Die richtigen Menschen fragen

Mal ganz ehrlich, würden Sie mit ihrem kaputten Auto zu einem Rechtsanwalt gehen, um es reparieren zu lassen? Ihren Wasserhahn vom Computerfachmann dichten, oder ihre Haare vom Automechaniker schneiden lassen?

Natürlich nicht. Aber nehmen Sie manchmal psychologische Tipps von Bekannten, Freunden und Kollegen an, ohne zu prüfen, ob dies wirklich sinnvoll ist?

Viele Meinungen – wenig Substanz

Viele Menschen auf dieser Welt, das ergibt viele verschiedene Meinungen über das Leben, über Erfolg, über Beziehungen, über Männer und Frauen, über Chefs und Angestellte und so weiter. Es gibt Menschen, die werden nicht müde allen und jedem anderen ihre Meinungen mitzuteilen.

Aber mal ganz ehrlich: Wieviel haben Sie persönlich in ihrem Leben von jenen anderen Menschen über das Leben gelernt, die niemals selbst wirklich glücklich waren?

Wir lernen gerade als Kinder viel über uns selbst, unseren Wert und unsere Herangehensweise an unser Leben von unseren Eltern, unserer Familie und unseren Lehrern. Vieles davon kommt uns dabei wie eine Wahrheit vor, nur weil Erwachsene es uns so beibringen.

VIELES WAS WIR LERNEN IST SINNVOLL. EINIGES IST ABER EINFACH NUR UNSINN.

Hier sind ein paar Dinge, die Sie eventuell über sich gelernt haben, die definitiv Unsinn sind. Es sind die Geschichten anderer Leute, die sich in Ihr Denken eingeschlichen haben könnten.

Wenn Sie folgende Dinge denken, oder schon mal gedacht haben:

1. „Ich muss mich anstrengen, dass später etwas aus mir wird!“

Und jetzt bist Du nichts? Doch, Du bist was. Schau Dich mal um. Später ist später. Jetzt bist Du was. Ja, SIE sind jetzt schon etwas, und zwar etwas Besonderes. Punkt.

2. „Ich bin es nicht wert geliebt zu werden.“

Alles Unsinn. Die Natur liebt Sie. Sonst wären Sie gar nicht hier. Es gibt mit Sicherheit Menschen die sie lieben. In dem Augenblick, wo sie diesen Gedanken hier denken, lieben Sie sich selbst nicht. Das ist ebenfalls Unsinn. Lieben Sie sich doch, so wie Sie sind. Es ist Ihr Leben, sie dürfen entscheiden. Entscheiden Sie sich dafür sich selbst zu lieben, die meisten anderen Menschen werden Ihrem Beispiel folgen.

3.„Ich muss mir alles hart erarbeiten“

Müssen Sie nämlich nicht. Luft zum Atmen und ihren Körper bekommen Sie in jedem Moment geschenkt. Einfach so. Dazu kommt vieles mehr: Die Natur, den Sonnenschein, die Aufmerksamkeit und Liebe anderer Menschen,

4. „Das Leben ist hart und ungerecht“

Manchmal mag es so scheinen. Am Ende Ihres Lebens werden Sie aber nicht auf die Ungerechtigkeiten zurückblicken, sondern darauf, zu wie viel Prozent sie wirklich gelebt haben. Egal ob die Sonne schien, oder es regnete.

5. „Andere haben es einfacher als ich“

Andere haben immer etwas, was Sie nicht haben. Gewöhnen Sie sich daran. Aber niemand ist so wie Sie. Sie sind einzigartig. Seien Sie authentisch und zielstrebig und sie werden Ihren Weg gehen, egal wie bequem oder nicht er für sie ist. (Es geht nicht um Bequemlichkeit im Leben)

6. „Es ist eh zu spät noch etwas zu verändern“

Löschen Sie diesen Satz sofort und nutzen Sie diesen Moment jetzt, um sich sofort das Gegenteil zu beweisen. Es ist nie zu spät und selten zu früh, etwas zu verändern. Das schlimmste wäre, sie verpassen das Hier und Jetzt, wegen einer so unsinnigen Geschichte…

7. „Eines Tages/ später werde ich machen, was ich will. Vorher muß ich nur noch…“

  1. Alles Unsinn. Die Eines-Tages-Philosophie führt höchstens dazu, dass Sie sich jetzt aufgrund einer faulen Begründung die Lebensqualität versagen, die sie sich jetzt wünschen. Lesen Sie Bücher, schauen Sie Videos an und besuchen Sie Seminare. Tun sie was immer sie brauchen, um jetzt zu leben und nicht irgendwann einmal.

Und vor allem, wenn Sie sich Rat über das Leben, den Gebrauch Ihres Denkens (ja, es ist ja ein Werkzeug, das Ihnen zur Verfügung steht), über Erfolg und Gesundheit holen, dann fragen Sie jemanden, der sich damit auskennt. Wie/ Woran erkennen Sie diese Person?

