Wie Sie ein Nein nicht als Antwort akzeptieren…

Gestern gab es wieder eine dieser Situation. Ich hatte mir für den Nachmittag eine Surfstunde in einer Surfschule im Surfparadis Peniche, Portugal vorgenommen. Vormittags hatte ich alles abgesprochen. Aber Nachmittags komme ich in der Schule an und die Trainer sagen mir, es geht doch nicht mehr, weil die Klasse schon voll sei.

Nun, es war windig, grauer Himmel und recht kühl, ich hatte vor gut einer Stunde gegessen und fühlte mich ein wenig müde. Schon mich auf den Weg zu Wassersport in diesen Bedingungen zu machen, war nicht einfach. Dazu kam, dass ich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr surfen war. Ich war mir nicht sicher, ob es mir überhaupt Spaß machen würde.

Früher wäre ich einfach nach Hause gegangen

Eines habe ich mir aber über die letzten Jahre meines Lebens zur Gewohnheit gemacht: Ich lebe nur einmal und bei Dingen bei denen ich mir nicht sicher bin, probiere ich es am liebsten aus, anstatt mir im Kopf eine Geschichte zu erzählen, die mein Aufgeben oder Aufhören rechtfertigt. Ich stand also vor dem Surflehrer und hörte ihn sagen, es würde keinen Platz mehr in der Gruppe geben.

Ich stand vor einer Entscheidung. Mein Denken fand schnell Gründe, das Surfen für heute sein zu lassen oder aufzugeben. Das Wetter, meiner Partnerin würde sich in der Zeit lnagweilen, viel zu kaltes Wasser, blablabla.
So ging es mir für Moment. Wäre da nicht eine kleine Stimme gewesen, die mir sagte: „Du wolltest es doch machen, kommst extra hierher und jetzt akzeptieren ein Nein nicht als Antwort!“, wäre ich enttäuscht nach Hause gegangen und hätte den Rest des Tages vielleicht damit gehadert, nicht surfen zu können oder mich im Denken beschwert wie „unorganisiert die Portugiesen doch sind.“

Ich folgte der Stimme, die Gründe fand, es unbedingt jetzt machen zu wollen. Ich lächelte die Lehrer an, erklärte meine Situation und wie gern ich heute jetzt surfen gehen wollte. Und was passierte? Nach einem Moment der Stille boten Sie mir an, die Klasse doch mitzumachen und gaben mir sogar noch 25 Prozent Rabatt auf die Stunde!

Ich ging mit und ich surfte Wellen so gut, mit soviel Spaß und soviel Genuß wie noch nie zuvor. Den ganzen Abend über war ich extatisch von dem Gefühl auf Wellen getragen worden zu sein (Tipp: unbedingt mal ausprobieren!). Ich war wach und froh, mich aufgerafft zu haben und ich hatte den schönsten und erfolgreichsten Urlaubstag. Heute morgen sitze ich im Café neben der alten Kirche und schreibe diesen Artikel und genieße noch immer das erhabene Gefühl. Und wenn ich zurüch schaue, dann war es ein kleiner entscheidender Moment, der gestern den Unterschied gemacht hat: Der Moment, in dem ich ein Nein nicht als Antwort akzeptierte!

Es gibt viele Momente im Leben, wo wir unserem Verstand oder anderen Menschen nicht erlauben sollten uns auszureden, was wir tun, sein oder haben wollen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie ein „Nein“ nicht als Antwort akzeptieren:

  • Unser Verstand findet schnell Gründe, die dagegen sprechen etwas zu tun. Finden Sie immer auch mindestens drei Gründe, die dafür sprechen.
  • Wenn andere „Nein“ sagen, geben Sie nicht sofort auf. Bleiben Sie aufrecht im Körper. Lächeln Sie. Teilen Sie dem Gegenüber Ihre Gründe mit, die dafür sprechen. (Böse gucken kann jeder, das bringt aber den anderen nicht dazu uns helfen zu wollen. Also lächeln Sie. Ja, lächeln Sie, wenn Sie ein Nein hören!)
  • Bleiben Sie ruhig und auf Ihr Ziel fokussiert.
  • Richten Sie Ihr Denken und Handeln so aus, als ob es keinen Zweifel gibt, dass Sie ihr Ziel erreichen.
  • Zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie gewillt sind, Ihr Ziel zu erreichen, egal was er/sie sagt.
  • Fragen Sie sich, was kostet es mich emotional, finanziell, gesundheitlich und für mein Selbstvertrauen, wenn ich jetzt schon aufgebe?
  • Holen Sie sich mindestens drei klare „Nein“s ab, bevor Sie sich entscheiden loszulassen.
  • Feiern Sie jedes Mal, wenn Sie trotz eines Neins doch noch an Ziel gekommen sind!

