Selbstcoaching – In wessen Angelegenheiten?

Sicher kennen Sie das auch. Die Kollegen, der Partner oder die Kinder nerven. Die Nachrichten zeigen nur Horrornachrichten aus der ganzen Welt. Die Freunde beklagen sich und die Mitarbeiter meckern in einer Tour.

Wie soll ich da der Welt positiv gegenüberstehen, fragen Sie sich vielleicht.

Der einfachste Weg, zurück zu innerer Ruhe und zu einer positiven Einstellung zu finden, ist es sich auf jene Dinge zu konzentrieren, die wir selbst beeinflussen können.

Was der Nachbar über Sie denkt? Was die Kollegen erzählen? Was Ihr Partner macht, dass Sie stört? Diese Dinge haben eins gemeinsam: Sie sind nicht Ihre Angelegenheit! Sondern die anderer Menschen.

Diese Dinge liegen nicht in Ihrem Einflussbereich. Menschen sind wie sie sind. Die Realität ist so, wo sie ist. Sich darüber zu grämen, wütend zu werden oder innerlich dagegen kämpfen bringt nichts. (Außer Frustration und einen weiteren Kreislauf von negativen Gefühlen) Sie können eh nichts daran ändern.

Was Sie in ihren Kopf hineinlassen, das bestimmt, wie Sie sich fühlen.
Fragen Sie sich einfach mal, wenn irgendetwas Sie nervt:
„In wessen Angelegenheiten befinde ich mich gerade?“

Erst wenn wir uns wieder auf uns selbst und unsere Angelegenheiten besinnen, kommt das Gefühl zurück, dass wir etwas verändern können. Erst wenn wir bei uns sind, bekommen wir die Macht über die Situation zurück. Das Gute daran: So bekommen wir nach und nach mehr Selbstbewusstsein und Selbstvertrauen.

Wenn Sie sich also richtig gut, stark und selbstbewusst fühlen wollen, dann fokussieren Sie sich nur auf das, was sie selbst beeinflussen können.

Klingt einfach, ist es aber nur, wenn Sie es wirklich tun. Viel Spaß dabei!

Ihr Andreas Förster
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Verlangen nach Anerkennung

Haben wir nicht alle insgeheim den Wunsch, geliebt werden zu wollen, anerkannt und gemocht zu werden?

Wir Menschen sind so oft gefühlsmäßig in unsere Systeme verstrickt, dass wir uns nicht mehr wagen neue Wege zu gehen aus Angst vor Zurückweisung, Kritik, oder anderen negativen Reaktionen, die wir uns vorstellen.

Interessant ist, was Byron Katie dazu sagt:

„Wenn ich ein Gebet hätte, dann wäre es dies: Lieber Gott, bewahre mich vor dem Verlangen nach Liebe, Anerkennung oder Wertschätzung.  Amen. “

Die Wirkung dieses Verlangens aus unserem Unterbewussten
beeinflusst uns auf so vielfältige Weise, dass wir manchmal davon überrascht sind.

Manchmal geht es soweit, dass wir uns nicht mal mehr wie unser wahres Selbst fühlen.

  • Wie oft sagst du Dinge, die du nicht meinst, nur um Anerkennung zu bekommen, oder Konflikten aus dem Weg zu gehen?
  • Wie oft verhältst du dich anders, nur weil du dich beobachtet fühlst?
  • Wie oft tust du was andere tun, nur weil es alle tun?
  • Wie oft scheust du dich die Wahrheit zu sagen, aus Angst vor der Reaktion des anderen?
  • Was würdest du tun, wenn es nicht „zu verrückt“ wäre?

Kleiner Coaching Tipp live aus Berlin: Zettel raus, ja jetzt sofort, schreiben Sie mindestens 20 Dinge auf, die Sie tun würden, wenn es nicht „zu verrückt“ wäre.

Und dann,

suchen Sie sich eines davon aus und beginnen Sie einfach damit. Probieren Sie es aus. Das Leben ist zu kurz um klein klein zu spielen!

