Einfache Tipps gegen Burn-out

Hier sind ein paar sehr einfache Tipps Burnout vorzubeugen oder sogar Burnout zu lindern. Danke euch Lesern, für die vielen Anfragen und Klicks zu dem Thema Burnout. Am Ende gibt es noch einen Veranstaltungstipp. Eines möchte ich jedoch gleich vorwegschicken:

Burnout steht meiner Erfahrung nach im direkten Zusammenhang damit, wie weit weg du von dir selbst bist!

Los gehts:

  • 1. Sei bei Dir

    Warum? Burnout entsteht, wenn du mehr Energie im Außen verbrauchst, als du im Inneren erzeugen und regenerieren kannst. Gedanken, Sorgen, Deadlines und Druck haben alle mit der Außenwelt zu tun.
    Alle Menschen, die ich mit Burnout erlebt habe, haben ein mentales Phänomen gemeinsam. Sie sind in Gedanken fast ausschließlich assoziiert mit dem äußeren Geschehen und völlig dissoziiert von ihrem eigenen Menschsein. Wer sich selbst nur noch als Produktionseinheit betrachtet steuert schnurstracks auf Probleme zu.  Also:

  • 2. Ehre deine Menschlichkeit

    Du bist ein Mensch und hast menschliche Bedürfnisse. Wem dient es, wenn du permanent Übermenschliches von Dir selbst und anderen verlangst? Was ist mit Deinen menschlichen und spirituellen Bedürfnissen? Kümmerst Du Dich so gut um Dich, wie um all die Dinge im Außen? Wenn Du Burnout vermeiden willst, gib Deinem Menschsein Aufmerksamkeit.

  • 3. Stell Dich dem Unangenehmen

    Rennst Du im Leben umher, arbeitest wie verrückt und hältst Dich beschäftigt, nur um unbequemen Dingen aus dem Weg zu gehen? Oft kann große Betriebsamkeit Folge einer Vermeidungsstrategie sein. Willst Du Dich unangenehmen Dingen nicht stellen? Wenn das auf Dich zutrifft: STOP! Die Antwort liegt da, wo Du noch nicht hingeschaut hast. Folgende Fragen können helfen: Wer bin ich? Wo will ich hin? Was tue ich gerade? Welche Entscheidungen meide ich gerade zu treffen?

  • 4. Höre Dir selbst zu

    Wenn Du Burnout vermeiden willst, höre Dir selbst mal zu. Nimm Dir Zeit entspannt nur zu sitzen oder im Park zu spazieren und hören Deinen Gedanken zu. Wovon erzählen sie dir? Wieder nur von Arbeit, Erledigungen oder den Erwartungen an Dich selbst oder andere? STOP! Frag Dich: Was tut mir gut? Was tue ich nur, um anderen zu gefallen? Ehre ich mein Menschsein mit dem, wie ich lebe? Will ich so weitermachen?

  • 5. Soll es so weitergehen?

    Gehöre nicht zu den Menschen, die sich zwar über Stress und Druck aufregen, dann aber genauso weiter durch Leben rennen und getrieben werden wie vorher. STOP! Wenn Dir etwas nicht gefällt frag, dich: Soll das so bleiben? Wenn die Antwort nein ist, dann musst DU etwas ändern. (Beginne bei Punkt 1)

  • 6. Vertrau Dir

    Ein übliches Merkmal von (drohendem) Burnout ist, dass Burnoutgefährdete ihren eigenen Fähigkeiten und ihrer Kraft nicht mehr zutrauen, den Berg von Herausforderungen zu bewältigen. Deshalb ist es wichtig, dass Du Deinen Verstand einfängst, wenn er den Berg ansehen will. Besinne dich auf den Schritt den Du gerade tust. Und geh diesen Schritt in Ruhe und Klarheit. Schneller ist nicht besser!

  • 7. Priorisiere

    Ein anderes Phänomen ist, das Burnout meist mit mangelnder Priorisierung zu tun hat. Achtung hier kommt eine unverzichtbare Botschaft: NICHT ALLES WAS DRINGEND IST, IST AUCH WICHTIG! Lerne Unsinn und Unwichtiges auszusortieren und loszulassen.

  • 8. Zulassen

    Da Du nicht alles kontrollieren kannst, lass es lieber gleich sein. Erlaube den Geschehnissen sich zu entwickeln. Lass auch mal Stress und negative Emotionen in Dir zu. Schau sie dir an. Was machen sie? Was wollen sie von dir? Kämpfen kostet viel Kraft. Sei absolut aufmerksam und atme weiter.

  • 9. Frische Luft und Bewegung

    Egal wie müde oder kaputt Du bist. Lass den Fernseher aus, zieh Dich an und geh eine halbe Stunde an der frischen Luft spazieren. Besuche Yoga oder Tai Chi Klassen, tue auf jeden Fall etwas für Deinen Körper. Burnout hat viel damit zu tun, wie du Deinen Körper pflegst und bewegst. Mir gefällt die Sichtweise der Hindus, die sagen: „Der Körper ist der Tempel in dem dDeine Seele wohnt.“ Also, wie sieht es in Deinem Tempel aus?

Lies passend zum Thema unsere anderen Artikel über Burnout:
Burnout Meditation , Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout oder suche rechts in der Suchmaske alles zu Thema Burnout in unserem Blog. Du lebst nur einmal!

