Rituale der Achtsamkeit

Wassertropfen
Foto: Petr Kratochvil, pixelio

Rennen Sie auch manchmal durch den Tag, ohne einen einzigen Augenblick davon bewusst zu erleben und zu genießen?

Mir ging es jahrlang so und manchmal passiert es mir immernoch, dass ich über die ganzen Emails, Meetings, Coachings, Trainings und die Aufgaben als Partner in einem Unternehmen vergesse, bewusst zu genießen – am Leben zu sein.

Es sind kleine Rituale der Achtsamkeit, die mir helfen bewusst zu genießen. Es sind die kleinen Momente, die wir uns gönnen, um bei uns selbst anzukommen und Kraft zu sammeln.

Hier sind ein paar meiner Lieblingsrituale für ein bewussteres Leben:

  • Morgens direkt nach dem Aufstehen 30 min Yoga, Dehnen oder mentale Entspannung
    Ja genau, das bedeutet dreissig Minuten früher aufzustehen! Und das ist der Schlüssel um Qualitätszeit freizumachen. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich hundertmal mehr morgens in Ruhe zu sich zu kommen, als eine halbe Stunde länger zu schlafen um dann von null und hundert ohne Frühstück los zu hetzen und schon gestresst zu sein, bevor der Tag überhaupt beginnt.

    Den Körper leicht zu dehnen oder einfach in Ruhe sitzend den Atem zu beobachten, bringt uns in gleich morgens in Balance. Körper und Geist wachen so gemeinsam auf.

  • Genüsslich eine Tasse wohlschmeckenden Tee oder Kaffee trinken.
    Nichts geht über eine Tasse Tee oder Kaffee, die in Ruhe genossen wird. Der frische Duft, der uns in die Nase steigt. Das intensive Geschmackserlebnis. Wann haben Sie das das letzte Mal so richtig bewusst gemacht?
  • Achtsames Essen.
    Viele Menschen schauen fern, lesen Zeitung oder stecken in Konversationen, wenn sie ihr Essen zu sich nehmen. Achtsames Essen ist eine Kunst geworden. Dabei schmecken wir nur beim achtsamen Essen wirklich, was wir da gerade in uns hinein stecken. Wer achtsam ist, verdaut besser und hat gleichzeitig ein gesünderes Gefühl für die richtige Ernährung.
  • Achtsames Spülen
    Direkt nach dem Essen achtsam die Müslischale oder den Teller zu spülen, ohne Hast und Eile sorgt dafür, das es schon sauber ist, wenn Sie heimkommen. Wenn Sie einfache Tätigkeiten wie das Spülen von Geschirr mit ganzem Fokus tun, werden diese auf einmal sogar angenehm zu erledigen.
  • Entspannt zur Arbeit – mit dem Rad oder zu Fuß
    Wer in Städten lebt, kann leicht mit dem schnellen Strom der eilenden Menschen mitgerissen werden, die zur Bahn laufen, um nicht die fünf Minuten auf die nächste warten zu müssen. Auch im morgendlichen Stau sehen die meisten Menschen nicht glücklich aus. Sich an das Tempo der Massen anzupassen, führt definitiv nicht zu mehr Leichtigkeit und Bewusstheit.
    Wie man geht, so geht es einem! Lassen Sie die anderen rennen… Gehen Sie entspannt oder radeln Sie wenn Sie können zu Ihren Terminen)
  • Regelmäßige Pausen und Spaziergänge.
    Mein Büro liegt am wunderschönen Gendarmenmarkt und wenn ich eine Pause brauche, dann gehe ich ein paar Minuten raus, lasse den Kontrast der Spitze des französischen Doms im blauen Himmel auf mich wirken oder schaue den vielen Tauben bei ihrem verspielten Miteinander zu und vergesse für einen Moment die Arbeit und alles drumherum. Fünfzehn Minuten Zeit in der Natur können manchmal Wunder wirken.
  • Arbeit mit klarem Fokus.
    Beginnen Sie den Tag mit der wichtigsten Aufgabe zuerst. Lassen Sie sich von nichts ablenken und bleiben Sie bei dieser einen Sache, bis sie erledigt ist. Das kleine Geheimnis hier ist: es ist einer der einfachsten Wege sich selbst Erfolgserlebnisse zu schaffen 😉
  • Achtsame Gespräche
    Eines der wahrhaftig belohnenden Rituale für Achtsamkeit ist ein achtsames Gespräch zu führen. Wirklich zuhören, wirklich da sein und dem Gesprächspartner Raum geben, seine eigenen Worte mit Bedacht auswählen und aussprechen kann enorm zur Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen beitragen. Probieren Sie es für 15 Minuten aus mit Ihren Kindern, mit dem Partner oder einem Kollegen. Entschleunigen Sie Ihren Geist und seien sie für die Zeit des Gesprächs ganz achtsam und bewusst anwesend.
  • Durch dankbare Augen schauen.
    Schauen Sie für ein paar Minuten am Tag durch dankbare Augen auf Ihre Umwelt. Auf die Menschen, die Ihnen nahestehen, auf Ihre Wohnung, auf Ihr Büro, auf die anderen Menschen die zur Arbeit gehen, auf kleine Kinder im Park. Jeder Mensch hat die Kapazität für unendlich große Dankbarkeit. Und Dankbarkeit öffnet das Herz und klärt den Verstand.