Überlegen Sie mal, wieviel wundervolle Möglichkeiten Ihnen in der Vergangenheit schon verloren gegangen sind, weil Sie beim ersten Nein aufgegeben haben. Treffen Sie jetzt die Entscheidung, dass Ihnen das nie wieder passieren wird. Es ist Ihr Leben. Sie sind verantwortlich für Ihre Träume, für Ihre Zufriedenheit. Kämpfen Sie für Ihre Rechte. Am besten tun sie das übrigens mit einen entspannten Lächeln! Seien Sie dabei so flexibel in ihrem Verhalten, wie ein kleines Kind, das sich etwas in den Kopf gesetzt hat.

Viel Spaß dabei… Ihr Andreas Förster

Ebenfall passend zum Thema:

Rein ins Leben – unser kostenloses Coaching Berlin Blog Audioprogramm für Sie

In drei Schritten zum Glück – Coaching Berlin Blog Videopodcast

Probleme, die nie wirklich passieren

„I´ve had thousands of problems,
most of which never happened“
(Mark Twain)

Tausend Probleme, die nie wirklich passiert sind

Kennen Sie das auch?

Ihr Herz sagt Ihnen, dieses oder jenes würde ich jetzt wirklich gern mal ausprobieren, und schon geht ES in ihrem Kopf los: „Ja, aber ist das nicht gefährlich?“, „Was wenn so und so passiert?“, „Was werden die anderen über mich denken, wenn ich das jetzt tue?“ und soweiterblablabladukannstnicht oder dasmachichspätermalirgendwannblablablu.

Und schon ist Ihnen die Freude an Ihren eigenen Gedanken vergangen?

Es ist eine wichtige Funktion des menschlichen Geistes, uns zu beschützen und unser Überleben zu bewahren. Dazu versucht uns der Verstand in unserer jetzigen Komfortzone zu halten.

Genau hier steht eine der größten Herausforderungen des Menschseins. Wenn ich meine Komfortzone nicht verlasse, dann wird sich weiterhin womöglich alles so abspielen wie zuvor. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, dann entsteht womöglich Gefahr für mich.

Viele Menschen sind in ihrem eigenen Denken Experten für Seifenopern, Drama und Horrorgeschichten über all jenes das passieren KÖNNTE!

Schauen Sie mal zurück in Ihrem Leben auf all die Situationen, in denen Sie sich selbst solche Geschichten erzählt haben. Wie oft ist es wirklich so schlimm gekommen, wie es sich Ihr Denken vorher vorgestellt hatte?

Nie? Vielleicht einmal? Zweimal? Und wie oft haben Sie sich von solchen Gedanken bremsen lassen? Hundertmal? Tausendmal?

Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück T.Harv Eker (So denken Millionäre) für drei Tage in Berlin zu erleben. Er sagte: Der menschliche Geist ist wie eine überbesorgte Mutter. Ständig dabei alle Gefahren zu antizipieren und sie uns auch mitzuteilen. Das Problem dabei ist: Wenn du ihr den ganzen Tag zuhörst, treibt es dich in den Wahnsinn.

Wenn es Ihnen so geht und Sie keine Lust mehr haben sich von Ihrem eigenen Denken abhalten zu lassen, dann schauen Sie sich folgende Strategie an.

Strategien fürs menschliche Denken:

1. Welche Geschichte erzähle ich mir hier gerade?

2. Wie geht es mir dabei?

3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich geschieht?

4. Was kostet es mich mental, emotional, finanziell, spirituell und für meine Gesundheit, wenn ich weiter in meiner Komfortzone bleibe?

5. Was will ich wirklich erreichen? Hilft mir diese „Geschichte“ dabei, dorthin zu kommen?

6. Wer wäre ich, wenn ich diese Geschichte nicht denken könnte? Wie würde ich handeln?

7. Will ich wachsen oder kleiner werden? In welche Richtung beeinflusst mich meine Entscheidung jetzt?

Handeln bringt Veränderung

Und dann handeln Sie. Warten Sie nicht, bis Sie selbst oder die Umstände perfekt sind. Da können Sie nämlich lange warten. Wenn Sie unterwegs dabei etwas lernen müssen oder wollen, holen Sie sich von Profis professionelle Hilfe, z.B.: Beratung oder Coaching.