  • Diese Person lebt vor, was Sie anderen erzählt.
  • Diese Person ist erfolgreich und glücklich in dem Bereich, in dem Sie sich Rat holen.
    (Fragen Sie mal Ihren Anlageberater, wie viel Geld er hat, bevor Sie sich beraten lassen. Schauen Sie, wie glücklich ihr Therapeut oder Coach selbst wirkt.)
  • Diese Person wird Ihnen das Gefühl geben ein vollwertiger großartiger Mensch zu sein, anstatt in Ihnen Minderwertigkeitsgefühle auszulösen. Große Menschen geben anderen auch das Gefühl groß zu sein, oder zumindest groß werden zu können)

So, und jetzt gehen Sie los, Ihr Leben läuft. Sollte sich dennoch so eine Geschichte mal wieder einnisten wollen, fragen Sie sich einfach mal, ob das wirklich wahr ist. Denn wenn die Geschichte nicht wahr ist und Ihnen nicht gut tut, dann brauchen Sie sie nicht weiter erzählen…

Mein Partner tut nicht was er sollte

Wie die Methode The Work of Byron Katie helfen kann, Ihren Partner in einem besseren Licht zu sehen.

Kennen Sie den Film »Der Rosenkrieg« mit Michael Douglas und Kathleen Turner? Zu Anfang ist der Himmel voller Geigen, doch dann entwickelt sich der jeweilige Partner zur lästigen Sache und die beiden bekriegen sich am Ende bis aufs Messer und reißen sich gegenseitig in den Abgrund. So weit muss es in einer Beziehung nicht kommen. Aber Hand aufs Herz, haben Sie nicht auch manchmal solche Gedanken: „Irgendwo wartet ein besserer Partner auf mich.“ oder ganz handfest „Mein Partner sollte sich mehr in unserer Beziehung engagieren!“ Vielleicht gehören Sie aber auch zu den unabhängigen Singles, die sich erst gar nicht mehr auf einen neuen Partner einlassen wollen, weil doch alle Männer/Frauen nur eine Enttäuschung sind?

Unsere Partner kennen uns oft am besten, da wir uns so nah sind und häufig schon viel miteinander erlebt haben. Genauso drücken sie dann auch besonders gut unsere Knöpfe und bringen uns mit Ihrem Verhalten auf die Palme. Manch einer kriegt Zustände bei den Essensgeräuschen, die der Partner von sich gibt. Andere stören bestimmte Eigenschaften, wie Phlegmatismus oder mangelndes Interesse an den eigenen wichtigen Themen.

Was gibt es da für Möglichkeiten? Sich trennen und einen neuen, »besseren« Partner suchen? Ist Ihnen auch schon einmal aufgefallen, dass sich der Traumprinz / der »super Schuss« am Ende doch noch als ein Wesen aus Fleisch und Blut entpuppte und Macken zum Vorschein kamen, die Sie nicht erwartet hätten? Die Devise, „Beim nächsten Partner wird alles besser“ geht häufig eben nicht auf. Gleichzeitig sind Partner gerne auch veränderungsresistent, sie weigern sich einfach, das zu tun, was man sich von ihnen wünscht.

Klare Sicht

Wenn das alles nicht fruchtet, wie wäre es, bei sich anzusetzen, schließlich hat man ja auch den Stress und nicht der andere? Stellen Sie sich vor, Ihr Verstand ist wie ein Projektor, der reihenweise Bilder in die Welt projiziert. Jetzt befindet sich auf der Linse in Ihrem Projektor eine Fluse, die sich z.B. auf das Bild, das Sie von Ihrem Partner haben, legt. Diese Fluse stört und Sie denken, Ihr Partner müsste etwas tun, damit diese lästige Fluse verschwindet. Macht er aber nicht, da er die Fluse ja auch nicht sieht. Dann werden Sie aktiv, Sie putzen und pusten an Ihrem Partner herum, aber diese Fluse bleibt hartnäckig bestehen. Es reicht Ihnen langsam und Sie beschimpfen Ihren Partner, er möge bitte langsam mal den Hintern hoch kriegen und diese für alle sichtbare Fluse entfernen. Nichts passiert, bis Sie auf den Trichter kommen, dass sich die Fluse in Ihrem Projektor auf Ihrer Linse befindet und dass nur Sie die Möglichkeit haben, die Fluse zu entfernen. Ist die Fluse weg, gibt es wieder eine klare unverstellte Sicht auf Ihren Partner.

Alles nur Gedanken

Die Methode The Work of Byron Katie hilft Ihnen, die Fluse zu identifizieren und wieder klare Sicht zu bekommen. Sie ist eine sehr leicht erlernbare Technik, um besser mit seinem Partner auszukommen und auch generell glücklicher und zufrieden zu sein. Zu gut um wahr zu sein? Die Methode heißt nicht umsonst »The Work», also die Arbeit. Sie verlangt einem nämlich ab, vor seiner eigenen Haustüre zu kehren. Die Idee hinter The Work ist, wir haben täglich unzählige Gedanken, die uns durch den Kopf schießen, einige davon sind positiv und stärken uns, andere wiederum sind negativ und ziehen uns Kraft. Genau diese stressvollen Gedanken interessieren uns bei der Work, da sie zu Gefühlen wie Wut, Ärger oder Traurigkeit führen. Die negativen Gedanken sind quasi die Fluse auf unserer Linse.