Übrigens findet am ersten Novemberwochenende ein Achtsamkeits-/ Meditationstraining bei uns in Berlin statt. Dazu haben wir mit Maggy Neukirch eine erfahrene Praktizierende eingeladen. Seit dreissig Jahren verbringt Maggy sechs Monate im Jahr im buddhistischen Kloster in Chiang Mai/Thailand. Alle Einnahmen werden dem Kloster gespendet. Kontaktiere uns dazu bitte per Email coachingberlinblog(at)googlemail.com

Spiritualiät ist Reichtum

Spiritualiät ist Reichtum.

Spiritualität, das war viele Jahre etwas aus der Eso-Ecke. Eigentlich hat man sich höchstens lustig gemacht, über die durchgeknallten Esoteriker, mit ihrer „bedingungslosen Liebe“, Vegetarianismus und Ihrem Aufruf zu höheren Werten, als schnödem Gewinn und Materialismus.

Heute erwacht Spiritualität, wie ein lange verloren gegangenes Geheimnis in der westlichen Welt zu neuem Leben.

Glück, soviel wissen wir jetzt, kann nicht durch materiellen Besitz geschaffen werden. Denn wer innerlich verbrannt oder gefühlsleer ist, kann nichts genießen. Keinen Sonnenuntergang und auch keinen Mercedessportwagen, denn die Fähigkeit des Wertschätzens ist verloren gegangen.

Es ist das Gefühl der Verbundenheit, das Gefühl einen Beitrag zum großen Ganzen zu liefern, was immer mehr Menschen bewegt neue Wege des Denkens und Handelns zu beschreiten.

Wo sich Topmanager früher nicht trauten über Glauben, Intuition und spirituelle Einsichten zu sprechen, gehören Zen- Retreats, Achtsamkeitstrainings und Entspannungsverfahren fast schon zur guten ganzheitlichen Entwicklung dazu.

Zusammenhänge verstehen, soziale Umgangsformen, stressfreie Arbeitsplätze, sich richtig fokussieren können – all dies sind Dinge, die heute als Schlüsselfähigkeiten erkannt werden.

Der Kontakt zur eigenen Spiritualität ermöglicht Menschen, Kräfte und Inspiration in sich zu finden, die sie vorher nicht für möglich gehalten haben.

Klar gibt es immer noch diejenigen, die dies alles für Humbug halten. Wenn man in ihre Gesichter schaut, wenn man spürt was sie in ihre Umwelt abstrahlen, dann stellt man jedoch schnell fest, dass man diese Menschen jedoch besser nicht um Rat fragt, wenn es um das Thema Lebensglück geht.

Sie haben einen Teil von sich irgendwann vergessen. Nur, es ist genau der Teil, der ihrem Leben die Farbe und den süßen Geschmack wiedergeben könnte. Sie ziehen es vor Recht zu haben, stark oder realistisch zu sein, verstecken aber oft ihre inneren Sehnsüchte nach Anerkennung, Liebe und Verbundenheit zu anderen hinter dieser „realistischen“ Anschauung.

Einen Beitrag zu leisten, wird vielen Menschen immer wichtiger. Viele sind nicht mehr bereit, das wir den Planeten Erde weiter ramponieren und immer so tun, als würde es nur andere betreffen.

Den Zugang zur eigenen Spiritualität zu finden, ist ein wichtiger Schritt, sich selbst wieder als ganzheitliches Lebewesen in ständiger Wechselwirkung mit seiner Umwelt zu verstehen.

Niemand ist allein hier.
Wir sind alle da. Gemeinsam.

Das Haus in dem wir sitzen, der Computer auf dem Tisch, der Tisch, der Stuhl nichts wäre ohne andere Menschen jetzt hier.

Wir werden uns damit anfreunden, dass es Kräfte in uns gibt, die wir vielleicht nicht verstehen. Die großen Künstler beschreiben es so, als kam die Inspiration durch sie hindurch. Sie sagen nicht: Es war meine Kreation. Sie sagen: Die Musik, das Gemälde, das Gedicht kam einfach so in mich hinein, durch mich hindurch.

Und fragen Sie mal erfolgreiche Geschäftsleute. Es wird sie überraschen, wieviel erfolgreiche Menschen sehr spirituell anmuten. Sie nennen es vielleicht anders, sie finden andere Worte dafür. Ich nenne es Spiritualität und die Revolution, die wir erwarten können, wird zuerst in den Herzen der Menschen stattfinden müssen.

„Folge Deinem Herzen, folge Deiner inneren Eingebung.“ Vor ein paar Jahren war das alles noch Esokram. Heute ist es wichtige Botschaft für Lebensqualität und menschliches Zusammenwirken.

Das kann nur bedeuten: Jeder Mensch braucht Konkakt zu seiner eigenen Spiritualität.

Denken Sie mal darüber nach:

  • Was sagt Dir Dein Bauch? Über Deine Arbeit? Deine Beziehungen?
  • Nimmst Du Deine Mitmenschen wirklich als LEBEWESEN (sie fühlen, leben, denken) war?
  • Wie würdest Du Entscheidungen treffen, wenn sie das Wohl aller berücksichtigen (Ja, auch deins!)
  • Zu welcher Weltanschauung fühlst Du Dich hingezogen? Was leben dir die Repräsentanten dieser Anschauung vor?