„Jeder Meister war am Anfang ein Disaster“

Denken Sie daran und vergessen Sie die überbesorgte Mutter in Ihrem Kopf wenigstens manchmal. Sie haben nur ein Leben und wenn Sie später darauf zurückschauen, wollen Sie dann sagen: „Naja, das Leben war GANZ OK “ ???. Nein, Sie wollen sagen: „Es war großartig, aufregend, erfüllend, voller Liebe, Abenteuer und Spaß“!

Liebe Grüße, Ihr Andreas Förster, Holistic Counselling und Coaching
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Nie gut genug? Du bist bereits perfekt.

Es ist Zeit. Viele Menschen kommen auf den CoachingBerlinBlog oder nutzen andere Bücher, Blogs und endlose Seminare, um an sich selbst etwas zu verbessern.

Als Trainer, Autor und Coach muß ich dazu eines mal loswerden: Den meisten Menschen steht dabei ein fundamentales Problem im Weg: Sie sind sich selbst nie gut genug.

Alles an uns muß immerzu verbessert werden, sonst sind wir unzufrieden.

Deshalb geben sie ein Vermögen für Seminare und Bücher aus, und kommen nie da an, wo sie hinwollen. Das Gefühl OK zu sein. Das Gefühl gut genug zu sein.

„Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“

Ok, wir sind diejenigen der Gesellschaft, denen als Kind schon erzählt wurde: „Streng Dich mal an, dass später was aus Dir wird“. Aber was heißt das für ein Kind im Umkehrschluß, wenn es diese Worte hört?

Genau: Jetzt bist Du also noch nichts! Und weil sich solche Glaubensätze tief im Unterbewussten einnisten, laufen genau solche Programme auch bei Erwachsenen immer weiter unbemerkt ab. Warum sind soviele Menschen mit sich selbst sonst so unzufrieden?

Die Selbstentwicklungsbranche ist zu einer riesigen Industrie geworden. Und verstehen Sie mich nicht falsch. Ich bin ein großer Fan von persönlicher Weiterentwicklung, von Wachstum und davon, Neues zu entdecken. Es ist eines der größten Geschenke für mich im Leben, Menschen in Ihrem Wachstum zu unterstützen. Wir brauchen Wachstum zu Leben. Aber eins darf an dieser Stelle gesagt sein:

Du bist gut genug! Du bist perfekt, so wie Du bist!

Wer versucht sich selbst zu entwickeln, ohne sich selbst zu mögen und sich immer wieder mit den eigenen Defiziten antreibt, der wird nie ankommen können. Dann egal, was Sie erreichen, es wird nicht gut genug sein.

Der Partner ist nicht gut genug.
Der Job ist nicht gut genug.
Die eigenen Fähigkeiten sind nicht gut genug.
Der eigene Körper ist nicht gut genug.
Der Kontostand ist nicht gut genug.
Die Anerkennung ist nicht gut genug.
Nichts ist dann gut genug.

Wenn ich mir selbst nicht gut genug bin, dann wird mir auch alles andere nicht gut genug sein.

Und selbst wenn ich mal etwas Großartiges in meinem Leben habe, dann sabotiere ich vielleicht auch dies wieder, weil tief in mir der Glaube sitzt, nicht gut genug dafür zu sein.

Überlegen Sie mal, was sich alles ändert, wenn Sie sich selbst gut genug sind:

  • Sie gehen endlich entspannt mit sich selbst um.
  • Sie vergleichen sich nicht mehr ständig mit anderen Menschen.
  • Sie lernen Ihre Eigenheiten zu schätzen und respektieren dadurch
    auch die Eigenheiten Ihrer Mitmenschen mehr.
  • Sie müssen nicht mehr ständig unter Druck besser werden.
  • Sie werden Fehler und Unzulänglichkeiten entspannter betrachten.
  • Sie können glücklich sein, egal, was um Sie herum passiert.
  • Ihr Selbstbewusstsein und Selbstwertgefühl steigen sofort an.
  • Sie kämpfen nicht mehr ständig innerlich gegen sich selbst.
  • Sie wollen nicht mehr ständig mehr, sondern genießen das was
    schon da ist.

Mal Hand auf Herz, wieviel von all den großartigen Dingen in Ihrem Leben bekommen die angemessene Wertschätzung von Ihnen, weil Sie so busy sind, ständig alles zu verbessern?

Wenn Sie wachsen und sich entwickeln wollen, dann tun sie davon soviel sie können. Aber tun Sie es mit der Grundlage:

„Ich bin gut genug. Ich bin genau so, wie ich gerade sein soll. Ich bin perfekt!“

Dann geht es Ihnen nicht nur besser, auch Ihr Wachstum wird leichter und spielerischer. Genießen Sie sich selbst.

