Es muss nicht perfekt sein. Schluss mit Perfektionismus!

Perfekt sein – Einer der größten Mythen, die wahrscheinlich auch Dich davon abhält etwas Neues zu wagen, ist der Anspruch, dass es perfekt sein muss. (Es oder Du!)

In hunderten von Coachings, Beratungen und Trainings erlebe ich jedes Jahr Menschen, die irgendwas nicht tun, aus der Angst heraus nicht perfekt zu sein.

Wartest Du auch auf

  • den perfekten Augenblick?
  • die perfekte Idee?
  • die perfekte Gelegenheit?
  • bis Du selbst perfekt bist?

um etwas zu tun, was Du „eigentlich“ schon lange tun solltest oder wolltest?
Zugegeben, es geht uns allen so. Zumindest den meisten Menschen, die ich kenne.

Du musst nicht perfekt sein, um ans Ziel zu kommen!

Die Wahrheit ist: Du musst nicht perfekt sein, um an Dein Ziel zu gelangen. Oft reicht es schon, dass Du etwas beginnst und unterwegs einfach lernst, was es noch zu verbessern gibt. Nichts neues kann entstehen, wenn es gleich am Anfang perfekt sein soll.

Konntest Du gleich perfekt laufen, als Du als Baby endlich stehen konntest? Und hast Du es trotzdem gelernt? Schauen wir es uns einmal genauer an:

Wer auf den perfekten Tag oder die perfekte Gelegenheit wartet, kann warten bis er oder sie schwarz ist. 

Die Frage ist: Bist Du jemand der ein Leben lebt, je nachdem, was das Leben gerade mit sich bringt. Oder bist Du jemand, der sein Leben in die Hand nimmt und Dir Deine Gelegenheiten selbst kreierst? Das eine bedeutet, Du bist ein Opfer der Umstände. Das andere bedeutet, du formst Deine Realität ein Stück weit selbst.

Der Gedanke „Ich muss perfekt sein“ oder „Es muss perfekt sein“ ist ein Gedanke, dem Du schnell zum Opfer fallen kannst.

Natürlich wurde Dir wohl wie den meisten Menschen erstmal eingehämmert möglichst keine Fehler zu machen und Dich gut anzupassen. Und vielleicht wurde Dir sogar gesagt, dass immer nur die „anderen“ (z.B. die Reichen, die Nachbarn oder sonstwer) Glück haben und Du bei Deinen „Leisten bleiben“ solltest, wie der Schuster.

Egal was Dir gesagt wurde, als Erwachsener Mensch darfst Du Deine eigenen Entscheidungen treffen!

Vergiss den Perfektionismus!

Die sogenannten „Perfektionisten“ rennen den ganzen Tag durch Ihre Welt und schauen, was falsch läuft und nicht stimmt. Im Grunde sind diese Menschen besessen von der Wahrnehmung von allem was nicht perfekt ist. Sie sind ANTI-Perfektionisten.

Egal ob im Team oder allein – Perfektionismus geht Machern auf die Nerven und behindert schnelles Lernen und Wachsen.

Schluss mit Perfektionismus – ab sofort!

Hier sind ein paar Ideen, wie Du ohne Perfektionismus viel mehr Spaß hast:

1. Vergiss die Idee vom perfekt sein!

Es sind nur Gedanken und Vermutungen, die in Deinem Gehirn herumtollen und Dich innerlich blockieren, weil Du sie aus Versehen auch noch glaubst.

2. Probier Sachen aus, bevor Du ein Urteil fällst!

Probier neue Sachen aus, anstatt Dir vorher selbst zu erzählen, wie es wohl laufen wird! Das Problem der meisten Leute ist, dass sie ihren Gedanken mehr glauben, als der Realität.

3. Sei auf Schwierigkeiten vorbereitet – Lerne mit jedem Schritt dazu!

Sobald Du etwas begonnen hast, können Dinge schief gehen. Das ist ein Naturgesetz. Gibt bei den ersten Schwierigkeiten auf gar keinen Fall auf, sondern lerne, was Du in Zukunft besser machen kannst. Und dann mach es besser.

4. Lebe Ohne Schuldgefühle!

Wenn etwas schief gelaufen ist (und wir wissen schon, dass das passieren wird), hänge nicht im Kopf der Vergangenheit von gerade eben nach. Lass Fehler los und mache es in Zukunft besser. Völlig egal, wie sehr Du einem Fehler nachhängst, er wird dadurch nicht besser. Jeder macht Fehler. Sieh sie Dir selbst und anderen nach. Und dann schau in den gegenwärtigen Augenblick und mach es besser.

5. Feedback und Austausch – statt Perfektionismus!

Teile Deine Erfahrungen, auch Deine Imperfektionen mit anderen Menschen. Keiner erwartet so sehr von Dir, dass Du perfekt bist, wie Du selbst. Faktisch gesehen, erwartet sicher gar niemand von Dir das Du perfekt bist. Das Feedback anderer kann Dir oft helfen Dich schneller zu entwickeln. Vielleicht haben Sie ähnliche Erfahrungen gemacht. Wichtig: Frage am besten nur die Menschen, die schon erreicht haben, was Du erreichen willst. Frage nicht den nächstbesten Miesepeter nach seinem Vorschlag für humorvolle Unterhaltungen.

6. Lass es egal sein, wie andere Dich beurteilen!

Egal, was Du tust und wie Du Dein Leben lebst. Irgendjemand wird Dich immer kritisieren. Finde Dich damit ab. Hör auf Dich zu verbiegen. Du bist nicht auf diese Welt gekommen, um es anderen Recht zu machen. Es ist eh nicht zu schaffen. Wenn Dir wirklich egal wäre, wie wildfremde Menschen Dich beurteilen, wie würdest Du handeln? Wie würdest Du reden? Wie würdest Du als Mensch auftreten? Wenn Du nicht perfekt sein müsstest?

7. Fange an bevor die Zweifel kommen!

Je länger Du wartest, desto wahrscheinlicher ist es, dass Du Dir allerhand seltsame Gedanken machen kannst. Zum Bespiel, dass Du oder es “ perfekt sein “ solltest. Beginne einfach mal, bevor Du eine Sache mit Perfektionismus zerdenkst. Sind die Zweifel schon da, fange trotzdem an und sei gegenwärtig und klar im Beobachten dessen, was wirklich (und nicht in Deinem Kopf) geschieht.

Du musst nicht perfekt sein, um an Dein Ziel zu kommen!