Es gibt noch viele weitere kleine Rituale, von denen ich Ihnen hier erzählen könnte. Lassen wir dies ein Anfang sein. Schreiben Sie uns doch, wie Sie Ihr Leben mit kleinen Ritualen versüssen und bewusster machen. (Email: coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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Lesen Sie auch unsere Artikel zu Fokus, Alltagsfrust- Alltagslust oder Checkliste zum Selbstcoaching

Seien Sie lebendig! Ihr Andreas Förster

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Wie Sie Ihren Fokus erhöhen und einen klaren Geist finden

Wie die meisten Menschen, bin auch ich nicht ganz frei davon, mich immer wieder von den wichtigen Aufgaben des Lebens abzulenken.

Im Internet, in Gesprächen mit anderen, selbst beim Erledigen von Tätigkeiten ist es leicht, sich ablenken zu lassen oder viel Zeit mit Dingen zu verlieren, die jetzt gerade zwar interessant aber sicher nicht relevant sind.

Eines habe ich aber vor vielen Jahren gelernt: den Fokus zu bewahren!

Wie wichtig es ist klar und fokussiert zu bleiben, zeigt die Qualität der Ergebnisse die wir bekommen, wenn wir es nicht sind.

Meine Fähigkeit mich auf eine Aufgabe zu konzentrieren hat sich enorm verbessert. Weniger ist mehr. Ein Schritt nach dem anderen zu tun, bringt mich eher ans Ziel, als viele Schritte auf einmal tun zu wollen. Kennengelernt habe ich einen klaren Fokus in Retreats in buddhistischen Klöstern. Wirklich gelernt habe ich einen klaren Fokus zu entwickeln und zu nutzten aber erst im alltäglichen Leben –  in meinen Geschäftstätigkeiten als Coach, Trainer, Autor, Unternehmer und Abenteurer. Ein klarer Fokus ist einfacher zu finden, als Sie vielleicht denken!

Hier sind ein paar Selbstcoaching Tipps mit denen Sie leichter Ihren Fokus erhöhen können…

Tipps für klaren Fokus und entspannte Konzentration

  • Schalten Sie Ihr Telefon auf lautlos und auf automatischen Anrufbeantworter.
  • Schließen Sie Ihren Internetbrowser oder lassen Sie nur ein einziges Fenster auf: Das was Sie wirklich gerade brauchen.
  • Schalten Sie alle automatischen Benachrichtigungen ab! Facebook, Twitter, Emails… alles aus!
  • Nehmen Sie sich die wichtigste (ja, die wichtigste – nicht die bequemste!) Tätigkeit ihres heutigen Tages vor. Seien Sie sich bewusst, dass Sie jetzt WICHTIGES tun!
  • Räumen Sie Ihren Schreibtisch komplett ab. Schaffen Sie Klarheit in Ihrer Arbeitsumgebung.
  • Wenn Sie jemand jetzt anspricht, bitten Sie ihn/ sie später wiederzukommen.
  • Fokussieren Sie sich jetzt auf diese EINE Aufgabe und nichts anderes! Nur auf die eine Aufgabe.
  • Nutzen Sie Ihre Achtsamkeit
  • Hören Sie erst auf, wenn Sie mit Ihrer Tätigkeit absolut fertig  sind. Unterbrechen Sie sie für nichts anderes!

Vielleicht fällt es Ihnen so schwer, wie es mir früher damit ging. Keine Sorge! Wir Menschen sind durch unsere Umgebung darauf getaktet, ständig mit unserer Aufmerksamkeit hin- und herzuspringen.

Beginne mit kleinen Schritten

Beginnen Sie deshalb mit kleinen Dingen, die Sie zum Abschluß bringen. Schaffen Sie sich kleine Erfolgserlebnisse und belohnen Sie sich dafür. Früher hatte ich Schwierigkeiten konzentriert bei einer Sache zu bleiben und nicht aufzuhören, bis diese erledigt war. Heute schaffe ich jeden Tag viel mehr als damals und brauche auch noch viel weniger Zeit dazu.

