Checkliste für erfolgreiches Selbstcoaching

Immer wieder fragen mich Menschen, „Andreas, wie kann es sein, dass ich meine Ziele einfach nicht erreiche? Eigentlich habe ich doch alles, was ich dafür brauche.“

Und ich kann sehen, wie sie dabei innerlich an einen Ort gehen, wo nicht selten Frust, Hilflosigkeit, Wut oder Enttäuschung liegen.

Nun, es gibt keine einfache Antwort auf diese Frage.  (Oder ich weiß sie nicht). Da die Gründe in meiner Erfahrung vielseitig und individuell sehr unterschiedlich sind, habe ich hier eine kleine Checkliste für all jene Menschen zusammengestellt, die weiterkommen wollen.

Im Coaching geht es darum, bestimmte (Lebens)Ziele zu erreichen. Das können persönliche Ziele sein, oder auch materielle Ziele. Das können Ergebnisziele sein (WAS sie erreichen wollen) oder Prozessziele sein (WIE Sie etwas tun und erreichen und sich selbst dabei erleben wollen). Ziele fallen auf jeden Fall immer in die Bereiche: Haben, Tun und Sein.

Hier ist sie nun, die Checkliste, die Ihnen dabei hilft Ziele zu erreichen, statt nur darüber nachzudenken.

1. Kennen Sie Ihr Ziel?

a) Haben Sie Ihr Ziel formuliert?

b) Ist es klar, deutlich und in Gegenwartsform formuliert?
(hilft unserem Unbewussten ein klares Bild vom Ziel zu haben)

c) Ist es realistisch und passt das Erreichen Ihres Zieles in Ihr Lebensmodell?

2. Glauben Sie daran, dass Sie Ihr Ziel erreichen können?

a) Wirklich, glauben Sie daran Ihr Ziel erreichen zu können? Achten Sie auf die Reaktion in ihrem Körper.
Oftmals gibt es nämlich rational eine Antwort die „Ja“ lautet, aber unbewusst eine Reaktion, die Widerstand enthält. Deshalb die nächste Frage…

b) Gibt es irgendwelche Einwände, die gegen das Erreichen Ihres Zieles sprechen?
(z.B.: Wenn Sie glauben, Sie würden Ihre Freunde verlieren, wenn Sie jetzt beruflich erfolgreich werden, wird Ihr Unbewusstes Ihr Streben nach Erfolg in entscheidenden Momenten eventuell sabotieren.)

3. Haben Sie die richtige Strategie?

Egal wie motiviert, wie ausgerüstet und vorbereitet Sie sind, wenn Sie einen Sonnenaufgang sehen wollen und sagen: „Meine Strategie ist es Richtung Westen zu laufen!“ werden Sie Ihr Ziel nie erreichen. Also fragen Sie sich jetzt, wenn 1. und 2. geklärt sind:

a) Habe ich eine Strategie, die erwiesenermaßen zu Erfolg führt? Haben andere Menschen mit dieser Strategie Erfolg oder Mißerfolg?

b) Welche Strategien, Kompetenzen und Fähigkeiten brauche ich noch, um mein Ziel zu erlangen?

4. Haben Sie ein System, dass Sie unterstützt und bestärkt?

Kleine Ziele können schnell erreicht werden. Große Ziele benötigen verschiedene Schritte.

a) Kenne ich die Schritte zum Ziel? Habe ich diese Schritte in machbare Aufgaben eingeteilt?

b) Habe ich einen Plan, der mir hilft, das Ziel nicht aus den Augen zu verlieren, während ich kleine Schritte mache?

c) Welche Menschen können mich dabei unterstützen meinen Weg zu gehen? Habe ich sie schon gebeten mir zu helfen?

d) Feedback: Wie stelle ich sicher, dass ich auf dem richtigen Weg bin?