Ihr Andreas Förster

Mit Dankbarkeit den Stress besiegen!

„Höchst anmutig sei das Danken.“
von Johann Wolfgang von Goethe


Stress entsteht vor allem dann, wenn wir etwas anderes wollen, als das was wir gerade haben oder erleben. Zugegeben, dieser Mechanismus ist bedingt hilfreich, denn ohne ihn wäre die wohl Menschheit heute nicht da, wo wir sind.

Aber ständig an das zu Denken, was wir noch nicht haben, was wir noch nicht können, was wir noch nicht sind, verursacht Stress in uns. Ruhelosigkeit, Sorgen über die Zukunft, Neid und sogar Wut oder Hass können Resulte davon sein.

Beginnen Sie doch mal damit, sich umzuschauen und dankbar zu sein, für die einfachen Dinge des Lebens. Ein nettes Lächeln der Mitmenschen, ein Stück blauer Himmel, ein gutes Essen, wertvolle Freundschaften, Menschen, die zu uns halten, eine hilfreiche Geste eines anderen Menschen, ein Blume zu betrachten, Tief durchatmen zu können, gesund zu sein…

Wenn wir uns mit Dankbarkeit auf das konzentrieren, was schon da ist, verschwindet der Stress. Wir kommen aus dem Stress im Kopf auf einmal wieder in den Augenblick zurück. Und mal ganz ehrlich? Was fehlt Ihnen jetzt gerade?

Immer den Wünschen und Begierden nachzurennen, läßt uns manchmal das Hier und Jetzt aus den Augen verlieren.

Deshalb sind hier vier Tipps, wie Sie mit Dankbarkeit Ihren Alltag vergolden können:

  1. Verbringen Sie ein Stunde mit einem geliebten Menschen und seien Sie dankbar, dass es ihn oder sie gibt! Irgendwann werden weder Sie selbst noch der andere weiter hier sein!
  2. Schreiben Sie eine Liste mit zwanzig Dingen, für die Sie dankbar sein können! Tun sie es, wann immer Ihnen danach ist. (Denken Sie mal nach: Gesundheit, genug zu essen zu haben, Arbeit zu haben, Familie und Freunde zu haben, Neues lernen zu können… es gibt soviel schönes hier!)
  3. Essen Sie mit Dankbarkeit! Überlegen Sie einmal, was alles notwendig war, diese Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen? Viele Stunden Sonnenschein, Regen und Mineralien für das Gemüse. Bauern, Produzenten, Händler, Regalpacker, Verkäufer, Lkw-Fahrer bis zum Supermarkt. Jemand der Teller und Besteck herstellt! Sie sind nicht allein.
  4. Seien Sie dankbar für Herausforderungen! Egal, was Ihnen Stress bereitet, seien Sie doch einfach dankbar, dass Sie hier sind und sich um all diese Dinge kümmern können! Herausforderungen lassen Sie wachsen!
  5. Tun Sie etwas, wofür jemand anderes dankbar sein kann! Eine der schönsten Arten Dankbarkeit zu erleben, ist sie zu teilen. Machen Sie jemandem eine Freude. Ein paar Blumen, eine liebe Geste, ein kleiner Anruf der sagt: „Du bist mir wichtig“, teilen Sie etwas mit anderen und geben Sie etwas von Herzen.

Mit Dankbarkeit werden Wunder möglich. Viel Spaß dabei!

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog

Ihr Andreas Förster

Ein toller Artikel zum Thema „Warum Neues nicht immer funktioniert“

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Bezahlen Sie nicht mit Ihren Träumen!

Haben Sie sich nicht auch schonmal gewundert, warum es uns Menschen so schwer fällt, auf diese kleine intuitive Stimme in unserem Inneren zu hören?

Haben Sie schonmal bemerkt, wie aktiv das Denken und der Kopf werden können, sobald Sie ein inneres Gefühl, eine Eingebung oder ein Bauchgefühl für bestimmte Entscheidungen bekommen?