Sie werden merken, dass es Ihnen bald leichter und leichter fällt, konzentriert und fokussiert zu bleiben. Trainieren Sie Ihren Geist und die Stimme da oben in Ihrem Kopf, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Schließen Sie diese Sache erst ab, wenn sie wirklich abgeschlossen ist!

Sie werden sich wundern, wieviel Sie auf diese Art an einem Tag schaffen können. Und die Qualität der Ergebnisse wird Sie überzeugen!

Viele Freude dabei, Ihr Andreas Förster.

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Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching & Mehr Zeit für Freizeit

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Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching

Immer wieder fragen mich Menschen, „Andreas, wie kann es sein, dass ich meine Ziele einfach nicht erreiche? Eigentlich habe ich doch alles, was ich dafür brauche.“

Und ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage.  (Oder ich weiß sie nicht). Da die Gründe in meiner Erfahrung vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es darum, bestimmte (Lebens)Ziele zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele sein (WAS sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein.

Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?

a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?

b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert?
(hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)

c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?

a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die „Ja“ lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…

b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen?
(z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?

Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: „Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!“ werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?

b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?

Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?

b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?

c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?

d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

Danke, dass Sie den CoachingBerlinBlog lesen. Es ist ein Geschenk für uns und für Sie selbst. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen.

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Drei Schritte zum Glück (inklusive kostenlosem Video)

Handeln ohne Scheitern zu können (Wie würdest Du handeln, wenn Du wüsstest…)

Viel Freude beim Lesen und Anschauen. Ihr Andreas Förster

Die Kraft der Natur – Burnout und Stress vergessen

Menschen fragen mich oft, was die wirkungsvollste Methode ist,
gegen Stress und seine Folgen, z.B. Burnout vorzugehen.

Nun, hier ist ein wirklich einfacher Weg:

Gehen Sie sofort für ein paar Stunden raus in die Natur!

Wir sprechen oft von der Natur, als wäre sie etwas das außerhalb von uns Menschen liegt, fast etwas Lösgelöstes von uns. Was denken wir uns dabei?

Wir vergessen viel zu oft, dass wir selbst ein Teil dieser Natur sind.

Und als Teil dieser Natur unterliegen wir Menschen auch
den natürlichen Gesetzmäßigkeiten.

Wir brauchen Wachstum, Nahrung, Schlaf, saubere Luft zum Atmen und ein soziales Gefüge, das uns Anerkennung und Wertschätzung gibt und gesunde Rhythmen aus Anspannung und Entspannung.

Was passiert, wenn wir in die Natur „rausfahren“?

Die gute Nachricht ist: Sobald wir in die Natur „rauskommen“ kehren wir ein Stück weit zu uns selbst zurück. Für einen Moment werden Büro und Arbeitsplatz, der Chef und die To-Do-Liste einfach mal unwichtig. Das ist gut so.

Menschen, die von ihren Erlebnissen in der Natur berichten beschreiben oft wie „alles von mir abfällt“, wie sie innerlich zur Ruhe kommen und den Alltag schnell vergessen, wenn sie einen Spaziergang, eine Wanderung oder Radtour machen. Eine Art Heimkehr.

Ich kann diese Erfahrungen persönlich bestätigen. Als Coach empfehle ich Menschen oft, einfach mal alles zu vergessen und „raus“ zu gehen in die Natur.

In meiner Erfahrung, egal ob ich durch die Urwälder Sumatras oder durch das Himalaya wanderte, beim Spaziergang an der Ostsee oder im schneebedeckten Schwarzwald, selbst beim Spaziergang in den Berliner Parks, tut Natur immer gut. Und auch fallen uns Menschen die besten Ideen und Lösungen oft dann ein, wenn wir richtig entspannt sind.

Klar, wenn uns etwas „einfallen“ soll, brauchen wir einen Platz, wo es hineinfallen kann. Ein verstopfter Kopf hilft dabei nicht.

Sven, ein Kletterfreund aus Dresden, der Klettertouren im Elbsandsteingebirge führt, sagt mir: „Da draußen vergisst du alles. Du bist nur auf deinen nächsten Schritt fokussiert. Das tut richtig gut. Du kommst mit einem Glücksgefühl nach Hause, etwas erreicht zu haben.“

Die Zeit in der Natur, egal zu welcher Jahreszeit, bringt uns wieder zurück zu unserer Wurzel, zurück zu unserer Natur. da gibt es keinen Platz für Stress oder Burn-Out.