Wenn Sie alle diese Dinge positiv beantwortet haben und weiterhin spüren, dass dieses Ziel für Sie das richtige Ergebnis ist, dann legen Sie los. Seien Sie ausdauernd, vergewissern Sie sich, dass Sie die notwendige Unterstützung haben und lassen Sie sich von Hindernissen und Schwierigkeiten nicht entmutigen. Nehmen Sie aufkommende Schwierigkeiten als Beweis dafür, dass Sie tatsächlich in Bewegung sind.

Diese Checkliste kann auf jede Art von Ziel (emotional, mental, materiell, körperlich) übertragen werden.

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Drei Schritte zum Glück (inklusive kostenlosem Video)

Handeln ohne Scheitern zu können (Wie würdest Du handeln, wenn Du wüsstest…)

Viel Freude beim Lesen und Anschauen. Ihr Andreas Förster

Die Kraft der Natur – Burnout und Stress vergessen

Menschen fragen mich oft, was die wirkungsvollste Methode ist,
gegen Stress und seine Folgen, z.B. Burnout vorzugehen.

Nun, hier ist ein wirklich einfacher Weg:

Gehen Sie sofort für ein paar Stunden raus in die Natur!

Wir sprechen oft von der Natur, als wäre sie etwas das außerhalb von uns Menschen liegt, fast etwas Lösgelöstes von uns. Was denken wir uns dabei?

Wir vergessen viel zu oft, dass wir selbst ein Teil dieser Natur sind.

Und als Teil dieser Natur unterliegen wir Menschen auch
den natürlichen Gesetzmäßigkeiten.

Wir brauchen Wachstum, Nahrung, Schlaf, saubere Luft zum Atmen und ein soziales Gefüge, das uns Anerkennung und Wertschätzung gibt und gesunde Rhythmen aus Anspannung und Entspannung.

Was passiert, wenn wir in die Natur „rausfahren“?

Die gute Nachricht ist: Sobald wir in die Natur „rauskommen“ kehren wir ein Stück weit zu uns selbst zurück. Für einen Moment werden Büro und Arbeitsplatz, der Chef und die To-Do-Liste einfach mal unwichtig. Das ist gut so.

Menschen, die von ihren Erlebnissen in der Natur berichten beschreiben oft wie „alles von mir abfällt“, wie sie innerlich zur Ruhe kommen und den Alltag schnell vergessen, wenn sie einen Spaziergang, eine Wanderung oder Radtour machen. Eine Art Heimkehr.

Ich kann diese Erfahrungen persönlich bestätigen. Als Coach empfehle ich Menschen oft, einfach mal alles zu vergessen und „raus“ zu gehen in die Natur.

In meiner Erfahrung, egal ob ich durch die Urwälder Sumatras oder durch das Himalaya wanderte, beim Spaziergang an der Ostsee oder im schneebedeckten Schwarzwald, selbst beim Spaziergang in den Berliner Parks, tut Natur immer gut. Und auch fallen uns Menschen die besten Ideen und Lösungen oft dann ein, wenn wir richtig entspannt sind.

Klar, wenn uns etwas „einfallen“ soll, brauchen wir einen Platz, wo es hineinfallen kann. Ein verstopfter Kopf hilft dabei nicht.

Sven, ein Kletterfreund aus Dresden, der Klettertouren im Elbsandsteingebirge führt, sagt mir: „Da draußen vergisst du alles. Du bist nur auf deinen nächsten Schritt fokussiert. Das tut richtig gut. Du kommst mit einem Glücksgefühl nach Hause, etwas erreicht zu haben.“

Die Zeit in der Natur, egal zu welcher Jahreszeit, bringt uns wieder zurück zu unserer Wurzel, zurück zu unserer Natur. da gibt es keinen Platz für Stress oder Burn-Out.

