Nie gut genug? Du bist bereits perfekt.

Es ist Zeit. Viele Menschen kommen auf den CoachingBerlinBlog oder nutzen andere Bücher, Blogs und endlose Seminare, um an sich selbst etwas zu verbessern.

Als Trainer, Autor und Coach muß ich dazu eines mal loswerden: Den meisten Menschen steht dabei ein fundamentales Problem im Weg: Sie sind sich selbst nie gut genug.

Alles an uns muß immerzu verbessert werden, sonst sind wir unzufrieden.

Deshalb geben sie ein Vermögen für Seminare und Bücher aus, und kommen nie da an, wo sie hinwollen. Das Gefühl OK zu sein. Das Gefühl gut genug zu sein.

„Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“

Ok, wir sind diejenigen der Gesellschaft, denen als Kind schon erzählt wurde: „Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“. Aber was heißt das für ein Kind im Umkehrschluß, wenn es diese Worte hört?

Genau: Jetzt bist Du also noch nichts! Und weil sich solche Glaubensätze tief im Unterbewussten einnisten, laufen genau solche Programme auch bei Erwachsenen immer weiter unbemerkt ab. Warum sind soviele Menschen mit sich selbst sonst so unzufrieden?

Die Selbstentwicklungsbranche ist zu einer riesigen Industrie geworden. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung, von Wachstum und davon, Neues zu entdecken. Es ist eines der größten Geschenke für mich im Leben, Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir brauchen Wachstum zu Leben. Aber eins darf an dieser Stelle gesagt sein:

Du bist gut genug! Du bist perfekt, so wie Du bist!

Wer versucht sich selbst zu entwickeln, ohne sich selbst zu mögen und sich immer wieder mit den eigenen Defiziten antreibt, der wird nie ankommen können. Dann egal, was Sie erreichen, es wird nicht gut genug sein.

Der Partner ist nicht gut genug.
Der Job ist nicht gut genug.
Die eigenen Fähigkeiten sind nicht gut genug.
Der eigene Körper ist nicht gut genug.
Der Kontostand ist nicht gut genug.
Die Anerkennung ist nicht gut genug.
Nichts ist dann gut genug.

Wenn ich mir selbst nicht gut genug bin, dann wird mir auch alles andere nicht gut genug sein.

Und selbst wenn ich mal etwas Großartiges in meinem Leben habe, dann sabotiere ich vielleicht auch dies wieder, weil tief in mir der Glaube sitzt, nicht gut genug dafür zu sein.

Überlegen Sie mal, was sich alles ändert, wenn Sie sich selbst gut genug sind:

  • Sie gehen endlich entspannt mit sich selbst um.
  • Sie vergleichen sich nicht mehr ständig mit anderen Menschen.
  • Sie lernen Ihre Eigenheiten zu schätzen und respektieren dadurch
    auch die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen mehr.
  • Sie müssen nicht mehr ständig unter Druck besser werden.
  • Sie werden Fehler und Unzulänglichkeiten entspannter betrachten.
  • Sie können glücklich sein, egal, was um Sie herum passiert.
  • Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigen sofort an.
  • Sie kämpfen nicht mehr ständig innerlich gegen sich selbst.
  • Sie wollen nicht mehr ständig mehr, sondern genießen das was
    schon da ist.

Mal Hand auf Herz, wieviel von all den großartigen Dingen in Ihrem Leben bekommen die angemessene Wertschätzung von Ihnen, weil Sie so busy sind, ständig alles zu verbessern?

Wenn Sie wachsen und sich entwickeln wollen, dann tun sie davon soviel sie können. Aber tun Sie es mit der Grundlage:

„Ich bin gut genug. Ich bin genau so, wie ich gerade sein soll. Ich bin perfekt!“

Dann geht es Ihnen nicht nur besser, auch Ihr Wachstum wird leichter und spielerischer. Genießen Sie sich selbst.

Viel Spaß  und vielen Dank für Ihre Treue beim Lesen des CoachingBerlinBlog,
Ihr Andreas Förster

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Spielanleitung für das menschliche Leben

Zur Besinnung kommen – Die 3-Schritt-Rückblende

Zeit der Besinnung?

Zugegeben, Weihnachten ist noch ein paar Tage entfernt. In meinen Gesprächen mit Menschen in meiner Umgebung, aber auch mit Geschäftspartnern und meinen geschätzten Coachingklienten kommt langsam eine Bilanzierungsstimmung auf.

Wir fangen an, auf ein aufregendes Jahr, das zu großen Teilen hinter uns liegt, zu reflektieren.