Gute Tipps: Einfach und günstig raus in die Natur – so leicht & gut wie nie

  1. Im Winterschlussverkauf gibts es die komplette Outdoorkleidung zu absoluten Tiefpreisen. So können Regen, Wind und Kälte ihnen den Ausflug nicht mehr verderben. (Ein Spaziergang im Nebel zum Beispiel hat etwas mystisches an sich)
  2. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man günstig schöne Ecken und Parks in jeder Großstadt.
  3. Webseiten im Internet beschreiben wo Parks und Naherholung zu finden sind, wie Sie dahin kommen und welche Kosten damit verbunden sind.
  4. Sie müssen nicht allein losziehen. Viele Webseiten bieten Wanderfreunden und Radfahrern Plattformen zum Ausstausch und zum gemeinsamen Verabreden. z.B.: http://www.coepenicker-wanderfreunde.de/
  5. Der Familie tut ein Tag im Freien gut. Lernen Sie mit Ihren Kindern die Naturpfade der Region kennen. Ernten Sie frische Kräuter und bereiten Sie ein köstliches selbstgepflücktes Mahl zu.
  6. Die Geräusche und Anblicke der Natur sind Balsam für die Großstadtseele und völlig kostenlos.
  7. Die Natur bringt Klarheit und Kraft zurück in unseren Körper und unseren Geist. Atmen Sie einfach mal wieder tief durch und teilen Sie wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit mit Menschen, die Ihnen am Herzen liegen.

Genießen Sie sich selbst dabei. Zeit in der Natur erhöht Ihre Lebensqualität und bringt Sie in den natürlichen Rhythmus zurück. Anders als mental vom Verkehr, Telefon und dem S-Bahnfahrplan getaktet zu werden, gibt Ihnen die Natur einen gleichmäßigen Fluss und Raum zur freien Entfaltung. Dann haben Stress und Burnout keine Chance mehr.

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Ein Tabu? – Unternehmerrisiko Burnout
Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout

Coaching Berlin Andreas Foerster Ihr Andreas Förster
Coaching Berlin Blog

Zur Besinnung kommen – Die 3-Schritt-Rückblende

Zeit der Besinnung?

Zugegeben, Weihnachten ist noch ein paar Tage entfernt. In meinen Gesprächen mit Menschen in meiner Umgebung, aber auch mit Geschäftspartnern und meinen geschätzten Coachingklienten kommt langsam eine Bilanzierungsstimmung auf.

Wir fangen an, auf ein aufregendes Jahr, das zu großen Teilen hinter uns liegt, zu reflektieren.

Wir betrachten, was gut gelaufen ist. Wir untersuchen, was unzufriedenstellend war. Schlicht gesagt: Es ist Zeit für eine Bilanz.

Sachliche Betrachtung oder innere Kritik?

Beim Rückblick auf eigene  Handlungen und Erfolge geschehen für viele Menschen interessante innere Prozesse: Entweder sie gehen in eine sachliche Analyse ihrer Situation oder ihr „innerer Kritiker“ wird immer lauter und deutlicher in seinen Vorwürfen und seiner Defizitorientierung.

Der Kritiker hat den Job, unsere Unzulänglichkeiten aufzudecken. Sein Job sollte es aber nicht sein, uns ein schlechtes Gewissen zu machen oder unser Selbstvertrauen zu zerstören.

Folglich braucht es einen intelligenten Weg zurückzublicken.

Wie besinnen wir uns konstruktiv und positiv?

Gestern brachte ich den Teilnehmern in einem Train the Trainer Seminar die so genannte Drei-Schritt-Rückblende bei und erhielt dabei enorm positives Feedback. „Es ist so einfach“ bemerkte ein Teilnehmer. „Man kann das auf soviele Situationen anwenden“ sagte ein anderer. Es stimmt.

Sie können diese Technik in jeder Feedbacksituation zum Einsatz bringen, so auch bei ihrem persönlichen Jahresrückblick.

Drei-Schritt-Rückblende


1. Was war gut?

Beginnen wir mit all dem, was Sie geschafft haben. Nehmen Sie sich Zeit wirklich anzuerkennen, was Sie dieses Jahr alles erreicht, geschafft und geleistet haben.

Mögliche Themen dabei könnten sein: Ihre Beziehungen, Gesundheit, Familie, Arbeit, Hobbies, Spiritualität, Berufung, Finanzen.

2. Was war nicht so gut?

Bestimmen Sie sachlich, welche Dinge ihrerseits nicht so erfolgreich waren, wie Sie gehofft hatten. Eine Aufzählung genügt. Erlauben Sie sich dabei, Lernende(r) zu sein, der/die nicht immer sofort alles richtig machen kann.

