Umarmungen, um zu überleben?

Heute schon umarmt?

Laut der Familientherapeutin Virgina Satir brauchen wir:

4 Umarmungen pro Tag, um zu überleben.

8 Umarmungen proTag, zum leben.

12 Umarmungen pro Tag, zum wachsen.

Wie viele Umarmungen haben Sie heute schon gehabt? Falls Sie keinen Menschen in Ihrem Umfeld zum umarmen finden, hier eine Idee, wie Sie doch zu Ihren 12 und mehr Umarmungen pro Tag kommen:

Dies ist ein Video über die weltweit aktive „free hug“-Bewegung. Zur Nachahmung empfohlen.

Selbst-Coaching und Selbst-Führung!

Wer sich selbst coachen möchte, wer sich selbst „führen“ möchte, der braucht erstmal keine komplexen Coachingtools, sondern eine gute Verbindung!

Der wichtigste Aspekt des Coachings, und auch für effektives Führungsverhalten ist es, mit dem der gecoacht wird in Kontakt zu kommen.

Führung heißt immernoch für viele Menschen jemandem Anweisungen zu geben. Der Empfänger soll sie dann umsetzen.

In der realen Welt bewirkt diese Art von Führung jedoch immer Widerstand im Empfänger der Nachricht. Dieser Widerstand ist evolutionär betrachtet, ganz einfach der Instinkt sich nicht unterzuordnen. Der Untergeordnete eines Stamms, eines Rudels ist immer der, der ganz m Ende kommt und die Aggression aller anderen abbekommt.

Das will natürlich niemand.


Die Zauberfrage im effektiven Führungsverhalten ist:
„Wie kann ich kommunizieren, ohne Widerstand zu erzeugen?“

Dazu gibt es ein paar ganz einfach Tipps:


1. Begegnen Sie sich selbst und anderen immer mit Wertschätzung!

Selbst wenn Sie oder andere Dinge tun, die Ihnen nicht gefallen, begegnen Sie diesen
Verhaltensweisen immer wertschätzend. Auf irgeneiner Ebene soll jedes Verhalten
immer etwas positives bewirken. Wenn wir etwas ablehnen, dann wird es unterdrückt.
Was abgelehnt wird, muß irgendwann an die Oberfläche, wie ein Wasserball, der unter
die Wasseroberfläche gedrückt wird.


2. Laden Sie sich selbst und andere zu einer kooperativen Haltung ein!

Kritisieren Sie nicht gleich rum, sondern versuchen Sie zunächst die positive Intention hinter
der Situation zu beleuchten. Es gibt immer eine.


3. Seien Sie sich der Ziele und Metaziele Ihrer Kommunikation bewußt!

Dazu fragen Sie einfach: „Was soll durch dieses Verhalten/Gespräch möglich werden.“


4. Hören Sie zu!

So banal wie es klingt ist es lange nicht. Meine Erfahrungen als Mediator und Coach zeigen,
dass fast jeder Konflikt und jedes Mißverständnis darauf beruht, dass die Position und das
Bedürfnis des anderen einfach nicht klar verstanden wurde. So ergeht es auch vielen Menschen
mit sich selbst. Sie hören sich selbst nicht zu und versuchen zu tun, was andere Ihnen sagen!
Klar, dass es da Widerstände geben muß.


5. Machen Sie Ihre Anweisungen lieber zu Vorschlägen und Einladungen!

Wenn Sie den Kontakt und die Verbindung hergestellt haben, formulieren Sie Ihre Anweisungen
einfach als Vorschläge oder Einladungen. Die Wirkung wird viel sanfter und dennoch stärker
sein. Diesmal holen Sie sich die Kooperation ein, anstatt zu befehlen. Sie werden sehen, welch
riesigen Unterschied das macht!


Die Grundvorraussetzung für Selbst-Coaching und Selbst-Führung ist es also, eine bedeutungsvolle Verbindung zu sich selbst /dem anderen aufzunehmen.

Es gibt einfache Dinge, die Sie dafür tun können: Hören Sie zu, versuchen Sie die Bedürfnisse  und Ziele (Ihre/ des Gesprächspartners) zu verstehen, begegnen Sie sich selbst/ anderen immer mit Wertschätzung und in kooperativer Haltung.

Mehr Tipps, wie Sie mit sich selbst noch besser in Kontakt treten, eine tiefere Verbindung mit sich selbst aufbauen können und sich selbst besser verstehen werden, folgt in Kürze auf diesem Blog.

Bis dahin genießen Sie Ihre Fähigkeit bedeutungsvolle Verbindungen herzustellen und kooperative Gespräche zu führen. Mit sich selbst und anderen.