Wir betrachten, was gut gelaufen ist. Wir untersuchen, was unzufriedenstellend war. Schlicht gesagt: Es ist Zeit für eine Bilanz.

Sachliche Betrachtung oder innere Kritik?

Beim Rückblick auf eigene  Handlungen und Erfolge geschehen für viele Menschen interessante innere Prozesse: Entweder sie gehen in eine sachliche Analyse ihrer Situation oder ihr „innerer Kritiker“ wird immer lauter und deutlicher in seinen Vorwürfen und seiner Defizitorientierung.

Der Kritiker hat den Job, unsere Unzulänglichkeiten aufzudecken. Sein Job sollte es aber nicht sein, uns ein schlechtes Gewissen zu machen oder unser Selbstvertrauen zu zerstören.

Folglich braucht es einen intelligenten Weg zurückzublicken.

Wie besinnen wir uns konstruktiv und positiv?

Gestern brachte ich den Teilnehmern in einem Train the Trainer Seminar die so genannte Drei-Schritt-Rückblende bei und erhielt dabei enorm positives Feedback. „Es ist so einfach“ bemerkte ein Teilnehmer. „Man kann das auf soviele Situationen anwenden“ sagte ein anderer. Es stimmt.

Sie können diese Technik in jeder Feedbacksituation zum Einsatz bringen, so auch bei ihrem persönlichen Jahresrückblick.

Drei-Schritt-Rückblende


1. Was war gut?

Beginnen wir mit all dem, was Sie geschafft haben. Nehmen Sie sich Zeit wirklich anzuerkennen, was Sie dieses Jahr alles erreicht, geschafft und geleistet haben.

Mögliche Themen dabei könnten sein: Ihre Beziehungen, Gesundheit, Familie, Arbeit, Hobbies, Spiritualität, Berufung, Finanzen.

2. Was war nicht so gut?

Bestimmen Sie sachlich, welche Dinge ihrerseits nicht so erfolgreich waren, wie Sie gehofft hatten. Eine Aufzählung genügt. Erlauben Sie sich dabei, Lernende(r) zu sein, der/die nicht immer sofort alles richtig machen kann.

Kleiner Tipp: Trennen Sie Ihre Identität von Ihrem Verhalten: Nur weil ein Verhalten nicht zum Erfolg geführt hat, bedeutet nicht, dass Sie als Mensch den Erfolg nicht erreichen können.

3. Was will ich beim nächsten Mal besser machen?

Beenden Sie Ihren Rückblick auf jeden Fall mit all dem, was Sie ab jetzt (JA! Ab jetzt, nicht erst ab Silvester) anders machen wollen. Halten Sie an der Vergangenheit nicht fest.

Blicken Sie Richtung Zukunft und was dabei besser werden soll. Genießen Sie Ihre kreative Kraft, sich die Verbesserung vorzustellen.

Und dann handeln Sie frei nach Gandhi:

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest“

Noch ein kleiner Hinweis sei erlaubt:

Handeln Sie frei nach Gandhi oder frei nach Ihrem Gewissen, aber HANDELN Sie! Handeln bedeutet aktiv sein. Wer aktiv ist, kann Veränderung bewirken.

Weitere CoachingBerlinBlog Artikel zum Thema:

Raus aus der Komfortzone und Selbstcoaching- in wessen Angelegenheiten?

Die Kraft, die wir haben

Dieses Video von Prem Rawat beschreibt die einfache aber machtvolle Kraft der Wertschätzung in unserem Leben! (in englischer Sprache)

„Und die ultimative Frage in unserem Leben ist: Was ist es, was ich in meinem Leben wertschätzen kann, was ist es, dass ich bis zu meinem letzten Atemzug wertschätzen kann? Erinnere Dich daran: Du bist am Leben.“

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Die Energie fliesst dahin, wo unsere Aufmerksamkeit fokussiert ist.

Lassen Sie sich auf ein kleines Experiment ein und zählen Sie in dieser kurzen Filmsequenz, wie viele Ballkontakte die Mannschaft mit den weißen Shirts hat.

Lesen Sie bitte erst im Anschluss weiter:

Auflösung:

14 oder so, aber das ist gar nicht der Punkt. Haben Sie den Gorilla gesehen? Während des Spiels läuft ein Mensch im Gorillakostüm über das Spielfeld. Ist Ihnen nicht aufgefallen? Dann geht es Ihnen so wie mehr als der Hälfte der Zuschauer. Was zeigt dieses kleine Wahrnehmungsexperiment? Wenn wir uns mit unserer Aufmerksamkeit auf etwas fokussieren, blenden wir andere Aspekte der Welt häufig völlig aus. Wir nehmen einen großen Teil der Wirklichkeit gar nicht wahr.