Oft reicht es aus, wenn Du einfach beginnst Dinge zu tun, die in die richtige Richtung gehen. Und dann pass einfach Deinen Ansatz an, wenn etwas nicht so gut funktioniert. Wenn Du Dein Ego hinten anstellst und riskierst Dich vielleicht sogar „zu blamieren“ oder „blöd dazustehen“ entwickelst Du eine Freiheit im Handeln, die völlig unglaubliche Dinge möglich machen kann.
Erst dann kannst Du auf eine natürliche Art perfekt sein: Deine Art!

Also was willst Du sein. Jemand der „perfekt sein perfektioniert“ und nie Gefahr läuft beurteilt zu werden, oder jemand, der bereit ist auszuprobieren und Spaß zu haben, egal welcher Film im Kopf oder in den Köpfen der anderen läuft? Die Entscheidung ist Deine.

Sei aufregend und spontan! Du bist einzigartig. Zeig es der Welt auch!

Viel Spaß!

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Schluß mit Warten und Zögern – Wie ich handle, anstatt nachzudenken.
Schluß mit Warten!
Jeder von uns kennt das: Du überlegst, ob Du endlich die Entscheidung triffst, die Dir seit langem im Kopf herumgeht. Du traust Dich noch nicht ganz, auf jemand anderes zuzugehen oder Deinem Partner ehrlich zu sagen, was Du brauchst und was Dir wichtig ist, weil Du Angst vor seiner Reaktion hast.
Vielleicht überlegst Du Deinen Job zu wechseln. Vielleicht ist es der Traumurlaub, der seit Jahren immer aufgeschoben wird.
Entscheidungen und Handlungen brauchen Mut
Eines mußt Du dabei verstehen. Wenn Du es nicht ausprobierst, wirst Du nie wissen, wie es tatsächlich ist. Nachdenken kann jeder, Handeln aber erfordert Mut und ein kleines bisschen Abenteuergeist. Hier sind sieben wertvolle Tipps, wie Du ganz leicht den nächsten Schritt gehen kannst.
1. Mach Dir bewusst, was Dir alles entgeht, wenn Du weiterhin nichts in dieser Richtung unternimmst. Schreibe auf, was der Preis ist, den Du kurzfristig, mittelfristig und landfristig für Deine Unentschlossenheit bezahlst.
2. Mach Dir bewusst, was Du alles gewinnen (erfahren, erleben) kannst, wenn Du den Schritt gehst. Schreibe dies ebenso auf.
3. Überleg Dir, wie Du mit Herausforderungen auf Deinem Weg umgehst, wenn welche auftreten sollten.
4. Was passieren wird, kannst Du noch nicht wissen. Wahrscheinlich erzählt Dir dein Verstand jetzt aber zunächst alle Gefahren auf, die auf Dich warten könnten. Notiere Sie. Dann schreibe die Lösung daneben, wie Du damit umgehst.
5. Was ist wohl wahrscheinlicher: Das die Ängste wahr werden, oder die Freude überwiegt? Schreibe fünf Situationen auf, in denen Du vom Schicksal überrascht wurdest, obwohl Du schlimmeres erwartest hattest.
6. Schaue Dir den Preis an, den Du bezahlst (Übung 1), Schaue Dir den Preis an, den Du gewinnen kannst (Übung 2). Mach Dir bewusst, dass die Zeit zum Handeln immer nur jetzt ist.
7. Die unbequemene Wahrheit: Eines Tages wirst Du sterben. (Ich weiß das klingt jetzt krass. Aber ist es nicht erleichternd, dass sowieso alle materiellen Dinge irgendwann wieder weg sind.). Wie willst Du an Deinem Lebensabend auf Dein eigenes Leben zurückschauen, was willst Du an Deinem letzten Tag zu Dir selbst sagen, wie Du Dein Leben gelebt hast?
Dieser kleine Fahrplan soll zur Erinnerung dienen, Dich entspannen und Dir die richtige Form der Motivation geben. Im Grunde hast Du nichts zu verlieren.
Folge Deiner Intuition. Sei vorbereitet. Geh Deinen Weg.
Es wird Dir gut tun
Für alle diejenigen, die sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen wollen, gibt es jetzt Workshops „Worauf warten Sie noch“, die ich in Berlin durchführe.
(Anmeldungen für den Oktoberworkshop sind zur Zeit nicht mehr möglich.)
Wie immer viel Spaß!

Schluß mit Warten und Zögern – Handeln, anstatt nachzudenken.

Jeder von uns kennt das: Du überlegst, ob Du endlich die Entscheidung triffst, die Dir seit langem im Kopf herumgeht. Du traust Dich noch nicht ganz, auf jemand anderes zuzugehen oder Deinem Partner ehrlich zu sagen, was Du brauchst und was Dir wichtig ist, weil Du Angst vor seiner Reaktion hast.

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Eines mußt Du dabei verstehen. Wenn Du es nicht ausprobierst, wirst Du nie wissen, wie es tatsächlich ist. Nachdenken kann jeder, Handeln aber erfordert Mut und ein kleines bisschen Abenteuergeist. Hier sind sieben wertvolle Tipps, wie Du ganz leicht den nächsten Schritt gehen kannst.

1. Mach Dir bewusst, was Dir alles entgeht, wenn Du weiterhin nichts in dieser Richtung unternimmst. Schreibe auf, was der Preis ist, den Du kurzfristig, mittelfristig und landfristig für Deine Unentschlossenheit bezahlst.

2. Mach Dir bewusst, was Du alles gewinnen (erfahren, erleben) kannst, wenn Du den Schritt gehst. Schreibe dies ebenso auf.

3. Überleg Dir, wie Du mit Herausforderungen auf Deinem Weg umgehst, wenn welche auftreten sollten.

4. Was passieren wird, kannst Du noch nicht wissen. Wahrscheinlich erzählt Dir dein Verstand jetzt aber zunächst alle Gefahren auf, die auf Dich warten könnten. Notiere Sie. Dann schreibe die Lösung daneben, wie Du damit umgehst.

5. Was ist wohl wahrscheinlicher: Das die Ängste wahr werden, oder die Freude überwiegt? Schreibe fünf Situationen auf, in denen Du vom Schicksal überrascht wurdest, obwohl Du schlimmeres erwartest hattest.

6. Schaue Dir den Preis an, den Du bezahlst (Übung 1), Schaue Dir den Preis an, den Du gewinnen kannst (Übung 2). Mach Dir bewusst, dass die Zeit zum Handeln immer nur jetzt ist.