Mein Partner ist ein Langweiler“ ist ein Beispiel für so einen stressvollen Satz in einer Beziehung. Die Work besteht lediglich aus vier Fragen, das macht sie einfach und leicht anwendbar. Jeder Gedanke der Stress auslöst kann dieser Befragung unterzogen werden. Im Anschluss an die vier Fragen folgen Umkehrungen. Hier haben Sie die Möglichkeit, mit dem Ursprungssatz zu spielen und für sich zu prüfen, ob andere Aussagen auch wahr sind. Sie nehmen dadurch neue Perspektiven ein. „The Work ist für mich wie Yoga für den Verstand“, sagt Diplom-Psychologin Tanja Madsen. „Beim Yoga dehnt man seinen Körper in ungewohnte Richtungen. Manchmal glaubt man erst, z.B. beim Kopfstand, das geht gar nicht, dass schaffe ich nicht und dann geht es doch. Unser Denken verläuft häufig in ganz bestimmten festen Bahnen. Die vier Fragen sind eine Einladung, den Verstand in neue, ungewohnte Richtungen zu dehnen.“ Menschen, die ihren stressvollen Gedanken mit The Work begegnen berichten häufig von mehr Gelassenheit, Freude und Gleichmut anderen und sich selbst gegenüber.

The Work erfordert Selbstverantwortung: Ich kann mich nicht mehr auf meinen Opferstatus berufen und meinem Partner, den Umständen oder Gott die Schuld in die Schuhe schieben. Ich kann dann nicht mehr behaupten, „Mein Partner macht mich wütend“ sondern müsste ehrlicherweise sagen, „Mein Denken über mein Partner macht mich wütend“. Das ist nicht immer bequem, befreit aber ungemein. Dadurch ist man nämlich auch nicht mehr Spielball der Umstände sondern kann selber Verantwortung übernehmen über seine Gedanken und sein Handeln. Das spannende, oft verändert sich der Partner dann doch, einfach dadurch, dass man durch die Work einen neuen, unverstellten Blick auf den Partner wirft.

Die vier Fragen und weitere Ressourcen zum Thema The Work finden Sie hier.

The Work kennen lernen

Kommende Veranstaltungen mit Tanja Madsen in Berlin. Beste Grüße, Ihre Tanja Madsen vom CoachingBerlinBlog.

Lesen Sie auch folgende Artikel zu The Work auf diesem Blog:

Alltagslust – Alltagsfrust The Work in Action!

Innerer Frieden Die Krise existiert nur in unserem Kopf

Das Gefängnis in uns Wie Gedanken unsere Realität kreieren…

Zugang zum inneren Wissen: Eine Checkliste

„Zu wissen ohne zu handeln, ist immernoch nicht zu wissen!“

(Chinesisches Sprichwort)

Kennen Sie auch solche Menschen, die immer alles schon wissen und trotzdem nicht danach handeln? Menschen, die zwar gute Ratschläge für andere haben, selbst aber nichts davon umsetzen?

Zum Glück gehören Sie nicht dazu!

(denn Sie haben ja diesen Artikel gefunden 🙂 )

Ich helfe täglich vielen Menschen zu mehr Lebensqualität. Dabei liebe ich es persönlich Neues zu lernen, mich weiterzubilden und zu entwickeln. Das verrückte daran ist: je mehr ich lerne, desto mehr erfahre ich, was ich alles noch nicht weiß. Also denkt ES manchmal in mir: Für folgendes Problem musst Du dieses oder jenes Buch lesen, oder da und da nachschauen… (Kennen Sie das?)

Manchmal ist es aber einfach sinnvoller, in sich selbst nach Lösungen und Ideen zu suchen, als ständig in Büchern, Seminaren und Videos danach zu fahnden. Als ich mich neulich nach einer Lösung für eine persönliche Herausforderung umschaute, bemerkte ich, dass ich mich nur im Außen umsah und meine eigenen Kompetenzen aus Versehen total ausgeblendet hatte. Das fühlte sich seltsam fremd und komisch an, war aber sicher nicht das erste Mal, dass es mir passierte.

Erst als ich mich auf meine bestehenden Kompetenzen (die reichlicher vorhanden sind, als es meinem eigenen Denken manchmal bewusst ist), veränderten sich mein Denken und meine Haltung. Das Problem war schnell gelöst und ich hatte Zeit, den Frühlingstag zu genießen, in dem Gefühl irgendwie ein kleines Stückchen gewachsen zu sein.

Sie haben dies bestimmt auch schonmal so ähnlich erlebt, oder?

Wieviel wir selbst schon wissen, entdecken wir oft erst, wenn wir bewusst in unser EIGENES INNERES ARCHIV einsteigen und nachsehen.

Hier ist eine kleine Checkliste, wie Sie Ihr inneres Wissen, Ihre innere Weisheit schnell antasten und nutzen können:

  1. Wie bin ich in der Vergangenheit mit ähnlichen Herausforderungen umgegangen. Was davon hat wirklich funktioniert?
  2. Wenn ich das Problem einem Neunjährigen beschreiben wollte, würde ich sagen: „Mein Problem ist…“
  3. Was würde ich jemand anderem raten, der ein solches Problem haben könnte?
  4. Welche meiner Stärken (ja, die Dinge, die mir leichtfallen) kann ich zur Lösung einsetzen?
  5. Was wäre langfristig die beste Lösung! (Kurzfristige Lösungen verursachen oft langfristige Probleme)
  6. Was ist der Preis, den ich bezahle, wenn ich die Lösung nicht selbst finde?
  7. Wie belohne ich mich, wenn ich das Problem aus eigener Kraft gelöst habe?