Das ist zum einen sehr nützlich, sonst würde unser Gehirn von der Datenmenge, die täglich auf uns einströmt völlig überflutet. Aber wir filtern eben auch erhebliche Teile aus der großen Fülle der Datenmenge aus, die vielleicht bereichernd und ergänzend  sind und unser ganzes Weltbild auf den Kopf stellen könnten. Das geschieht zum großen Teil unwillkürlich, das heißt, wir bekommen das gar nicht mit und steuern es auch nicht willentlich. Aber wir können Impulse setzen, um unsere Wahrnehmungsfilter zu vergrößern. Vielleicht kennen Sie das Phänomen, Sie haben sich ein Auto gekauft in einer bestimmten Farbe und plötzlich fällt Ihnen auf, wie viele Menschen doch mit dem gleichen Auto und sogar der gleichen Farbe durch die Stadt fahren. Gab es die vorher nicht? Selbstverständlich, wir haben Sie nur nicht gesehen bzw. ihnen keine Beachtung geschenkt.

Die Sache mit dem Auto in einer bestimmten Farbe funktioniert auch in anderen Bereichen. Wenn wir z.B. Ausschau halten nach schönen Erlebnissen, freundlichen Begegnungen, gnädigen Fügungen des Schicksals.

Meinen Klienten  empfehle ich gerne, Buch zu führen über die Dinge, über die sie sich gefreut haben. Oder Abends im Bett noch mal innerlich den Tag Revue passieren zu lassen und sich zu bedanken für die schönen Erlebnisse, auch die vermeintlich kleinen Dinge: Ein Fremder, der einem auf der Straße in die Augen geblickt hat und angelächelt hat, das fröhliche quietschen eines Babys in der Tram, die frisch gekauften Brötchen beim Bäcker, die noch warm waren. Sie wissen schon, was ich meine.

Haben Sie jedoch einen Filter, der vor allem ärgerliches, nerviges und störendes hervorhebt, dann ist die Welt ein wahrlich schlechter Ort. Dann wird der Lärm vom Nachbar wie unter einem Brennglas immer größer und störender oder die Zahl der unfreundlich blickenden Menschen in der U-Bahn nimmt Überhand.

Ich lade Sie ein, es auszuprobieren. Sie werden sehen, haben Sie erst einmal den Filter für all das schöne, freundliche und positive aktiviert, wird es Ihnen plötzlich überall auffallen.

Wo geht Ihre Aufmerksamkeit den ganzen Tag über hin? Sie haben die Möglichkeit, das mit zu entscheiden!

Ihr Coachingberlinblog-Team,

wir freuen uns über Feedback,

Ihre Tanja Madsen

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Spielanleitung für`s Leben

INKARNATIONSVERTRAG:

§ 1
Sie erhalten einen Körper. Dieser Körper ist neu und einmalig. Niemand sonst bekommt den gleichen.

§ 2
Sie erhalten ein Gehirn. Es kann nützlich sein, es zu benutzen.

§ 3
Sie erhalten ein Herz. Die besten Resultate erzielen Sie, wenn Hirn und Herz ausgewogen benutzt werden.

§ 4
Sie erhalten Lektionen. Niemand bekommt exakt die selben Lektionen wie Sie oder kann sie Ihnen abnehmen.

§ 5
Sie können tun, was Sie wollen. Alles, was Sie anderen antun, kommt zu Ihnen zurück.

§ 6
Eine Lektion wird so lange wiederholt, bis sie begriffen wurde (auch inkarnationsübergreifend).

§ 7
Dieser Vertrag ist für alle gleich. Es gibt keine Privilegien, auch wenn einige das behaupten. Handschriftliche Änderungen haben keine Gültigkeit.

§ 8
Sie bekommen Spiegel, um zu lernen. Viele Spiegel sehen aus wie andere Körper. Sie sind dazu da, Ihnen etwas zu zeigen, das in Ihnen ist.

§ 9
Wenn Ihr Körper zerstört wird oder aufhört, zu funktionieren, bekommen Sie einen neuen. Es kann zu Wartezeiten kommen.

§ 10
Der Inkarnationsvertrag läuft erst aus, wenn alle Lektionen zu einem befriedigenden Ergebnis geführt haben.

§ 11
Was befriedigend ist, bestimmen Sie!

Nützliche Hinweise und Tipps:

➽Ziel ist es nicht, beim Verlassen eines Körpers möglichst viel Geld zu haben.