7. Die unbequemene Wahrheit: Eines Tages wirst Du sterben. (Ich weiß das klingt jetzt krass. Aber ist es nicht erleichternd, dass sowieso alle materiellen Dinge irgendwann wieder weg sind.). Wie willst Du an Deinem Lebensabend auf Dein eigenes Leben zurückschauen, was willst Du an Deinem letzten Tag zu Dir selbst sagen, wie Du Dein Leben gelebt hast?

Dieser kleine Fahrplan soll zur Erinnerung dienen, Dich entspannen und Dir die richtige Form der Motivation geben. Im Grunde hast Du nichts zu verlieren.

Folge Deiner Intuition. Sei vorbereitet. Geh Deinen Weg.

Es wird Dir gut tun.

Wie immer viel Spaß bei der Umsetzung der Tipps.

Für alle diejenigen, die sich intensiver mit dem Thema auseinandersetzen wollen, gibt es jetzt Workshops „Worauf warten Sie noch„, die ich in Berlin durchführe.

(Anmeldungen für den Oktoberworkshop sind zur Zeit nicht mehr möglich.)

Geheimnisse des Lebens

(Sie lesen einen Gastartikel von Susi Krüger von Body-in-Motion.de)

Wir alle sind auf der Suche nach Glück im Leben. Doch was genau macht uns Menschen wirklich glücklich?

Sehr interessante Erfahrungen sammelte  John Izzo bei  einer Studie.  Er spürte  235 Menschen im Alter von 60 bis 105 Jahren auf, die auf ein langes Leben zurückblickten, in dem sie Glück und Weisheit gefunden hatten. In Interviews ging er der Frage nach, was genau sie das Leben gelehrt hatte.

  • Was machte diese Menschen  am glücklichsten?
  • Was bereuten sie am meisten?
  • Was zählte wirklich, und was stellte sich als unwesentlich heraus?
  • Was hätten sie gern etwas früher gewusst?

Das Ergebnis war verblüffend, denn die Auskünfte stimmten weitgehend überein.
So entstanden fünf universelle Geheimnisse eines glücklichen Lebens. Geheimnisse, die es zu entdecken gibt, bevor wir sterben. Geheimnisse, denen allen Menschen wertvolle und wirklich fundierte Lebenshilfe bieten.
Und hier sind sie:

1.    SEI DIR TREU

Lebe absichtsvoll und stelle Dir regelmäßig drei Fragen:
Folgst Du der Stimme Deines Herzens und bist du Dir selbst treu?
Ist Dein Leben nach den Dingen ausgerichtet, die Dir wirklich wichtig sind?
Bist Du der Mensch, der Du sein willst?

2.    LEBE SO, DASS DU SPÄTER NICHTS ZU BEREUEN HAST

Dass wir uns später einmal Vorwürfe machen müssen, ist wohl eine unserer allergrößten Ängste. Wenn Du jetzt Dein Leben aus der Perspektive eines alten Menschen betrachten würdest….
Was würdest Du Dir wünschen, alles getan zu haben?

3.    LASS DIE LIEBE IN DIR LEBENDIG WERDEN

Schon Leo Buscaglia sagte einst: “Liebe ist Leben. Und wenn Du die Liebe verpasst, verpasst Du das Leben.“
Um Deinen Alltag nach diesem Geheimnis auszurichten,  kannst Du drei Schritte tun:
Du entschließt Dich, Dich selbst zu lieben.
Du entschließt  Dich, den Dir nahestehenden Menschen liebevoll zu begegnen.
Und Du entschließt Dich, Dich in all Deinem Tun aus einer Grundhaltung der Liebe heraus leiten zu lassen.

4.    LEBE IM AUGENBLICK

Bleibe in jedem einzelnen Augenblick präsent.
Koste Dein Leben in vollen Zügen aus, statt es zu beurteilen.
“Starre“ weder auf die Vergangenheit, noch auf die Zukunft.
Erlebe den jetzigen Augenblick gezielt und in Dankbarkeit.

5.    GEBE MEHR ALS DU NIMMST

Glückliche Menschen gehören häufig zu den Menschen der gebenden Seite.  Probiere es einfach aus und fühle dann in Dich hinein.
Viel Spaß und Freude beim Ausprobieren!

Mir persönlich gefallen zum Abschluss die Worte von David Starr Jordan:
“Weisheit heißt zu wissen, was als Nächstes zu tun ist;
Tugend heißt, es zu tun.“

(Gastartikel von Susi Krüger von Body-in-Motion.de)


Achtsamkeit vs Autopilot

Leben Sie Ihr Leben, oder werden Sie vom Leben gelebt?

Eine der größten und sinnvollsten Fähigkeiten Deines menschlichen Daseins besteht darin bestimmte Dinge zu lernen und so zu automatisieren, dass sie völlig ohne Dein bewusstes Zutun geschehen. Auto fahren, den Computer bedienen, das Geschirr spülen, Emails schreiben, selbst einfaches Laufen oder Sprechen – all jene Dinge hast Du irgenwann ganz langsam Schritt für Schritt gelernt. Jetzt brauchst Du aber nicht mehr darüber nachzudenken. Diese Dinge klappen von ganz allein. Manchmal wird aber genau dieser Automatismus zur Gefahr für uns.

Die unbewusste Kompetenz – der Autopilot

In der Psychologie nennt man es die „unbewusste Kompetenz„. Wir lernen etwas bewusst und je mehr wir es tun, desto einfacher und automatisierter wird es. Irgendwann ist es ganz „normal“ laufen, sprechen oder mit Messer und Gabel essen zu können. Für viele Aspekte unseres täglichen Lebens ist es essenziell bedeutsam, diese Dinge einfach ohne größere bewusste Anstrengungen tun zu können. Es spart Zeit und Energie Dinge aus dieser unbewussten Kompentenz heraus zu tun. Im Grunde läuft in einem solchen Augenblick unser Verhalten auf Autopilot. Wir denken ja nicht mehr darüber nach.

Die Gefahr des Autopiloten und die Notwendigkeit der Achtsamkeit

Wie gesagt, für viele Aspekte des Lebens ist die Abkürzung durch die unbewusste Kompetenz und durch unseren Autopiloten sinnvoll. Wer würde jetzt schon gern jedes Mal im Auto wieder wie ein Anfänger das Fahren lernen wollen. Aber dieser Autopilot birgt auch gefahren, denn wir hinterfragen ihn nicht mehr.