Als ich knapp 23 Jahre alt war, stand ich vor so einer großen Entscheidung:  Auf der einen Seite arbeitete ich in einem Beruf, der mir keine Freude machte, dafür aber „Sicherheit“ und ein gutes Einkommen und eine vielversprechende Karriere bot. Tief in mir aber, lebte schon immer eine Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Abenteuer und nach dem Entdecken fremder Welten. Ich war so neugierig, wollte Freiheit erleben und die Welt hier in Deutschland erschien mir viel zu klein.

Es war immer mein Traum gewesen in die Himalayas und nach Indien zu gehen, in Australien mit Delfinen zu schwimmen und einfach frei zu sein, dahin zu gehen, wo mein Herz mich hintrug. Ich wollte die Wüsten der Welt sehen, Menschen anderer Kulturen begegnen, mit ihnen leben und lachen können.

Mein intuitives Gefühl sagte: Andreas, geh daraus und entdecke diese bezaubernde Welt. Tief in mir wusste ich, dass ich dieses Gefühl nicht betrügen wollte. Doch dann kam ein fast unglaubliches Angebot, mehrere Karriereschritte zu überspringen und eine wichtige und „erfolgreiche Position“ zu übernehmen… Und das Denken begann…

Heute bin ich unendlich froh, dass ich damals meiner Intuition zuhörte. Ich erlebte auf meinen Reisen durch die Welt und in meiner Studienzeit in Australien soviel kostbares, was mit keinem Preis der Welt bezahlbar wäre.

In Kathmandu brachte es ein Freund von mir auf den Punkt . Während wir über den Dächern der Stadt sassen und in die fernen schneebedeckten Berge schauten, sagte er:

„Alles hat seinen Preis. Wenn Du Deine Träume leben willst, wirst Du oft erstmal auf materiellen Reichtum oder Sicherheit verzichten. Du bezahlst Deine Träume sozusagen mit den materiellen Dingen. Wenn Du Dich früh für die sogenannte Sicherheit und die materiellen Dinge entscheidest, dann bezahlst Du diese aber mit Deinen Träumen!“

Andreas Förster - Regenwald Coaching Berlin Blog

Auch wenn es manchmal ein Risiko bedeutet, neue Wege zu gehen und auf die eigenen Intuition zu hören: Vertrauen Sie auf Ihr inneres Gefühl!

Ich habe oft Menschen sagen hören: „Ich hätte besser auf mein Gefühl hören sollen“ aber noch nie andersherum!

Denken Sie vielleicht mal darüber nach, was Ihre Intuition Ihnen sagen will. Was ist der Preis, den Sie dauerhaft bezahlen, wenn Sie ihrer eigenen inneren Stimme nicht folgen?

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog Hier schreibt für Sie Andreas Förster. Danke für Ihren Besuch!

Lesen Sie passend dazu auch:

unseren Artikel über Entscheidungen oder auch Entscheidungen und Schicksal

Finde die Arbeit, für die du geboren bist

„Jeder ist zu einer ganz bestimmten Arbeit berufen, und die Sehnsucht nach dieser Arbeit wurde uns ins Herz gelegt.“ Rumi

Ein geschätzter Trainerkollege von mir, Robert Dilts, hat in einem Seminar einmal die Geschichte von fünf Steinmetzen erzählt, die alle am selber Ort arbeiten. Auf den ersten Blick sieht man diese Handwerker, die alle das gleiche tun, nämlich Steine behauen.

