Ziele und der Prozess dahin

Gelegentlich begegne ich Menschen, deren ganzes Lebensglück von einem zukünftigen Ziel abhängt, dass sie unbedingt erreichen wollen.

Manche von ihnen sind sogar absolut sicher, dass sie erst dann glücklich sein können, wenn sie dieses Ziel erreicht haben.

…Und ich frage Sie: Haben Sie schonmal solche Menschen getroffen, die große Ziele erreicht hatten und trotzdem unglücklich waren?

WAS WIR ERREICHEN IST NICHT WAS WIR SIND!

Errungenschaften und Erfolg schmücken unser Leben. Und wenn Du mit Dir selbst glücklich bist, dann kannst Du sie richtig genießen. Wenn Du mit Dir selbst nicht glücklich bist, dann bringen sie Dir höchsten kurzfristige Freude.

Wenn Du den Prozess geniesst, kommt der Erfolg von ganz allein. Wenn Du nur auf den Erfolg in der Zukunft schaust, kommt das Geniessen vielleicht nie!
Deshalb ist es so wichtig, dass wir manchmal einfach von unseren Zielen loslassen und den Augenblick bewusst wahrnehmen. Denn Genuss ist schließlich nur hier und jetzt möglich. Und wer Spaß in einer Sache erlebt, der wird besser darin. Und automatisch auch erfolgreicher.

Dieser Artikel wurde inspiriert von einem Buch von Stu Mittelman namens „SLOW BURN“.

Andreas Förster - Coaching Berlin

Hier schreibt für Sie Andreas Förster.

Lesen Sie passend zu diesem Artikel auch:  Die Arbeit für die Du geboren bist!

Die Macht unserer Aufmerksamkeit

Die Energie fliesst dahin, wo unsere Aufmerksamkeit fokussiert ist.

Lassen Sie sich auf ein kleines Experiment ein und zählen Sie in dieser kurzen Filmsequenz, wie viele Ballkontakte die Mannschaft mit den weißen Shirts hat.

Lesen Sie bitte erst im Anschluss weiter:

Auflösung:

14 oder so, aber das ist gar nicht der Punkt. Haben Sie den Gorilla gesehen? Während des Spiels läuft ein Mensch im Gorillakostüm über das Spielfeld. Ist Ihnen nicht aufgefallen? Dann geht es Ihnen so wie mehr als der Hälfte der Zuschauer. Was zeigt dieses kleine Wahrnehmungsexperiment? Wenn wir uns mit unserer Aufmerksamkeit auf etwas fokussieren, blenden wir andere Aspekte der Welt häufig völlig aus. Wir nehmen einen großen Teil der Wirklichkeit gar nicht wahr.

Das ist zum einen sehr nützlich, sonst würde unser Gehirn von der Datenmenge, die täglich auf uns einströmt völlig überflutet. Aber wir filtern eben auch erhebliche Teile aus der großen Fülle der Datenmenge aus, die vielleicht bereichernd und ergänzend  sind und unser ganzes Weltbild auf den Kopf stellen könnten. Das geschieht zum großen Teil unwillkürlich, das heißt, wir bekommen das gar nicht mit und steuern es auch nicht willentlich. Aber wir können Impulse setzen, um unsere Wahrnehmungsfilter zu vergrößern. Vielleicht kennen Sie das Phänomen, Sie haben sich ein Auto gekauft in einer bestimmten Farbe und plötzlich fällt Ihnen auf, wie viele Menschen doch mit dem gleichen Auto und sogar der gleichen Farbe durch die Stadt fahren. Gab es die vorher nicht? Selbstverständlich, wir haben Sie nur nicht gesehen bzw. ihnen keine Beachtung geschenkt.

Die Sache mit dem Auto in einer bestimmten Farbe funktioniert auch in anderen Bereichen. Wenn wir z.B. Ausschau halten nach schönen Erlebnissen, freundlichen Begegnungen, gnädigen Fügungen des Schicksals.