Und gerade in den wichtigen Aspekten des Lebens kann der Autopilot genau das falsche Programm sein:

Hier sind ein paar Fragen, ob Du auch im Autopilotmodus agierst:

  • Sagst Du im Streit Dinge, die Du im Nachhinein bereust?
  • Isst Du schon seit Jahren immer das Gleiche, obwohl es Dir nicht gut tut, Du es aber immer so getan hast?
  • Schaltest Du, wenn Du nach Hause kommst automatisch den Fernseher an?
  • Gehst Du immer gleich ans Handy, wenn es klingelt?
  • Wiegelst Du die Fragen Deiner Kinder mit den Worten „Das macht man so/ Das ist einfach so, weil ich es so sage“ ab?
  • Steckst Du Energie in Dinge, die Dir gar keinen Spass machen, nur weil Du es so gewohnt bist?
  • Hast Du die Zigarette oder Schokolade schon im Mund, bevor Du es merkst?
  • Reagierst Du auf neue Ideen und Einflüsse skeptisch und siehst diese als Bedrohung?
  • Wirst Du unter Druck und Stress immer schneller und schneller und schneller?

Die Liste könnte endlos so weitergehen. In meiner jahrelangen Coachingerfahrung ist das Agieren aus dem Autopiloten heraus, das Handeln aus der Alltagsgewohnheit, einer der wichtigsten Gründe, warum Menschen nicht das Leben leben, dass sie leben wollen. Gut, es ist bequem immer dasselbe zu tun, zu denken und zu erleben. Das ist aber auch schon alles.

Willst du wirkliche Lebensqualität?

Der einzige Weg zu wirklicher Lebensqualität ist der Weg zur Achtsamkeit:

Erlebe Deine Umwelt bewusst. Erlebe Dich selbst bewusst. Sei aufmerksam, was wirklich passiert. (Viel zu oft hat der Kopf eine Geschichte parat, die in der Wirklichkeit nie passiert). Bemerke Deinen Autopiloten, wann immer Du kannst und löse ihn durch Dein bewusstes Erleben ab.

Wer achtsam ist, bekommt mit, was innen drin und außen herum wirklich passiert. Nur wer achtsam ist, kann wirklich genießen. Wie genau genießt Du das, was Dir gut gefällt? Nimmst Du Dir Zeit zum Genießen?

In jedem Moment Deines Lebens triffst Du eine wichtige Entscheidung:

Entweder überlässt Du Dein Leben dem Autopiloten oder Du lebst bewusst und in Klarheit. Achtsamkeit ist trainierbar. Wenn Du jahrelang das Leben einfach nur geschehen lassen hast, dauert es vielleicht etwas länger. Je mehr bewusste Momente Du aber erlebst, desto leichter wird es achtsam zu sein. Achtsamkeit ist wie ein Muskel aufbaubar. Du kannst es trainieren. Wichtig ist, dass Du es so oft wie möglich tust. Und während ein Muskel im Training ermüdet, so wird Achtsamkeit einfach immer nur größer und gibt Dir mehr und mehr Energie. Jeder Moment zählt.

Die Wahl liegt bei Dir. Und das ist die wirklich gute Nachricht.

Du entscheidest.

Jetzt.

PS: Wenn Dir dieser Artikel gefällt, lies unbedingt hier noch weiter „Rituale der Achtsamkeit

Einfache Tipps gegen Burn-out

Hier sind ein paar sehr einfache Tipps Burnout vorzubeugen oder sogar Burnout zu lindern. Danke euch Lesern, für die vielen Anfragen und Klicks zu dem Thema Burnout. Am Ende gibt es noch einen Veranstaltungstipp. Eines möchte ich jedoch gleich vorwegschicken:

Burnout steht meiner Erfahrung nach im direkten Zusammenhang damit, wie weit weg du von dir selbst bist!

Los gehts:

  • 1. Sei bei Dir

    Warum? Burnout entsteht, wenn du mehr Energie im Außen verbrauchst, als du im Inneren erzeugen und regenerieren kannst. Gedanken, Sorgen, Deadlines und Druck haben alle mit der Außenwelt zu tun.
    Alle Menschen, die ich mit Burnout erlebt habe, haben ein mentales Phänomen gemeinsam. Sie sind in Gedanken fast ausschließlich assoziiert mit dem äußeren Geschehen und völlig dissoziiert von ihrem eigenen Menschsein. Wer sich selbst nur noch als Produktionseinheit betrachtet steuert schnurstracks auf Probleme zu.  Also:

  • 2. Ehre deine Menschlichkeit

    Du bist ein Mensch und hast menschliche Bedürfnisse. Wem dient es, wenn du permanent Übermenschliches von Dir selbst und anderen verlangst? Was ist mit Deinen menschlichen und spirituellen Bedürfnissen? Kümmerst Du Dich so gut um Dich, wie um all die Dinge im Außen? Wenn Du Burnout vermeiden willst, gib Deinem Menschsein Aufmerksamkeit.

  • 3. Stell Dich dem Unangenehmen

    Rennst Du im Leben umher, arbeitest wie verrückt und hältst Dich beschäftigt, nur um unbequemen Dingen aus dem Weg zu gehen? Oft kann große Betriebsamkeit Folge einer Vermeidungsstrategie sein. Willst Du Dich unangenehmen Dingen nicht stellen? Wenn das auf Dich zutrifft: STOP! Die Antwort liegt da, wo Du noch nicht hingeschaut hast. Folgende Fragen können helfen: Wer bin ich? Wo will ich hin? Was tue ich gerade? Welche Entscheidungen meide ich gerade zu treffen?

  • 4. Höre Dir selbst zu

    Wenn Du Burnout vermeiden willst, höre Dir selbst mal zu. Nimm Dir Zeit entspannt nur zu sitzen oder im Park zu spazieren und hören Deinen Gedanken zu. Wovon erzählen sie dir? Wieder nur von Arbeit, Erledigungen oder den Erwartungen an Dich selbst oder andere? STOP! Frag Dich: Was tut mir gut? Was tue ich nur, um anderen zu gefallen? Ehre ich mein Menschsein mit dem, wie ich lebe? Will ich so weitermachen?

  • 5. Soll es so weitergehen?

    Gehöre nicht zu den Menschen, die sich zwar über Stress und Druck aufregen, dann aber genauso weiter durch Leben rennen und getrieben werden wie vorher. STOP! Wenn Dir etwas nicht gefällt frag, dich: Soll das so bleiben? Wenn die Antwort nein ist, dann musst DU etwas ändern. (Beginne bei Punkt 1)

  • 6. Vertrau Dir

    Ein übliches Merkmal von (drohendem) Burnout ist, dass Burnoutgefährdete ihren eigenen Fähigkeiten und ihrer Kraft nicht mehr zutrauen, den Berg von Herausforderungen zu bewältigen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deinen Verstand einfängst, wenn er den Berg ansehen will. Besinne dich auf den Schritt den Du gerade tust. Und geh diesen Schritt in Ruhe und Klarheit. Schneller ist nicht besser!