Viel Spaß  und vielen Dank für Ihre Treue beim Lesen des CoachingBerlinBlog,
Ihr Andreas Förster

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Spielanleitung für das menschliche Leben

Von To Do Liste zur Let Go Liste

Hast du auch eine To Do Liste, die zwei Seiten lang ist und gleichzeitig das Gefühl, dass es wohl nicht möglich sein wird, alles zu schaffen?

Was also tun, wenn die To Do Liste einfach viel zu lang ist?

Gestern, am Ende eines Trainings kam ein Teilnehmer auf mich zu. Seine Körpersprache und Stimmlage waren angespannt und stark geladen mit Emotionen. Es gibt einfach zuviele Dinge, die zu tun sind, beschrieb er.
Er wisse wirklich nicht mehr weiter. Schon jetzt denke er daran, wie unmöglich dies alles zu schaffen sei.

Was dieser Teilnehmer erlebt ist kein Einzelfall. So geht es vielen Menschen. Die Summe aller privaten und beruflichen Verbindlichkeiten wird scheinbar immer größer und anstrengender, wenn wir es zulassen.

Zeit genauer hinzusehen

Deshalb ist es Zeit genauer hinzusehen. Wenn ich mit Klienten oder Unternehmen arbeite und wir die To Do Listen genauer untersuchen, stellt sich oft heraus, dass viele Dinge davon nicht wirklich wichtig sind. „Wichtig“ bedeutet im Coaching, es führt uns näher zum Ziel. Wichtig bedeutet: dies ist ein notwendiger Schritt.

Die knifflige Wahrheit

Vielmehr laden sich die Menschen ihre To Do Listen unbewusst mit Aufgaben voll, um jenen Tätigkeiten aus dem Weg zu gehen, deren Erledigung außerhalb ihrer Komfortzone liegen. Und gerade diese Dinge sind es, die uns erst an unser Ziel führen und uns wachsen lassen können. Also was tun?

Schau dir deine To Do Liste genauer an. Welche Dinge sind überhaupt nicht wichtig, oder verstopfen dein Denken?

Die Let Go Liste schafft Abhilfe

Jetzt nimm ein neues Blatt und schreib eine Let Go Liste. Diese Liste enthält alle Dinge, die du aus deiner To Do Liste streichen kannst. Beginn zu streichen. Sei dabei ruhig extrem beschützerisch deiner eigenen Zeit gegenüber. Wirf alles hinaus, was Zeitverschwendung ist. Ebenso alles, was unnötig Kraft und Energie verschlingt.

Aufräumen macht den Kopf frei.

  • Jetzt schau dir deine Let Go Liste an und lass all diese Dinge einfach los. Mit deiner neuen bereinigten To Do Liste kannst du nun die wirklich wichtigen Dinge erledigen.
  • Erledige die wichtigsten drei Dinge am besten sofort morgens. Beginne jeden Tag mit den wichtigsten drei Dingen.
  • Pflege die Let Go Liste im gleichen Maße wie die To Do Liste. Welches sind die Dinge, vor denen du dich mit Hilfe der anderen Aufgaben drücken möchtest?
  • Tu genau diese Dinge zuerst.

Geh deinen Weg Schritt für Schritt

Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Manchmal können wir den ganzen Weg nicht sehen. Geh dennoch deinen Weg Schritt für Schritt. Konzentriere Dich dabei auf den Schritt den du tust. Mehr ist nicht nötig und auch nicht möglich.

Bei weiteren Fragen zum Thema Coaching, schreib uns doch einfach eine Email.

Coaching Berlin Andreas Foerster Andreas Förster, Mediator Trainer und Coach

Lies auch unsere Artikel zu diesem Thema:
Raus aus der Komfortzone

Handeln ohne zu scheitern

Unser kostenloses AudioProgramm als Download rechts kann dir helfen ins Handeln zu kommen und endlich frei zu sein zu tun, was du dir wünscht.

So einfach ist Selbstcoaching

Coaching Berlin Auge

„Wir denken selten an das, was wir haben,
aber immer an das, was uns fehlt“
(Arthur Schopenhauer)

Kennen Sie das?
Sie stehen vor einer Aufgabe oder Angelegenheit, von der Sie nicht hundertprozentig wissen, wie Sie am besten darangehen können oder ob Sie sie überhaupt erfolgreich erledigen können?

Und schon fängt der Kopf an rattern und zu denken und er findet all diese Gründe, warum es kompliziert oder unangenehm werden könnte. Im Kopfkino läuft, bevor wir uns versehen, ein kleines Filmchen mit dem Titel: „Was alles schiefgehen könnte“.