Gute Tipps: Einfach und günstig raus in die Natur – so leicht & gut wie nie

  1. Im Winterschlussverkauf gibts es die komplette Outdoorkleidung zu absoluten Tiefpreisen. So können Regen, Wind und Kälte ihnen den Ausflug nicht mehr verderben. (Ein Spaziergang im Nebel zum Beispiel hat etwas mystisches an sich)
  2. Mit öffentlichen Verkehrsmitteln erreicht man günstig schöne Ecken und Parks in jeder Großstadt.
  3. Webseiten im Internet beschreiben wo Parks und Naherholung zu finden sind, wie Sie dahin kommen und welche Kosten damit verbunden sind.
  4. Sie müssen nicht allein losziehen. Viele Webseiten bieten Wanderfreunden und Radfahrern Plattformen zum Ausstausch und zum gemeinsamen Verabreden. z.B.: http://www.coepenicker-wanderfreunde.de/
  5. Der Familie tut ein Tag im Freien gut. Lernen Sie mit Ihren Kindern die Naturpfade der Region kennen. Ernten Sie frische Kräuter und bereiten Sie ein köstliches selbstgepflücktes Mahl zu.
  6. Die Geräusche und Anblicke der Natur sind Balsam für die Großstadtseele und völlig kostenlos.
  7. Die Natur bringt Klarheit und Kraft zurück in unseren Körper und unseren Geist. Atmen Sie einfach mal wieder tief durch und teilen Sie wertvolle Zeit und Aufmerksamkeit mit Menschen, die Ihnen am Herzen liegen.

Genießen Sie sich selbst dabei. Zeit in der Natur erhöht Ihre Lebensqualität und bringt Sie in den natürlichen Rhythmus zurück. Anders als mental vom Verkehr, Telefon und dem S-Bahnfahrplan getaktet zu werden, gibt Ihnen die Natur einen gleichmäßigen Fluss und Raum zur freien Entfaltung. Dann haben Stress und Burnout keine Chance mehr.

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Ein Tabu? – Unternehmerrisiko Burnout
Zurück zur Energie – Wege aus dem Burnout

Coaching Berlin Andreas Foerster Ihr Andreas Förster
Coaching Berlin Blog

Ein Tabu: Unternehmerrisiko Burnout?

„Als Unternehmer stehe ich permanent im Wettbewerb, da darf ich keine Schwäche zeigen“ sagt Manuel K., Geschäftsführer eines mittelständischen Unternehmens in Berlin. Er lächelt flüchtig und gestresst.

In letzter Zeit hatte er Probleme sich zu konzentrieren, Fehler passierte in ungewohnter Häufigkeit, seine Mitarbeiter begannen sich zu sorgen und zu tuscheln.

foto:Martin Müller
foto:Martin Müller, quelle: pixelio

Burnout: Gedanken und Sorgen nicht einfach abzustellen

Auch habe er zuletzt ungünstige strategische Entscheidungen getroffen, sagt er. Früher haben er und seine Leute vor Kraft gestrotzt, lange gearbeitet und großer Erfolge gefeiert. Doch jetzt fehle ihm manchmal die Geduld, wenn er mit seinen Mitarbeitern sprach. Nach der Arbeit, sagt er, ist er so müde, dass er keine Energie mehr für die Familie hat. „Ich könnte einfach ins Bett fallen. Doch schlafen kann ich nicht, weil ich die Gedanken und Sorgen über das Geschäft nicht einfach abschalten kann.“

Er habe das Gefühl für alles Verantwortung zu tragen, aber mit der Kraft am Ende zu sein. Er spielt mit einem Stift, der auf der Tisch liegt. Manuel K. sagte, er könne sich kaum mehr konzentrieren, leide häufig unter Kopfschmerzen. Noch tue er nach Außen hin so, als wäre alles Ok. Keiner soll seine Schwäche sehen. Er weiß nur nicht, wie lange er das noch aushält…

So wie es diesem jungen Mann geht, geht es mittlerweile vielen Menschen. Gerade jene, die  Unternehmer oder Führungskraft sind, erleben besonders häufig Erschöpfungssyndrome.

Eine einfache Formel für Burnout

Wenn ich mehr Energie ausgebe, als ich durch Erholung gewinne, dann ist sie irgendwann erschöpft.
Je weiter die Erschöpfung fortgeschritten ist, desto länger ist der Weg zu Erholung.