Es gibt soviele Fragen, die nicht immer leicht zu beantworten sind. Der Weg die eigene Spiritualität wiederzuentdecken kann Antworten mit sich bringen, die überraschen und manchmal fast schockieren. Aber eines haben sie alle gemeinsam: Die Antworten sind klar, deutlich und einfach.

Und Vereinfachung kann befreiend sein 🙂

Ihr Andreas Förster

Der Coaching Berlin Blog empfielt: Spiritualität einfach mal entdecken.

Zugang zum inneren Wissen: Eine Checkliste

„Zu wissen ohne zu handeln, ist immernoch nicht zu wissen!“

(Chinesisches Sprichwort)

Kennen Sie auch solche Menschen, die immer alles schon wissen und trotzdem nicht danach handeln? Menschen, die zwar gute Ratschläge für andere haben, selbst aber nichts davon umsetzen?

Zum Glück gehören Sie nicht dazu!

(denn Sie haben ja diesen Artikel gefunden 🙂 )

Ich helfe täglich vielen Menschen zu mehr Lebensqualität. Dabei liebe ich es persönlich Neues zu lernen, mich weiterzubilden und zu entwickeln. Das verrückte daran ist: je mehr ich lerne, desto mehr erfahre ich, was ich alles noch nicht weiß. Also denkt ES manchmal in mir: Für folgendes Problem musst Du dieses oder jenes Buch lesen, oder da und da nachschauen… (Kennen Sie das?)

Manchmal ist es aber einfach sinnvoller, in sich selbst nach Lösungen und Ideen zu suchen, als ständig in Büchern, Seminaren und Videos danach zu fahnden. Als ich mich neulich nach einer Lösung für eine persönliche Herausforderung umschaute, bemerkte ich, dass ich mich nur im Außen umsah und meine eigenen Kompetenzen aus Versehen total ausgeblendet hatte. Das fühlte sich seltsam fremd und komisch an, war aber sicher nicht das erste Mal, dass es mir passierte.

Erst als ich mich auf meine bestehenden Kompetenzen (die reichlicher vorhanden sind, als es meinem eigenen Denken manchmal bewusst ist), veränderten sich mein Denken und meine Haltung. Das Problem war schnell gelöst und ich hatte Zeit, den Frühlingstag zu genießen, in dem Gefühl irgendwie ein kleines Stückchen gewachsen zu sein.

Sie haben dies bestimmt auch schonmal so ähnlich erlebt, oder?

Wieviel wir selbst schon wissen, entdecken wir oft erst, wenn wir bewusst in unser EIGENES INNERES ARCHIV einsteigen und nachsehen.

Hier ist eine kleine Checkliste, wie Sie Ihr inneres Wissen, Ihre innere Weisheit schnell antasten und nutzen können:

  1. Wie bin ich in der Vergangenheit mit ähnlichen Herausforderungen umgegangen. Was davon hat wirklich funktioniert?
  2. Wenn ich das Problem einem Neunjährigen beschreiben wollte, würde ich sagen: „Mein Problem ist…“
  3. Was würde ich jemand anderem raten, der ein solches Problem haben könnte?
  4. Welche meiner Stärken (ja, die Dinge, die mir leichtfallen) kann ich zur Lösung einsetzen?
  5. Was wäre langfristig die beste Lösung! (Kurzfristige Lösungen verursachen oft langfristige Probleme)
  6. Was ist der Preis, den ich bezahle, wenn ich die Lösung nicht selbst finde?
  7. Wie belohne ich mich, wenn ich das Problem aus eigener Kraft gelöst habe?

Sicher ist ist diese kleine Checkliste keine allgemeingültige Lösung für alle Probleme der Welt, sie kann aber helfen den Fokus zurück zu sich selbst und Ihren eigenen Fähigkeiten zu verändern!

Wir Menschen, ich und Sie, wir tragen alle soviel Wissen und Weisheit in uns. Wenn wir dies nicht einsetzen und nicht im Handeln umsetzen, vergessen wir schnell, dass alle Lösungen in uns selbst stecken.

Deshalb: Beim nächsten Mal, wenn Sie einen Rat-Schlag für jemand anderen haben, fragen Sie sich: Setze ich das selbst eigentlich um?

Wahre Weisheit entsteht wohl erst dann, wenn wir unser Wissen in unserem Handeln auch umsetzen. Und vorher ist alles Wissen nichts wert…

Probleme, die nie wirklich passieren

„I´ve had thousands of problems,
most of which never happened“
(Mark Twain)

Tausend Probleme, die nie wirklich passiert sind

Kennen Sie das auch?

Ihr Herz sagt Ihnen, dieses oder jenes würde ich jetzt wirklich gern mal ausprobieren, und schon geht ES in ihrem Kopf los: „Ja, aber ist das nicht gefährlich?“, „Was wenn so und so passiert?“, „Was werden die anderen über mich denken, wenn ich das jetzt tue?“ und soweiterblablabladukannstnicht oder dasmachichspätermalirgendwannblablablu.

Und schon ist Ihnen die Freude an Ihren eigenen Gedanken vergangen?