Und mit dem Filmchen kommen die Zweifel und Ängste, die uns davon abhalten loszulegen. Wenn`s ganz schlimm kommt, fallen uns auch noch unsere Schwächen, unsere vergangenen Niederlagen und die negativen Botschaften anderer Menschen ein…

Schluß damit!

Der Schlüssel zu unseren Ressourcen liegt in unserer Aufmerksamkeit!

Anstatt dem kleinen Horrorfilmchen in Ihrem Kopf zu folgen (das sowieso nicht wirklich wahr ist) können Sie eine ganz einfache Umfokussierung vornehmen.

Fragen Sie sich einfach: Was sind meine drei Gründe, warum ich es schaffen kann?
Und dann lassen Sie den neuen Film laufen. Lassen Sie Ihr Gehirn einfach nach Gründen suchen, warum Sie die Angelegenheit sehr wohl und sehr gut lösen werden können.

Jedes Mal, wenn ich nicht weiter weiß, frage ich mich diese kleine Frage: „Hier sind meine drei Gründe, warum ich es schaffe!“ Und mir fällt immer was ein. Manchmal auch ganz banale Dinge wie: Ich bin am Leben und darf Dinge ausprobieren. Oder, „weil ich bisher alle Probleme irgendwann gelöst habe“…

Probieren Sie es selbst jetzt doch einfach mal aus. Denken Sie an eine Angelegenheit, die Ihnen Stress verursacht und fragen sich: „Was sind meine drei Gründe, warum ich diese Geschichte auf jeden Fall hinbekommen werde?“

Viel Spaß, Ihr Andreas Förster

Coaching Berlin Andreas Foerster

Sichergehen richtig verstanden zu werden

Wie Sie sichergehen können in Ihrer Kommunikation richtig verstanden zu werden.

Egal in welchem Bereich des menschlichen Lebens Probleme entstehen, meist liegt ein Kommunikationsproblem zugrunde. Deshalb befasst sich der Coaching Berlin Blog Podcast diese Woche damit, wie Sie sicher gehen können, richtig verstanden zu werden.

Es geht um einfache Tipps, wie Sie besser und klarer kommunizieren und sicher stellen können, dass ihre Botschaft beim Gegenüber wirklich angekommen ist und verstanden wurde.

Sie müssen nicht länger das Gefühl haben nicht verstanden zu werden, wenn Sie diese einfachen Kommunikationsanregungen umsetzen.

Sie erfahren, wie Sie effektiv Kontakt aufnehmen, woran Sie erkennen, dass Ihnen zugehört wird (verbale und non- verbale Signale) und wie Sie klar und deutlich sagen können, was Sie sagen wollen.

So erhält Ihre Gesprächsführung gleichzeitig mehr Klarheit und erzeugt eine viel höhere Effektivität Ihrer Kommunikation. Sie verringern die Gefahr von Missverständnissen und erreichen viel öfter, was Sie wirklich von Leben haben wollen.

Der Coaching Berlin Blog Podcast:
Wie Sie sichergehen können wirklich verstanden zu werden.

Gegebenfalls braucht der Podcast einige Sekunden Ladezeit. Danke für Ihre Geduld.

Hören Sie auch rein in den Podcast: Wie wir endlich tun können was wir tun wollen!

Regeneration – der Schlüssel für Erfolg und Balance

Wie Sie Pausen und bewusste Regeneration dazu nutzen können Ihre Leistungsfähigkeit zu erhalten und sogar zu steigern!

Dauerhafter Stress, Erwartungsdruck und hohes Arbeitsaufkommen führt viele Menschen an den Rand des Burnouts.

Warten Sie nicht bis zur totalen Erschöpfung, bevor Sie sich Qualitätszeit zur Erholung gönnen. Nehmen Sie folgende Parabel, die ich gern in meinen Workshops einsetze.

Die Holzfäller- Weltmeisterschaften

Im Finale der Holzfällerweltmeisterschaft stehen sich ein Kanadier und ein Norweger gegenüber. Es geht darum, wer nur mit einer Axt ausgestattet die meisten Bäume bis zum Ende das Tages fällt.

Pünktlich um neun fangen beide in ihrem Waldstück an. Sie sehen sich nicht, können aber die Schläge des anderen gut hören. Schon bald schlagen sie im gleichen Rhythmus. Plötzlich, genau zehn vor zehn hört der Kanadier, wie der Norweger eine Pause macht. Angespornt durch die Möglichkeit sich einen Vorsprung zu verschaffen, arbeitet er noch intensiver weiter. Um zehn Uhr hört er, wie der Norweger die Arbeit wieder aufnimmt.