Obwohl die Zeitschriften, Journale und Ratgeber voll mit Informationen zur Prävention von Stress und Burnout sind, erliegt eine Vielzahl von Menschen den Mechanismen unkontrollierter Arbeitsweisen. Eine Gefahr bei Burnout und Stress ist, dass wir es viel zu oft erst sehr spät merken, nämlich dann, wenn es zu spät ist.

Empfehlungen des Coaching Berlin Blogs zum Umgang mit Burnout:

  • Buchen Sie einmal in der Woche einen Termin mit sich selbst, in dem Sie sich fragen:
    Wie gestresst bin ich? Achte ich auf meine Käfte?
  • Überlegen Sie, was Ihnen gut tut und Erholung bringt. Denken Sie dabei nicht nur an Sport. Denken Sie an Ihre Familie, Ihre Freunde, Ihre eigenen kreativen Bedürfnisse, also all die Dinge, die Ihnen im Leben langfristig wichtig sind.
  • Suchen Sie einen Gesprächspartner des Vertrauens, mit dem Sie über Stress sprechen können. Fragen Sie Ihre Partner gelegentlich ruhig um seine ehrliche Meinung „Findest Du ich wirke gestresst oder ausgebrannt“
  • Versuchen Sie nicht „stark“ zu wirken, indem Sie Ihre Erschöpfung dauerhaft überspielen. Es wird Ihnen nicht gelingen.
  • Suchen Sie sich professionelle Hilfe: Massagen, Ernährungsberatung, Coaching, Zeitmanagement- oder Antistresstrainings
  • Nehmen Sie sich Zeit nur für sich selbst.
  • Bringen Sie sich in einen Zustand der Freude und Klarheit, bevor Sie wichtige Entscheidungen treffen.
    Unter Stress treffen Menschen oft Entscheidungen, die sich langfristig ungünstig auswirken oder noch mehr Stress verursachen.

Einer der besten Orte Stress und Anspannung zu vergessen ist übrigens die eigene Familie. Nehmen Sie sich Zeit für Ihre Kinder und deren Lachen. Gehen Sie mit Ihrer Frau/ Ihrem Mann mal wieder ins Kino oder in ein Theater. Unternehmen Sie etwas mit Ihren Freunden und Bekannten. Das hilft loszulassen. Gönnen Sie sich Ruhepause auch mal nur für sich allein.

Mit ein wenig Abstand sehen die meisten Dinge schon ganz anders aus. Wenn Sie einen riesengroßen Felsen direkt vor Ihren Augen sehen, gehen Sie ein Stück weit zurück. Vielleicht ist es nur ein Kieselstein, der zu nah vor Ihrem Auge ist. Lassen Sie ihn einfach los und er fällt genau dahin, wo er hingehört.

Hier finden Sie die hilfreiche Broschüre des Bundesministeriums für Gesundheit zur gesundheitlichen Prävention.

Coaching ist eine sehr wirksame Methode für Umgang mit Stress und Burnout. Lesen Sie dazu auch:

Wege aus dem Burnout

Weitere Informationen zu Coaching für Unternehmen Burnout in Berlin

Teams schlagen Superstars! Was Unternehmer von der WM lernen können

Was haben Frankreich, Italien und England bei der Fussball- Weltmeisterschaft gemeinsam?

Sie sind alle gespickt mit absoluten Superstars, die nicht nur national, sondern international bekannt sind. Sie haben alle Individualisten mit ausgesprochen herausragenden Fähigkeiten. Und sie sind alle völlig zu recht ausgeschieden!

Wenn Teams keine Teams sind:
Die französische Èquipe Tricolore hat sich zum Gespött der ganzen Fussballwelt gemacht. Es wurde gestritten, gemeutert, der Trainer öffentlich in Frage gestellt und gegen ihn gestreikt. Die Mannschaft spielte unterirdisch. Auch die alternden Stars Italiens, waren wohl zu satt vom WM Triumph in Berlin 2006 und schieden sang-, klang und ideenlos aus.