Sicher ist ist diese kleine Checkliste keine allgemeingültige Lösung für alle Probleme der Welt, sie kann aber helfen den Fokus zurück zu sich selbst und Ihren eigenen Fähigkeiten zu verändern!

Wir Menschen, ich und Sie, wir tragen alle soviel Wissen und Weisheit in uns. Wenn wir dies nicht einsetzen und nicht im Handeln umsetzen, vergessen wir schnell, dass alle Lösungen in uns selbst stecken.

Deshalb: Beim nächsten Mal, wenn Sie einen Rat-Schlag für jemand anderen haben, fragen Sie sich: Setze ich das selbst eigentlich um?

Wahre Weisheit entsteht wohl erst dann, wenn wir unser Wissen in unserem Handeln auch umsetzen. Und vorher ist alles Wissen nichts wert…

Was uns glücklich macht

Vielen Dank für die Teilnahme an unserem Ostergewinnspiel! Hier eine Auswahl von dem, was unsere Leser glücklich macht.

Ich hatte genau gestern so einem Moment. Ich lebe im Zentrum von Berlin und bin tendenziell in einer grünen Provinzstadt aufgewachsen. Ich möchte, dass meine Tochter nicht nur im urbanen Raum groß wird. Gestern bin ich mit meiner 2 1/2 jährigen Tochter an einen See vor den Toren Berlin gefahren. Es hat mich sehr glücklich gemacht, mit ihr durch den Wald zu laufen, am Lagerfeuer zu sitzen, Wurst zu braten und beim Wandern 15 Minuten lang einen Mistkäfer zu beobachten. Es war ein tiefes Glücksgefühl.

Christian

Mich macht glücklich, wenn ich der Überzeugung bin, alles gegeben zu haben, wozu ich fähig bin (z.B. beim Volleyball)!

Karsten

Mich macht glücklich wenn ich in die Augen meines Mannes schaue – den ich nach 30 Jahren “ Abstinenz“ durch Zufall im Internet wiedergefunden habe – 3 Jahrzehnte nicht gesehen – aber auch nie vergessen.

Birgit

Seit mein Motorrad wieder fährt bin ich glücklich! Nicht weil ich es unbedingt brauchen würde, sondern weil es 1,5 Jahre nicht mehr fuhr. In dieser Zeit stand es immer vor meine Haustür und ich konnte mir die notwendigen Reparaturen nicht leisten. So wurde das Motorrad zu einem Symbol für meinen finanziellen Misserfolg! Als ich dann nach einigen Mühen und Anstrengungen meine Finanzen wieder ins Lot gebracht hatte, habe ich im Februar mir mein schönsten Geburtstagsgeschenk selber gemacht: Die Maschine in die Werkstatt gebracht und reparieren lassen. Seitdem sind wir wieder unzertrennlich und es gilt mir nun wieder als Symbol meines Willens, meiner Leistungsfähigkeit und meiner individuellen Freiheit!

Markus

Glücklich macht es mich immer wieder, wenn ich Menschen zu “ihren” Farben begleiten darf; zu sehen, wie sie sich ihre Lebendigkeit zurückerobern, das blitzen in den Augen auftaucht und sie gestärkt durch das Farbcoaching in ihre Welt zurückkehren. Das gefällt mir, dass ich diese Arbeit machen darf, Menschen zu unterstützen, ihre Individualität wieder zu entdecken, an die Einmaligkeit erinnern zu dürfen. Das ist auch für mich Freude und ein Stück gelebte Freiheit, und die Energie der Farben ist unendlich und immer verfügbar – wie wunderbar.

Christiane

Glücklich macht es mich, wenn ich während meiner Arbeit in die Augen meiner Teilnehmer schaue und ein Lächeln auf ihren Lippen entdecke. Wenn sie durch Musik und Bewegung in den Flow eintauchen. Wenn sie den Punkt erreichen, wo sie am liebsten nicht mehr aufhören möchten. Wenn die Leichtigkeit den Körper trägt, der Kopf leer, die Bewegungen harmonisch ineinander fließen und das Gefühl der Grenzenlosigkeit erreicht ist. Vielen Dank an all die Menschen, die mir mit ihrem lebendigen Lächeln ein so wunderbares und kostbares Geschenk machen.

Susi

Mich macht glücklich, den Frühling zu sehen, das  frische Grün und die Blüten, das üppige und verschwenderische der Natur nach dem Winter.

Anne

Mich macht es glücklich, wenn ich bei schönem Wetter eine Radtour mit meinem Hund mache. Ich kann sehen wie er mit großer Lebensfreude durch den Wald und übers Feld rennt oder ins Wasser springt. Danach setze ich mich auf meine Terrasse im Garten und esse ein leckeres Stück Kuchen und trinke genüsslich meinen Milchkaffee, während sich mein Hund im Garten ausruht.

Janine

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Quelle: Pixelio, Nimkenja

Und die glücklichen Gewinner sind….

Das 60minütige Coaching bei Tanja Madsen hat Birgit gewonnen.

Das 60minütiges Coaching bei Andreas Förster hat Karsten gewonnen.