Zehn vor elf passiert das gleiche Schauspiel. Der Kanadier hört, dass der Norweger schon wieder Pause macht und arbeitet unentwegt weiter. Zu jeder vollen Stunden geschieht dasselbe. Schon am Nachmittag ist der Kanadier sich sicher einen großen Vorsprung zu haben. Mit letzter Kraft schafft er es seinen Rhythmus weiter durch den Tag zu schleppen, bis um 18.00 Uhr die Sirene ertönt.

Der Wettkampf ist vorbei. Als es an das Messen der Ergebnisse geht, stellt der Kanadier erschöpft und erschreckt fest, dass der Norweger etliche Bäume mehr gefällt hat als er selbst.

In einer ruhigen Minute nach der Siegerehrung spricht er den Norweger an: “ Wie hast du das denn gemacht. Ich habe doch viel härter gearbeitet als du und außerdem keine Pausen gemacht!“

Da beugt sich der Norweger mit einem sanften Lächeln zu ihm hinüber und sagt: „Während du weiter gearbeitet hast, habe ich mich zehn Minuten erholt, mir gute Bäume zum Fällen gesucht und meine Axt in dieser Zeit wieder geschärft!“

Hier sind fünf gute Tipps, wie Sie Regeneration zur Verbesserung Ihrer Arbeits- und Lebensqualität nutzen können:

  1. Nehmen Sie sich morgens und abends Zeit einen Überblick zu verschaffen und zu planen.
    (Unter großem Stress agieren Menschen oft unüberlegt und uneffektiv, halten sich mit unwesentlichen Dingen auf und verlieren noch mehr kostbare Zeit. So droht der Burnout. Planen Sie Regeneration und Pausen ein)
  2. Arbeiten Sie nach Prioritäten.
    Zeitmangel ist fast immer Prioritätenmangel! Lassen Sie unwichtiges weg. Gönnen Sie sich Pausen und Erholung.
  3. Suchen Sie sich Qualitätsauszeiten.
    Fahren Sie raus in die Natur, verbringen Sie Zeit mit den Kindern, nehmen Sie sich Zeit für Partnerschaften, tun Sie Dinge, bei denen Sie abschalten können. Positive Erlebnisse stärken das Lebensgefühl, das Immunsystem und beugen Burnout vor)
  4. Sorgen Sie für aktive Erholung.
    Frische Luft, gutes Essen und Bewegung sind hier der Schlüssel. Vor dem Fernseher erholen Sie sich nicht wirklich. Mangelnde Energie kann ein Zeichen dafür sein, dass der Körper Bewegung braucht.
  5. Machen Sie regelmäßige Pausen, selbst wenn Sie glauben Sie können es sich nicht leisten!
    Die einfache Formel lautet: Je mehr dauerhafter Stress, desto schlechter sind Ihre Konzentration und Leistungsfähigkeit. Fehler häufen sich, Erfolgserlebniss bleiben aus. Machen Sie also Pausen, bevor Sie ausbrennen. Egal, was noch zu tun ist. Mit frischen Geist und erholtem Körper, werden Sie besser mit Herausforderungen umgehen können!

Halten Sie für einen Moment inne, atmen Sie tief durch und erinnern Sie sich daran, wie Sie bis jetzt jede Herausforderung auf Ihre Art gemeistert haben. Es ist Ihr Leben, was Sie da gerade investieren. Nehmen Sie sich Zeit dies auch zu genießen.

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog Hier schreibt für Sie Andreas Förster (Berliner Trainer, Coach und Autor)

Lesen Sie dazu auch die Artikel:

Wege aus dem Burnout

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Die Energie fliesst dahin, wo unsere Aufmerksamkeit fokussiert ist.

Lassen Sie sich auf ein kleines Experiment ein und zählen Sie in dieser kurzen Filmsequenz, wie viele Ballkontakte die Mannschaft mit den weißen Shirts hat.

Lesen Sie bitte erst im Anschluss weiter:

Auflösung:

14 oder so, aber das ist gar nicht der Punkt. Haben Sie den Gorilla gesehen? Während des Spiels läuft ein Mensch im Gorillakostüm über das Spielfeld. Ist Ihnen nicht aufgefallen? Dann geht es Ihnen so wie mehr als der Hälfte der Zuschauer. Was zeigt dieses kleine Wahrnehmungsexperiment? Wenn wir uns mit unserer Aufmerksamkeit auf etwas fokussieren, blenden wir andere Aspekte der Welt häufig völlig aus. Wir nehmen einen großen Teil der Wirklichkeit gar nicht wahr.