Das englische Team schummelte sich durch seine schwache Gruppe und flog im Achtelfinale, Wembleytor hin oder her, hochkantig raus. Viele Spieler von Weltrang, bekannt aus Champions League und Premier League, wurden vorgeführt von einer jungen und hungrigen deutschen Mannschaft! Ja, die Betonung liegt auf Mannschaft.

Am Ende blieb ihnen nur, den Deutschen zum Erfolg zu gratulieren, weil diese auch als Team aufgetreten waren.

Was können Unternehmen davon lernen?

Obwohl es im Sport um andere Ziele geht, sind seine Dynamiken doch symbolisch auf viele Prozesse des Lebens übertragbar.

Ein guter Teamzusammenhalt, ein geschlossenes Mannschaftsgefüge und der Wille gemeinsam erfolgreich zu sein, sind mehr Wert als ein oder zwei „Superstars“ in einer seelenlosen Truppe.

Der Coaching Berlin Blog empfiehlt Teams:

  • Ziele gemeinsam festzulegen und sich gemeinsam darauf einzuschwören
  • Führungskräfte bestimmen Strategie und Plan, aber spielen tun die Spieler. Die Führungskraft organisiert, gibt Feedback und unterstützt das Team in seiner Mission.
  • Teammitglieder helfen sich gegenseitig aus. Fehler sind fast unvermeidlich, können aber meist sofort gemeinsam ausgebügelt werden, wenn man sich gegenseitig aushilft.
  • Die Teammitglieder sind bereit ständig dazuzulernen. Ein Team ist eine lebendige Einheit in ständiger Entwicklung. Geht es voran, geht es allen gut.
  • Kleine Erfolge, Zwischenerfolge werden gebührend gefeiert und anerkannt.
  • Teammitglieder arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin und nehmen gelegentlich ihre eigenen Ansprüche auch mal zurück, wenn es dem Team dient.

Eine ausführliche Anleitung für das Schaffen eines erfolgreichen Teams finden Sie in dem Buch „Von gestresst zu begeistert“ von Coaching Berlin Blog Autor Andreas Förster.

Entscheidungen und Schicksal

“ Es sind die Momente der Entscheidungen, in denen wir unser Schicksal bestimmen“ (Zitat von Tony Robbins)


Schon als Kind war ich begeisterter Beobachter des Verhaltens der Menschen, die mich umgaben. Nichts schien interessanter zu sein, als zu lernen, wie die Menschen Dinge tun und warum sie sie überhaupt tun. Ich war damals schon fasziniert davon und bin es heute immernoch.

Vieles was ich in meinem Leben dabei gelernt habe ist sehr wertvoll und hat mir genüßlich Vorteile ermöglicht. Eine gute Bildung, höfliche Umgangsformen, gut zuhören zu können, respektvoll zu sein und die Neugier immer wieder Neues zu lernen, sind ein paar Beispiele davon.

Was ist aber mit all jenen Dingen, die mir von anderen mit positiver Absicht beigebracht wurden, mir aber in meinem Leben nicht wirklich helfen können meine Ziele zu erreichen? Zum Beispiel diese ständigen Zweifel an mir selbst, negative Botschaften über das Geldverdienen („Du mußt dafür hart arbeiten…“) oder ähnliches.

Wenn wir an einen Punkt kommen, in dem wir etwas Besonderes erreichen wollen, ein Moment in dem wir einem Traum wirklich nachgehen wollen, heißt es ein Risiko in Kauf zu nehmen und Entscheidungen zu treffen.

Unsere menschliche Entwicklung bedeutet auch, dass wir gelegentlich aus unserer Komfortzone herausmüssen, um zu lernen anders zu denken, anders mit uns selbst umzugehen und anders zu handeln!

