Neue Wege zur Lösung

Albert Einstein sagte einst:

„Die signifikanten Probleme, die wir heute haben, können nicht mit der gleichen Ebene des Denkens gelöst werden, auf der sie entstanden sind“
In Einzelcoachings und Seminaren fragen mich Teilnehmer gern, wie sie Lösungen für Ihre Probleme finden können. Die meisten von Ihnen kennen Ihre Probleme sehr genau, haben viel Zeit mit dem Problem verbracht. Sie haben gelitten, gezweifelt, gegrübelt und oft lange gegen das Problem gekämpft.

Und nichts davon hat funktioniert. Nichts davon hat die Situation verändert.

Im Grunde ist das Kämpfen gegen Probleme selbst das Problem. Viel Energie und Kraft gehen verloren, wenn wir gegen ein Problem kämpfen. Wir müssen zudem ersteinmal unser Augenmerk auf das Problem setzen, also uns das Problem ins Bewußtsein holen.

Gestern im Seminar habe ich es wieder erlebt, wie Teilnehmer innerlich immer auf der Suche danach sind, welche weiteren Probleme sie noch „lösen müssen, bevor“ sie glücklich sein oder handeln können.

Kennen Sie dieses Gefühl? Zu glauben, Sie könnten erst anfangen, wenn sie stark genug sind? Wenn Sie reich genug sind? Wenn Sie selbstbewusst genug sind?

Wer Probleme in sich sucht, der findet auch welche! Das funktioniert immer!
Hier sind fünf einfache Tipps, von der Problemebene weg zu kommen und sich endlich auf Ihre Ressourcen zu konzentrieren:

Erstens – Stoppen Sie sofort den Kampf gegen das Problem

Egal, wie Sie kämpfen, sei es durch inneren Widerstand, durch verzweifeltes Ignorieren, sei es durch innere Schlachten mit der Realität oder durch Ablehnung des Problemzustands – Hören Sie auf zu kämpfen. Sie verschwenden Ihre Energie an das Problem. Das bedeutet keinesfalls, nichts zu tun. Aber dazu kommen wir gleich!

Zweitens – Streichen Sie das Wort „Warum?“

Was bei Kindern noch niedlich wirkt, führt bei Erwachsenen immer tiefer in Erklärungen, Problemzustände und Zweifel hinein. Die Frage „Warum?“ führt Sie in ihr Problem hinein! Fragen Sie lieber: „Wofür?“. Also „Wofür“ geschehen die Dinge in Ihrem Leben so, wie sie sind? (Alles was wir tun verfolgt innerlich ein positives Ziel)

Drittens – Fragen Sie sich „Was kann ich tun“

Lenken Sie Ihre Aufmerksamkeit auf das, was Sie jetzt tun können, um die Situation zu verbessern. Bringen Sie Ihre Aufmerksamkeit zurück zu sich selbst und Ihren Fähigkeiten. Selbst wenn der erste Schritt noch zu unbedeutend zu sein scheint, beginnen Sie damit, Ihren Fokus zurück zu Ihrem eigenen Gestaltungsspielraum innerhalb der Situation zu bewegen. Das bringt die Kraft zu Handeln zu Ihnen zurück. Und es fühlt sich gut an.

Viertens – Tun Sie den ersten Schritt jetzt!

Die meisten Menschen können unendlich viel über Ihre Probleme erzählen, wenn man sie aber fragt, was sie konkret schon getan haben um die Situation zu verbessern, dann schweigen sie. Oftmals merken sie an dieser Frage, dass sie ihre ganze Energie in das Problem gesteckt haben, ohne einen Zentimeter vorangekommen zu sein. (Kämpfen Sie auch nicht mit diesem Zustand). Tun Sie den ersten Schritt, auch wenn er Ihnen nicht wichtig vorkommt. So kommen Sie ins Handeln! Tun Sie es jetzt!

Fünftens – Schreiben Sie ein Erfolgstagebuch

Was sich ziemlich seltsam anhört, ist eine der wirksamsten Techniken, das Selbstvertrauen wiederzugewinnen. Zum einen hilft Ihnen Ihr Erfolgstagebuch an jene Dinge zu denken, die gut sind, die funktioniert haben, in denen Sie kleine Erfolge geschafft haben, zum anderen lenkt es Ihre Aufmerksamkeit weg von Unzulänglichkeiten hin auf Ihre positive Handlungskraft. Schreiben Sie selbst kleine Dinge, wie Einkaufen gehen, Gutes Essen und so weiter auf und kontemplieren Sie die guten Situationen des Tages, jeden einzelnen Abend! Vertrauen Sie mir – Tun Sie es einfach, die Welt sieht so ganz schnell wieder anders aus!

Viel Freude nun beim Loslassen und Entdecken Ihrer Ressourcen. Sie haben soviel schönes in und an sich. Verplempern Sie Ihre Zeit nicht mit Problemen. Seien Sie lieber in der Lösung! Sie können das! Ganz sicher!

Es ist Ihr Leben! Sind Sie bereit wundervolles zu tun?

Ihr Coaching Berlin Blog Team
Ihr Andreas Förster

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2 Antworten auf „Neue Wege zur Lösung“

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