Dieser Post wurde verfasst von
Andreas Förster
Trainer, Businesscoach und Mediator
www.holistic-counselling.de

Warum Neues nicht immer funktioniert!

Empty Chair


Wie oft sind Sie schon in die Situation gekommen, etwas sehr nützliches Neues gelernt zu haben und es dann dennoch nicht anzuwenden?

Immer wieder fragen mich Menschen, warum sie bestimmte Dinge, die sie in Zeitmanagement-
workshops, Kommunikationsseminaren, im Coaching oder in der Psychotherapie gelernt haben, einfach nicht in ihrem Leben umsetzen können.

Und  ich kann sehen, es gibt da soetwas wie einen Schmerz, mit dem sie sprechen. Sie wollen die Veränderung und es will einfach nicht klappen.

Vor einigen Jahren kam eine Klientin zu mir, die ständig Streit mit ihrer Tochter hatte. Diese Klientin selbst ist Therapeutin und Kommunikationstrainerin. Sie hatte privat enorme Probleme sinnvoll und liebevoll zu kommunizieren. Sie hatte durch Affirmationen und das Lesen vieler Bücher versucht sich zu verändern… Der Erfolg blieb spärlich. Warum?

Der Unterschied liegt im Unbewussten! (Und darin liegen alle Geschichten, die wir uns über das Leben erzählen)

Stellen Sie sich mal vor, Sie fahren 10 Jahre lang den gleichen Weg zur Arbeit. Heute abend erzählt Ihnen dann jemand, dass es eine Abkürzung gibt. Wären Sie in der Lage ab morgen anders zu fahren?

Klar! Sicher wären Sie dazu in der Lage. Sie können dabei doch nur gewinnen.
Warum aber scheinen Veränderung manchmal so einfach und wollen dann im zwischenmenschlichen Bereich so oft doch nicht klappen?

Sie sind keine Maschine, die einfach nur umprogrammiert werden muss!

Häufig erlebe ich, wie Klienten versuchen sich aus Büchern, in Workshops oder beim Coaching ein neues Verhalten oder neues Denken anzueignen. Für eine Weile macht das auch für sie Sinn, sie setzen es um und bemerken tatsächlich eine Veränderung. Dann jedoch, bevor sie sich versehen, finden sie sich genau mit den alten Mustern und den gleichen Ergebnissen wie früher wieder…

„Was ist da schief gelaufen? Was stimmt mit mir nicht?“ fragen sie dann.

Der entscheidende Unterschied entsteht immer im Unbewussten. Das bedeutet, sie können sich noch so zwingen ein neues Verhalten/ ein neues Denken anzugewöhnen. Solange ihr Unbewusstes nicht mitmacht, werden sie langfristig keinen Erfolg mit der Veränderung haben.

Haben Sie schonmal ein Kind dabei beobachtet, wie es versucht den Zylinder in das Loch für den Quader oder das Dreieck zu stecken? Was macht es, wenn es nicht passt? Genau, oft versucht es einfach mit mehr Kraft zum Erfolg zu kommen.

Aber es paßt nicht. So ähnlich ist es mit unserem komplexen menschlichen Dasein auch! Manche Dinge passen einfach nicht sofort auf uns! Wir können uns keine Schablone nehmen, über uns rüberziehen und dann passt das!

Es gibt eine elegante Lösung!

Ihre jetzigen Verhaltensweisen/ Denkweisen dienen Ihnen für einen ganz bestimmten Zweck! Im Grunde ist alles was wir tun eine Strategie, um irgendetwas zu erreichen. Man sagt dazu Metabedürfnisse (die übergeordneten Bedürfnisse), die durch das Verhalten gestillt werden sollen. Und die Metabedürfnisse oder Metaziele ziehen im Unbewussten die Fäden.

Im Coaching ist es deshalb sinnvoll zunächst zu schauen, was genau durch ein bestimmtes ungewünschtes Verhalten wie z.B. „Streiten“ erreicht werden soll. Wenn diese übergeordneten Bedürfnisse und Ziele entdeckt und geklärt wurden, gibt es keinen Grund mehr das Verhalten abzulehnen. Vielmehr kann nun im Coachingprozess untersucht werden, welche Ihrer Fähigkeiten und Kompetenzen sie nutzen können, um das gewünschte Ziel zu erreichen!