Hier sind 5 einfache Tipps für diesen inneren Wachstumsprozess:

  • Triff zuerst deine Entscheidung!
    Eine Entscheidung gibt uns Kraft und Richtung. Sie löst ständiges Grübeln auf.
  • Frage nicht nach dem WIE, es kommt danach – Schritt für Schritt!
    Achte nicht auf die Horrorgeschichten, die der Verstand entwirft, um die Kontrolle über Dein Handeln zu behalten. Handeln heilt alle Ängste. Jeder findet seinen Weg Schritt für Schritt.
  • Achte ganz besonders auf Schwierigkeiten und Hindernisse in Dir selbst!
    Sei dankbar dafür, dass sie an die Oberfläche kommen. Ja, freu Dich über Schwierigkeiten. Sie zu überwinden wird Dich wachsen lassen.
  • Schwierigkeiten zeigen uns, wo wir wachsen können und wo wir die Hebel ansetzen müssen! Nimm sie wahr und lerne achtsam aus ihnen. Vorsicht, benutze sie nicht, um Dich herunterziehen zu lassen.
  • Setze Deine Stärken ein! Es ist absolut nichts unethisches dabei, seine Stärken einzusetzen. Spiele Deine Karten aus. Lerne Deine Stärken wirklich zu besitzen und sie offen zu zeigen. Genieße es, sie in voller Kraft zu erleben! Es wird Dir gut tun.

In meinem Coaching mit Klienten in Berlin nutze ich oft die Metapher: „Du bist der König/ die Königin in deinem Leben. Du kannst auch nicht aus dieser Rolle heraus. Die Wahrheit ist, dass immer nur du die Entscheidungen in deinem Leben triffst. Jetzt kannst du dich entscheiden, was für ein König/ Königin du sein willst. Ein guter oder ein anderer?“

Und wie würdest Du entscheiden, wenn Du auf Schwierigkeiten treffen würdest und ein guter König bist?

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog

Hier schreibt Andreas Förster. Danke für Ihren Besuch. Empfehlen Sie uns weiter…

Frohes neues Jahr!

Das Team vom Coachingberlinblog.com wünscht Ihnen einen wunderbaren Start ins neue Jahr und dass 2010 das Beste Jahr überhaupt  wird.

Das Jahr hat frisch begonnen, ein guter Zeitpunkt, ein Resumé zu ziehen und sich gleichzeitig zu fragen, was Sie 2010 noch verwirklichen wollen. Hierzu ein paar Fragen an Sie:

  • Was haben Sie im alten Jahr wichtiges über sich heraus gefunden und was haben Sie wichtiges gelernt?
  • Welches Abenteuer möchten Sie in neuen Jahr unbedingt erleben?
  • Wenn Sie nur noch dieses neue Jahr zu leben hätten und am 31.12.2010 Schluss wäre, was würden Sie mit ihrem Leben anfangen?
  • Warum tun Sie es nicht jetzt schon, zumindest einen Teil davon?

Viel Freude beim Nachdenken und Beantworten der Fragen wünscht Ihnen Ihr Coachingberlinblogteam Andreas Förster und Tanja Madsen.

Brücken bauen – Birkenbihl

„Man darf sarkastisch feststellen, dass der Mensch inzwischen die Distanz zum Mond überwunden hat, er aber immernoch daran scheitert, die Distanz zu seinen Mitmenschen zu reduzieren“

Joseph Rattner, aus „Der schwierige Mitmensch“

Hier ist ein großartiges kleines Video zu Ihrer Inspiration:

Frau Birkenbihl ist eine großartige Trainerin. Einfach Klasse.
Einfach, klar und prägnant!

Lesen zum Thema Kommunikation auch den Artikel:
„Selbstcoaching und Selbstführung“ auf dem Coaching Berlin Blog

Jim Rohn – R.I.P.

Eine Legende geht von uns. Es gibt Tage an denen gehen Menschen von uns, deren Verlust uns lange schmerzen wird.

Einer dieser Menschen ist Jim Rohn, der große amerikanische Businessphilosoph, Vordenker, Mentor von Tony Robbins und Motivationssprecher.

Am 5. Dezember starb Jim Rohn. Sein Tod macht Generationen von Menschen traurig, die von seinen Ideen und seiner Arbeit berührt und inspiriert wurden.