  • 7. Priorisiere

    Ein anderes Phänomen ist, das Burnout meist mit mangelnder Priorisierung zu tun hat. Achtung hier kommt eine unverzichtbare Botschaft: NICHT ALLES WAS DRINGEND IST, IST AUCH WICHTIG! Lerne Unsinn und Unwichtiges auszusortieren und loszulassen.

  • 8. Zulassen

    Da Du nicht alles kontrollieren kannst, lass es lieber gleich sein. Erlaube den Geschehnissen sich zu entwickeln. Lass auch mal Stress und negative Emotionen in Dir zu. Schau sie dir an. Was machen sie? Was wollen sie von dir? Kämpfen kostet viel Kraft. Sei absolut aufmerksam und atme weiter.

  • 9. Frische Luft und Bewegung

    Egal wie müde oder kaputt Du bist. Lass den Fernseher aus, zieh Dich an und geh eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren. Besuche Yoga oder Tai Chi Klassen, tue auf jeden Fall etwas für Deinen Körper. Burnout hat viel damit zu tun, wie du Deinen Körper pflegst und bewegst. Mir gefällt die Sichtweise der Hindus, die sagen: „Der Körper ist der Tempel in dem dDeine Seele wohnt.“ Also, wie sieht es in Deinem Tempel aus?

Lies passend zum Thema unsere anderen Artikel über Burnout:
Burnout Meditation , Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout oder suche rechts in der Suchmaske alles zu Thema Burnout in unserem Blog. Du lebst nur einmal!

Übrigens findet am ersten Novemberwochenende ein Achtsamkeits-/ Meditationstraining bei uns in Berlin statt. Dazu haben wir mit Maggy Neukirch eine erfahrene Praktizierende eingeladen. Seit dreissig Jahren verbringt Maggy sechs Monate im Jahr im buddhistischen Kloster in Chiang Mai/Thailand. Alle Einnahmen werden dem Kloster gespendet. Kontaktiere uns dazu bitte per Email coachingberlinblog(at)googlemail.com

Spiritualiät ist Reichtum

Spiritualiät ist Reichtum.

Spiritualität, das war viele Jahre etwas aus der Eso-Ecke. Eigentlich hat man sich höchstens lustig gemacht, über die durchgeknallten Esoteriker, mit ihrer „bedingungslosen Liebe“, Vegetarianismus und Ihrem Aufruf zu höheren Werten, als schnödem Gewinn und Materialismus.

Heute erwacht Spiritualität, wie ein lange verloren gegangenes Geheimnis in der westlichen Welt zu neuem Leben.

Glück, soviel wissen wir jetzt, kann nicht durch materiellen Besitz geschaffen werden. Denn wer innerlich verbrannt oder gefühlsleer ist, kann nichts genießen. Keinen Sonnenuntergang und auch keinen Mercedessportwagen, denn die Fähigkeit des Wertschätzens ist verloren gegangen.

Es ist das Gefühl der Verbundenheit, das Gefühl einen Beitrag zum großen Ganzen zu liefern, was immer mehr Menschen bewegt neue Wege des Denkens und Handelns zu beschreiten.

Wo sich Topmanager früher nicht trauten über Glauben, Intuition und spirituelle Einsichten zu sprechen, gehören Zen- Retreats, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsverfahren fast schon zur guten ganzheitlichen Entwicklung dazu.

Zusammenhänge verstehen, soziale Umgangsformen, stressfreie Arbeitsplätze, sich richtig fokussieren können – all dies sind Dinge, die heute als Schlüsselfähigkeiten erkannt werden.

Der Kontakt zur eigenen Spiritualität ermöglicht Menschen, Kräfte und Inspiration in sich zu finden, die sie vorher nicht für möglich gehalten haben.

Klar gibt es immer noch diejenigen, die dies alles für Humbug halten. Wenn man in ihre Gesichter schaut, wenn man spürt was sie in ihre Umwelt abstrahlen, dann stellt man jedoch schnell fest, dass man diese Menschen jedoch besser nicht um Rat fragt, wenn es um das Thema Lebensglück geht.

Sie haben einen Teil von sich irgendwann vergessen. Nur, es ist genau der Teil, der ihrem Leben die Farbe und den süßen Geschmack wiedergeben könnte. Sie ziehen es vor Recht zu haben, stark oder realistisch zu sein, verstecken aber oft ihre inneren Sehnsüchte nach Anerkennung, Liebe und Verbundenheit zu anderen hinter dieser „realistischen“ Anschauung.

Einen Beitrag zu leisten, wird vielen Menschen immer wichtiger. Viele sind nicht mehr bereit, das wir den Planeten Erde weiter ramponieren und immer so tun, als würde es nur andere betreffen.

Den Zugang zur eigenen Spiritualität zu finden, ist ein wichtiger Schritt, sich selbst wieder als ganzheitliches Lebewesen in ständiger Wechselwirkung mit seiner Umwelt zu verstehen.

Niemand ist allein hier.
Wir sind alle da. Gemeinsam.

Das Haus in dem wir sitzen, der Computer auf dem Tisch, der Tisch, der Stuhl nichts wäre ohne andere Menschen jetzt hier.

Wir werden uns damit anfreunden, dass es Kräfte in uns gibt, die wir vielleicht nicht verstehen. Die großen Künstler beschreiben es so, als kam die Inspiration durch sie hindurch. Sie sagen nicht: Es war meine Kreation. Sie sagen: Die Musik, das Gemälde, das Gedicht kam einfach so in mich hinein, durch mich hindurch.

Und fragen Sie mal erfolgreiche Geschäftsleute. Es wird sie überraschen, wieviel erfolgreiche Menschen sehr spirituell anmuten. Sie nennen es vielleicht anders, sie finden andere Worte dafür. Ich nenne es Spiritualität und die Revolution, die wir erwarten können, wird zuerst in den Herzen der Menschen stattfinden müssen.

„Folge Deinem Herzen, folge Deiner inneren Eingebung.“ Vor ein paar Jahren war das alles noch Esokram. Heute ist es wichtige Botschaft für Lebensqualität und menschliches Zusammenwirken.

Das kann nur bedeuten: Jeder Mensch braucht Konkakt zu seiner eigenen Spiritualität.