Meinen Klienten  empfehle ich gerne, Buch zu führen über die Dinge, über die sie sich gefreut haben. Oder Abends im Bett noch mal innerlich den Tag Revue passieren zu lassen und sich zu bedanken für die schönen Erlebnisse, auch die vermeintlich kleinen Dinge: Ein Fremder, der einem auf der Straße in die Augen geblickt hat und angelächelt hat, das fröhliche quietschen eines Babys in der Tram, die frisch gekauften Brötchen beim Bäcker, die noch warm waren. Sie wissen schon, was ich meine.

Haben Sie jedoch einen Filter, der vor allem ärgerliches, nerviges und störendes hervorhebt, dann ist die Welt ein wahrlich schlechter Ort. Dann wird der Lärm vom Nachbar wie unter einem Brennglas immer größer und störender oder die Zahl der unfreundlich blickenden Menschen in der U-Bahn nimmt Überhand.

Ich lade Sie ein, es auszuprobieren. Sie werden sehen, haben Sie erst einmal den Filter für all das schöne, freundliche und positive aktiviert, wird es Ihnen plötzlich überall auffallen.

Wo geht Ihre Aufmerksamkeit den ganzen Tag über hin? Sie haben die Möglichkeit, das mit zu entscheiden!

Ihr Coachingberlinblog-Team,

wir freuen uns über Feedback,

Ihre Tanja Madsen

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Mit Dankbarkeit den Stress besiegen!

„Höchst anmutig sei das Danken.“
von Johann Wolfgang von Goethe


Stress entsteht vor allem dann, wenn wir etwas anderes wollen, als das was wir gerade haben oder erleben. Zugegeben, dieser Mechanismus ist bedingt hilfreich, denn ohne ihn wäre die wohl Menschheit heute nicht da, wo wir sind.

Aber ständig an das zu Denken, was wir noch nicht haben, was wir noch nicht können, was wir noch nicht sind, verursacht Stress in uns. Ruhelosigkeit, Sorgen über die Zukunft, Neid und sogar Wut oder Hass können Resulte davon sein.

Beginnen Sie doch mal damit, sich umzuschauen und dankbar zu sein, für die einfachen Dinge des Lebens. Ein nettes Lächeln der Mitmenschen, ein Stück blauer Himmel, ein gutes Essen, wertvolle Freundschaften, Menschen, die zu uns halten, eine hilfreiche Geste eines anderen Menschen, ein Blume zu betrachten, Tief durchatmen zu können, gesund zu sein…

Wenn wir uns mit Dankbarkeit auf das konzentrieren, was schon da ist, verschwindet der Stress. Wir kommen aus dem Stress im Kopf auf einmal wieder in den Augenblick zurück. Und mal ganz ehrlich? Was fehlt Ihnen jetzt gerade?

Immer den Wünschen und Begierden nachzurennen, läßt uns manchmal das Hier und Jetzt aus den Augen verlieren.

Deshalb sind hier vier Tipps, wie Sie mit Dankbarkeit Ihren Alltag vergolden können:

  1. Verbringen Sie ein Stunde mit einem geliebten Menschen und seien Sie dankbar, dass es ihn oder sie gibt! Irgendwann werden weder Sie selbst noch der andere weiter hier sein!
  2. Schreiben Sie eine Liste mit zwanzig Dingen, für die Sie dankbar sein können! Tun sie es, wann immer Ihnen danach ist. (Denken Sie mal nach: Gesundheit, genug zu essen zu haben, Arbeit zu haben, Familie und Freunde zu haben, Neues lernen zu können… es gibt soviel schönes hier!)
  3. Essen Sie mit Dankbarkeit! Überlegen Sie einmal, was alles notwendig war, diese Mahlzeit auf den Tisch zu bekommen? Viele Stunden Sonnenschein, Regen und Mineralien für das Gemüse. Bauern, Produzenten, Händler, Regalpacker, Verkäufer, Lkw-Fahrer bis zum Supermarkt. Jemand der Teller und Besteck herstellt! Sie sind nicht allein.
  4. Seien Sie dankbar für Herausforderungen! Egal, was Ihnen Stress bereitet, seien Sie doch einfach dankbar, dass Sie hier sind und sich um all diese Dinge kümmern können! Herausforderungen lassen Sie wachsen!
  5. Tun Sie etwas, wofür jemand anderes dankbar sein kann! Eine der schönsten Arten Dankbarkeit zu erleben, ist sie zu teilen. Machen Sie jemandem eine Freude. Ein paar Blumen, eine liebe Geste, ein kleiner Anruf der sagt: „Du bist mir wichtig“, teilen Sie etwas mit anderen und geben Sie etwas von Herzen.