In Andenken an einen großen, warmherzigen Menschen, der sein Leben dazu nutzte, die Welt zu einem besseren Ort zu machen.

Auch das Coaching Berlin Blog Team hat viel
von Jim´s Arbeit profitiert.

Wir verbeugen uns in Dankbarkeit.
Ruhe In Frieden Jim Rohn.

(Hier ist der Link zu Jim Rohn´s Webseite „The passing of a legend“ : http://tribute.jimrohn.com/)

Das Leben wieder in den Mittelpunkt rücken

Wir leben in der vielleicht aufregendsten Zeit, die es je gab.

Noch nie, seit Beginn der Industrialisierung, waren wir so frei wie heute, noch nie hatten wir gleichzeitig so viele Wahlmöglichkeiten.

Alle vorrangegangenen Generationen hatten ein Problem: Das ganze Leben musste um die Arbeit herum strukturiert werden. Das hieß, die Bedürfnisse der Familie, der persönlichen Entwicklung, der Freundschaften und Freizeit, mußten immer in die Zeit gesteckt werden, die die Arbeit den Menschen ürbig ließ.

Heute ist das anders. In den Zeiten von Home Office und der absoluten Technologisierung der Kommunikation,  müssen wir nicht mehr von 9.00 bis 17.00 Uhr im Büro sitzen, um unsere Arbeit zu machen.

Der Trend im Lifestyle Centered Thinking, wie es Autoren wie Tim Ferris uns vormachen, geht dahin, sich zunächst zu entscheiden, welche Lebensqualität man sich wünscht und welche Ziele man hat. Und erst dann zu schauen, was unsere berufliche Tätigkeit für uns erreichen soll, und wie wir sie in unser Leben strukturieren.

Hört sich unmöglich an? Lassen Sie mich andersherum fragen. Haben Sie sich Ihre Arbeit ausgesucht, um so lange wie möglich zu arbeiten und dabei möglichst ein Maximum an Stress zu erleben? Die meisten Menschen haben längst aus den Augen verloren, was ihre Arbeit ihnen möglich machen sollte.

Hier sind fünf einfache Fragen, deren Beantwortung nicht leicht fällt, aber den ganzen Unterschied für ein menschliches Berufsleben machen können.

  1. Was wollten Sie eigentlich mittels Ihrer Arbeit erreichen? Welche Bedürfnisse erfüllen?
  2. Wie zufrieden sind Sie mit Ihrer Arbeit?
  3. Was wollen Sie unbedingt ändern in Ihrem Arbeitsalltag?
  4. Kann Ihre derzeitige Arbeit Ihnen Ihre Zukunftsträume erfüllen?
  5. Wie würde Ihr perfekter Arbeitstag aussehen?

Schreiben Sie Ihre Anworten auf. Nehmen Sie sich Zeit dafür. Manchmal lohnt es sich wie ein Adler den Überblick zu bekommen, als unten wie ein unruhiges Rennpferd mit Scheuklappen durch die Welt zu rennen.

Wirklich zu empfehlen sind die Bücher: Die 4-Stunden Arbeitswoche“ von Tim Ferris und das Buch: „Von Gestresst zu begeistert – in 15 Minuten“ von Andreas Förster (Coaching Berlin Blog Team), wenn Sie etwas am Arbeitsplatz oder in Ihrem Arbeitsleben aufzuräumen zu haben.

Längst kommen vom Selbstständigen bis hin zur Top-Führungskraft Menschen zum Lifestyle Centered Business Coaching, um ihren Weg zu überdenken, sich an ihre wahren Ziele zu erinnern und ihre Arbeit intelligent um ihr Lebensmodell herum zu strukturieren.

Alles was wir brauchen ist der Mut neue Entscheidungen zu treffen und neue Wege wirklich zu gehen.

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Entscheidungen – Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von Dir entfernt

Die Art unseres Erlebens

„Oftmals sind es nicht unsere äußeren Umstände oder Herausforderungen, sondern fast immer ist es unser
inneres Erleben davon, das uns Probleme schafft.“

Andreas Förster