Das ist zum einen sehr nützlich, sonst würde unser Gehirn von der Datenmenge, die täglich auf uns einströmt völlig überflutet. Aber wir filtern eben auch erhebliche Teile aus der großen Fülle der Datenmenge aus, die vielleicht bereichernd und ergänzend  sind und unser ganzes Weltbild auf den Kopf stellen könnten. Das geschieht zum großen Teil unwillkürlich, das heißt, wir bekommen das gar nicht mit und steuern es auch nicht willentlich. Aber wir können Impulse setzen, um unsere Wahrnehmungsfilter zu vergrößern. Vielleicht kennen Sie das Phänomen, Sie haben sich ein Auto gekauft in einer bestimmten Farbe und plötzlich fällt Ihnen auf, wie viele Menschen doch mit dem gleichen Auto und sogar der gleichen Farbe durch die Stadt fahren. Gab es die vorher nicht? Selbstverständlich, wir haben Sie nur nicht gesehen bzw. ihnen keine Beachtung geschenkt.

Die Sache mit dem Auto in einer bestimmten Farbe funktioniert auch in anderen Bereichen. Wenn wir z.B. Ausschau halten nach schönen Erlebnissen, freundlichen Begegnungen, gnädigen Fügungen des Schicksals.

Meinen Klienten  empfehle ich gerne, Buch zu führen über die Dinge, über die sie sich gefreut haben. Oder Abends im Bett noch mal innerlich den Tag Revue passieren zu lassen und sich zu bedanken für die schönen Erlebnisse, auch die vermeintlich kleinen Dinge: Ein Fremder, der einem auf der Straße in die Augen geblickt hat und angelächelt hat, das fröhliche quietschen eines Babys in der Tram, die frisch gekauften Brötchen beim Bäcker, die noch warm waren. Sie wissen schon, was ich meine.

Haben Sie jedoch einen Filter, der vor allem ärgerliches, nerviges und störendes hervorhebt, dann ist die Welt ein wahrlich schlechter Ort. Dann wird der Lärm vom Nachbar wie unter einem Brennglas immer größer und störender oder die Zahl der unfreundlich blickenden Menschen in der U-Bahn nimmt Überhand.

Ich lade Sie ein, es auszuprobieren. Sie werden sehen, haben Sie erst einmal den Filter für all das schöne, freundliche und positive aktiviert, wird es Ihnen plötzlich überall auffallen.

Wo geht Ihre Aufmerksamkeit den ganzen Tag über hin? Sie haben die Möglichkeit, das mit zu entscheiden!

Ihr Coachingberlinblog-Team,

wir freuen uns über Feedback,

Ihre Tanja Madsen

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Mit Dankbarkeit den Stress besiegen!

„Höchst anmutig sei das Danken.“
von Johann Wolfgang von Goethe


Stress entsteht vor allem dann, wenn wir etwas anderes wollen, als das was wir gerade haben oder erleben. Zugegeben, dieser Mechanismus ist bedingt hilfreich, denn ohne ihn wäre die wohl Menschheit heute nicht da, wo wir sind.

Aber ständig an das zu Denken, was wir noch nicht haben, was wir noch nicht können, was wir noch nicht sind, verursacht Stress in uns. Ruhelosigkeit, Sorgen über die Zukunft, Neid und sogar Wut oder Hass können Resulte davon sein.

Beginnen Sie doch mal damit, sich umzuschauen und dankbar zu sein, für die einfachen Dinge des Lebens. Ein nettes Lächeln der Mitmenschen, ein Stück blauer Himmel, ein gutes Essen, wertvolle Freundschaften, Menschen, die zu uns halten, eine hilfreiche Geste eines anderen Menschen, ein Blume zu betrachten, Tief durchatmen zu können, gesund zu sein…

Wenn wir uns mit Dankbarkeit auf das konzentrieren, was schon da ist, verschwindet der Stress. Wir kommen aus dem Stress im Kopf auf einmal wieder in den Augenblick zurück. Und mal ganz ehrlich? Was fehlt Ihnen jetzt gerade?

Immer den Wünschen und Begierden nachzurennen, läßt uns manchmal das Hier und Jetzt aus den Augen verlieren.