1 Exemplar des “Antistressbuch – Von gestresst zu begeistert” von Andreas Förster hat Susi gewonnen.

Eine Teilnahme an einem Erlebnisabend zu der Work von Byron Katie mit Tanja Madsen hat Christian gewonnen.

Wir gratulieren den Gewinnern ganz herzlich und bedanken uns bei allen für Ihre Teilnahme. Die Gewinner werden per Email von uns informiert.

Herzlichst, Ihr Coachingberlinblog-Team

Tanja Madsen & Andreas Förster

Gewinnspiel beim Coachingberlinblog!

Zu Ostern hält der Coachingberlinblog eine schöne Überraschung für Sie bereit:

Hinter jedem der vier Ostereier verbirgt sich ein Geschenk für Sie. Wir verlosen Ostereier mit Mehrwert: Ostereier, die sich nicht auf Ihre Hüften niederschlagen sondern auf Ihre Zufriedenheit.

Ostereier

Quelle: pixelio.de, Angelina Stöbel

Sie können gewinnen:

  • 60minütiges Coaching bei Tanja Madsen, Psychologin, Coach & Mediatorin
  • 60minütiges Coaching bei Andreas Förster, Holistic Counsellor, Coach & Mediator
  • 1 Exemplar des „Antistressbuch – Von gestresst zu begeistert“ von Andreas Förster
  • Teilnahme an einem Erlebnisabend zu der Work von Byron Katie mit Tanja Madsen

Um an der Verlosung* am Ostersonntag teilzunehmen, schreiben Sie uns eine Email an coachingberlinblog[at]googlemail.com und teilen Sie uns darin mit, was Sie glücklich macht. Das kann z.B. ein Erlebnis sein, das Ihr Herz erfreut hat, das kann eine berührende Begegnung mit einem Menschen gewesen sein, das kein ein Erfolg sein, auf den Sie stolz sind.  Es kann etwas „kleines“ sein, etwas „unerwartetes“ oder das „ganz große Glück“.

Unter allen Einsendungen verlosen wir am 24.04.2011 die vier glücklichen Gewinner. Glück und Zufriedenheit sind teilbar, daher möchten wir Ihre Einsendungen auf dem Coachingberlinblog unter Angabe Ihres Vornamens veröffentlichen.

Wir wünschen Ihnen viel Glück bei der Verlosung und freuen uns von Ihnen zu hören, was Sie in Ihrem Leben glücklich macht.

Ihr Coachingberlinblog-Team,

Tanja Madsen & Andreas Förster

*Teilnahmebedingungen:

Einsendeschluss ist der 24.04.2011, 12 Uhr. Teilnahmeberechtigt sind alle Personen, die zum Zeitpunkt der Teilnahme das 16. Lebensjahr vollendet haben. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen. Eine Barauszahlung der Gewinne ist ausgeschlossen. Die Gewinner werden von uns per Email benachrichtigt. Senden Sie bitte eine Mail an coachingberlinblog[at]googlemail.com mit dem Stichwort „Gewinnspiel“ und einem Statement, was Sie glücklich macht. Bei Teilnahme an dem Gewinnspiel sind Sie damit einverstanden, dass Ihr Statement mit Ihrem Vornamen veröffentlicht wird.

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Probleme, die nie wirklich passieren

„I´ve had thousands of problems,
most of which never happened“
(Mark Twain)

Tausend Probleme, die nie wirklich passiert sind

Kennen Sie das auch?

Ihr Herz sagt Ihnen, dieses oder jenes würde ich jetzt wirklich gern mal ausprobieren, und schon geht ES in ihrem Kopf los: „Ja, aber ist das nicht gefährlich?“, „Was wenn so und so passiert?“, „Was werden die anderen über mich denken, wenn ich das jetzt tue?“ und soweiterblablabladukannstnicht oder dasmachichspätermalirgendwannblablablu.

Und schon ist Ihnen die Freude an Ihren eigenen Gedanken vergangen?

Es ist eine wichtige Funktion des menschlichen Geistes, uns zu beschützen und unser Überleben zu bewahren. Dazu versucht uns der Verstand in unserer jetzigen Komfortzone zu halten.

Genau hier steht eine der größten Herausforderungen des Menschseins. Wenn ich meine Komfortzone nicht verlasse, dann wird sich weiterhin womöglich alles so abspielen wie zuvor. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, dann entsteht womöglich Gefahr für mich.

Viele Menschen sind in ihrem eigenen Denken Experten für Seifenopern, Drama und Horrorgeschichten über all jenes das passieren KÖNNTE!

Schauen Sie mal zurück in Ihrem Leben auf all die Situationen, in denen Sie sich selbst solche Geschichten erzählt haben. Wie oft ist es wirklich so schlimm gekommen, wie es sich Ihr Denken vorher vorgestellt hatte?

Nie? Vielleicht einmal? Zweimal? Und wie oft haben Sie sich von solchen Gedanken bremsen lassen? Hundertmal? Tausendmal?

Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück T.Harv Eker (So denken Millionäre) für drei Tage in Berlin zu erleben. Er sagte: Der menschliche Geist ist wie eine überbesorgte Mutter. Ständig dabei alle Gefahren zu antizipieren und sie uns auch mitzuteilen. Das Problem dabei ist: Wenn du ihr den ganzen Tag zuhörst, treibt es dich in den Wahnsinn.