Wenn man den ersten Steinmetz befragt, was er da tue, antwortet dieser: „Wonach sieht das wohl hier aus? Das siehst Du doch, ich klopfe Steine. Ich klopfe hier Steine, weil ich dafür bezahlt werde und schaue auf die Uhr, wann denn meine Zeit um ist, damit ich mich den wichtigen Dingen widmen kann.“ Fragt man den zweiten, bekommt man die Antwort: „Ich versuche hier möglichst gute und saubere Teile herzustellen. Ich haue gerade an einem Spitzbogenfenster.“ Der dritte Steinmetz wird noch konkreter und sagt: „Ich liefere hier eine ordentliche, saubere  Steinmetzarbeit ab.“ Der vierte sagt: „Ich bin Steinmetz, ich bin Teil dieser Gilde und ich baue an eine Kathedrale.“ Und der fünfte antwortet: „Ich bringe Menschen näher zu Gott.“

Was unterscheidet diese fünf Steinmetze, die doch von außen betrachtet alles das gleiche zu tun scheinen? Es ist ihre innere Haltung zu ihrer Arbeit. Der erste macht den Job fürs Geld, er könnte auch eine andere Arbeit erledigen, es ist egal für ihn. Die Arbeit  ist nur Mittel zum Zweck, eine Erfüllung scheint er, wenn, außerhalb der Arbeit zu finden. Der zweite Steinmetz nutzt zumindest seine Fähigkeiten, um gute Teile herzustellen. Der dritte Steinmetz hat bestimmte Werte, die er in seine Arbeit einfließen lässt, vielleicht eine Art Steinmetzkodex. Der vierte Steinmetz identifiziert sich mit seiner Arbeit und Profession und sieht auch das Gesamtbild, die Kathedrale, an der alle gemeinsam mitwirken. Der fünfte Steinmetz verfolgt darüber hinaus eine eigene Mission, nämlich die Menschen näher zu Gott zu bringen.

Welcher der fünf Steinmetze wärst du gerne? Reicht es für dich, einer Arbeit nachzugehen, die das Einkommen sichert aber ansonsten sinnentleert ist oder möchtest du dich mit deiner Arbeit identifizieren, ja sogar deine eigene Mission ins Leben bringen? Wenn wir eine Arbeit wollen, die unser Herz so richtig zum schwingen bringt, werden oft innere und äußere Stimmen laut, die nicht so unterstützend sind á la: „Da bist du doch schon zu alt für. Hör auf zu träumen. Sei dankbar, für den Job, den du hast.“

Der Heldenmythos

Da geht es uns nicht anders, als dem Held oder der Heldin im alten Heldenmythos. Der Held ist in seiner gewohnten Umgebung, alles schick, alles vertraut aber irgendwie hat diese Idylle einen kleinen Knacks. Der Held spürt eine innere Unzufriedenheit, etwas zieht ihn aber er kann es noch nicht genau fassen. Dann empfängt der Held seinen Ruf, vielleicht sieht er irgendwo Ungerechtigkeit und fühlt sich aufgefordert, diesen Missstand zu beenden. Oder er hat eine zündende Idee, wie man einen Prozess beschleunigen oder erleichtern kann.  Der Ruf bringt nun leider mit sich, dass der Held seine vertraute Umgebung verlassen muss. Das birgt eventuell eine Gefahr in sich, weil es eine Reise ins Unbekannte ist. Hat der Ruf den Held erst einmal erreicht, kann er den aber auch nicht mehr ablehnen und sich verweigern. Das wäre so, als würde ich die Hände vor die Augen zu halten, um den Baum vor mir nicht zu sehen. Er verschwindet nicht, nur weil ich mir die Augen zu halte. Die gute Neuigkeit, der Held bekommt Beschützer und Mentoren zur Seite gestellt. Wenn du dich auf deinen Weg gemacht hast, halte Ausschau nach Menschen, die an dich glauben und dich fördern. Umgib dich mit inspirierenden erfolgreichen Menschen und nicht mit den Zauderern, die immer nur sagen, was alles nicht geht. Macht sich der Held dann auf den Weg und überschreitet die Schwelle zum Abenteuer, so zieht er erste Schwellenwächter auf den Plan. Das können z.B. diese Freunde und Bekannte mit ihren gut gemeinten Ratschlägen sein wie: „Deine Idee ist doch noch nicht marktreif, sei dankbar für die Arbeit die du hast oder damit wirst du doch nie Geld verdienen.“ Lässt sich ein wahrer Held von solchen Unkenrufen abschrecken? Nein, im Gegenteil, er überlistet die Schwellenwächter, nimmt ihnen den Wind aus den Segeln.