Denken Sie mal darüber nach:

  • Was sagt Dir Dein Bauch? Über Deine Arbeit? Deine Beziehungen?
  • Nimmst Du Deine Mitmenschen wirklich als LEBEWESEN (sie fühlen, leben, denken) war?
  • Wie würdest Du Entscheidungen treffen, wenn sie das Wohl aller berücksichtigen (Ja, auch deins!)
  • Zu welcher Weltanschauung fühlst Du Dich hingezogen? Was leben dir die Repräsentanten dieser Anschauung vor?

Es gibt soviele Fragen, die nicht immer leicht zu beantworten sind. Der Weg die eigene Spiritualität wiederzuentdecken kann Antworten mit sich bringen, die überraschen und manchmal fast schockieren. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Die Antworten sind klar, deutlich und einfach.

Und Vereinfachung kann befreiend sein 🙂

Ihr Andreas Förster

Der Coaching Berlin Blog empfielt: Spiritualität einfach mal entdecken.

Wie Sie ein Nein nicht als Antwort akzeptieren…

Gestern gab es wieder eine dieser Situation. Ich hatte mir für den Nachmittag eine Surfstunde in einer Surfschule im Surfparadis Peniche, Portugal vorgenommen. Vormittags hatte ich alles abgesprochen. Aber Nachmittags komme ich in der Schule an und die Trainer sagen mir, es geht doch nicht mehr, weil die Klasse schon voll sei.

Nun, es war windig, grauer Himmel und recht kühl, ich hatte vor gut einer Stunde gegessen und fühlte mich ein wenig müde. Schon mich auf den Weg zu Wassersport in diesen Bedingungen zu machen, war nicht einfach. Dazu kam, dass ich seit mehr als fünf Jahren nicht mehr surfen war. Ich war mir nicht sicher, ob es mir überhaupt Spaß machen würde.

Früher wäre ich einfach nach Hause gegangen

Eines habe ich mir aber über die letzten Jahre meines Lebens zur Gewohnheit gemacht: Ich lebe nur einmal und bei Dingen bei denen ich mir nicht sicher bin, probiere ich es am liebsten aus, anstatt mir im Kopf eine Geschichte zu erzählen, die mein Aufgeben oder Aufhören rechtfertigt. Ich stand also vor dem Surflehrer und hörte ihn sagen, es würde keinen Platz mehr in der Gruppe geben.

Ich stand vor einer Entscheidung. Mein Denken fand schnell Gründe, das Surfen für heute sein zu lassen oder aufzugeben. Das Wetter, meiner Partnerin würde sich in der Zeit lnagweilen, viel zu kaltes Wasser, blablabla.
So ging es mir für Moment. Wäre da nicht eine kleine Stimme gewesen, die mir sagte: „Du wolltest es doch machen, kommst extra hierher und jetzt akzeptieren ein Nein nicht als Antwort!“, wäre ich enttäuscht nach Hause gegangen und hätte den Rest des Tages vielleicht damit gehadert, nicht surfen zu können oder mich im Denken beschwert wie „unorganisiert die Portugiesen doch sind.“

Ich folgte der Stimme, die Gründe fand, es unbedingt jetzt machen zu wollen. Ich lächelte die Lehrer an, erklärte meine Situation und wie gern ich heute jetzt surfen gehen wollte. Und was passierte? Nach einem Moment der Stille boten Sie mir an, die Klasse doch mitzumachen und gaben mir sogar noch 25 Prozent Rabatt auf die Stunde!

Ich ging mit und ich surfte Wellen so gut, mit soviel Spaß und soviel Genuß wie noch nie zuvor. Den ganzen Abend über war ich extatisch von dem Gefühl auf Wellen getragen worden zu sein (Tipp: unbedingt mal ausprobieren!). Ich war wach und froh, mich aufgerafft zu haben und ich hatte den schönsten und erfolgreichsten Urlaubstag. Heute morgen sitze ich im Café neben der alten Kirche und schreibe diesen Artikel und genieße noch immer das erhabene Gefühl. Und wenn ich zurüch schaue, dann war es ein kleiner entscheidender Moment, der gestern den Unterschied gemacht hat: Der Moment, in dem ich ein Nein nicht als Antwort akzeptierte!

Es gibt viele Momente im Leben, wo wir unserem Verstand oder anderen Menschen nicht erlauben sollten uns auszureden, was wir tun, sein oder haben wollen.

Hier ein paar Tipps, wie Sie ein „Nein“ nicht als Antwort akzeptieren:

  • Unser Verstand findet schnell Gründe, die dagegen sprechen etwas zu tun. Finden Sie immer auch mindestens drei Gründe, die dafür sprechen.
  • Wenn andere „Nein“ sagen, geben Sie nicht sofort auf. Bleiben Sie aufrecht im Körper. Lächeln Sie. Teilen Sie dem Gegenüber Ihre Gründe mit, die dafür sprechen. (Böse gucken kann jeder, das bringt aber den anderen nicht dazu uns helfen zu wollen. Also lächeln Sie. Ja, lächeln Sie, wenn Sie ein Nein hören!)
  • Bleiben Sie ruhig und auf Ihr Ziel fokussiert.
  • Richten Sie Ihr Denken und Handeln so aus, als ob es keinen Zweifel gibt, dass Sie ihr Ziel erreichen.
  • Zeigen Sie Ihrem Gegenüber, dass Sie gewillt sind, Ihr Ziel zu erreichen, egal was er/sie sagt.
  • Fragen Sie sich, was kostet es mich emotional, finanziell, gesundheitlich und für mein Selbstvertrauen, wenn ich jetzt schon aufgebe?
  • Holen Sie sich mindestens drei klare „Nein“s ab, bevor Sie sich entscheiden loszulassen.
  • Feiern Sie jedes Mal, wenn Sie trotz eines Neins doch noch an Ziel gekommen sind!

Überlegen Sie mal, wieviel wundervolle Möglichkeiten Ihnen in der Vergangenheit schon verloren gegangen sind, weil Sie beim ersten Nein aufgegeben haben. Treffen Sie jetzt die Entscheidung, dass Ihnen das nie wieder passieren wird. Es ist Ihr Leben. Sie sind verantwortlich für Ihre Träume, für Ihre Zufriedenheit. Kämpfen Sie für Ihre Rechte. Am besten tun sie das übrigens mit einen entspannten Lächeln! Seien Sie dabei so flexibel in ihrem Verhalten, wie ein kleines Kind, das sich etwas in den Kopf gesetzt hat.