Wenn es Ihnen so geht und Sie keine Lust mehr haben sich von Ihrem eigenen Denken abhalten zu lassen, dann schauen Sie sich folgende Strategie an.

Strategien fürs menschliche Denken:

1. Welche Geschichte erzähle ich mir hier gerade?

2. Wie geht es mir dabei?

3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich geschieht?

4. Was kostet es mich mental, emotional, finanziell, spirituell und für meine Gesundheit, wenn ich weiter in meiner Komfortzone bleibe?

5. Was will ich wirklich erreichen? Hilft mir diese „Geschichte“ dabei, dorthin zu kommen?

6. Wer wäre ich, wenn ich diese Geschichte nicht denken könnte? Wie würde ich handeln?

7. Will ich wachsen oder kleiner werden? In welche Richtung beeinflusst mich meine Entscheidung jetzt?

Handeln bringt Veränderung

Und dann handeln Sie. Warten Sie nicht, bis Sie selbst oder die Umstände perfekt sind. Da können Sie nämlich lange warten. Wenn Sie unterwegs dabei etwas lernen müssen oder wollen, holen Sie sich von Profis professionelle Hilfe, z.B.: Beratung oder Coaching.

„Jeder Meister war am Anfang ein Disaster“

Denken Sie daran und vergessen Sie die überbesorgte Mutter in Ihrem Kopf wenigstens manchmal. Sie haben nur ein Leben und wenn Sie später darauf zurückschauen, wollen Sie dann sagen: „Naja, das Leben war GANZ OK “ ???. Nein, Sie wollen sagen: „Es war großartig, aufregend, erfüllend, voller Liebe, Abenteuer und Spaß“!

Liebe Grüße, Ihr Andreas Förster, Holistic Counselling und Coaching
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(Anmeldung über coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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In Bewegung kommen

Editors Note: Ein Gastartikel von Susi Krüger

Nur wenige Menschen bringen in der Hektik des heutigen Alltags, die notwendige Zeit auf, ihrem Körper die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Keine Angst, damit sind sie nicht allein! Wie man sitzt, steht oder sich bewegt, spiegelt sich häufig in der innerlichen Befindlichkeit wieder.

Eine gesunde aufrechte Körperhaltung beeinflusst unseren inneren Zustand, hält uns gesund, erhöht unsere Attraktivität und unterstreicht unsere Persönlichkeit.

Eine Mischung aus leichtem Ausdauertraining, stabilisierenden Ganzkörperbewegungen, leichten Kräftigungsübungen und ausreichender Dehnung sind der Schlüssel dafür, um uns im Alltag physiologisch wohl zu fühlen.

Hier eine kleine Anregung von vielen, um physiologisch in Balance zu kommen bzw. zu bleiben:

  • Laufen Sie kleine bis mittlere Strecken zu Fuß und achten auf gesundes Schuhwerk. Rollen sie über die Ferse den gesamten Fuß ab. Dabei strebt Ihre Schädeldecke nach oben, Ihr Steißbein nach unten. Während Ihr Kinn leicht zurückzieht, spüren Sie die Länge Ihres Nackens. Schieben sie ihre Schultern leicht nach hinten unten und halten sie einen großzügigen Abstand zu ihren Ohren. Heben Sie dabei Ihr Brustbein und spüren sie die Länge Ihrer Wirbelsäule. Der Bauchnabel zieht dabei leicht nach innen. Lassen Sie ganz bewusst die Unterkiefermuskulatur locker.
  • Und ganz wichtig: Atmen sie fließend, tief und gleichmäßig. Eine Studie belegt, dass Menschen nur 30 % ihres Atemvolumens nutzen. Dabei nehmen wir – nach Ansicht der indischen Yogis – nicht nur Sauerstoff, sondern auch Lebensenergie(Prana) auf.
  • Ein leichtes lockeres Lauftraining beflügelt die Sinne. Gerade jetzt zu Frühlingsbeginn zeigt sich unsere Natur mit ihrer besonderen Entwicklung und Schönheit. Laufen unterstützt ihr Herz-Kreislaufsystem, beugt Zivilisationskrankheiten vor und stärkt das Immunsystem. Wichtig ist neben einer guten Aufrichtung, eine ausreichende Stabilisation der Körpermitte. Also: Sitzbeinhöcker leicht zusammenziehen, den Bauchnabel leicht nach innen und auf eine gute Abrollbewegung der Füße achten. Geeignete Laufschuhe unterstützen sie bei einem gesunden Bewegungsablauf.
  • Wer gern balanciert, auf wackeligen Unterlagen steht oder für eine kurze Zeit auf einem Bein steht, stärkt die gelenkumgebene Muskulatur und entlastet dadurch langfristig Gelenke. Gut entwickelte Muskeln schützen die Gelenke vor Überlastungen. Auch die Stabilität der Gelenke ist von der Stärke der Muskeln abhängig.
  • Vielleicht haben ihre Kinder, Patenkinder oder Enkelkinder in der nächsten Zeit Lust mit Ihnen auf den Spielplatz zu gehen. Entdecken sie doch mal den gemeinsamen Spaß auf einem Balken zu balancieren. Und falls ihnen die Herausforderung zu gering sein sollte, schließen sie vielleicht sogar die Augen dabei.