Der Abstieg in die tiefe Höhle

Die richtige Feuerprobe wartet jedoch noch auf den Helden, der Abstieg in die tiefe Höhle, wo er sich seinem ärgsten Widersacher stellen muss. Um die entscheidende Prüfung zu bestehen, muss der Held seine größte Angst bezwingen und eine leibhaftige oder metaphorische Todessituation durchleben. Es passiert, was der Held am meisten fürchtet, z.B. das Scheitern der Unternehmung, das Ende einer Beziehung oder das Absterben eines alten Persönlichkeitsanteils. Hat der Held die Prüfung gemeistert, so ist er nicht mehr der Alte, der er ehemals war. Die Konfrontation mit dem ärgsten Schatten hat den Held transformiert, er ist zu mehr Einsicht und Reife gelangt. Im Märchen symbolisiert durch ein Elixier, das goldene Flies oder die geliebte Prinzessin. Das bedeutet für uns moderne Helden, auch wir bekommen etwas aus dieser Heldenreise, z.B. wichtige Erkenntnisse oder ein Erfolg mit unserem Projekt.

Aber hier endet die Geschichte noch nicht, es kommt noch mal zu einem Showdown, der längst besiegt geglaubte Widersacher steht noch mal auf oder seine Komplizen treten auf den Plan. Dies ist der letzte Test, es gilt hier mit Nachdruck noch mal für sich einzustehen. Erst jetzt kann sich der Held auf den Rückweg nach Hause begeben. Wenn er in seiner gewohnten Umgebung ankommt, kann er jedoch nicht mehr das alte Leben weiterführen. Er ist ein anderer geworden, die innere Transformation hat ihn so verändert. Er ist jetzt aufgerufen, seine Erkenntnisse und sein Know-how an andere weiter zu geben.

Worauf wartest Du noch?

Was kann man aus diesem uralten Heldenmythos,  für sich und seine Berufung ableiten? Hat mein einmal den Ruf vernommen, kann man sich ihm nicht entziehen, ohne sein bisheriges Leben als stumpf und sinnentleert zu empfinden. In meinen Coachings und Workshops begegnen mir häufig Menschen, die genau an diesem Punkt stehen. Sie wissen ganz genau, dass der Status quo lähmend ist und sie unglücklich macht und sie haben den Schimmer einer Ahnung, dass es da etwas anderes, etwas Größeres für sie geben könnte. Der nächste Schritt ist dann, diesen Ruf anzunehmen, anzuerkennen, dass da etwas Neues auf einen wartet. Vielen macht es erst einmal Angst, gewohntes Terrain zu verlassen, und sei es noch so bleiern und hohl. Der Held hat nun zwei Möglichkeiten: entweder er widersetzt sich dem Ruf und bleibt frustriert oder er wagt etwas völlig Neues und Unbekanntes mit der Aussicht, sich lebendig zu fühlen und das Gefühl von Sinnhaftigkeit zu erfahren.

Die Heldenreise ist kein All-inclusive Wellnessurlaub. Es wird laut, hart, dreckig, gefährlich oder was auch immer man scheut. Man kommt mit den eigenen Schatten in Kontakt und das macht nicht immer Spaß. Aber die Entlohnung ist ungleich größer, das goldenen Flies, das magische Schwert wartet auf uns.

Ich möchte dich einladen und dir Mut machen, deinem innerem Ruf Gehör zu geben. Alle Menschen, die Innovation, Veränderung und Großes in der Welt geschaffen haben, mussten ihre eigene Heldenreise antreten. Einige sind dabei vielleicht gestrauchelt und mussten Niederlagen einstecken aber, und das macht einen wahren Helden aus, haben sich wieder aufgerappelt und sind weiter gegangen.