➽Es gibt keinen Bonus für Berühmtheit oder Beliebtheit.

➽Sie müssen sich nicht an den Fehlern anderer orientieren.

➽Regeln sind dazu da, überprüft zu werden.

➽Behauptungen anderer über das Ziel können Ablenkungen sein.

➽Sie können nichts falsch machen. Es kann höchstens länger dauern.

➽Zeit ist eine Illusion!

➽Sie haben Zugriff auf alle Antworten über eine spezielle Verbindung in Ihrem Herzen.

➽Alles innerhalb des Schulungsraums reagiert auf Herzensausstrahlung.

➽Versuche, den Schulungsraum zu beschädigen, führen zu Einschränkungen.

➽Niemand kann Ihnen die Verantwortung abnehmen.

➽Gewalt führt niemals zu einer Lösung.

➽Es kann nützlich sein, darauf zu achten, welche Situationen sich wiederholen.

➽Drogen (legale und illegale) können die Wahrnehmung der Lektionen verfälschen.

➽Nur, weil alle sich auf eine Weise verhalten, muss das nicht bedeuten, dass es richtig ist.

➽Es gibt selten nur eine richtige Lösung.

➽Sie können einen Antrag auf Vergebung stellen.

➽Es gibt keine Extraklauseln für niemanden.

➽Sie werden geliebt. (Auch wenn Sie in der Bronx oder Somalia sind.) Alles andere ist Täuschung.

➽Lektionen sind besondere Gelegenheiten, sich zu entwickeln und keine böse Absicht.

➽Es kann riskant sein, seinen Körper anderen anzuvertrauen.

➽Andere in der Entwicklung zu behindern, bringt keinen Vorteil.

➽Sie bekommen (vorzugsweise während der Nachtstunden) Gelegenheit, den Körper zu verlassen.

➽Erinnerungen an Erfahrungen außerhalb des Körpers werden nicht im Körper bzw. Gehirn gespeichert.

➽Herumspielen an Ihrem Körper ist Ihr gutes Recht. An den Körpern anderer erfordert deren Einwilligung.

➽Abgucken ist sinnlos!

➽Wer Ihnen eine Lebensversicherung anbietet, ist ein Betrüger.

➽Das mutwillige Beenden einer Inkarnation führt zu viel unnützem Papierkram.

➽Wissenschaftliche Gutachten und heilige Schriften dienen der Verwirrung.

➽Es geht nicht darum, Erster zu sein.

➽Es geht nicht darum, cool auszusehen.

➽Niemand macht in Ihrer Situation eine bessere Figur als Sie.

➽Sie sind nicht der Einzige, der am Sinn des Inkarnationsvertrages zweifelt.

➽Da Sie diesem Vertrag zugestimmt haben, ist es unnütz, sich darüber zu beschweren, dass Sie hier sind.

Quelle: unbekannt

5 Tipps – wie sie einen guten Coach finden!

Bei der Suche und Auswahl nach einem Coach oder Berater verlassen sich die meisten Menschen auf persönliche Empfehlungen. Nicht alle Menschen haben jedoch das Glück auf Empfehlungen zurückgreifen zu können.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten, sich einen Coach oder Berater zu suchen. Eines der größten Angebote finden Sie dazu im Internet. Vielzählige Webseiten bieten Verzeichnisse, in denen vom systemischen Berater bis zum NLP- Coach alles zu finden ist. Auch Suchmaschinen wie Google oder Yahoo liefern unzählige Suchergebnisse, wenn Suchbegriffe wie Coaching oder Beratung eingeben werden.

Die Ergebnisse, die sie dort finden richten sich zunächst nach der Fähigkeit der Coaches, sich im Internetmarketing zu positionieren, was jedoch noch nichts über die tatsächlichen Coachingqualitäten eines Coach aussagen.

Wie finde ich den richtigen Coach für mich?

Wenn Sie ein paar mögliche Kandidaten gefunden haben, suchen Sie das persönliche Gespräch. Dies kann beispielsweise am Telefon erfolgen oder bei einem kostenlosen Vorgespräch. (Vorgespräche sind oft kurz, liefern aber wichtige Eindrücke). Auch Workshops, Seminare und Vorträge sind gute Möglichkeiten einen Coach und seine Arbeit näher kennenzulernen.

Hier sind fünf Tipps, mit deren Hilfe Sie herausfinden können, ob der Coach der/die Richtige für Sie ist!