Es ist eine wichtige Funktion des menschlichen Geistes, uns zu beschützen und unser Überleben zu bewahren. Dazu versucht uns der Verstand in unserer jetzigen Komfortzone zu halten.

Genau hier steht eine der größten Herausforderungen des Menschseins. Wenn ich meine Komfortzone nicht verlasse, dann wird sich weiterhin womöglich alles so abspielen wie zuvor. Wenn ich meine Komfortzone verlasse, dann entsteht womöglich Gefahr für mich.

Viele Menschen sind in ihrem eigenen Denken Experten für Seifenopern, Drama und Horrorgeschichten über all jenes das passieren KÖNNTE!

Schauen Sie mal zurück in Ihrem Leben auf all die Situationen, in denen Sie sich selbst solche Geschichten erzählt haben. Wie oft ist es wirklich so schlimm gekommen, wie es sich Ihr Denken vorher vorgestellt hatte?

Nie? Vielleicht einmal? Zweimal? Und wie oft haben Sie sich von solchen Gedanken bremsen lassen? Hundertmal? Tausendmal?

Am vergangenen Wochenende hatte ich das Glück T.Harv Eker (So denken Millionäre) für drei Tage in Berlin zu erleben. Er sagte: Der menschliche Geist ist wie eine überbesorgte Mutter. Ständig dabei alle Gefahren zu antizipieren und sie uns auch mitzuteilen. Das Problem dabei ist: Wenn du ihr den ganzen Tag zuhörst, treibt es dich in den Wahnsinn.

Wenn es Ihnen so geht und Sie keine Lust mehr haben sich von Ihrem eigenen Denken abhalten zu lassen, dann schauen Sie sich folgende Strategie an.

Strategien fürs menschliche Denken:

1. Welche Geschichte erzähle ich mir hier gerade?

2. Wie geht es mir dabei?

3. Wie hoch ist die Wahrscheinlichkeit, dass dies wirklich geschieht?

4. Was kostet es mich mental, emotional, finanziell, spirituell und für meine Gesundheit, wenn ich weiter in meiner Komfortzone bleibe?

5. Was will ich wirklich erreichen? Hilft mir diese „Geschichte“ dabei, dorthin zu kommen?

6. Wer wäre ich, wenn ich diese Geschichte nicht denken könnte? Wie würde ich handeln?

7. Will ich wachsen oder kleiner werden? In welche Richtung beeinflusst mich meine Entscheidung jetzt?

Handeln bringt Veränderung

Und dann handeln Sie. Warten Sie nicht, bis Sie selbst oder die Umstände perfekt sind. Da können Sie nämlich lange warten. Wenn Sie unterwegs dabei etwas lernen müssen oder wollen, holen Sie sich von Profis professionelle Hilfe, z.B.: Beratung oder Coaching.

„Jeder Meister war am Anfang ein Disaster“

Denken Sie daran und vergessen Sie die überbesorgte Mutter in Ihrem Kopf wenigstens manchmal. Sie haben nur ein Leben und wenn Sie später darauf zurückschauen, wollen Sie dann sagen: „Naja, das Leben war GANZ OK “ ???. Nein, Sie wollen sagen: „Es war großartig, aufregend, erfüllend, voller Liebe, Abenteuer und Spaß“!

Liebe Grüße, Ihr Andreas Förster, Holistic Counselling und Coaching
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In Bewegung kommen

Editors Note: Ein Gastartikel von Susi Krüger

Nur wenige Menschen bringen in der Hektik des heutigen Alltags, die notwendige Zeit auf, ihrem Körper die nötige Aufmerksamkeit zu schenken, um gesund und leistungsfähig zu bleiben.

Keine Angst, damit sind sie nicht allein! Wie man sitzt, steht oder sich bewegt, spiegelt sich häufig in der innerlichen Befindlichkeit wieder.

Eine gesunde aufrechte Körperhaltung beeinflusst unseren inneren Zustand, hält uns gesund, erhöht unsere Attraktivität und unterstreicht unsere Persönlichkeit.

Eine Mischung aus leichtem Ausdauertraining, stabilisierenden Ganzkörperbewegungen, leichten Kräftigungsübungen und ausreichender Dehnung sind der Schlüssel dafür, um uns im Alltag physiologisch wohl zu fühlen.

Hier eine kleine Anregung von vielen, um physiologisch in Balance zu kommen bzw. zu bleiben:

  • Laufen Sie kleine bis mittlere Strecken zu Fuß und achten auf gesundes Schuhwerk. Rollen sie über die Ferse den gesamten Fuß ab. Dabei strebt Ihre Schädeldecke nach oben, Ihr Steißbein nach unten. Während Ihr Kinn leicht zurückzieht, spüren Sie die Länge Ihres Nackens. Schieben sie ihre Schultern leicht nach hinten unten und halten sie einen großzügigen Abstand zu ihren Ohren. Heben Sie dabei Ihr Brustbein und spüren sie die Länge Ihrer Wirbelsäule. Der Bauchnabel zieht dabei leicht nach innen. Lassen Sie ganz bewusst die Unterkiefermuskulatur locker.
  • Und ganz wichtig: Atmen sie fließend, tief und gleichmäßig. Eine Studie belegt, dass Menschen nur 30 % ihres Atemvolumens nutzen. Dabei nehmen wir – nach Ansicht der indischen Yogis – nicht nur Sauerstoff, sondern auch Lebensenergie(Prana) auf.
  • Ein leichtes lockeres Lauftraining beflügelt die Sinne. Gerade jetzt zu Frühlingsbeginn zeigt sich unsere Natur mit ihrer besonderen Entwicklung und Schönheit. Laufen unterstützt ihr Herz-Kreislaufsystem, beugt Zivilisationskrankheiten vor und stärkt das Immunsystem. Wichtig ist neben einer guten Aufrichtung, eine ausreichende Stabilisation der Körpermitte. Also: Sitzbeinhöcker leicht zusammenziehen, den Bauchnabel leicht nach innen und auf eine gute Abrollbewegung der Füße achten. Geeignete Laufschuhe unterstützen sie bei einem gesunden Bewegungsablauf.
  • Wer gern balanciert, auf wackeligen Unterlagen steht oder für eine kurze Zeit auf einem Bein steht, stärkt die gelenkumgebene Muskulatur und entlastet dadurch langfristig Gelenke. Gut entwickelte Muskeln schützen die Gelenke vor Überlastungen. Auch die Stabilität der Gelenke ist von der Stärke der Muskeln abhängig.
  • Vielleicht haben ihre Kinder, Patenkinder oder Enkelkinder in der nächsten Zeit Lust mit Ihnen auf den Spielplatz zu gehen. Entdecken sie doch mal den gemeinsamen Spaß auf einem Balken zu balancieren. Und falls ihnen die Herausforderung zu gering sein sollte, schließen sie vielleicht sogar die Augen dabei.

Unser menschlicher Körper ist wie geschaffen für Bewegung.

Ein interessantes Zusammenspiel von Muskeln, Gelenken, Bändern und Sehen ermöglicht uns dabei Elastizität und Stabilität gleichermaßen.

Unser Rücken ist dabei ein Wunder von Vielseitigkeit. Verspannungen in der Muskulatur sind häufig die Gründe, die durch Übergewicht, Bewegungsmangel, falsche Körperhaltung mangelndes Körperbewusstsein und auch durch seelischen Stress hervorgerufen werden können.
Eine Mischung von Übungen zur Stabilisation, Flexibilität und Kräftigung wirkt sich schon mit wenig Zeitaufwand günstig auf unseren Rücken aus. Von Mensch zu Mensch sind die Voraussetzungen für ein Training jedoch sehr verschieden.

Mittlerweile gibt es eine Vielzahl von Übungen für die Rückenmuskulatur. Ich empfehle entweder

  • den Besuch von Rücken-, Pilates- und/oder Yogakursen oder
  • ein persönliches und individuelles Training mit einem eigenen Trainer.

Schenken sie sich einfach bei jeder Gelegenheit ein inneres Lächeln und denken sich dabei in die Länge. Das schafft Platz zwischen den Bandscheiben und steigert ihr Wohlbefinden ganzkörperlich.
Entdecken sie die Leichtigkeit, ihren Körper mit etwas Aufmerksamkeit gesund und geschmeidig zu halten. Das erhöht ihre Leistungsfähigkeit, trägt zu einer überzeugenden Haltung bei und steigert ihre Lebensqualität.

Probieren sie es einfach einmal aus und teilen mir gern Ihre Erfahrungen mit.
Ihre Susi Krüger

Susi Krüger ist Coach und Trainerin in Berlin.

Rituale der Achtsamkeit

Wassertropfen
Foto: Petr Kratochvil, pixelio

Rennen Sie auch manchmal durch den Tag, ohne einen einzigen Augenblick davon bewusst zu erleben und zu genießen?

Mir ging es jahrlang so und manchmal passiert es mir immernoch, dass ich über die ganzen Emails, Meetings, Coachings, Trainings und die Aufgaben als Partner in einem Unternehmen vergesse, bewusst zu genießen – am Leben zu sein.

Es sind kleine Rituale der Achtsamkeit, die mir helfen bewusst zu genießen. Es sind die kleinen Momente, die wir uns gönnen, um bei uns selbst anzukommen und Kraft zu sammeln.

Hier sind ein paar meiner Lieblingsrituale für ein bewussteres Leben:

  • Morgens direkt nach dem Aufstehen 30 min Yoga, Dehnen oder mentale Entspannung
    Ja genau, das bedeutet dreissig Minuten früher aufzustehen! Und das ist der Schlüssel um Qualitätszeit freizumachen. Aber ganz ehrlich, es lohnt sich hundertmal mehr morgens in Ruhe zu sich zu kommen, als eine halbe Stunde länger zu schlafen um dann von null und hundert ohne Frühstück los zu hetzen und schon gestresst zu sein, bevor der Tag überhaupt beginnt.

    Den Körper leicht zu dehnen oder einfach in Ruhe sitzend den Atem zu beobachten, bringt uns in gleich morgens in Balance. Körper und Geist wachen so gemeinsam auf.