Deshalb sind hier vier Tipps, wie Sie mit Dankbarkeit Ihren Alltag vergolden können:

  1. Verbringen Sie ein Stunde mit einem geliebten Menschen und seien Sie dankbar, dass es ihn oder sie gibt! Irgendwann werden weder Sie selbst noch der andere weiter hier sein!
  2. Schreiben Sie eine Liste mit zwanzig Dingen, für die Sie dankbar sein können! Tun sie es, wann immer Ihnen danach ist. (Denken Sie mal nach: Gesundheit, genug zu essen zu haben, Arbeit zu haben, Familie und Freunde zu haben, Neues lernen zu können… es gibt soviel schönes hier!)
  3. Essen Sie mit Dankbarkeit! Überlegen Sie einmal, was alles notwendig war, diese Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen? Viele Stunden Sonnenschein, Regen und Mineralien für das Gemüse. Bauern, Produzenten, Händler, Regalpacker, Verkäufer, Lkw-Fahrer bis zum Supermarkt. Jemand der Teller und Besteck herstellt! Sie sind nicht allein.
  4. Seien Sie dankbar für Herausforderungen! Egal, was Ihnen Stress bereitet, seien Sie doch einfach dankbar, dass Sie hier sind und sich um all diese Dinge kümmern können! Herausforderungen lassen Sie wachsen!
  5. Tun Sie etwas, wofür jemand anderes dankbar sein kann! Eine der schönsten Arten Dankbarkeit zu erleben, ist sie zu teilen. Machen Sie jemandem eine Freude. Ein paar Blumen, eine liebe Geste, ein kleiner Anruf der sagt: „Du bist mir wichtig“, teilen Sie etwas mit anderen und geben Sie etwas von Herzen.

Mit Dankbarkeit werden Wunder möglich. Viel Spaß dabei!

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog

Ihr Andreas Förster

Ein toller Artikel zum Thema „Warum Neues nicht immer funktioniert“

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Bezahlen Sie nicht mit Ihren Träumen!

Haben Sie sich nicht auch schonmal gewundert, warum es uns Menschen so schwer fällt, auf diese kleine intuitive Stimme in unserem Inneren zu hören?

Haben Sie schonmal bemerkt, wie aktiv das Denken und der Kopf werden können, sobald Sie ein inneres Gefühl, eine Eingebung oder ein Bauchgefühl für bestimmte Entscheidungen bekommen?

Als ich knapp 23 Jahre alt war, stand ich vor so einer großen Entscheidung:  Auf der einen Seite arbeitete ich in einem Beruf, der mir keine Freude machte, dafür aber „Sicherheit“ und ein gutes Einkommen und eine vielversprechende Karriere bot. Tief in mir aber, lebte schon immer eine Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Abenteuer und nach dem Entdecken fremder Welten. Ich war so neugierig, wollte Freiheit erleben und die Welt hier in Deutschland erschien mir viel zu klein.

Es war immer mein Traum gewesen in die Himalayas und nach Indien zu gehen, in Australien mit Delfinen zu schwimmen und einfach frei zu sein, dahin zu gehen, wo mein Herz mich hintrug. Ich wollte die Wüsten der Welt sehen, Menschen anderer Kulturen begegnen, mit ihnen leben und lachen können.

Mein intuitives Gefühl sagte: Andreas, geh daraus und entdecke diese bezaubernde Welt. Tief in mir wusste ich, dass ich dieses Gefühl nicht betrügen wollte. Doch dann kam ein fast unglaubliches Angebot, mehrere Karriereschritte zu überspringen und eine wichtige und „erfolgreiche Position“ zu übernehmen… Und das Denken begann…

Heute bin ich unendlich froh, dass ich damals meiner Intuition zuhörte. Ich erlebte auf meinen Reisen durch die Welt und in meiner Studienzeit in Australien soviel kostbares, was mit keinem Preis der Welt bezahlbar wäre.

In Kathmandu brachte es ein Freund von mir auf den Punkt . Während wir über den Dächern der Stadt sassen und in die fernen schneebedeckten Berge schauten, sagte er:

„Alles hat seinen Preis. Wenn Du Deine Träume leben willst, wirst Du oft erstmal auf materiellen Reichtum oder Sicherheit verzichten. Du bezahlst Deine Träume sozusagen mit den materiellen Dingen. Wenn Du Dich früh für die sogenannte Sicherheit und die materiellen Dinge entscheidest, dann bezahlst Du diese aber mit Deinen Träumen!“

Andreas Förster - Regenwald Coaching Berlin Blog

Auch wenn es manchmal ein Risiko bedeutet, neue Wege zu gehen und auf die eigenen Intuition zu hören: Vertrauen Sie auf Ihr inneres Gefühl!

Ich habe oft Menschen sagen hören: „Ich hätte besser auf mein Gefühl hören sollen“ aber noch nie andersherum!

Denken Sie vielleicht mal darüber nach, was Ihre Intuition Ihnen sagen will. Was ist der Preis, den Sie dauerhaft bezahlen, wenn Sie ihrer eigenen inneren Stimme nicht folgen?

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog Hier schreibt für Sie Andreas Förster. Danke für Ihren Besuch!

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