Viel Spaß dabei… Ihr Andreas Förster

Ebenfall passend zum Thema:

Rein ins Leben – unser kostenloses Coaching Berlin Blog Audioprogramm für Sie

In drei Schritten zum Glück – Coaching Berlin Blog Videopodcast

Zugang zum inneren Wissen: Eine Checkliste

„Zu wissen ohne zu handeln, ist immernoch nicht zu wissen!“

(Chinesisches Sprichwort)

Kennen Sie auch solche Menschen, die immer alles schon wissen und trotzdem nicht danach handeln? Menschen, die zwar gute Ratschläge für andere haben, selbst aber nichts davon umsetzen?

Zum Glück gehören Sie nicht dazu!

(denn Sie haben ja diesen Artikel gefunden 🙂 )

Ich helfe täglich vielen Menschen zu mehr Lebensqualität. Dabei liebe ich es persönlich Neues zu lernen, mich weiterzubilden und zu entwickeln. Das verrückte daran ist: je mehr ich lerne, desto mehr erfahre ich, was ich alles noch nicht weiß. Also denkt ES manchmal in mir: Für folgendes Problem musst Du dieses oder jenes Buch lesen, oder da und da nachschauen… (Kennen Sie das?)

Manchmal ist es aber einfach sinnvoller, in sich selbst nach Lösungen und Ideen zu suchen, als ständig in Büchern, Seminaren und Videos danach zu fahnden. Als ich mich neulich nach einer Lösung für eine persönliche Herausforderung umschaute, bemerkte ich, dass ich mich nur im Außen umsah und meine eigenen Kompetenzen aus Versehen total ausgeblendet hatte. Das fühlte sich seltsam fremd und komisch an, war aber sicher nicht das erste Mal, dass es mir passierte.

Erst als ich mich auf meine bestehenden Kompetenzen (die reichlicher vorhanden sind, als es meinem eigenen Denken manchmal bewusst ist), veränderten sich mein Denken und meine Haltung. Das Problem war schnell gelöst und ich hatte Zeit, den Frühlingstag zu genießen, in dem Gefühl irgendwie ein kleines Stückchen gewachsen zu sein.

Sie haben dies bestimmt auch schonmal so ähnlich erlebt, oder?

Wieviel wir selbst schon wissen, entdecken wir oft erst, wenn wir bewusst in unser EIGENES INNERES ARCHIV einsteigen und nachsehen.

Hier ist eine kleine Checkliste, wie Sie Ihr inneres Wissen, Ihre innere Weisheit schnell antasten und nutzen können:

  1. Wie bin ich in der Vergangenheit mit ähnlichen Herausforderungen umgegangen. Was davon hat wirklich funktioniert?
  2. Wenn ich das Problem einem Neunjährigen beschreiben wollte, würde ich sagen: „Mein Problem ist…“
  3. Was würde ich jemand anderem raten, der ein solches Problem haben könnte?
  4. Welche meiner Stärken (ja, die Dinge, die mir leichtfallen) kann ich zur Lösung einsetzen?
  5. Was wäre langfristig die beste Lösung! (Kurzfristige Lösungen verursachen oft langfristige Probleme)
  6. Was ist der Preis, den ich bezahle, wenn ich die Lösung nicht selbst finde?
  7. Wie belohne ich mich, wenn ich das Problem aus eigener Kraft gelöst habe?

Sicher ist ist diese kleine Checkliste keine allgemeingültige Lösung für alle Probleme der Welt, sie kann aber helfen den Fokus zurück zu sich selbst und Ihren eigenen Fähigkeiten zu verändern!

Wir Menschen, ich und Sie, wir tragen alle soviel Wissen und Weisheit in uns. Wenn wir dies nicht einsetzen und nicht im Handeln umsetzen, vergessen wir schnell, dass alle Lösungen in uns selbst stecken.

Deshalb: Beim nächsten Mal, wenn Sie einen Rat-Schlag für jemand anderen haben, fragen Sie sich: Setze ich das selbst eigentlich um?

Wahre Weisheit entsteht wohl erst dann, wenn wir unser Wissen in unserem Handeln auch umsetzen. Und vorher ist alles Wissen nichts wert…

Probleme, die nie wirklich passieren

„I´ve had thousands of problems,
most of which never happened“
(Mark Twain)

Tausend Probleme, die nie wirklich passiert sind

Kennen Sie das auch?

Ihr Herz sagt Ihnen, dieses oder jenes würde ich jetzt wirklich gern mal ausprobieren, und schon geht ES in ihrem Kopf los: „Ja, aber ist das nicht gefährlich?“, „Was wenn so und so passiert?“, „Was werden die anderen über mich denken, wenn ich das jetzt tue?“ und soweiterblablabladukannstnicht oder dasmachichspätermalirgendwannblablablu.

Und schon ist Ihnen die Freude an Ihren eigenen Gedanken vergangen?

Es ist eine wichtige Funktion des menschlichen Geistes, uns zu beschützen und unser Überleben zu bewahren. Dazu versucht uns der Verstand in unserer jetzigen Komfortzone zu halten.

Genau hier steht eine der größten Herausforderungen des Menschseins. Wenn ich meine Komfortzone nicht verlasse, dann wird sich weiterhin womöglich alles so abspielen wie zuvor. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, dann entsteht womöglich Gefahr für mich.

Viele Menschen sind in ihrem eigenen Denken Experten für Seifenopern, Drama und Horrorgeschichten über all jenes das passieren KÖNNTE!

Schauen Sie mal zurück in Ihrem Leben auf all die Situationen, in denen Sie sich selbst solche Geschichten erzählt haben. Wie oft ist es wirklich so schlimm gekommen, wie es sich Ihr Denken vorher vorgestellt hatte?

Nie? Vielleicht einmal? Zweimal? Und wie oft haben Sie sich von solchen Gedanken bremsen lassen? Hundertmal? Tausendmal?

Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück T.Harv Eker (So denken Millionäre) für drei Tage in Berlin zu erleben. Er sagte: Der menschliche Geist ist wie eine überbesorgte Mutter. Ständig dabei alle Gefahren zu antizipieren und sie uns auch mitzuteilen. Das Problem dabei ist: Wenn du ihr den ganzen Tag zuhörst, treibt es dich in den Wahnsinn.

Wenn es Ihnen so geht und Sie keine Lust mehr haben sich von Ihrem eigenen Denken abhalten zu lassen, dann schauen Sie sich folgende Strategie an.

Strategien fürs menschliche Denken:

1. Welche Geschichte erzähle ich mir hier gerade?

2. Wie geht es mir dabei?

3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich geschieht?

4. Was kostet es mich mental, emotional, finanziell, spirituell und für meine Gesundheit, wenn ich weiter in meiner Komfortzone bleibe?