  • Genüsslich eine Tasse wohlschmeckenden Tee oder Kaffee trinken.
    Nichts geht über eine Tasse Tee oder Kaffee, die in Ruhe genossen wird. Der frische Duft, der uns in die Nase steigt. Das intensive Geschmackserlebnis. Wann haben Sie das das letzte Mal so richtig bewusst gemacht?
  • Achtsames Essen.
    Viele Menschen schauen fern, lesen Zeitung oder stecken in Konversationen, wenn sie ihr Essen zu sich nehmen. Achtsames Essen ist eine Kunst geworden. Dabei schmecken wir nur beim achtsamen Essen wirklich, was wir da gerade in uns hinein stecken. Wer achtsam ist, verdaut besser und hat gleichzeitig ein gesünderes Gefühl für die richtige Ernährung.
  • Achtsames Spülen
    Direkt nach dem Essen achtsam die Müslischale oder den Teller zu spülen, ohne Hast und Eile sorgt dafür, das es schon sauber ist, wenn Sie heimkommen. Wenn Sie einfache Tätigkeiten wie das Spülen von Geschirr mit ganzem Fokus tun, werden diese auf einmal sogar angenehm zu erledigen.
  • Entspannt zur Arbeit – mit dem Rad oder zu Fuß
    Wer in Städten lebt, kann leicht mit dem schnellen Strom der eilenden Menschen mitgerissen werden, die zur Bahn laufen, um nicht die fünf Minuten auf die nächste warten zu müssen. Auch im morgendlichen Stau sehen die meisten Menschen nicht glücklich aus. Sich an das Tempo der Massen anzupassen, führt definitiv nicht zu mehr Leichtigkeit und Bewusstheit.
    Wie man geht, so geht es einem! Lassen Sie die anderen rennen… Gehen Sie entspannt oder radeln Sie wenn Sie können zu Ihren Terminen)
  • Regelmäßige Pausen und Spaziergänge.
    Mein Büro liegt am wunderschönen Gendarmenmarkt und wenn ich eine Pause brauche, dann gehe ich ein paar Minuten raus, lasse den Kontrast der Spitze des französischen Doms im blauen Himmel auf mich wirken oder schaue den vielen Tauben bei ihrem verspielten Miteinander zu und vergesse für einen Moment die Arbeit und alles drumherum. Fünfzehn Minuten Zeit in der Natur können manchmal Wunder wirken.
  • Arbeit mit klarem Fokus.
    Beginnen Sie den Tag mit der wichtigsten Aufgabe zuerst. Lassen Sie sich von nichts ablenken und bleiben Sie bei dieser einen Sache, bis sie erledigt ist. Das kleine Geheimnis hier ist: es ist einer der einfachsten Wege sich selbst Erfolgserlebnisse zu schaffen 😉
  • Achtsame Gespräche
    Eines der wahrhaftig belohnenden Rituale für Achtsamkeit ist ein achtsames Gespräch zu führen. Wirklich zuhören, wirklich da sein und dem Gesprächspartner Raum geben, seine eigenen Worte mit Bedacht auswählen und aussprechen kann enorm zur Qualität zwischenmenschlicher Beziehungen beitragen. Probieren Sie es für 15 Minuten aus mit Ihren Kindern, mit dem Partner oder einem Kollegen. Entschleunigen Sie Ihren Geist und seien sie für die Zeit des Gesprächs ganz achtsam und bewusst anwesend.
  • Durch dankbare Augen schauen.
    Schauen Sie für ein paar Minuten am Tag durch dankbare Augen auf Ihre Umwelt. Auf die Menschen, die Ihnen nahestehen, auf Ihre Wohnung, auf Ihr Büro, auf die anderen Menschen die zur Arbeit gehen, auf kleine Kinder im Park. Jeder Mensch hat die Kapazität für unendlich große Dankbarkeit. Und Dankbarkeit öffnet das Herz und klärt den Verstand.

Es gibt noch viele weitere kleine Rituale, von denen ich Ihnen hier erzählen könnte. Lassen wir dies ein Anfang sein. Schreiben Sie uns doch, wie Sie Ihr Leben mit kleinen Ritualen versüssen und bewusster machen. (Email: coachingberlinblog[at]googlemail.com)

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Lesen Sie auch unsere Artikel zu Fokus, Alltagsfrust- Alltagslust oder Checkliste zum Selbstcoaching

Seien Sie lebendig! Ihr Andreas Förster

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Wie Sie Ihren Fokus erhöhen und einen klaren Geist finden

Wie die meisten Menschen, bin auch ich nicht ganz frei davon, mich immer wieder von den wichtigen Aufgaben des Lebens abzulenken.

Im Internet, in Gesprächen mit anderen, selbst beim Erledigen von Tätigkeiten ist es leicht, sich ablenken zu lassen oder viel Zeit mit Dingen zu verlieren, die jetzt gerade zwar interessant aber sicher nicht relevant sind.

Eines habe ich aber vor vielen Jahren gelernt: den Fokus zu bewahren!

Wie wichtig es ist klar und fokussiert zu bleiben, zeigt die Qualität der Ergebnisse die wir bekommen, wenn wir es nicht sind.

Meine Fähigkeit mich auf eine Aufgabe zu konzentrieren hat sich enorm verbessert. Weniger ist mehr. Ein Schritt nach dem anderen zu tun, bringt mich eher ans Ziel, als viele Schritte auf einmal tun zu wollen. Kennengelernt habe ich einen klaren Fokus in Retreats in buddhistischen Klöstern. Wirklich gelernt habe ich einen klaren Fokus zu entwickeln und zu nutzten aber erst im alltäglichen Leben –  in meinen Geschäftstätigkeiten als Coach, Trainer, Autor, Unternehmer und Abenteurer. Ein klarer Fokus ist einfacher zu finden, als Sie vielleicht denken!