Die große  Tänzerin und Choreografin Martha Graham findet dafür die passenden Worte:

Es gibt eine Vitalität, eine Lebenskraft, eine Energie, eine Anregung, die durch dich in Handlungen umgesetzt wird. Und da es dich über alle Zeit hinweg nur einmal gibt, ist dieser Ausdruck einzigartig. Wenn du ihn blockierst wird er niemals existieren durch ein anderes Medium, und wird verloren sein. Die Welt wird ihn nicht haben.

Wenn du Interesse hast, deine Berufung  auszuloten und auf einem Teil deines Weges begleitet zu werden, dann ist vielleicht  dieser Berufungsworkshop genau das Richtige für dich.

Euer Coachingberlinblog-Team
Tanja Madsen
Tanja Madsen

Lauf Dir selbst nicht davon

„Du fragst nach einer Rose –
lauf vor den Dornen nicht davon.
Du fragst nach dem Geliebten –
lauf vor dir selbst nicht davon.“

Rumi, Das Lied der Liebe

Wie oft wünschen wir uns, das unser Leben anders wäre? Wie oft wünschen wir uns, das irgendetwas passiert, das unsere Sorgen magisch auflöst? Wie oft wünschen wir uns, dass jemand ins kommt, der alles für uns verändert?

Wie oft aber sind wir bereit, uns der Situation und uns selbst wirklich zu stellen? Wie oft laufen wir stattdessen vor unserer Verletzlichkeit, diesem unsicheren Gefühl der Zerbrechlichkeit innerlich davon?

Es ist menschlich ein wenig Angst vor der eigenen Verletzlichkeit zu haben, weil es sich unsicher anfühlt und wir nicht wissen, wie wir damit umgehen können. Aber die Verletzlichkeit kann die Tür zu unserer inneren Kraft sein.

Nehmen wir einfach mal an, (Im Coaching nennt sich das „einen Als-Ob-Rahmen aufmachen“) stell dir vor, die Lösung oder oder das Glück kämen daher, um dich zu suchen. Wo bist du dann, wenn du immer nur weggeläufst? Du bist nicht da. Sie werden dich nicht finden können!

Egal ob in der Beziehung zum Partner oder unseren Kindern, egal ob am Arbeitsplatz oder in der Gesundheit, weglaufen bringt uns nur eins: Die Lösung wird uns nicht finden können, weil wir immer schneller sind.

Es macht Sinn sich seiner Verletzlichkeit zu öffnen und sich dem Leben zu stellen:

  • Verletzlichkeit ist wirklich die Fähigkeit tief und authentisch fühlen zu können
  • Wegzulaufen dagegen, heißt das Problem in seinem Inneren zu isolieren
  • In der Ruhe und Akzeptanz liegt sehr viel Kraft, es ist dieser Moment, in dem wir uns selbst wieder annehmen
  • Begegne dir selbst mit offenem Geist und offenem Herzen!
  • Die wichtigste Beziehung, die du hast, ist die zu dir selbst!

Die eigene Verletzlichkeit zu kennen, hilft die der anderen Menschen auch zu verstehen. Wir brauchen nicht immer hart oder stark zu sein. Im Yin/Yang heißt es, wie brauchen beide Kräfte um „ganz“ zu werden. Wenn wir auch Schwäche und Verletzlichkeit an uns selbst annehmen können, gewinnen wir in Wahrheit sehr viel Kraft dazu. Wir werden menschlich reicher und reifer.

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Hier schreibt Andreas Förster

Lesen Sie gern auch unseren Artikel Entscheidungen und Schicksal und empfehlen Sie uns weiter!

Frohes neues Jahr!

Das Team vom Coachingberlinblog.com wünscht Ihnen einen wunderbaren Start ins neue Jahr und dass 2010 das Beste Jahr überhaupt  wird.