Fazit: Solange Sie sich versuchen eine Schablone überzuziehen, könnten Sie Schwierigkeiten haben, weil die Veränderung eine Kraft von Außen darstellt. Wenn Sie sich selbst besser kennenlernen, indem Sie Ihre Metaziele und Bedürfnisse kennen, können Sie Ihr Verhalten mittels Ihrer eigenen Kraft, Ihrer eigenen Fähigkeiten und Kompetenzen verändern. Und das fühlt sich nicht nur gut an, es macht sie wirklich selbstbewusster und stärker!

Die Klientin übrigens fand damals heraus, dass sie durch ihre emotionale Kommunikation versuchte Ihrer Tochter zu zeigen, wie wichtig sie für sie war. Als sie das entdeckte, entschied sie sich für neue Wege Ihrer Tochter zu zeigen, wie sehr sie sie liebte. Die Kommunikation zwischen beiden veränderte sich sofort. Interessanterweise hatte die Tochter genau das gleiche grundlegende Muster innerhalb kurzer Zeit auch aufgelöst.

Liebe Grüße Ihr Andreas Förster
www.holistic-counselling.de

Entscheidungen

Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung
von Dir entfernt!
Aber auch jeder Erfolg!

Es sind Momente der Entscheidung, die unser Schicksal prägen.

Das lateinische Wort decidere, von dem das englische Wort Entscheidung abgeleitet ist, bedeutet: „abzuschneiden von“. Auch das deutsche Wort „Ent- Scheidung“ beschreibt einen Prozess der Trennung.

Wer eine wirkliche Entscheidung getroffen hat, für den scheiden alle anderen Möglichkeiten einfach aus. Wer entschieden hat, trennt sich von allem, was nicht zum eigenen Ziel oder eigenen Weg passt.


Nehmen wir folgendes Beispiel: Jemand will finanziell erfolgreich sein!

Im Coaching unterscheide ich zwischen drei Arten „zu entscheiden“: Interessant daran ist, bei allen denkt der Mensch bewusst, er/sie habe eine klare Entscheidung getroffen. Unterbewusst läuft aber einer der folgenden Prozesse:


1. „Ich nehm den Erfolg an, wenn er mir in den Schoß fällt.“

Menschen mit diesem Denkmuster glauben Sie hätten sich entschieden, geben aber oft sofort auf, wenn die ersten Widerstände entstehen. Dann sagen sie, „es war einfach nicht möglich“ oder „es ist zu schwer“ oder ähnliches.
Unglücklicherweise finden diese Menschen eventuell nie heraus, wie kraftvoll und stark sie wirklich sein können, wenn sie etwas durchziehen.

Wirkungsvoller dagegen ist folgende Einstellung…


2. „Ich wähle erfolgreich zu sein.“

Dieses Denken ist viel stärker, da es für sich erkennt, dass ich durch mein eigenes Denken und Handeln in jedem Moment eine Wahl treffe. Menschen mit diesem Muster agieren schon viel selbstbestimmter und bewusster.
Sie treffen auch im alltäglichen Leben oft die richtige Wahl und werden sich durch ihr Verhalten und Denken auf Ihre Ziele hinbewegen.

Und trotzdem reicht dies oft noch nicht für herausragende Ergebnisse, für die wir nämlich unsere Gewohnheitsrealität verlassen, unser Komfortzone aufgeben und unser Verhalten und Denken oft grundlegend ändern müssen:


3. „Ich habe mich entschieden und ich bin entschlossen, alles dafür zu tun, egal was kommt!“

Menschen mit dieser mentalen Einstellung sind in der Lage zu sagen: „Ich stehe alle Schwierigkeiten durch egal was kommt, ich lerne bereitwillig neues dazu, ich springe über meinen eigenen Schatten (immer wieder) und ich tue jetzt die Dinge, die mich an mein Ziel führen. Den Preis dafür andere Dinge, wie kurzfristig auch Freizeit oder alte Angewohnheiten aufgeben zu müssen, nehme ich in Kauf, weil ich weiß, wie wundervoll und großartig mein Leben sein wird, wenn ich an meinen Aufgaben gewachsen bin und  mein Ziel erreicht habe.“

Diesen Menschen ist kein Weg zu lang, sie hören nicht auf ihren Weg zu gehen, wenn das Fernsehprogramm interessant ist. Sie sind für andere da, um ihnen bei der Verwirklichung Ihrer Ziele zu helfen, denn sie wissen wieviel Disziplin und Wachstum dies erfordert. Sie meiden Nörgler und Beschwerer, weil sie das Gewicht der negativen Worte nicht auf Ihre Schultern nehmen wollen. Diese Menschen haben nur ein Ziel: Sie geben jeden Tag ihr bestes!