Hier sind ein paar Selbstcoaching Tipps mit denen Sie leichter Ihren Fokus erhöhen können…

Tipps für klaren Fokus und entspannte Konzentration

  • Schalten Sie Ihr Telefon auf lautlos und auf automatischen Anrufbeantworter.
  • Schließen Sie Ihren Internetbrowser oder lassen Sie nur ein einziges Fenster auf: Das was Sie wirklich gerade brauchen.
  • Schalten Sie alle automatischen Benachrichtigungen ab! Facebook, Twitter, Emails… alles aus!
  • Nehmen Sie sich die wichtigste (ja, die wichtigste – nicht die bequemste!) Tätigkeit ihres heutigen Tages vor. Seien Sie sich bewusst, dass Sie jetzt WICHTIGES tun!
  • Räumen Sie Ihren Schreibtisch komplett ab. Schaffen Sie Klarheit in Ihrer Arbeitsumgebung.
  • Wenn Sie jemand jetzt anspricht, bitten Sie ihn/ sie später wiederzukommen.
  • Fokussieren Sie sich jetzt auf diese EINE Aufgabe und nichts anderes! Nur auf die eine Aufgabe.
  • Nutzen Sie Ihre Achtsamkeit
  • Hören Sie erst auf, wenn Sie mit Ihrer Tätigkeit absolut fertig  sind. Unterbrechen Sie sie für nichts anderes!

Vielleicht fällt es Ihnen so schwer, wie es mir früher damit ging. Keine Sorge! Wir Menschen sind durch unsere Umgebung darauf getaktet, ständig mit unserer Aufmerksamkeit hin- und herzuspringen.

Beginne mit kleinen Schritten

Beginnen Sie deshalb mit kleinen Dingen, die Sie zum Abschluß bringen. Schaffen Sie sich kleine Erfolgserlebnisse und belohnen Sie sich dafür. Früher hatte ich Schwierigkeiten konzentriert bei einer Sache zu bleiben und nicht aufzuhören, bis diese erledigt war. Heute schaffe ich jeden Tag viel mehr als damals und brauche auch noch viel weniger Zeit dazu.

Sie werden merken, dass es Ihnen bald leichter und leichter fällt, konzentriert und fokussiert zu bleiben. Trainieren Sie Ihren Geist und die Stimme da oben in Ihrem Kopf, sich nur auf eine Sache zu konzentrieren. Schließen Sie diese Sache erst ab, wenn sie wirklich abgeschlossen ist!

Sie werden sich wundern, wieviel Sie auf diese Art an einem Tag schaffen können. Und die Qualität der Ergebnisse wird Sie überzeugen!

Viele Freude dabei, Ihr Andreas Förster.

Lesen Sie dazu auch

Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching & Mehr Zeit für Freizeit

empfehlen Sie uns gern weiter an Freunde, Familie und Kollegen.

Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching

Immer wieder fragen mich Menschen, „Andreas, wie kann es sein, dass ich meine Ziele einfach nicht erreiche? Eigentlich habe ich doch alles, was ich dafür brauche.“

Und ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage.  (Oder ich weiß sie nicht). Da die Gründe in meiner Erfahrung vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es darum, bestimmte (Lebens)Ziele zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele sein (WAS sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein.

Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?

a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?

b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert?
(hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)

c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?

a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die „Ja“ lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…

b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen?
(z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?

Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: „Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!“ werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?

b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?

Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?

b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?

c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?

d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

Danke, dass Sie den CoachingBerlinBlog lesen. Es ist ein Geschenk für uns und für Sie selbst. Wir freuen uns über Ihre Kommentare und Anregungen.

Weitere spannende Artikel, die für Sie, Ihr Selbstcoaching und Ihre Ziele interessant sein könnten sind:

Drei Schritte zum Glück (inklusive kostenlosem Video)

Handeln ohne Scheitern zu können (Wie würdest Du handeln, wenn Du wüsstest…)

Viel Freude beim Lesen und Anschauen. Ihr Andreas Förster

Burnout Meditation – eine wirksame Hilfe

Eine kleine Mediation gegen Burnout

Leiden Sie, wie immer mehr Menschen, auch unter den stressigen Anforderungen des Alltags? Sie fühlen sich erschöpft, ausgelaugt, kaputt und dennoch scheint Ihr Kopf nie still zu stehen? Erholung ist so weit weg, dass Sie sehnlichst den nächsten Urlaub herbeiwünschen?

Hier ist eine kleine Mediation, die Sie machen können, um Ihrem Körper und Geist einen kurzen Urlaub zu ermöglichen. Durch tiefe Entspannung werden die Selbstheilungskräfte des Körpers und Immunsystems angeregt. Mit zunehmender Entspannung fließen Körper, Geist und Seele wieder ins Gleichgewicht.

Meditation – einfach Ablenkung vermeiden

Beginne damit, dir für 10- 15 Minuten Zeit für dich zu nehmen. Stell alle Telefone ab und gehe sicher, dass niemand dich stört. Setz dich aufrecht und entspannt hin.

