingprozess untersucht werden, welche Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen sie nutzen können, um das gewünschte Ziel zu erreichen!

Fazit: Solange Sie sich versuchen eine Schablone überzuziehen, könnten Sie Schwierigkeiten haben, weil die Veränderung eine Kraft von Außen darstellt. Wenn Sie sich selbst besser kennenlernen, indem Sie Ihre Metaziele und Bedürfnisse kennen, können Sie Ihr Verhalten mittels Ihrer eigenen Kraft, Ihrer eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen verändern. Und das fühlt sich nicht nur gut an, es macht sie wirklich selbstbewusster und stärker!

Die Klientin übrigens fand damals heraus, dass sie durch ihre emotionale Kommunikation versuchte Ihrer Tochter zu zeigen, wie wichtig sie für sie war. Als sie das entdeckte, entschied sie sich für neue Wege Ihrer Tochter zu zeigen, wie sehr sie sie liebte. Die Kommunikation zwischen beiden veränderte sich sofort. Interessanterweise hatte die Tochter genau das gleiche grundlegende Muster innerhalb kurzer Zeit auch aufgelöst.

Liebe Grüße Ihr Andreas Förster
www.holistic-counselling.de