Das Jahr hat frisch begonnen, ein guter Zeitpunkt, ein Resumé zu ziehen und sich gleichzeitig zu fragen, was Sie 2010 noch verwirklichen wollen. Hierzu ein paar Fragen an Sie:

  • Was haben Sie im alten Jahr wichtiges über sich heraus gefunden und was haben Sie wichtiges gelernt?
  • Welches Abenteuer möchten Sie in neuen Jahr unbedingt erleben?
  • Wenn Sie nur noch dieses neue Jahr zu leben hätten und am 31.12.2010 Schluss wäre, was würden Sie mit ihrem Leben anfangen?
  • Warum tun Sie es nicht jetzt schon, zumindest einen Teil davon?

Viel Freude beim Nachdenken und Beantworten der Fragen wünscht Ihnen Ihr Coachingberlinblogteam Andreas Förster und Tanja Madsen.

Achtsamkeit

„Wenn Du scheiterst und dabei achtsam bist, ist das Scheitern wertvoller
als das Gelingen ohne Achtsamkeit“

aus C.D. Grubes Buch „Zen und die erste Million“

Brücken bauen – Birkenbihl

„Man darf sarkastisch feststellen, dass der Mensch inzwischen die Distanz zum Mond überwunden hat, er aber immernoch daran scheitert, die Distanz zu seinen Mitmenschen zu reduzieren“

Joseph Rattner, aus „Der schwierige Mitmensch“

Hier ist ein großartiges kleines Video zu Ihrer Inspiration:

Frau Birkenbihl ist eine großartige Trainerin. Einfach Klasse.
Einfach, klar und prägnant!

Lesen zum Thema Kommunikation auch den Artikel:
„Selbstcoaching und Selbstführung“ auf dem Coaching Berlin Blog

Das geheime Versteck der Weisheit

Auf einer großen Konferenz überlegten die Götter, wo sie die Weisheit das Universums am besten vor den Menschen verstecken konnten. Die Götter waren zu der Ansicht gelangt, dass die Menschen noch nicht reif genug waren, um mit dieser Weisheit verantwortungsvoll umgehen zu können.

Sie überlegten also den ganzen Tag, was das beste Versteck sein könnte.

Ein Gott schlug den höchsten Berg der Erde als Versteck vor. Doch schon bald erkannten die Götter, dass die Menschen jeden höchsten Gipfel erklimmen würden.

Ein anderer Gott schlug den tiefsten Graben im Ozean vor. Doch auch dort, konnte die Weisheit des Universums kaum sicher vor den Menschen sein.

Die Götter überlegten und diskutierten bis zur Abenddämmerung. Sie konnten einfach keinen Platz finden, der für Menschen unerreichbar war. Nicht in Atomen, nicht in geheimen Formeln, nichts in der Welt schien den Menschen verborgen zu bleiben.

Da spach der kleinste aller Götter: „Ich habe eine Idee: Wir verstecken die Weisheit des Universums dort, wo die meisten Menschen nie hinschauen!“ Die anderen Götter verstummten und die Idee wurde mit großer Zustimmung begrüßt. „Wo aber soll das sein, kleiner Gott?“ fragten sie.

Der kleinste aller Götter flüsterte: „Wir verstecken es nicht draußen in der Welt, sondern in jedem von ihnen. An dem geheimsten Platz aller Plätze, ihren Herzen! Sie werden es nicht vorher finden, als dann, wenn sie reif genug sind, in sich selbst die Antworten zu suchen! “

Die Götter fanden diese Idee großartig und versteckten die Weisheit in jedem Menschenherzen selbst.

Und so suchen die Menschen heute an vielen Orten und in vielen Dingen das große Glück und die Weisheit des Universums. Und die reifsten unter ihnen, die beginnen dort zu suchen, wo sie sie wirklich finden können…

Viel Spaß beim Finden,
Ihr Coaching Berlin Blog Team

Lesen Sie auch den Artikel: Neue Wege zur Lösung hier auf dem Coaching Berlin Blog!