  • Entspanne deine Schultern. Dann deinen Nacken und deinen Kopf.
  • Sag zu dir selbst von Herzen:
  1. „Für die nächsten 15 Minuten brauche ich nichts.“
  2. „Für die nächsten 15 Minuten gibt es nichts für mich zu erreichen.“
  3. „Für die nächsten 15 Minuten tue ich nichts.“
  • Atme tief ein und dann langsam aus.
    Atme nochmals tief ein und tief aus.
    Spüre, wie jeder einkommende Atemzug
    jede deiner Zellen mit frischem Sauerstoff und
    frischer Energie erfüllt.
    Spüre wie jeder ausgehende Atemzug jede
    deiner Zellen entspannt.
  • Entspanne dich immer mehr und mehr.
  • Lass alle Dinge um dich herum einfach geschehen.
    Lass alle Dinge in dir einfach geschehen. Lass sie los.
    Lass einfach los.
  • Bleib bei deinem Atem in dem Wissen, dass es nichts
    gibt, um das du dich jetzt kümmern musst. Nichts!
  • Jeder einkommende Atemzug energetisiert deinen Körper.
    Jeder ausgehende Atemzug entspannt deinen Körper.
    Erlaube deinem Geist sich auszudehnen und immer mehr zu
    entspannen. Bleib einfach bei deinem Atem.
  • Nach 15 Minuten werde dir langsam deiner Umwelt gewahr
    und entspanne dich nochmehr in dich hinein. Lass die Welt
    einfach sein, wie sie ist. Lass los.
  • In deiner eigenen Zeit kannst du dann die Augen öffnen,
    dich ein bisschen strecken und ganz entspannt wieder in
    deinen Tag zurückgleiten.

Zeit für mich selbst

Wir kümmern und sorgen uns jeden Tag um soviele Dinge, und vergessen es dabei oft uns Zeit für uns selbst zu nehmen. Niemand wird uns Zeit für uns selbst geben können, wenn wir sie uns nicht nehmen. Fülle deinen Brunnen, bevor er alle ist. Fülle ihn mit Leben und Freude, mit frischem Sauerstoff und Energie.

Viel Spaß!

Sag uns, was Du brauchst

(Wenn Du mehr zu diesem Thema wissen willst, schreib uns einfach einen Kommentar oder eine Email. Wie wäre es zum Beispiel mit einer kleinen Audiomeditation dazu, die du jederzeit auf deinem mp3-Player bei dir haben kannst?)

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Enttäuschung vom Nichtstun!

Schon in meiner Kindheit liebte ich es mit meinen Großeltern und anderen älteren Menschen zu sprechen und ihren Geschichten zuzuhören.

Sie sprachen mit einer Weisheit, die ihnen Kraft gab, sogar die schlimmsten Erlebnisse aus der Zeit des Krieges und danach zu verarbeiten.

Das Fragen ist mir bis heute geblieben. Gerade anfangs meiner Zwanziger, als ich nach einer Bankausbildung eher skeptisch dem Erwachsenenalltag entgegenblickte, fragte ich speziell meine Großmutter immer wieder um Rat. Sie ist eine wirklich weise Frau, die viel erlebt und durchgemacht hat.

Eines Abends, als wir zusammensassen sagte sie:

„Die meisten Menschen bereuen nicht das, was sie getan haben,
aber sie bereuen oft das, was sie nicht getan haben!“

oder wie Mark Twain ebenfalls so schön sagte:

„In zwanzig Jahren wirst du mehr enttäuscht über die Dinge sein, die Du nicht getan hast als über die, die Du getan hast. So lasse die Leinen los. Leg ab aus dem sicheren Hafen. Fange den Wind in deinen Segeln. Forsche! Träume! Entdecke!“

Vor einer Weile hörte ich aus meinem Bekanntenkreis, die Geschichte eines jungen Vaters, der mit nur 30 Jahren im Sterben lag. So traurig diese Geschichte ist, so wichtig ist ihre Botschaft an uns. Das Leben kann jederzeit zu Ende gehen. Vor dieser Wahrheit können wir uns nicht verstecken.

Also: Welches sind die Dinge, die Du unbedingt tun wolltest oder unbedingt noch tun musst?

Es tut nicht weh, um Vergebung zu bitten für seine Taten. Es ist nicht wirklich schwer Fehler einzugestehen. Es ist nicht allzu unbequem zu erkennen, dass man sich geirrt hat. Fehler können immer wieder ausgebügelt werden.

Aber wenn wir am Ende unseres Lebens stehen und wir an all die vergebenen Chancen denken, die wir hatten und immer wieder auf morgen verschoben haben, dann könnte das wirklich schmerzhaft sein.

Coaching ist nicht immer bequem

Coaching ist nicht immer bequem. Coaching ist nicht immer angenehm. Die Wahrheit kann manchmal kurzzeitig schmerzhaft sein. Und sie kann uns in unserem Denken und Handeln befreien. Das Leben ist kostbar. Danke, dass sie sich die Zeit genommen haben, diesen Artikel zu lesen. Teilen sie ihn mit Freunden und Kollegen, für die diese Botschaft hilfreich sein könnte.

Danke
Ihr Andreas Förster