1. Fundierte Ausbildung

Da der Begriff Coach oder Berater in Deutschland nicht geschützt ist, kann sich jeder so bezeichnen. Achten Sie deshalb auf fundierte Ausbildungen (in welchen Ansätzen ist der Coach ausgebildet?), vorherige Berufserfahrung, Erfahrungen als Coach usw. In der Regel finden Sie im Internet ausreichende Informationen, wie lang und intensiv angegebene Ausbildungen sind.

2. Professionalität

Zu diesen Faktoren gehören das Auftreten des Coachs gegenüber anderen Menschen, Internetpräsenz, Emailadresse, Festnetztelefon, feste Adresse und Räumlichkeiten. Relevant könnte auch die Frage sein,

womit der Anbieter seinen regulären Unterhalt verdient. Welche Erfahrungen haben andere Klienten mit diesem Coach gemacht?


3. Ist der Coach flexibel und auf Augenhöhe?

Die Aufgabe eines Coachs ist es seine Klienten in Ihrer eigenen Lösungsfindung zu unterstützen. Dies geschieht vor allem durch Hinterfragen von Denk- und Verhaltensmustern, Rapportbildung (Herstellung einer vertrauensvollen Verbindung), urteilsfreies und intensives Zuhören und verschiedene Techniken, die Sie als Klienten in Ihrer Lösungsfindung bestärken. Ihre Ressourcen, Selbstvertrauen und innere Kraft werden dabei aktiviert.

Je nachdem welchen Stil Sie persönlich bevorzugen, können Sie immer darauf achten, dass Sie sich am Ende einer Sitzung besser/einen Schritt weiter fühlen. Ein guter Coach wird Sie jederzeit mit Wertschätzung behandeln, wird Sie wachsen lassen, wird Ihnen helfen Ihre Ressourcen zu entdecken und sich immer mit Ihnen auf Augenhöhe bewegen.

Vorsicht bei Menschen, die Ihnen das Gefühl geben klein oder dumm zu sein und Hilfe zu brauchen.
In solchen Fällen können sehr schnell ungesunde Abhängigkeiten geschaffen werden.

Oftmals offenbaren sich diese Dinge in den ersten Sitzungen. Den ersten Eindruck gewinnen Sie im Vorgespräch.
Seien Sie ruhig und kritisch bei der Auswahl. Sie würden sicher nicht jeden in Ihr Haus lassen. Genauso wenig lassen Sie jeden ungefragt in Ihren Kopf!


4. Lebt der Coach
seine Philosophie

Wahrscheinlich würden Sie bei Finanzen eher einen Fachmann um Rat fragen, als jemanden der Pleite ist. Bei dem Vorgespräch können Sie beobachten, ob der Coach selbst lebt, was er anderen anbietet. Würden Sie sich von einem griesgrämigen Menschen zu Lebensfreude beraten lassen? Oder von einem Übergewichtigen zu Fitness?

Schauen sie ob Ihr Coach lieber über Probleme, als Ressourcen und Lösung redet. Schauen Sie, ob er/sie authentisch und ehrlich auf Sie wirkt. Was strahlt er/sie als Mensch aus?

5. Persönliches Gefühl

Der wichtigste und entscheidende Faktor bei der Wahl eines Coachs ist Ihr persönlicher Eindruck. Können Sie sich vorstellen mit diesem Menschen ein Vertrauensverhältnis zu spüren? Fühlen Sie sich wohl und entspannt im Gespräch? Strahlt Ihr Gegenüber Wertschätzung, Professionalität und Klarheit aus? Bietet Ihr Coach Ihnen Raum zur Entfaltung?

Das Ziel des Coachings ist Wirksamkeit. Das heißt, wirksame Veränderungen zu ermöglichen, die Sie wachsen lassen, Ihre Ressourcen und Fähigkeiten aktivieren, Ihr Selbstwertgefühl aufbauen und Ihre Unabhängigkeit bestärken.

Natürlich sind all diese Punkte keine Checkliste, an der jeder Coach alles erfüllen muß. Diese Liste soll vielmehr dazu anregen sich selbst das Geschenk eines passenden Coaches zu machen.

Ein guter Coach/ eine gute Beraterin kann ein überaus wichtiger Katalysator für Erfolg, Gesundheit und Lebensfreude sein.


Achten Sie auf Ihr Bauchgefühl!

Sie mögen sich entscheiden verschiedene Punkte bei der Wahl zu berücksichtigen. Hören Sie dabei immer auf Ihr Bauchgefühl. Diese Gefühl wird Ihnen sagen, ob es für Sie passt oder nicht.

Das CoachingBerlinBlog Team wünscht Ihnen wundervolle, erheiternde, aufweckende, aufbauende und freudebringende Erfahrungen im Coaching.

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