Unser menschlicher Körper ist wie geschaffen für Bewegung.

Ein interessantes Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehen ermöglicht uns dabei Elastizität und Stabilität gleichermaßen.

Unser Rücken ist dabei ein Wunder von Vielseitigkeit. Verspannungen in der Muskulatur sind häufig die Gründe, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Körperhaltung mangelndes Körperbewusstsein und auch durch seelischen Stress hervorgerufen werden können.
Eine Mischung von Übungen zur Stabilisation, Flexibilität und Kräftigung wirkt sich schon mit wenig Zeitaufwand günstig auf unseren Rücken aus. Von Mensch zu Mensch sind die Voraussetzungen für ein Training jedoch sehr verschieden.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Übungen für die Rückenmuskulatur. Ich empfehle entweder

  • den Besuch von Rücken-, Pilates- und/oder Yogakursen oder
  • ein persönliches und individuelles Training mit einem eigenen Trainer.

Schenken sie sich einfach bei jeder Gelegenheit ein inneres Lächeln und denken sich dabei in die Länge. Das schafft Platz zwischen den Bandscheiben und steigert ihr Wohlbefinden ganzkörperlich.
Entdecken sie die Leichtigkeit, ihren Körper mit etwas Aufmerksamkeit gesund und geschmeidig zu halten. Das erhöht ihre Leistungsfähigkeit, trägt zu einer überzeugenden Haltung bei und steigert ihre Lebensqualität.

Probieren sie es einfach einmal aus und teilen mir gern Ihre Erfahrungen mit.
Ihre Susi Krüger

Susi Krüger ist Coach und Trainerin in Berlin.

Lächle Dich selbst an und Deine Stimmung hebt sich von allein

Laut einer Studie von Psychologen der University of Alaska hat es einen positiven Effekt auf unsere Stimmung, wenn wir uns selbst im Spiegel anlächeln. Wenn wir ohne Spiegel lächeln, ist der Effekt nur halb so stark. Aber, unser Gehirn lässt sich nicht austricksen, das Lächeln sollte natürlich sein: Eine Studie im Academy of Management Journal zeigte nämlich, dass ein gespieltes Lächeln, wie es z.B. im Dienstleistungsbereich vorkommt, den Lächler nur noch trübseliger stimmt.

Sie können auch auf andere Weise Ihre Stimmung heben. Nehmen Sie einfach einen Stift längs in den Mund und schauen Sie sich dabei eine Komödie oder Cartoons an. Wenn Sie nicht schon bei der Vorstellung daran anfangen zu schmunzeln, dann dadurch, dass die Mundwinkel durch den Stift unbewusst leicht nach oben gebogen werden und dass schafft gute Stimmung. Das fand der Sozialpsychologe Fritz Strack in einem bekannt gewordenen Experiment in den 80igern heraus. Seine Probanden fanden eine Reihe von Cartoons mit Stift im Mund deutlich lustiger als ohne. Allein das unbewusste Lächeln versetzte die Probanden also in eine fröhlichere Stimmung.

Foto: Günter Havlena
Foto: Günter Havlena, quelle pixelio

Dieses Phänomen wird „Embodiment“ genannt, also „Verkörperung“ und meint, dass unsere Gefühle durch körperliche Prozesse beeinflusst werden. Körper und Psyche haben eine wechselseitige Wirkung zueinander. Psychische Zustände wirken sich auf unsere Mimik und Körperhaltung aus: Empfinde ich Freude, gehen die Mundwinkel nach oben, die Schultern werden aufgerichtet und die Atmung ist tief. Umgekehrt hat unser Körper auch einen Einfluss auf unsere Stimmung: Wenn ich mich gebückt, mit hängenden Schultern und Mundwinkel hinstelle, drückt das gleichzeitig meine Stimmung. Es ist fast nicht möglich, in dieser Haltung ein positives glückliches Gefühl zu entwickeln. Das Sprichwort „Wie man geht, so geht es einem“ drückt diesen Zusammenhang treffend aus.

Schlechte Karten durch Botox

Was bewirkt dann eine Lähmung von Muskeln, z.B. durch das Muskelgift Botox? Es gibt erste Hinweise, dass Menschen, die diese Anti-Falten-Behandlung erhalten haben, emotionale Untertöne in Gesprächen mit anderen nicht mehr so gut wahrnehmen können. Vermutlich bewirkt die lahmgelegte Gesichtsmuskulatur, dass Gefühlsausdrücke, wie z.B. ein Lächeln, nicht mehr so stark möglich sind und dadurch weniger Feedback an den Körper und das Gehirn weiter gegeben werden kann.

Charly Chaplin hat Recht, „Ein Tag ohne Lächeln ist ein verlorener Tag.“ Aber es sollte ein ehrliches Lächeln sein:-)

Ihre Tanja Madsen vom CoachingBerlinBlog

Auch interessant zu diesem Thema: Wie man geht, so geht es einem

Rituale der Achtsamkeit

Wassertropfen
Foto: Petr Kratochvil, pixelio

Rennen Sie auch manchmal durch den Tag, ohne einen einzigen Augenblick davon bewusst zu erleben und zu genießen?

Mir ging es jahrlang so und manchmal passiert es mir immernoch, dass ich über die ganzen Emails, Meetings, Coachings, Trainings und die Aufgaben als Partner in einem Unternehmen vergesse, bewusst zu genießen – am Leben zu sein.