Und was glauben sie, was passiert, wenn sie ihr Ziel nicht ganz erreichen? Genau, sie werden viel weiter gegangen sein und viel mehr erreicht haben, als alle anderen…
Weil sie die Entscheidung als Entscheidung getroffen haben!

Und wenn Sie jetzt eine Stimme in ihrem Inneren hören, die sagt: „Ach naja, dieses Motivationsgequatsche…“ oder „eine Entscheidung treffe ich erst später“ oder „Genau, das ist, wie es sich anfühlt, wenn ich eine wirkliche Entscheidung getroffen habe“, dann wissen Sie, wo Sie gerade stehen.

Die gute Nachricht ist, dass Sie als Mensch unschätzbar wertvoll und kostbar sind, egal was sie mit ihrem Leben tun. Sie müssen also nichts gar nichts tun. Wenn Sie jedoch Anregungen brauchen, um sich wirklich hineinzustürzen in das Realisieren Ihres persönliches Lebenstraums, oder vielleicht nur um unangenehme Dinge erledigt zu bekommen, dann fangen Sie mit dem größten Geschenk an sich selbst an:

Treffen Sie die Entscheidung!

Wenn Sie schoneinmal eine Entscheidung getroffen haben, die Ihr Leben verändert hat, dann schreiben Sie uns dem Coaching Berlin Blog doch Ihre Geschichte…

Viel Spaß Ihnen jetzt, mit der Entscheidung, was Sie nach diesem Artikel als nächstes tun werden…

Andreas Förster
www.holistic-counselling.de

5 kleine Tipps für Zeitmanagement

Kennen Sie das, Sie waren den ganzen Tag beschäftigt und am Abend haben Sie das Gefühl doch kaum was geschafft zu haben?

Wir leben in einer Welt, in der unsere Mitmenschen, Kollegen, Partner, Kinder, die Werbung auf der Straße und die unzähligen Freizeitangebote um unsere Aufmerksamkeit konkurrieren.

Jeder will unsere Aufmerksamkeit. Hier sind fünf kleine Tipps, die eigene Aufmerksamkeit für sich einzusetzen:

  1. Fragen Sie sich selbst: „Tue ich gerade was ich tun will, oder fülle ich gerade nur meine Zeit aus“
  2. Fragen Sie sich: „Was sind die wichtigsten drei Dinge, die ich heute erledigen muß?“ Und erledigen Sie diese jeden Tag zu allererst!
  3. Versuchen Sie nicht so viel wie möglich zu tun, tun Sie lieber jene Dinge, die die größte Wirkung erzielen können.
  4. Sind Sie sich Ihrer Prioritäten bewusst? Schreiben Sie sie auf und handeln Sie danach. Es wird Ihnen gut tun.
  5. Feiern Sie Ihre kleine Erfolge. Nehmen Sie sich Zeit zur Entspannung, kurze Pausen erhöhen die Leistungsfähigkeit und Konzentration.

Es gibt nichts kostbareres als Ihre Aufmerksamkeit. Sie können Zeit einfach verplempern. Zeit allein ist nicht kostbar. Sie machen Ihre Zeit damit kostbar, dass Sie ihr Ihre Aufmerksamkeit geben.

Sie sind gerade am Leben! Genießen Sie es! Erlauben Sie sich Qualitätszeit für sich und Ihre Aufmerksamkeit. Führen Sie sie aus auf einen Ausflug, in einen Park oder an einen See. Schenken Sie sie Ihren Kindern oder Ihrem Partner. Sie werden etwas kostbares zurückerhalten…

Andreas Förster
www.holistic-counselling.de

Hallo Welt!

Willkommen zum Coaching Berlin Blog!

Hier schreiben die professionellen Berliner Coaches Tanja Madsen
und Andreas Förster über Wissenswertes und Nützliches rund ums Thema
Coaching in Berlin.


Auch Beiträge zu Mediation, Training und Lebensglück allgemein werden hier ihren Platz finden.

Ihre Blogger sind Tanja Madsen, Dipl. Psychologin, Coaching & Mediation
und Andreas Förster, Coaching, Training, Mediation und Holistic Counselling.

Gelegentlich werden wir auch Beiträge geschätzter Kollegen hier posten, um der Vielfalt ihren Freiraum zu gewähren. Wir freuen uns über Ihr Feedback, über Anregungen und Wünsche.

Wenn es etwas gibt, was Sie interessiert oder schon immer zum Thema Coaching wissen wollten, dann fragen Sie einfach drauf los.

Herzlich Willkommen, Ihr CoachingBerlinBlog Team

Tanja Madsen                                                                              Andreas Förster