Mit Dankbarkeit werden Wunder möglich. Viel Spaß dabei!

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog

Ihr Andreas Förster

Ein toller Artikel zum Thema „Warum Neues nicht immer funktioniert“

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Bezahlen Sie nicht mit Ihren Träumen!

Haben Sie sich nicht auch schonmal gewundert, warum es uns Menschen so schwer fällt, auf diese kleine intuitive Stimme in unserem Inneren zu hören?

Haben Sie schonmal bemerkt, wie aktiv das Denken und der Kopf werden können, sobald Sie ein inneres Gefühl, eine Eingebung oder ein Bauchgefühl für bestimmte Entscheidungen bekommen?

Als ich knapp 23 Jahre alt war, stand ich vor so einer großen Entscheidung:  Auf der einen Seite arbeitete ich in einem Beruf, der mir keine Freude machte, dafür aber „Sicherheit“ und ein gutes Einkommen und eine vielversprechende Karriere bot. Tief in mir aber, lebte schon immer eine Sehnsucht nach der Ferne, nach dem Abenteuer und nach dem Entdecken fremder Welten. Ich war so neugierig, wollte Freiheit erleben und die Welt hier in Deutschland erschien mir viel zu klein.

Es war immer mein Traum gewesen in die Himalayas und nach Indien zu gehen, in Australien mit Delfinen zu schwimmen und einfach frei zu sein, dahin zu gehen, wo mein Herz mich hintrug. Ich wollte die Wüsten der Welt sehen, Menschen anderer Kulturen begegnen, mit ihnen leben und lachen können.

Mein intuitives Gefühl sagte: Andreas, geh daraus und entdecke diese bezaubernde Welt. Tief in mir wusste ich, dass ich dieses Gefühl nicht betrügen wollte. Doch dann kam ein fast unglaubliches Angebot, mehrere Karriereschritte zu überspringen und eine wichtige und „erfolgreiche Position“ zu übernehmen… Und das Denken begann…

Heute bin ich unendlich froh, dass ich damals meiner Intuition zuhörte. Ich erlebte auf meinen Reisen durch die Welt und in meiner Studienzeit in Australien soviel kostbares, was mit keinem Preis der Welt bezahlbar wäre.

In Kathmandu brachte es ein Freund von mir auf den Punkt . Während wir über den Dächern der Stadt sassen und in die fernen schneebedeckten Berge schauten, sagte er:

„Alles hat seinen Preis. Wenn Du Deine Träume leben willst, wirst Du oft erstmal auf materiellen Reichtum oder Sicherheit verzichten. Du bezahlst Deine Träume sozusagen mit den materiellen Dingen. Wenn Du Dich früh für die sogenannte Sicherheit und die materiellen Dinge entscheidest, dann bezahlst Du diese aber mit Deinen Träumen!“

Andreas Förster - Regenwald Coaching Berlin Blog

Auch wenn es manchmal ein Risiko bedeutet, neue Wege zu gehen und auf die eigenen Intuition zu hören: Vertrauen Sie auf Ihr inneres Gefühl!

Ich habe oft Menschen sagen hören: „Ich hätte besser auf mein Gefühl hören sollen“ aber noch nie andersherum!

Denken Sie vielleicht mal darüber nach, was Ihre Intuition Ihnen sagen will. Was ist der Preis, den Sie dauerhaft bezahlen, wenn Sie ihrer eigenen inneren Stimme nicht folgen?

Andreas Förster - Coaching Berlin Blog Hier schreibt für Sie Andreas Förster. Danke für Ihren Besuch!

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unseren Artikel über Entscheidungen oder auch Entscheidungen und Schicksal