Teams schlagen Superstars! Was Unternehmer von der WM lernen können

Was haben Frankreich, Italien und England bei der Fussball- Weltmeisterschaft gemeinsam?

Sie sind alle gespickt mit absoluten Superstars, die nicht nur national, sondern international bekannt sind. Sie haben alle Individualisten mit ausgesprochen herausragenden Fähigkeiten. Und sie sind alle völlig zu recht ausgeschieden!

Wenn Teams keine Teams sind:
Die französische Èquipe Tricolore hat sich zum Gespött der ganzen Fussballwelt gemacht. Es wurde gestritten, gemeutert, der Trainer öffentlich in Frage gestellt und gegen ihn gestreikt. Die Mannschaft spielte unterirdisch. Auch die alternden Stars Italiens, waren wohl zu satt vom WM Triumph in Berlin 2006 und schieden sang-, klang und ideenlos aus.

Das englische Team schummelte sich durch seine schwache Gruppe und flog im Achtelfinale, Wembleytor hin oder her, hochkantig raus. Viele Spieler von Weltrang, bekannt aus Champions League und Premier League, wurden vorgeführt von einer jungen und hungrigen deutschen Mannschaft! Ja, die Betonung liegt auf Mannschaft.

Am Ende blieb ihnen nur, den Deutschen zum Erfolg zu gratulieren, weil diese auch als Team aufgetreten waren.

Was können Unternehmen davon lernen?

Obwohl es im Sport um andere Ziele geht, sind seine Dynamiken doch symbolisch auf viele Prozesse des Lebens übertragbar.

Ein guter Teamzusammenhalt, ein geschlossenes Mannschaftsgefüge und der Wille gemeinsam erfolgreich zu sein, sind mehr Wert als ein oder zwei „Superstars“ in einer seelenlosen Truppe.

Der Coaching Berlin Blog empfiehlt Teams:

  • Ziele gemeinsam festzulegen und sich gemeinsam darauf einzuschwören
  • Führungskräfte bestimmen Strategie und Plan, aber spielen tun die Spieler. Die Führungskraft organisiert, gibt Feedback und unterstützt das Team in seiner Mission.
  • Teammitglieder helfen sich gegenseitig aus. Fehler sind fast unvermeidlich, können aber meist sofort gemeinsam ausgebügelt werden, wenn man sich gegenseitig aushilft.
  • Die Teammitglieder sind bereit ständig dazuzulernen. Ein Team ist eine lebendige Einheit in ständiger Entwicklung. Geht es voran, geht es allen gut.
  • Kleine Erfolge, Zwischenerfolge werden gebührend gefeiert und anerkannt.
  • Teammitglieder arbeiten gemeinsam auf ein Ziel hin und nehmen gelegentlich ihre eigenen Ansprüche auch mal zurück, wenn es dem Team dient.

Eine ausführliche Anleitung für das Schaffen eines erfolgreichen Teams finden Sie in dem Buch „Von gestresst zu begeistert“ von Coaching Berlin Blog Autor Andreas Förster.

Mehr Zeit frei für Freizeit

Sonnenuntergang am Strand von Andrew Schmidt
foto: Andrew Schmidt, quelle: pixelio

Die Sonne brennt, fast dreißig Grad am Gendarmenmarkt. Mitten in der Stadt ist die Hitze am größten. Viele Menschen nutzen die Mittagspause, um den Teint zu verfeinern oder die leichte Brise zu geniessen.

Nach der Arbeit schaut man in erleichterte Gesichter. Der Garten oder der See warten auf uns… oder?

Sommer ist die Zeit, in der es uns hinaus zieht. Zu den Seen, Flüssen, Parks, zu den Cafés und übers Wochenende sogar ans Meer. Der Sommer ist für viele Menschen die Zeit des Lebens!

Wenn da nur nicht all diese Dinge wären, die zu erledigen sind.

Heute im Coaching Berlin Blog: Wie nutze ich meine Zeit, um mehr Zeit zu haben? Eine kleine Anleitung.

Nun, zunächst sollten wir uns klar sein, dass jeder Tag 24 Stunden hat. Einen Großteil verbringen wir mit Schlafen und Essen und einen anderen großen Anteil mit unserer Arbeit. Den Rest unseres Lebens strukturieren wir um diese beiden herum.

Wo können wir Zeit gewinnen?
Weniger schlafen? Da kommt uns der Sommer entgegen, dennoch ist Schlaf ja aber auch wichtig. Wer nicht genug Schlaf bekommt, dessen IQ sinkt bekanntlich kurzzeitig ab… Das möchte natürlich niemand.