Kleiner Tipp: Trennen Sie Ihre Identität von Ihrem Verhalten: Nur weil ein Verhalten nicht zum Erfolg geführt hat, bedeutet nicht, dass Sie als Mensch den Erfolg nicht erreichen können.

3. Was will ich beim nächsten Mal besser machen?

Beenden Sie Ihren Rückblick auf jeden Fall mit all dem, was Sie ab jetzt (JA! Ab jetzt, nicht erst ab Silvester) anders machen wollen. Halten Sie an der Vergangenheit nicht fest.

Blicken Sie Richtung Zukunft und was dabei besser werden soll. Genießen Sie Ihre kreative Kraft, sich die Verbesserung vorzustellen.

Und dann handeln Sie frei nach Gandhi:

„Sei selbst die Veränderung, die du in der Welt sehen möchtest“

Noch ein kleiner Hinweis sei erlaubt:

Handeln Sie frei nach Gandhi oder frei nach Ihrem Gewissen, aber HANDELN Sie! Handeln bedeutet aktiv sein. Wer aktiv ist, kann Veränderung bewirken.

Weitere CoachingBerlinBlog Artikel zum Thema:

Raus aus der Komfortzone und Selbstcoaching- in wessen Angelegenheiten?

Ein Tabu: Unternehmerrisiko Burnout?

„Als Unternehmer stehe ich permanent im Wettbewerb, da darf ich keine Schwäche zeigen“ sagt Manuel K., Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Berlin. Er lächelt flüchtig und gestresst.

In letzter Zeit hatte er Probleme sich zu konzentrieren, Fehler passierte in ungewohnter Häufigkeit, seine Mitarbeiter begannen sich zu sorgen und zu tuscheln.

foto:Martin Müller
foto:Martin Müller, quelle: pixelio

Burnout: Gedanken und Sorgen nicht einfach abzustellen

Auch habe er zuletzt ungünstige strategische Entscheidungen getroffen, sagt er. Früher haben er und seine Leute vor Kraft gestrotzt, lange gearbeitet und großer Erfolge gefeiert. Doch jetzt fehle ihm manchmal die Geduld, wenn er mit seinen Mitarbeitern sprach. Nach der Arbeit, sagt er, ist er so müde, dass er keine Energie mehr für die Familie hat. „Ich könnte einfach ins Bett fallen. Doch schlafen kann ich nicht, weil ich die Gedanken und Sorgen über das Geschäft nicht einfach abschalten kann.“

Er habe das Gefühl für alles Verantwortung zu tragen, aber mit der Kraft am Ende zu sein. Er spielt mit einem Stift, der auf der Tisch liegt. Manuel K. sagte, er könne sich kaum mehr konzentrieren, leide häufig unter Kopfschmerzen. Noch tue er nach Außen hin so, als wäre alles Ok. Keiner soll seine Schwäche sehen. Er weiß nur nicht, wie lange er das noch aushält…

So wie es diesem jungen Mann geht, geht es mittlerweile vielen Menschen. Gerade jene, die  Unternehmer oder Führungskraft sind, erleben besonders häufig Erschöpfungssyndrome.

Eine einfache Formel für Burnout

Wenn ich mehr Energie ausgebe, als ich durch Erholung gewinne, dann ist sie irgendwann erschöpft.
Je weiter die Erschöpfung fortgeschritten ist, desto länger ist der Weg zu Erholung.

Obwohl die Zeitschriften, Journale und Ratgeber voll mit Informationen zur Prävention von Stress und Burnout sind, erliegt eine Vielzahl von Menschen den Mechanismen unkontrollierter Arbeitsweisen. Eine Gefahr bei Burnout und Stress ist, dass wir es viel zu oft erst sehr spät merken, nämlich dann, wenn es zu spät ist.

Empfehlungen des Coaching Berlin Blogs zum Umgang mit Burnout:

  • Buchen Sie einmal in der Woche einen Termin mit sich selbst, in dem Sie sich fragen:
    Wie gestresst bin ich? Achte ich auf meine Käfte?
  • Überlegen Sie, was Ihnen gut tut und Erholung bringt. Denken Sie dabei nicht nur an Sport. Denken Sie an Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre eigenen kreativen Bedürfnisse, also all die Dinge, die Ihnen im Leben langfristig wichtig sind.
  • Suchen Sie einen Gesprächspartner des Vertrauens, mit dem Sie über Stress sprechen können. Fragen Sie Ihre Partner gelegentlich ruhig um seine ehrliche Meinung „Findest Du ich wirke gestresst oder ausgebrannt“
  • Versuchen Sie nicht „stark“ zu wirken, indem Sie Ihre Erschöpfung dauerhaft überspielen. Es wird Ihnen nicht gelingen.
  • Suchen Sie sich professionelle Hilfe: Massagen, Ernährungsberatung, Coaching, Zeitmanagement- oder Antistresstrainings
  • Nehmen Sie sich Zeit nur für sich selbst.
  • Bringen Sie sich in einen Zustand der Freude und Klarheit, bevor Sie wichtige Entscheidungen treffen.
    Unter Stress treffen Menschen oft Entscheidungen, die sich langfristig ungünstig auswirken oder noch mehr Stress verursachen.