5. Was will ich wirklich erreichen? Hilft mir diese „Geschichte“ dabei, dorthin zu kommen?

6. Wer wäre ich, wenn ich diese Geschichte nicht denken könnte? Wie würde ich handeln?

7. Will ich wachsen oder kleiner werden? In welche Richtung beeinflusst mich meine Entscheidung jetzt?

Handeln bringt Veränderung

Und dann handeln Sie. Warten Sie nicht, bis Sie selbst oder die Umstände perfekt sind. Da können Sie nämlich lange warten. Wenn Sie unterwegs dabei etwas lernen müssen oder wollen, holen Sie sich von Profis professionelle Hilfe, z.B.: Beratung oder Coaching.

„Jeder Meister war am Anfang ein Disaster“

Denken Sie daran und vergessen Sie die überbesorgte Mutter in Ihrem Kopf wenigstens manchmal. Sie haben nur ein Leben und wenn Sie später darauf zurückschauen, wollen Sie dann sagen: „Naja, das Leben war GANZ OK “ ???. Nein, Sie wollen sagen: „Es war großartig, aufregend, erfüllend, voller Liebe, Abenteuer und Spaß“!

Liebe Grüße, Ihr Andreas Förster, Holistic Counselling und Coaching
Unser Frühjahrsangebot für alle CoachingBerlinBlog Leser:
Ein Probecoaching im April 2011 über 45 min für nur 50 Euro.
(Anmeldung über coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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In Bewegung kommen

Editors Note: Ein Gastartikel von Susi Krüger

Nur wenige Menschen bringen in der Hektik des heutigen Alltags, die notwendige Zeit auf, ihrem Körper die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Keine Angst, damit sind sie nicht allein! Wie man sitzt, steht oder sich bewegt, spiegelt sich häufig in der innerlichen Befindlichkeit wieder.

Eine gesunde aufrechte Körperhaltung beeinflusst unseren inneren Zustand, hält uns gesund, erhöht unsere Attraktivität und unterstreicht unsere Persönlichkeit.

Eine Mischung aus leichtem Ausdauertraining, stabilisierenden Ganzkörperbewegungen, leichten Kräftigungsübungen und ausreichender Dehnung sind der Schlüssel dafür, um uns im Alltag physiologisch wohl zu fühlen.

Hier eine kleine Anregung von vielen, um physiologisch in Balance zu kommen bzw. zu bleiben:

  • Laufen Sie kleine bis mittlere Strecken zu Fuß und achten auf gesundes Schuhwerk. Rollen sie über die Ferse den gesamten Fuß ab. Dabei strebt Ihre Schädeldecke nach oben, Ihr Steißbein nach unten. Während Ihr Kinn leicht zurückzieht, spüren Sie die Länge Ihres Nackens. Schieben sie ihre Schultern leicht nach hinten unten und halten sie einen großzügigen Abstand zu ihren Ohren. Heben Sie dabei Ihr Brustbein und spüren sie die Länge Ihrer Wirbelsäule. Der Bauchnabel zieht dabei leicht nach innen. Lassen Sie ganz bewusst die Unterkiefermuskulatur locker.
  • Und ganz wichtig: Atmen sie fließend, tief und gleichmäßig. Eine Studie belegt, dass Menschen nur 30 % ihres Atemvolumens nutzen. Dabei nehmen wir – nach Ansicht der indischen Yogis – nicht nur Sauerstoff, sondern auch Lebensenergie(Prana) auf.
  • Ein leichtes lockeres Lauftraining beflügelt die Sinne. Gerade jetzt zu Frühlingsbeginn zeigt sich unsere Natur mit ihrer besonderen Entwicklung und Schönheit. Laufen unterstützt ihr Herz-Kreislaufsystem, beugt Zivilisationskrankheiten vor und stärkt das Immunsystem. Wichtig ist neben einer guten Aufrichtung, eine ausreichende Stabilisation der Körpermitte. Also: Sitzbeinhöcker leicht zusammenziehen, den Bauchnabel leicht nach innen und auf eine gute Abrollbewegung der Füße achten. Geeignete Laufschuhe unterstützen sie bei einem gesunden Bewegungsablauf.
  • Wer gern balanciert, auf wackeligen Unterlagen steht oder für eine kurze Zeit auf einem Bein steht, stärkt die gelenkumgebene Muskulatur und entlastet dadurch langfristig Gelenke. Gut entwickelte Muskeln schützen die Gelenke vor Überlastungen. Auch die Stabilität der Gelenke ist von der Stärke der Muskeln abhängig.
  • Vielleicht haben ihre Kinder, Patenkinder oder Enkelkinder in der nächsten Zeit Lust mit Ihnen auf den Spielplatz zu gehen. Entdecken sie doch mal den gemeinsamen Spaß auf einem Balken zu balancieren. Und falls ihnen die Herausforderung zu gering sein sollte, schließen sie vielleicht sogar die Augen dabei.

Unser menschlicher Körper ist wie geschaffen für Bewegung.

Ein interessantes Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehen ermöglicht uns dabei Elastizität und Stabilität gleichermaßen.

Unser Rücken ist dabei ein Wunder von Vielseitigkeit. Verspannungen in der Muskulatur sind häufig die Gründe, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Körperhaltung mangelndes Körperbewusstsein und auch durch seelischen Stress hervorgerufen werden können.
Eine Mischung von Übungen zur Stabilisation, Flexibilität und Kräftigung wirkt sich schon mit wenig Zeitaufwand günstig auf unseren Rücken aus. Von Mensch zu Mensch sind die Voraussetzungen für ein Training jedoch sehr verschieden.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Übungen für die Rückenmuskulatur. Ich empfehle entweder

  • den Besuch von Rücken-, Pilates- und/oder Yogakursen oder
  • ein persönliches und individuelles Training mit einem eigenen Trainer.

Schenken sie sich einfach bei jeder Gelegenheit ein inneres Lächeln und denken sich dabei in die Länge. Das schafft Platz zwischen den Bandscheiben und steigert ihr Wohlbefinden ganzkörperlich.
Entdecken sie die Leichtigkeit, ihren Körper mit etwas Aufmerksamkeit gesund und geschmeidig zu halten. Das erhöht ihre Leistungsfähigkeit, trägt zu einer überzeugenden Haltung bei und steigert ihre Lebensqualität.

Probieren sie es einfach einmal aus und teilen mir gern Ihre Erfahrungen mit.
Ihre Susi Krüger

Susi Krüger ist Coach und Trainerin in Berlin.