Also schauen wir auf unsere wache Zeit. Vielleicht geht es Dir wie mir früher, manche Tage war ich stundenlang beschäftigt und am Ende hatte ich das Gefühl die wichtigen Dinge nicht geschafft zu haben. Gerade im Sommer führte dies dazu, dass ich den Genuss des Badens oder die Stunde im Park solange hinauszögerte, bis ich zu erschöpft war um hinzugehen. Oft habe ich einfach nur gearbeitet und gearbeitet, bin Terminen hinterhergelaufen oder hatte einen Berg Erledigungen vor mir.

Dann lernte ich während meines Studiums in Australien, während dessen ich 30 Stunden die Woche arbeitete, meine Zeit richtig zu nutzen. Der Schlüssel war folgendes:

Entscheide, was wirklich wichtig ist!

1. Schau Dir all Deine Aufgaben an und sortiere sie nach Priorität.

2. Plane jede wichtige Aufgabe mit genügend Zeit. Der Stress, den Zeitdruck erzeugt, dient Dir nicht effektiver zu arbeiten.

3. Streiche alles Unwichtige. (Das hört sich leicht an, ist es aber nicht immer. Tu es trotzdem)

3. Plane von Anfang an Zeit für Dich und Deine Freizeit ein. Als Belohnung für getane Arbeit hält dies Deine Motivation hoch und entspannen den Körper und den Geist.

4. Halte Dich an Deine Verabredungen mit Deiner Freizeit.

5. Arbeite konzentriert. Fokussiere die wichtigen Dinge und erledige diese immer zuerst. Mit Erfolgserlebnissen geht der Tag leichter von der Hand.

6. Wenn Du Dich nicht konzentrieren kannst, mach eine richtige Pause. Kein erschöpfter Geist bringt gute Leistungen.

7. Schalte in Deiner Pause und in Deiner Freizeit vollständig ab. Mehr Zeit hat immer der, der sich mehr Zeit nimmt.

Der Schlüssel für mich lag damals darin meine Arbeitszeit richtig zu nutzen und die Dinge zu tun, die mich ans Ziel brachten. Dann hatte ich genügend Zeit mit Delfinen zu surfen, im Regenwald zu wandern und Beziehungen aufzubauen. Und diese Zeit gab mir die Kraft und Energie für meine Arbeit hundertfach zurück!

Aber auch Freizeit will richtig genutzt werden. Egal wie groß die Gravitationskraft Deines Sofas ist, genieß den Sommer auf die Art, die für Dich die richtige ist!

P.S.: Hier sind noch ein paar interessante Anregungen für Dich:

Einfach loslegen, statt enttäuscht sein

Wie Gedanken unsere Realität kreieren

Von To Do Liste zur Let Go Liste

Hast du auch eine To Do Liste, die zwei Seiten lang ist und gleichzeitig das Gefühl, dass es wohl nicht möglich sein wird, alles zu schaffen?

Was also tun, wenn die To Do Liste einfach viel zu lang ist?

Gestern, am Ende eines Trainings kam ein Teilnehmer auf mich zu. Seine Körpersprache und Stimmlage waren angespannt und stark geladen mit Emotionen. Es gibt einfach zuviele Dinge, die zu tun sind, beschrieb er.
Er wisse wirklich nicht mehr weiter. Schon jetzt denke er daran, wie unmöglich dies alles zu schaffen sei.

Was dieser Teilnehmer erlebt ist kein Einzelfall. So geht es vielen Menschen. Die Summe aller privaten und beruflichen Verbindlichkeiten wird scheinbar immer größer und anstrengender, wenn wir es zulassen.

Zeit genauer hinzusehen

Deshalb ist es Zeit genauer hinzusehen. Wenn ich mit Klienten oder Unternehmen arbeite und wir die To Do Listen genauer untersuchen, stellt sich oft heraus, dass viele Dinge davon nicht wirklich wichtig sind. „Wichtig“ bedeutet im Coaching, es führt uns näher zum Ziel. Wichtig bedeutet: dies ist ein notwendiger Schritt.

Die knifflige Wahrheit

Vielmehr laden sich die Menschen ihre To Do Listen unbewusst mit Aufgaben voll, um jenen Tätigkeiten aus dem Weg zu gehen, deren Erledigung außerhalb ihrer Komfortzone liegen. Und gerade diese Dinge sind es, die uns erst an unser Ziel führen und uns wachsen lassen können. Also was tun?

Schau dir deine To Do Liste genauer an. Welche Dinge sind überhaupt nicht wichtig, oder verstopfen dein Denken?