Einer der besten Orte Stress und Anspannung zu vergessen ist übrigens die eigene Familie. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder und deren Lachen. Gehen Sie mit Ihrer Frau/ Ihrem Mann mal wieder ins Kino oder in ein Theater. Unternehmen Sie etwas mit Ihren Freunden und Bekannten. Das hilft loszulassen. Gönnen Sie sich Ruhepause auch mal nur für sich allein.

Mit ein wenig Abstand sehen die meisten Dinge schon ganz anders aus. Wenn Sie einen riesengroßen Felsen direkt vor Ihren Augen sehen, gehen Sie ein Stück weit zurück. Vielleicht ist es nur ein Kieselstein, der zu nah vor Ihrem Auge ist. Lassen Sie ihn einfach los und er fällt genau dahin, wo er hingehört.

Hier finden Sie die hilfreiche Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit zur gesundheitlichen Prävention.

Coaching ist eine sehr wirksame Methode für Umgang mit Stress und Burnout. Lesen Sie dazu auch:

Wege aus dem Burnout

Weitere Informationen zu Coaching für Unternehmen Burnout in Berlin

Mehr Zeit frei für Freizeit

Sonnenuntergang am Strand von Andrew Schmidt
foto: Andrew Schmidt, quelle: pixelio

Die Sonne brennt, fast dreißig Grad am Gendarmenmarkt. Mitten in der Stadt ist die Hitze am größten. Viele Menschen nutzen die Mittagspause, um den Teint zu verfeinern oder die leichte Brise zu geniessen.

Nach der Arbeit schaut man in erleichterte Gesichter. Der Garten oder der See warten auf uns… oder?

Sommer ist die Zeit, in der es uns hinaus zieht. Zu den Seen, Flüssen, Parks, zu den Cafés und übers Wochenende sogar ans Meer. Der Sommer ist für viele Menschen die Zeit des Lebens!

Wenn da nur nicht all diese Dinge wären, die zu erledigen sind.

Heute im Coaching Berlin Blog: Wie nutze ich meine Zeit, um mehr Zeit zu haben? Eine kleine Anleitung.

Nun, zunächst sollten wir uns klar sein, dass jeder Tag 24 Stunden hat. Einen Großteil verbringen wir mit Schlafen und Essen und einen anderen großen Anteil mit unserer Arbeit. Den Rest unseres Lebens strukturieren wir um diese beiden herum.

Wo können wir Zeit gewinnen?
Weniger schlafen? Da kommt uns der Sommer entgegen, dennoch ist Schlaf ja aber auch wichtig. Wer nicht genug Schlaf bekommt, dessen IQ sinkt bekanntlich kurzzeitig ab… Das möchte natürlich niemand.

Also schauen wir auf unsere wache Zeit. Vielleicht geht es Dir wie mir früher, manche Tage war ich stundenlang beschäftigt und am Ende hatte ich das Gefühl die wichtigen Dinge nicht geschafft zu haben. Gerade im Sommer führte dies dazu, dass ich den Genuss des Badens oder die Stunde im Park solange hinauszögerte, bis ich zu erschöpft war um hinzugehen. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und gearbeitet, bin Terminen hinterhergelaufen oder hatte einen Berg Erledigungen vor mir.

Dann lernte ich während meines Studiums in Australien, während dessen ich 30 Stunden die Woche arbeitete, meine Zeit richtig zu nutzen. Der Schlüssel war folgendes:

Entscheide, was wirklich wichtig ist!

1. Schau Dir all Deine Aufgaben an und sortiere sie nach Priorität.

2. Plane jede wichtige Aufgabe mit genügend Zeit. Der Stress, den Zeitdruck erzeugt, dient Dir nicht effektiver zu arbeiten.

3. Streiche alles Unwichtige. (Das hört sich leicht an, ist es aber nicht immer. Tu es trotzdem)

3. Plane von Anfang an Zeit für Dich und Deine Freizeit ein. Als Belohnung für getane Arbeit hält dies Deine Motivation hoch und entspannen den Körper und den Geist.

4. Halte Dich an Deine Verabredungen mit Deiner Freizeit.

5. Arbeite konzentriert. Fokussiere die wichtigen Dinge und erledige diese immer zuerst. Mit Erfolgserlebnissen geht der Tag leichter von der Hand.

6. Wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst, mach eine richtige Pause. Kein erschöpfter Geist bringt gute Leistungen.

7. Schalte in Deiner Pause und in Deiner Freizeit vollständig ab. Mehr Zeit hat immer der, der sich mehr Zeit nimmt.

Der Schlüssel für mich lag damals darin meine Arbeitszeit richtig zu nutzen und die Dinge zu tun, die mich ans Ziel brachten. Dann hatte ich genügend Zeit mit Delfinen zu surfen, im Regenwald zu wandern und Beziehungen aufzubauen. Und diese Zeit gab mir die Kraft und Energie für meine Arbeit hundertfach zurück!

Aber auch Freizeit will richtig genutzt werden. Egal wie groß die Gravitationskraft Deines Sofas ist, genieß den Sommer auf die Art, die für Dich die richtige ist!

P.S.: Hier sind noch ein paar interessante Anregungen für Dich:

Einfach loslegen, statt enttäuscht sein

Wie Gedanken unsere Realität kreieren

Burnout Meditation – eine wirksame Hilfe

Eine kleine Mediation gegen Burnout

Leiden Sie, wie immer mehr Menschen, auch unter den stressigen Anforderungen des Alltags? Sie fühlen sich erschöpft, ausgelaugt, kaputt und dennoch scheint Ihr Kopf nie still zu stehen? Erholung ist so weit weg, dass Sie sehnlichst den nächsten Urlaub herbeiwünschen?

Hier ist eine kleine Mediation, die Sie machen können, um Ihrem Körper und Geist einen kurzen Urlaub zu ermöglichen. Durch tiefe Entspannung werden die Selbstheilungskräfte des Körpers und Immunsystems angeregt. Mit zunehmender Entspannung fließen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht.

Meditation – einfach Ablenkung vermeiden

Beginne damit, dir für 10- 15 Minuten Zeit für dich zu nehmen. Stell alle Telefone ab und gehe sicher, dass niemand dich stört. Setz dich aufrecht und entspannt hin.

  • Entspanne deine Schultern. Dann deinen Nacken und deinen Kopf.
  • Sag zu dir selbst von Herzen:
  1. „Für die nächsten 15 Minuten brauche ich nichts.“
  2. „Für die nächsten 15 Minuten gibt es nichts für mich zu erreichen.“
  3. „Für die nächsten 15 Minuten tue ich nichts.“
  • Atme tief ein und dann langsam aus.
    Atme nochmals tief ein und tief aus.
    Spüre, wie jeder einkommende Atemzug
    jede deiner Zellen mit frischem Sauerstoff und
    frischer Energie erfüllt.
    Spüre wie jeder ausgehende Atemzug jede
    deiner Zellen entspannt.
  • Entspanne dich immer mehr und mehr.
  • Lass alle Dinge um dich herum einfach geschehen.
    Lass alle Dinge in dir einfach geschehen. Lass sie los.
    Lass einfach los.
  • Bleib bei deinem Atem in dem Wissen, dass es nichts
    gibt, um das du dich jetzt kümmern musst. Nichts!
  • Jeder einkommende Atemzug energetisiert deinen Körper.
    Jeder ausgehende Atemzug entspannt deinen Körper.
    Erlaube deinem Geist sich auszudehnen und immer mehr zu
    entspannen. Bleib einfach bei deinem Atem.
  • Nach 15 Minuten werde dir langsam deiner Umwelt gewahr
    und entspanne dich nochmehr in dich hinein. Lass die Welt
    einfach sein, wie sie ist. Lass los.
  • In deiner eigenen Zeit kannst du dann die Augen öffnen,
    dich ein bisschen strecken und ganz entspannt wieder in
    deinen Tag zurückgleiten.

Zeit für mich selbst

Wir kümmern und sorgen uns jeden Tag um soviele Dinge, und vergessen es dabei oft uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Niemand wird uns Zeit für uns selbst geben können, wenn wir sie uns nicht nehmen. Fülle deinen Brunnen, bevor er alle ist. Fülle ihn mit Leben und Freude, mit frischem Sauerstoff und Energie.

Viel Spaß!

Sag uns, was Du brauchst

(Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen willst, schreib uns einfach einen Kommentar oder eine Email. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Audiomeditation dazu, die du jederzeit auf deinem mp3-Player bei dir haben kannst?)

Weitere Artikel zum Thema Burn Out auf dem Coaching Berlin Blog:
Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout

Regeneration – Der Schlüssel zum Erfolg

Enttäuschung vom Nichtstun!

Schon in meiner Kindheit liebte ich es mit meinen Großeltern und anderen älteren Menschen zu sprechen und ihren Geschichten zuzuhören.