Es sind kleine Rituale der Achtsamkeit, die mir helfen bewusst zu genießen. Es sind die kleinen Momente, die wir uns gönnen, um bei uns selbst anzukommen und Kraft zu sammeln.

Hier sind ein paar meiner Lieblingsrituale für ein bewussteres Leben:

  • Morgens direkt nach dem Aufstehen 30 min Yoga, Dehnen oder mentale Entspannung
    Ja genau, das bedeutet dreissig Minuten früher aufzustehen! Und das ist der Schlüssel um Qualitätszeit freizumachen. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich hundertmal mehr morgens in Ruhe zu sich zu kommen, als eine halbe Stunde länger zu schlafen um dann von null und hundert ohne Frühstück los zu hetzen und schon gestresst zu sein, bevor der Tag überhaupt beginnt.

    Den Körper leicht zu dehnen oder einfach in Ruhe sitzend den Atem zu beobachten, bringt uns in gleich morgens in Balance. Körper und Geist wachen so gemeinsam auf.

  • Genüsslich eine Tasse wohlschmeckenden Tee oder Kaffee trinken.
    Nichts geht über eine Tasse Tee oder Kaffee, die in Ruhe genossen wird. Der frische Duft, der uns in die Nase steigt. Das intensive Geschmackserlebnis. Wann haben Sie das das letzte Mal so richtig bewusst gemacht?
  • Achtsames Essen.
    Viele Menschen schauen fern, lesen Zeitung oder stecken in Konversationen, wenn sie ihr Essen zu sich nehmen. Achtsames Essen ist eine Kunst geworden. Dabei schmecken wir nur beim achtsamen Essen wirklich, was wir da gerade in uns hinein stecken. Wer achtsam ist, verdaut besser und hat gleichzeitig ein gesünderes Gefühl für die richtige Ernährung.
  • Achtsames Spülen
    Direkt nach dem Essen achtsam die Müslischale oder den Teller zu spülen, ohne Hast und Eile sorgt dafür, das es schon sauber ist, wenn Sie heimkommen. Wenn Sie einfache Tätigkeiten wie das Spülen von Geschirr mit ganzem Fokus tun, werden diese auf einmal sogar angenehm zu erledigen.
  • Entspannt zur Arbeit – mit dem Rad oder zu Fuß
    Wer in Städten lebt, kann leicht mit dem schnellen Strom der eilenden Menschen mitgerissen werden, die zur Bahn laufen, um nicht die fünf Minuten auf die nächste warten zu müssen. Auch im morgendlichen Stau sehen die meisten Menschen nicht glücklich aus. Sich an das Tempo der Massen anzupassen, führt definitiv nicht zu mehr Leichtigkeit und Bewusstheit.
    Wie man geht, so geht es einem! Lassen Sie die anderen rennen… Gehen Sie entspannt oder radeln Sie wenn Sie können zu Ihren Terminen)
  • Regelmäßige Pausen und Spaziergänge.
    Mein Büro liegt am wunderschönen Gendarmenmarkt und wenn ich eine Pause brauche, dann gehe ich ein paar Minuten raus, lasse den Kontrast der Spitze des französischen Doms im blauen Himmel auf mich wirken oder schaue den vielen Tauben bei ihrem verspielten Miteinander zu und vergesse für einen Moment die Arbeit und alles drumherum. Fünfzehn Minuten Zeit in der Natur können manchmal Wunder wirken.
  • Arbeit mit klarem Fokus.
    Beginnen Sie den Tag mit der wichtigsten Aufgabe zuerst. Lassen Sie sich von nichts ablenken und bleiben Sie bei dieser einen Sache, bis sie erledigt ist. Das kleine Geheimnis hier ist: es ist einer der einfachsten Wege sich selbst Erfolgserlebnisse zu schaffen 😉
  • Achtsame Gespräche
    Eines der wahrhaftig belohnenden Rituale für Achtsamkeit ist ein achtsames Gespräch zu führen. Wirklich zuhören, wirklich da sein und dem Gesprächspartner Raum geben, seine eigenen Worte mit Bedacht auswählen und aussprechen kann enorm zur Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen beitragen. Probieren Sie es für 15 Minuten aus mit Ihren Kindern, mit dem Partner oder einem Kollegen. Entschleunigen Sie Ihren Geist und seien sie für die Zeit des Gesprächs ganz achtsam und bewusst anwesend.
  • Durch dankbare Augen schauen.
    Schauen Sie für ein paar Minuten am Tag durch dankbare Augen auf Ihre Umwelt. Auf die Menschen, die Ihnen nahestehen, auf Ihre Wohnung, auf Ihr Büro, auf die anderen Menschen die zur Arbeit gehen, auf kleine Kinder im Park. Jeder Mensch hat die Kapazität für unendlich große Dankbarkeit. Und Dankbarkeit öffnet das Herz und klärt den Verstand.

Es gibt noch viele weitere kleine Rituale, von denen ich Ihnen hier erzählen könnte. Lassen wir dies ein Anfang sein. Schreiben Sie uns doch, wie Sie Ihr Leben mit kleinen Ritualen versüssen und bewusster machen. (Email: coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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Seien Sie lebendig! Ihr Andreas Förster

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