Die Let Go Liste schafft Abhilfe

Jetzt nimm ein neues Blatt und schreib eine Let Go Liste. Diese Liste enthält alle Dinge, die du aus deiner To Do Liste streichen kannst. Beginn zu streichen. Sei dabei ruhig extrem beschützerisch deiner eigenen Zeit gegenüber. Wirf alles hinaus, was Zeitverschwendung ist. Ebenso alles, was unnötig Kraft und Energie verschlingt.

Aufräumen macht den Kopf frei.

  • Jetzt schau dir deine Let Go Liste an und lass all diese Dinge einfach los. Mit deiner neuen bereinigten To Do Liste kannst du nun die wirklich wichtigen Dinge erledigen.
  • Erledige die wichtigsten drei Dinge am besten sofort morgens. Beginne jeden Tag mit den wichtigsten drei Dingen.
  • Pflege die Let Go Liste im gleichen Maße wie die To Do Liste. Welches sind die Dinge, vor denen du dich mit Hilfe der anderen Aufgaben drücken möchtest?
  • Tu genau diese Dinge zuerst.

Geh deinen Weg Schritt für Schritt

Jeder lange Weg beginnt mit dem ersten Schritt. Manchmal können wir den ganzen Weg nicht sehen. Geh dennoch deinen Weg Schritt für Schritt. Konzentriere Dich dabei auf den Schritt den du tust. Mehr ist nicht nötig und auch nicht möglich.

Bei weiteren Fragen zum Thema Coaching, schreib uns doch einfach eine Email.

Coaching Berlin Andreas Foerster Andreas Förster, Mediator Trainer und Coach

Lies auch unsere Artikel zu diesem Thema:
Raus aus der Komfortzone

Handeln ohne zu scheitern

Unser kostenloses AudioProgramm als Download rechts kann dir helfen ins Handeln zu kommen und endlich frei zu sein zu tun, was du dir wünscht.

Entrümpeln als Lebenshilfe

Hausarbeiten wie putzen, aufräumen und ausmisten sind nicht immer geliebte Tätigkeiten, die auch gerne mal an andere delegiert werden. Aber kennen Sie nicht auch das befriedigende Gefühl, wenn Sie sich durch den Berg von dreckigem Geschirr gearbeitet haben oder die herum liegenden Stapel und Papierhäufchen rund um den Schreibtisch abgearbeitet und abgeheftet sind?

Tanja Madsen gibt im Interview bei RadioEins in der Sendung Schöner Leben hilfreiche Tipps zum Entrümpeln:

RadionEins_leben

Viel Spaß beim hören, Ihre Tanja Madsen vom Coaching Berlin Blog

Tanja_klein

PS: Lesen Sie dazu auch den Artikel Frühjahrsputz!

Stressmanagement ist Emotions- Management

Wie managen wir Stress und kommen so zu mehr Kraft und Energie?

Eine einfache Definition von Stress ist:
Da wo die Anforderungen und Erwartungen an uns höher sind, als unsere Kapazität ihnen gerecht zu werden.

Der erste wichtige Schritt: Aussortieren

Zunächst einmal ist es sinnvoll zu schauen, welche dieser Dinge wirklich für unser Leben wichtig sind und alles andere von Beginn an auszusortieren. Dazu gibt es viel Literatur, Zeitmanagementratgeber und Zielsetzungsseminare. In diesem kurzen Artikel soll es nun vielmehr um den emotionalen Umgang damit gehen…

Der zweite wichtige Schritt: Wie steigere ich nun meine Energie?

Wenn wir fühlen, dass wir nicht genug Energie haben, brauchen wir einen Weg unsere Energie zu erhöhen und zu konservieren. Lassen Sie uns dazu zunächst schauen, welche Dinge und Emotionen uns Energie und Kraft rauben:

  • Sorgen
  • Wut
  • Ärger
  • Bedauern
  • Schuld
  • Schamgefühle
  • Angst
  • Unruhe

Diese Emotionen, sobald sie in uns auftauchen, saugen förmlich unsere Lebenskraft ab. Weder zuhause noch in der Schule haben wir je gelernt, wie wir mit diesen Emotionen umgehen können.

Wieviel Zeit und Energie verbringst Du mit den genannten Emotionen in Laufe eines Tages? Was für eine Verschwendung von Zeit und Kraft! Wieso?

Ärger, Bedauern, Schuld, Schamgefühle und Wut haben immer was mit der VERGANGENHEIT zu tun. Etwas an dem wir nichts mehr ändern können. Wieviel Zeit verbringst Du in dem, was vergangen ist?