Sie sprachen mit einer Weisheit, die ihnen Kraft gab, sogar die schlimmsten Erlebnisse aus der Zeit des Krieges und danach zu verarbeiten.

Das Fragen ist mir bis heute geblieben. Gerade anfangs meiner Zwanziger, als ich nach einer Bankausbildung eher skeptisch dem Erwachsenenalltag entgegenblickte, fragte ich speziell meine Großmutter immer wieder um Rat. Sie ist eine wirklich weise Frau, die viel erlebt und durchgemacht hat.

Eines Abends, als wir zusammensassen sagte sie:

„Die meisten Menschen bereuen nicht das, was sie getan haben,
aber sie bereuen oft das, was sie nicht getan haben!“

oder wie Mark Twain ebenfalls so schön sagte:

„In zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht über die Dinge sein, die Du nicht getan hast als über die, die Du getan hast. So lasse die Leinen los. Leg ab aus dem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche! Träume! Entdecke!“

Vor einer Weile hörte ich aus meinem Bekanntenkreis, die Geschichte eines jungen Vaters, der mit nur 30 Jahren im Sterben lag. So traurig diese Geschichte ist, so wichtig ist ihre Botschaft an uns. Das Leben kann jederzeit zu Ende gehen. Vor dieser Wahrheit können wir uns nicht verstecken.

Also: Welches sind die Dinge, die Du unbedingt tun wolltest oder unbedingt noch tun musst?

Es tut nicht weh, um Vergebung zu bitten für seine Taten. Es ist nicht wirklich schwer Fehler einzugestehen. Es ist nicht allzu unbequem zu erkennen, dass man sich geirrt hat. Fehler können immer wieder ausgebügelt werden.

Aber wenn wir am Ende unseres Lebens stehen und wir an all die vergebenen Chancen denken, die wir hatten und immer wieder auf morgen verschoben haben, dann könnte das wirklich schmerzhaft sein.

Coaching ist nicht immer bequem

Coaching ist nicht immer bequem. Coaching ist nicht immer angenehm. Die Wahrheit kann manchmal kurzzeitig schmerzhaft sein. Und sie kann uns in unserem Denken und Handeln befreien. Das Leben ist kostbar. Danke, dass sie sich die Zeit genommen haben, diesen Artikel zu lesen. Teilen sie ihn mit Freunden und Kollegen, für die diese Botschaft hilfreich sein könnte.

Danke
Ihr Andreas Förster

Selbstcoaching – In wessen Angelegenheiten?

Sicher kennen Sie das auch. Die Kollegen, der Partner oder die Kinder nerven. Die Nachrichten zeigen nur Horrornachrichten aus der ganzen Welt. Die Freunde beklagen sich und die Mitarbeiter meckern in einer Tour.

Wie soll ich da der Welt positiv gegenüberstehen, fragen Sie sich vielleicht.

Der einfachste Weg, zurück zu innerer Ruhe und zu einer positiven Einstellung zu finden, ist es sich auf jene Dinge zu konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können.

Was der Nachbar über Sie denkt? Was die Kollegen erzählen? Was Ihr Partner macht, dass Sie stört? Diese Dinge haben eins gemeinsam: Sie sind nicht Ihre Angelegenheit! Sondern die anderer Menschen.

Diese Dinge liegen nicht in Ihrem Einflussbereich. Menschen sind wie sie sind. Die Realität ist so, wo sie ist. Sich darüber zu grämen, wütend zu werden oder innerlich dagegen kämpfen bringt nichts. (Außer Frustration und einen weiteren Kreislauf von negativen Gefühlen) Sie können eh nichts daran ändern.

Was Sie in ihren Kopf hineinlassen, das bestimmt, wie Sie sich fühlen.
Fragen Sie sich einfach mal, wenn irgendetwas Sie nervt:
„In wessen Angelegenheiten befinde ich mich gerade?“

Erst wenn wir uns wieder auf uns selbst und unsere Angelegenheiten besinnen, kommt das Gefühl zurück, dass wir etwas verändern können. Erst wenn wir bei uns sind, bekommen wir die Macht über die Situation zurück. Das Gute daran: So bekommen wir nach und nach mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Wenn Sie sich also richtig gut, stark und selbstbewusst fühlen wollen, dann fokussieren Sie sich nur auf das, was sie selbst beeinflussen können.

Klingt einfach, ist es aber nur, wenn Sie es wirklich tun. Viel Spaß dabei!

Ihr Andreas Förster
Suchen Sie Coaching in Berlin? Kommen Sie einfach zu einem Kennenlerngespräch zu uns in die Französische Strasse 24.