Angst, Unruhe und Sorgen haben immer etwas mit der ZUKUNFT zu tun. Solange wir in der Zukunft sind, verlieren wir das Leben im Hier und Jetzt.

Stress gut zu managen, heisst Emotionen gut zu managen

Der einfachste Weg nun ist es wieder in den augenblicklichen Moment zurückzukehren mit unseren ganzen Aufmerksamkeit. Konzentriere Dich jetzt wieder darauf, was Du gerade tust. Atme tief und entspannt, den unser Atemrhythmus wird von unseren Emotionen kontrolliert. Andersherum können wir unseren Atem auch dazu nutzen Emotionen zu steuern. „Einfach mal wieder tief durchatmen können“ wie oft wünscht Du Dir das?

Mach es doch mal wieder.

  • Lass das los, was gerade nicht da ist
  • Konzentriere Dich auf das Hier und Jetzt
  • Atme tief und entspannt durch

Viel Spaß, Freude und augenblicklichen Genuss

coaching berlin blog - andreas förster Hier schreibt Andreas Förster, mehr

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Stressmanagement und Burnout Prävention

Das Gefängnis in uns

Neulich erzählte mir ein Klientin, sie würde morgens eher darauf warten, dass ihr Mann ebenfalls erwacht, um dann mit ihm gemeinsam Kaffee zu trinken, als die Zeit für sich zu nutzen und ihrem eigentlichen Wunsch nachzugehen, alleine einen Spaziergang im nahe gelegenen Wald zu unternehmen. Auf meine Frage, was sie denn davon abhalten würde, ihrem tatsächlichen Wunsch nach zu gehen, antwortete sie, sie könne doch ihren Mann nicht alleine lassen. Ich erkundigte mich, ob er sich denn schon mal darüber beschwert habe, von seiner Frau zu viel alleine gelassen zu werden. Sie verneinte und ergänzte, dass er sich im Gegenzug überhaupt keinen Kopf darüber machen würde, seine Frau auch mal für längere Zeit alleine zu lassen.

Durch den Gedanken, „Ich kann meinen Mann nicht alleine lassen“, hatte sich diese Frau ihr eigenes, unsichtbares Gefängnis gebaut, denn der Morgenspaziergang war nicht das einzige, was sie deshalb fahren ließ, auch abendliche Impulse mal ins Kino oder Theater zu gehen, verfolgte sie ebenfalls nicht. Anstelle ihren eigenen Wünschen und Impulsen nachzugehen, hatte sie sich zurück genommen, um es ihrem Mann vermeintlich Recht zu machen.

Auf den ersten Blick meint man vielleicht, solche Arten von einschränkenden Gedanken wie „Ich kann meinen Mann nicht alleine lassen.“ führen nur zu Stress und einer Beeinträchtigung der Lebensqualität. Ja das stimmt sicher, aber paradoxerweise verbirgt sich hinter so einem Gedanken häufig auch ein positiver Zugewinn.

Ich frage deshalb im Coaching gerne die Frage, „Was bringt es ihnen, an diesem Gedanken festzuhalten?“. Häufige Antwort, „Rein gar nichts, der Gedanke ist lästig und bringt mir nur Leid“. Wirklich? Ich hake dann nach: Wenn es etwas Positives gäbe, was dieser Gedanke in ihr Leben bringt, was könnte das sein? In dem Fall mit der Klientin wurde der Mehrgewinn dann plötzlich deutlich. Der Gedanke, „Ich kann meinen Mann nicht alleine lassen.“, war manches Mal auch ein Vorwand gewesen, etwas nicht zu tun. Eine willkommene Ausrede, die kuschelige Komfortzone nicht zu verlassen.

Es lohnt sich, Annahmen und Glaubenssätze auf ihre Wahrheit zu prüfen und sich gleichzeitig zu fragen , „Was würde ich verlieren, wenn ich diesen Gedanken oder jenes Verhalten, dass ich eigentlich ablehne oder als lästig empfinde, nicht mehr haben würde?“.

Der Klientin wurde klar, dass der Gedanke erstens nicht wahr ist, sie kann ihren Mann durchaus alleine lassen, er überlebt es und verhungern tut er auch nicht, er beschwert sich noch nicht einmal darüber. Zweitens war der Gedanke manchmal ein Vorwand gewesen und die Frau erkannte, dass sie diejenige ist, die die Verantwortung für ihr Leben hat.

Übernehmen Sie schon die volle Verantwortung für Ihr Leben oder sind Sie noch dabei, Ausreden, zu erfinden, warum Sie jetzt noch nicht glücklich sein können?

provokative Grüße, Ihre Tanja Madsen vom Coaching Berlin Blog